PSA-Test: ineffektiv, nutzlos, risikoreich, ...

Lena
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PSA-Test: ineffektiv, nutzlos, risikoreich, ...

Beitragvon Lena » 16. Apr 2013, 12:37

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/33269
? "Das Geschäft mit der Angst der alten Männer" ?

Das Alter als Maßstab für das AUS der PSA-Blutwertmessungen?
US-Experten fordern Altersbeschränkung bei PSA-Test


Dienstag, 5. August 2008

In Denver hat sich erstmals ein US-amerikanisches Expertengremium für eine Altersbeschränkung bei der Prostatakarzinom-Früherkennung ausgesprochen. Gemäß den Leitlinien der U.S. Preventive Services Task Force, siehe: Annals of Internal Medicine (2008; 149: 185-191), die festlegen, dass Männern ab 75 Jahren kein PSA-Test mehr angeboten werden sollte.

In der vorigen Leitlinie-Version hieß es, dass ein PSA-Test bei einer Lebenserwartung von weniger als 10 Jahren keinen Sinn ergibt. Begründung: da die Patienten dann mit hoher Wahrscheinlichkeit das Endstadium des Prostatakarzinoms nicht mehr erleben. Einsicht: da die individuelle Lebensspanne allerdings nicht vorhersehbar ist, hatte diese Empfehlung keinen Einfluss auf die Früherkennung.

Über die Hälfte aller 75- bis 79-Jährigen US-Amerikaner lassen jährlich einen PSA-Test durchführen. Es bleibt abzuwarten, ob es infolge der neuen Leitlinien weniger werden, zumal die Task Force nicht das einzige Fachgremium ist. Jedoch die American Cancer Society und die American Urological Association halten an der alten Empfehlung fest. Medicare will auch älteren Männern den Test weiterhin erstatten.

In keinem anderen Land der Welt, werden so viele Prostatakarzinome diagnostiziert wie in den USA. 2007 wurde die Diagnose 218.000 Mal gestellt. Experten gehen davon aus, dass es sich bei 29-44 % um Überdiagnosen bei älteren Männern handelt, und diese wiederum ein Fortschreiten des Tumors nicht mehr erleben werden.

Das s.g. Antigen "PSA" wird eben nicht nur in der Vordersteherdrüse der Prostata gebildet, ehe es in s.g. geringen Mengen ins Blut gelangt.


http://www.welt.de/wissenschaft/krebs/article1156183/Wie-Prostata-und-Hodenkrebs-geheilt-werden.html
Wie Prostata- und Hodenkrebs geheilt werden

"Zwei Drittel aller Männer jenseits der 60 haben eine erkennbare Vergrößerung der Prostata", so Professor Rudolf Hartung, Direktor der Urologischen Klinik an der TU Rechts der Isar in München. Und bei 30 Prozent aller Männer über 50 finden sich kleine Krebszellenanhäufungen, ein sogenanntes stummes (latentes) Prostatakarzinom. "Nur bei einem Teil dieser Patienten beginnt diese "schlafende" Form des Krebses irgendwann schneller zu wachsen und führt zur bedrohlichen Erkrankung", sagt der Berliner Tumorexperte Kurt Miller.

Geringe Mengen gehen ins Blut

Prostatakrebs im engeren Familienkreis, das männliche Hormon Testosteron, vorwiegender Verzehr von rotem Fleisch und tierischen Fetten und möglicherweise Vitamin-D-Mangel gelten als Risikofaktoren, die zur Krebsentstehung beitragen. Miller empfiehlt dann seinen Patienten eine regelmäßige Kontrolle, zu der die Tast- und Ultraschalluntersuchung der Prostata gehört, "aber auch der PSA-Wert". Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das fast ausschließlich in der Vorsteherdrüse gebildet wird und den Samen verflüssigt. Geringe Mengen treten ins Blut über und können mit einem Labortest bestimmt werden. Der PSA-Wert steigt mit dem Alter an, Uneinigkeit herrscht aber über den Grenzwert. Bei einem Fünftel der Prostatakarzinome ist der Wert jedoch gar nicht erhöht, trotz tastbarem Krebs.

Zudem können auch Entzündungen und gutartige Prostatavergrößerungen zu einem Anstieg führen: "Der PSA-Test dient lediglich der Risikoabschätzung, alle Befunde müssen zusammen bewertet werden", warnt Miller. Im Zweifel muss gegebenenfalls alle vier Wochen kontrolliert werden. "Nicht jeder Patient kann aber die Ungewissheit bei dieser 'aktiven Überwachungsstrategie' aushalten", so der Experte. Dann sollten Gewebeproben aus dem verdächtigen Bezirk entnommen und feingeweblich untersucht werden.

Urologen mit Lupenbrille und OP-Mikroskop

Bei positivem Befund müssen Prostata, Samenblasen und die Lymphknoten des Beckens entfernt werden. Während früher häufig Impotenz und Störungen der Schließmuskelfunktion des Enddarms Folge des Eingriffs waren, hat die Operationstechnik große Fortschritte gemacht.
Heute arbeiten Urologen mit Lupenbrille und Operationsmikroskop und können so Nervenverletzungen vermeiden. Bei der Suche nach einem geeigneten Urologen empfiehlt Miller: "Nicht überreagieren, es ist fast immer Zeit, um eine zweite Meinung einzuholen."
Bestrahlungs- oder Hormontherapien (Hemmung der Testosteronbildung, Antiandrogene, Östrogentherapie) können eine Alternative zur Operation sein, regelmäßige Nachsorge ist immer unerlässlich. Hat der Tumor sich noch nicht über die Prostata hinweg ausgebreitet, ist eine vollständige Heilung möglich."


http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/elektromedizin-fuer-diagnose-und-therapie/2?context=category&category=2
Der heutige Wissenstand um die s.g. abhängigen anstatt unabhängigen "Zweit-Meinungen":

"Elektromedizin für Diagnose und Therapie

Zusammengefasst basiert die heutige Medizin auf den Eckpfeilern:
Labordiagnostik: :arrow: Der PSA-Wert ist als Krebsmarker ungeeignet.
Bildgebende Diagnostik: zeigt harmlose Gewebeveränderungen immer präziser an und verursacht so häufig Überdiagnosen und damit verbundene Schäden. Röntgenstrahlen wie bei Mammographie und Computertomographie lösen Krebs aus. Das Risiko wird unterschätzt.
Biopsien: setzen Verletzungen und Narben. Das Phänomen der Tumorausbreitung entlang des Nadelwegs ist wohlbekannt. 2009 sahen Cresswell, Welsh und Rees keinen Vorteil von Leberkrebsbiopsien. :arrow: Das Langzeitüberleben nach der OP wird reduziert – es ist Zeit, damit aufzuhören.
Antibiotika: können die Zellatmung stören. Immunsystem und Fieber werden unterdrückt. Das Risiko für Krebs steigt, Pilzerkrankungen steigen an.
Impfstoffe: schützen nicht wirksam vor Erkrankungen wie Polio und Masern, verursachen Impfschäden und erhöhen das Krebsrisiko.Bill Gates spricht öffentlich davon, durch Impfstoffe 10-15 Prozent der Bevölkerung zu reduzieren.
Symptomatische Behandlung: Arzneimittel verursachen oft tödliche Nebenwirkungen. Dass Antidepressiva Selbstmorde und Morde verursachen, ist nicht neu. Nebenwirkungen sollen durch weitere Mittel gelindert werden, um den Preis neuer Nebenwirkungen. Eine kausale (die Ursache behebende) Heilung findet nicht statt.
Zahnversorgung: Diverse Autoren betonen die Bedeutung von Zahnherden (z. B. wurzelgefüllte Zähne) für chronische Erkrankungen und Krebs. Quecksilber aus Zahnfüllungen wird ausgelöst, verteilt sich im Körper und löst Schäden aus.
Chirurgie: Operationen beheben die Erkrankungsursache meist nicht, sind risikobehaftet, greifen tief in den Organismus ein und verursachen Narben, die den Kreislauf der Körperflüssigkeiten behindern und den Energiehaushalt stören. Operationen bei Brustkrebs lösen Metastasenwachstum aus.
Strahlen- und Chemotherapie: brachten bei der Masse der Krebserkrankungen keinen Durchbruch und richten erhebliche Schäden im Körper an, mit deren Folgen der Betroffene und die Gesellschaft leben müssen. Oft sind Arbeits- und Lebensfähigkeit stark gemindert oder zerstört. Strahlen lösen Krebs in anderen Organen aus. Die durchschnittliche Steigerung der Lebenserwartung durch giftige Therapien ist gering. Kein positiver Effekt wurde berichtet bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Weichgewebesarkomen, Hautmelanomen, Gebärmutterkrebs, Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs und multiplen Myelomen. Der mittlere Nutzen bei Lungen-, Dickdarm- und Brustkrebs lag unter zwei Prozent, bei Magenkrebs unter einem Prozent."


http://www.welt.de/gesundheit/article13524128/Urintest-soll-unnoetige-Prostata-Operation-verhindern.html
Hier folgt nun eine "Dritt-Meinung":

Urintest soll unnötige Prostata-Operation verhindern

"Bisher gilt ein erhöhter Wert eines bestimmten Enzyms, des Prostataspezifischen Antigen (PSA), als Indikator für eine mögliche Krebserkrankung. Dieses wird jedoch auch in einer gesunden Prostata gebildet. Entzündungen oder Fahrradfahren können beispielsweise den PSA-Wert steigen lassen. Eine zuverlässige Unterscheidung zwischen gesunden und erkrankten Patienten ist daher oft nicht möglich.
Scott Tomlins und seine Kollegen von der University of Michigan entwickelten einen Urintest, der die Erkennung von Risikopatienten vereinfachen soll. Dazu machten sie sich eine genetische Anomalie zunutze: Ihr Test spürt Zellen auf, in denen zwei bestimmte Gene miteinander verschmolzen sind."


:GS31 Wie sieht es tatsächlich aus, mit der Haftung des Arztes / Onkologen gegenüber dem Krebspatienen, wenn Hormongaben bekanntlich zum Tumor führen, wenn die übereilte Prostata-Operation oder die voran gegangene Biopsie zu Metastasen (Streuung) führen ? :GS43

http://www.welt.de/wissenschaft/article809010/Wir-wollen-einfach-nicht-zum-Arzt.html
Wir wollen einfach nicht zum Arzt!

"Der Arzt tastet die Prostata ab und misst den PSA-Wert im Blut. Dieser schwankt von Mann zu Mann auf natürliche Weise erheblich, sodass der absolute Wert zwar wenig aussagt. Aber wenn der PSA-Gehalt jedes Jahr aufs Neue ermittelt und mit früheren Daten verglichen wird, ist ein plötzlicher Anstieg ein Alarmsignal. Nur in wenigen Fällen verbirgt sich hinter einem steigenden PSA-Wert tatsächlich Krebs. Viel häufiger ist die Prostata nur von einer gutartigen Wucherung durchzogen. Sie ereilt 50 Prozent der über 60-jährigen und 90 Prozent der über 80-jährigen Männer. Auch wenn das Geschwür gutartig ist, kann es das Leben zur Qual machen, indem es die Harnröhre zudrückt. "Manche Patienten müssen fünfmal in der Nacht aufstehen zum Wasserlassen. Das ist sehr lästig", sagt Wetterauer."


:GS11 Wie im richtigen Leben: Hardy, am 30. Oktober 2012 dazu:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs.html


"Der Hausarzt lehnt jegliche Nahrungsergänzung ab und wartet was passieren wird um dann zu handeln! Der Urologe will gleich bestrahlen und Hormontherapie machen bei einem PSA-Wert von 0,08! Ich bin 72 Jahre und möchte meinen derzeitigen guten „Gesundheitszustand“ erhalten! Stelle meine Ernährung um, mache mehr Bewegung und fiel Gartenarbeit usw.!"

:GS22 Bei jedem PSA-Wert bleibt jedem nicht von der Todesangst Faszinierten genügend Zeit, die "7 Tage Vitamin D3-Ausgleichskur" durchzuführen, so wie sie bspw. Dr. med. Raimund von Held bekannt macht, bevor man sich in die unnötige Angst vor Krebs und die Folge-Gefahren einer Biopsie gibt. Hier geht es weiter mit 'ungeliebten' PSA-Wert-Fakten:

http://prostatablog.wordpress.com/2010/03/04/bei-ubergewicht-konnen-ihre-psa-werte-verfalscht-werden/


Bei Übergewicht können Ihre PSA-Werte verfälscht werden

"Übergewicht oder Adipositas werden als Einflussgrößen, welche die Aussagekraft der PSA-Werte maßgeblich beeinflussen, noch viel zu wenig beachtet. Durch das höhere Flüssigkeitsvolumen in einem übergewichtigen Körper werden die Blutspiegel des prostataspezifischen Antigens (PSA) „verdünnt“, also niedriger als ihrer tatsächlichen Aktivität entsprechend gemessen. So entspricht ein PSA-Wert von 4 ng/ml bei einem normalen BMI (Body Mass Index) unter 25 prognostisch einem Wert von 3,5 ng/ml bei einem BMI über 30. :arrow: Bei einem Mann mit Fettsucht (Adipositas) und einem BMI über 40 entspricht ein Wert von 3,1 ng/ml dem Grenzwert von 4ng/ml PSA.
Die neue S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom „Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zu Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ ist im vergangenen Oktober verabschiedet worden und empfiehlt den Männern im Rahmen der Früherkennung die PSA-Wert Bestimmung im Blut. Ab einem PSA-Wert von größer 4 ng/ml bei der erstmaligen PSA-Früherkennungskonsultation empfiehlt die Leitlinie eine Prostatabiopsie.
Die beschriebene Abhängigkeit der PSA-Werte vom aktuellen Körpergewicht, oder besser gesagt vom Übergewicht ist bei einer PSA-Wert Bestimmung unbedingt einzurechnen. Diese zeigte eine Studie der New Yorker Columbia Universität mit PSA-Screening auf freiwilliger Basis bei 3.623 Männern. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Fettsüchtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen die PSA-Spiegel im Mittel um 0,14 ng/ml herabzustufen sind um eine gleichwertige Aussage über ein Vorhandensein eines Prostatakarzinoms treffen zu können.
Mein Rat: Falls bei Ihnen ein PSA-Wert um die 4 ng/ml im Blut gefunden worden ist und Sie ein normales Körpergewicht haben, wiederholen Sie diese Untersuchung noch einmal, bevor Sie einer Gewebeentnahme (Biopsie) zustimmen."
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

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Der PSA-Wert ist KEIN Tumormarker

Beitragvon Lena » 16. Apr 2013, 13:47

Zum vorigen Beitrag: Es mag sein, dass stark erhöhte Werte bei älteren Männern ein s.g. Alarmsignal sind und den gedanklich gefühlten Erwartungen zu dieser Diagnose, die nun ja auch meine sein könnte, in dieser Erwartungshaltung sich erst zu einer solchen entwickeln.

Dennoch ist Vorsicht geboten, bei dieser urologisch-medizinischen Klinik-Industire, bezüglich der Aussagekräftigkeit des PSA-Wertes. Der PSA-Wert ist auch nicht Indiz gebend für die Entstehung von Metastasen, bei denjenigen, die bereits an der Prostata operiert oder behandelt worden sind. Also nochmals Vorsicht: der ungenaue Aussagewert dieses in Mitteleuropa so kritiklos akzpetiert anerkannten PSA-Wertes zur Diagnosestellung, kann in der Therapiefolge ebenso zu dem führen, was man durch ihn vermeiden will. In den USA bspw. wird die Fehlerquote dieses Tests offener angegangen und mit den Risiken der übereilten Folge-Behandlungen abgewogen.


http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_psa.html
"Das PSA ist beim Prostatakrebs der Blutmarker der ersten Wahl. :arrow: Aber Vorsicht: Das PSA ist kein Tumor-, sondern ein Organmarker. Ein erhöhter PSA-Wert zeigt lediglich an, dass mit der Prostata etwas nicht stimmt. Das kann eine vorübergehende oder chronische, von Bakterien oder einer anderen Ursache beruhende Prostataentzündung (Prostatitis) sein, eine im Alter normale gutartige Vergrößerung der Prostata ("Benigne Prostata-Hyperplasie" BPH) oder eben Prostatakrebs. :idea: Ein erhöhter PSA-Wert bedarf darum immer weiterer Abklärung, die möglichst intelligent erfolgen sollte. Besonders intelligent ist es nicht, wenn der Urologe bei einem erhöhten PSA-Wert sofort eine Biopsie (Gewebe-Entnahme aus der Prostata) empfiehlt, wobei es keine allgemein anerkannte Festlegung mehr gibt, was unter einem "erhöhten PSA-Wert" zu verstehen ist. Häufig wird noch der nicht mehr aktuelle Wert von 4 ng/ml angesetzt. Wie es intelligenter geht, kann z. B. hier nachgelesen werden (http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/PSA.pdf).

Der PSA-Wert kann durch eine Anzahl von Faktoren nach oben getrieben und damit verfälscht werden, u. a.:
- externe Bestrahlung,
- Seeds,
- sexuelle Aktivität,
- lokale Verletzung,
- Druck auf die Prostata (Stoß, Radfahren, Abtasten durch den Arzt),
- Infektionen (Prostatitis, Infektionen des Harntraktes) Ein wichtiger prognostischer Faktor beim Prostatakrebs ist die PSA-Verdopplungszeit(PSAVZ). Sie berechnet sich wie folgt:
PSVZ= t.Ig2
(lg (ePSA)-lg (aPSA))

Dabei ist: lg: der dekadische Logarithmus
t: die Zeit in Monaten zwischen den beiden PSA-Messungen,
ePSA: der letzte gemessene PSA-Wert,
aPSA: der anfängliche PSA-Wert."


:GS22 All denjenigen, von diesen PSA-Blutmesswerten Verunsicherten, mit der berechtigten Frage des Zweifels seiner Aussagekräftigkeit, will ich hier dazu ermutigen, sich den eben oft tatsächlich nicht aussagekräftigen PSA-Werten gegenüber selbst zu öffnen. Sei es, um sich somit auf den Weg zu dem Urologen damit zu machen, bei dem sie Gehör damit und nicht auf das Onkologen-/Urologen-Prostata-Pflichtprogramm treffen.

:GS35 Also bitte, zuerst einmal gedanklich überzeugter Richtungswechel: weg von der Angst. Angst, Befürchtung und Sorge, die stoppt, behindert, lähmt, deprimiert oder entgleisend wirkt. Es ist genau diese Art der gefühlten Energie, die dem Unerwünschten den Vorschub durch die ungeteilte Aufmerksamkeit leistet. In dieser Zeit kann sich ein jeder'Mann den parallel existenten Alternativprogrammen widmen, von denen die meisten Urologen bis heute nichts wissen wollen.

Lieber Gruß Lena
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10.000 IE Vitamin D3 täglich als Ersatz für PSA-Test

Beitragvon Lena » 16. Apr 2013, 14:21

10.000 IE Vitamin D3 täglich als Ersatz für PSA- + AMAS-Test
________________________________________
http://www.rethinkingcancer.org/reso...8/psa-test.php

"If you still decide to have a PSA test, you need to use your own good common sense. A single PSA level means little, no matter how high it is (unless it's over 15 or so). Follow it over time. If it is rising quickly and the free PSA percentage is falling, chances are higher that cancer exists. Even then, I wouldn't rush off to a biopsy. My treatment plan wouldn't change regardless of the pathology report.
If you want to prevent prostate cancer, I strongly urge you to have your Vitamin D levels checked regularly. Doing so and correcting any deficiencies, will reduce your risk of cancer by 80 percent!
Vitamin D is crucial in preventing prostate cancer. International Vitamin D experts are now calling for a revision of the RDA, as there's no evidence of toxicity in daily intakes up to at least 10,000 IU.
I routinely measure Vitamin D as 25-hydroxy Vitamin D. While most folks are within the reference range, they are far from my ideal levels of 45-50 mg/ml or 115-128 nmo1/1. I currently have almost all of my male patients on a D3 supplement or cod liver oil (4,000 IU daily). I also suggest common sense exposure to sunlight. That doesn't include burning your skin.
This isn't all I do to treat the prostate, but it's a far better way to test for prostate cancer risk than the PSA test.
One final note: Several of you have asked about the AMAS test after seeing endorsements for it from other doctors. AMAS, which stands for Anti-Malign in-Antibody in Serum, is an FDA approved test that allegedly detects non-specific cancer antigen (protein). This means that even if it does work, and is positive, that you already have cancer. But the test cannot tell you where or in what organ.

I admit, it sounds great to have a cancer screen, even if it's non-specific. However, those of us with hands-on experience with AMAS don't have a positive view of the test. The Orthomolecular Society meetings in San Francisco attract some of the brightest physicians in alternative medicine. We had an engaging discussion of our AMAS experiences and none of us were pleased."


"Wenn Sie immer noch entscheiden, einen PSA-Test zu machen, müssen Sie Ihren eigenen gesunden Menschenverstand benutzen. Ein einzelner PSA-Wert bedeutet wenig, egal wie hoch er ist (es sei denn, es ist über 15 oder so). Verfolgen Sie seinen zeitlichen Verlauf. Wenn er schnell ansteigt und der freie PSA-Prozentsatz fällt, sind die Chancen höher, dass Krebs vorliegt. Selbst dann würde ich eine Biopsie nicht übereilen. Mein Behandlungsplan würde sich, unabhängig vom Pathologiebericht nicht ändern.
Wenn Sie Prostatakrebs verhindern wollen, bitte ich Sie eindringlich, Ihren Vitamin-D-Spiegel regelmäßig zu überprüfen. Dies und eventuelle körperliche Defizite beseitigt, wird das Krebsrisiko um 80 % reduzieren!
Vitamin D ist bei der Verhinderung von Prostatakrebs entscheidend. Internationale Vitamin D-Experten fordern nun eine Überarbeitung der RDA, da es keineToxizität-Anzeichen gibt bei Tagesdosen von bis zu mindestens 10.000 IE.
Ich messe routinemäßig das Vitamin D als 25-Hydroxy-Vitamin D. Während die meisten Leute im Referenzbereich sind, sind sie weit von meinem Idealwert von 45-50 mg / ml oder 115-128 nmo1 / 1. Im Moment habe ich fast alle meine männlichen Patienten auf einer Vitamin D3-Ergänzung oder auf Lebertran (4.000 IE täglich). Ich appeliere auch an den gesunden Menschenverstand der Sonnenbäder. Damit ist nicht das Verbrennen der Haut gemeint.
Das ist nicht alles, was ich tue, um die Prostata zu behandeln, aber es ist ein viel besserer Weg, um das Risiko für Prostatakrebs zu senken, als den PSA-Wert zu testen.

Ein letzter Hinweis: Einige von Ihnen haben mich über die AMAS-Test gefragt, zu Vermerken von anderen Ärzten. AMAS: steht für Anti-Malign in-Antikörper im Serum, ist ein von der FDA zugelassener Test, welcher angeblich nicht-spezifische Krebs-Antigen (Protein) erkennt. Dies bedeutet, dass selbst wenn er funktioniert, und positiv ist, dass Sie bereits an Krebs erkrankt sind. Aber der Test kann Ihnen nicht sagen, wo oder in welchem Organ.

Ich gebe zu, es klingt großartig, ein Krebs-Screening zu haben, auch wenn es nicht-spezifisch ist. Allerdings haben diejenigen von uns, mit handeigener AMAS-Erfahrung keine positive Sicht auf dessen Prüfstand. Das Orthomolekulare Society Treffen in San Francisco zog einige der hellsten Ärzte in der alternativen Medizin an. Wir hatten eine ansprechende Darstellung unserer AMAS Erfahrungen und keiner von uns war begeistert davon."

:arrow: Die weltweit bekannten VitaminD-Erfahrungen bei Krebs hier im Forum unter 'Vitamine' >: Vitamin D (http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=30&t=12), rund um diesen täglichen Vitamin D3-Dosierungs-Beitrag.

Lieber Gruß Lena
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Prostatakrebs-Diagnose eine therapeutische Altersfrage

Beitragvon Lena » 31. Okt 2013, 17:33

Prostatakrebs-Diagnose: eine therapeutische Frage des Mannesalters?
Caption: Director of Minimally Invasive Surgery - Kevin Orozovich
http://www.nydailynews.com/life-style/health/new-options-age-old-problem-prostate-cancer-article-1.1446219#ixzz2jJh0wsIT


Dr. Michael A. Palese des Mount Sinai sagt: "Das bisherige Screening-Protokoll und die folgekonsequente Prostatakrebsbehandlung, wie sie derzeit praktiziert wird, kann schädlich sein."

DER SPEZIALIST: Dr. Michael A. Palese

Dr. Michael A. Palese hat in den letzten 10 Jahren als Direktor der minimal-invasiven Chirurgie (Roboter und laparoskopische Chirurgie) am Mount Sinai-Hospital gearbeitet. Der September ist Prostatakrebsbewusstseins-Monat. (Sonntag, 8. September 2013)

WER IST IN GEFAHR?

Prostatakrebs ist die Nummer eins der Krebsdiagnose bei Männern, mehr als 2,5 Millionen amerikanische Männer leben heute, die mit der Krankheit diagnostiziert wurden.

"Die Prostata ist eine Drüse die für die Herstellung der Sperma-Flüssigkeit verantwortlich ist, und die häufigste Form des Prostatakrebses beginnt im Drüsengewebe und kann sich in umgebenden Strukturen wie den Lymphknoten und Knochen und dann im ganzen Körper ausbreiten", sagt Palese.

"Es gibt viele Theorien über die Ursache von Prostatakrebs, aber 1 von 6 Männer wird zu seinen Lebzeiten damit diagnostiziert werden."

Faktoren, die die Chancen von Prostatakrebs erhöhen können Alter, Rasse, Familiengeschichte, Rauchen, Übergewicht, Ernährung und mangelnde Bewegung sein.

Die Prostata ist eine walnussgroße Drüse, die in dem Becken sitzt, unterhalb der Blase, vor dem Rektum und ist rund um die Harnröhre gewickelt, die den Urin führt.

"Während die Prostata selbst nicht für die sexuelle Funktion notwendig ist, ist sie ein sehr prekärer Teil der Anatomie - direkt neben den Nerven und wichtig für Erektionen und Kontinenz", sagt Palese. "Eines der Probleme, die mit der Behandlung dieser Krebsart zusammen hängt ist, dass die Behandlung zu schweren Komplikationen führen kann, wie Inkontinenz und erektile Dysfunktion."

In den letzten Jahren ist eine Kontroverse um die Prostatakrebs Screening-Richtlinien entstanden, die traditionell bei Männern im Alter von 50 mit jährlichen PSA (Prostata-spezifisches Antigen)-Tests beginnen (eine körperliche Untersuchung genannt).
"Dieser Konsens wird durch neue ermutigende Empfehlungen, die gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Arzt und Patient, sowie risiko-adjustierter Häufigkeit der Tests angefochten - ich sehe dies als eine gute Sache", sagt Palese.
"Zurück zu den Screening-Protokollen und der darauffolgenden Behandlung, wie sie derzeit praktiziert wird, kann für Männer schädlich sein und wir versuchen nun, schlauer zu screenen."

:GS38 Prostatakrebs ist so häufig bei älteren Männern, dass einige Ärzte behaupten, es ist ein Teil des natürlichen Alterungsprozesses.

:GS34 "Einige Prostatakarzinome, die langsam wachsen, werden bei gealterten Männern keinen Einfluss mehr auf ihre Lebensdauer haben können, sondern diejenigen anderen Arten, die aggressiver sind und bei jüngeren Männern tödlich sein können - und das sind die, die wir behandlen wollen", sagt Palese.

"Die entscheidenden Fragen sind:
Wer behandelt werden muss und wer nicht?
Und wie viele Männer haben wir zu screenen und zu behandeln, um einen Menschen zu retten?
:ugeek: "Eine aktuelle europäische Prostatakarzinom-Screening-Studie ergab, dass 1.410 Männer sofort aussortiert werden müssten und 48 weitere Fälle diagnostiziert oder behandelt werden, um einen Tod durch Prostatakrebs zu verhindern."

http://www.nydailynews.com/life-style/health/new-options-age-old-problem-prostate-cancer-article-1.1446219?pgno=1#ixzz2jJoS2SM3
Anzeichen und Symptome

Prostatakrebs gilt als ein stiller Killer wegen seiner heimlichen Präsentation. "Das Problem ist, dass es in der Regel nur wenige Symptome im frühen Stadium der Erkrankung gibt, und die Symptome sich nur während der späten Phase manifestieren", sagt Palese.

:GS50 :GS1 "Der PSA-Zahl kann steigen, wenn Männer Prostatakrebs haben, aber PSA kann auch steigen aufgrund anderer Gründe wie Fahrrad fahren, oder Sex mit einer Infektion - das ist das Dilemma, mit dem PSA-Test."
In bestimmten Fällen, können Männer Prostatakrebs haben, ohne einen erhöhten PSA-Wert zu haben.

Herkömmliche Behandlung

Der goldene Standard für die Diagnose von Prostatakrebs ist eine Prostata-Biopsie.
"Mit Ultraschall-Führung wird eine Sonde im Mastdarm platziert, um mehrere "Nadelstiche" aus verschiedenen Bereichen der Prostata zu entnehmen", sagt Palese.
"Es ist nicht angenehm, aber es dauert 4-5 Minuten, und die Patienten vergleichen das oft mit dem Gefühl eines Bienenstichs." Wenn der Pathologe einen Tumor findet, weist er einen Gleason-Score an, um festzustellen, wie aggressiv der Krebs eingestuft wird.

Da einige Prostatakrebs-Fortschritte extrem langsam vor sich gehen, können sich einige Männer für das Zuwarten oder die aktive Überwachung entscheiden.
"Diese Patienten könnten alles 6-12 Monate in eine Evaluierung kommen", sagt Palese.
"Für Patienten mit aggressiven Prostatakarzinomen oder Krebserkrankungen, die sich eher im Körper ausbreiten können, sind die wichtigsten Optionen Operation oder Bestrahlung, allein oder in Kombination." :GS43 :GS43 :GS43

Die wichtigste chirurgische Behandlung für Prostatakrebs ist die Entfernung der Prostata, ein so genanntes Verfahren der radikalen Prostatektomie.
"Das Ziel dieser Operation ist es, die Bedrohung durch das Krebsgewebe zu entfernen, und sie ist dabei sehr effektiv, wenn sich der Krebs auf die Prostata beschränkt", sagt Palese. "Allerdings führt die Operation das Risiko nachteiliger Komplikationen, insbesondere Inkontinenz, erektilen Dysfunktion und der Bildung von Narbengewebe."

Roboter-Chirurgie zur Behandlung von Prostatakrebs wird durch fünf oder sechs "Schlüsselloch"-Einschnitte gemacht.
:GS34 "Im Vergleich zur herkömmlichen offenen Chirurgie, bietet die vergrößerte 3-D-Display-Visualisierung der Roboter-Chirurgie eine erhöhte chirurgische Geschicklichkeit, die zu einer besseren Kontrolle von Krebs, eine höhere Chance gegen Harnkontinenz und zu einer potenziell schnelleren Rückkehr der erektilen Funktion führt", sagt Palese.

"Studien haben gezeigt, dass Patienten, die sich bei Prostatakrebs der Roboter-Chirurgie unterziehen kürzere Krankenhausaufenthalte, weniger Blutverlust, weniger Bedarf für eine Bluttransfusion, geringeres Risiko von Komplikationen, geringeres Risiko von Wundinfektionen, weniger Tage mit einem Katheter, weniger Schmerzen und eine schnellere Genesung haben. "

FRAGEN AN IHREN ARZT

Vor jedem Eingriff sollte jeder Patient fragen, dem Chirurgen ein paar wichtige Fragen: "Was sind die möglichen Risiken und Komplikationen mit meiner Prostata entfernt?" Und das nächste, "Wie viel Erfahrung haben Sie haben Sie dieses Verfahren?" (Solange keiner glaubt, dass er darauf eine objektiv mögliche Antwort erhält)

"Das Potenzial für ein besseres Ergebnis kann dabei von der Erfahrung des Chirurgen abhängen", sagt Palese. "Unser aktueller Stand der Technik hat erfolgreich Millionen von Männern behandelt und spart weiterhin Tausende von Menschenleben pro Jahr."

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

VirtualRiot
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Re: PSA-Test: ineffektiv, nutzlos, risikoreich, ...

Beitragvon VirtualRiot » 26. Mär 2017, 03:27

Hallo Lena,

Die Aussage, dass der PSA-Test "in der Therapiefolge ebenso zu dem führen [könne], was man durch ihn vermeiden will", scheint mir ein wenig weit her geholt. Ich bin selbst kein Fachmann, deshalb kann ich hier natürlich nicht sicher sein. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass der PSA-Test nur ein INDIZ für Krebs sein kann und auch dementsprechend behandelt wird. Ist der PSA-Wert also erhöht, so wird eben nicht direkt zu einer Therapie angesetzt, sondern zunächst die Ursache der Erhöhung gesucht. Ist die Ursache Krebs wird therapiert, andernfalls nicht.
Wie hier bereits erwähnt wurde kann der Wert eben auch durch andere Ursachen erhöht sein (darunter auch einige gänzlich harmlose). Dementsprechend wäre es doch äußerst merkwürdig, nur aufgrund einer Erhöhung zu einer Therapie anzusetzen. Dementsprechend finde ich die Behauptung, dass der Test letztendlich zu dem führen könne, was er vermeiden soll, sehr unwahrscheinlich.

Eine mögliche Vorgehensweise bei erhöhtem PSA-Wert lässt sich hier finden https://www.alta-klinik.de/de/leistunge ... /psa-wert/.

Schöne Grüße

karin
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Registriert: 6. Sep 2015, 05:59
Wohnort: Schwäbisch Gmünd

Re: PSA-Test: ineffektiv, nutzlos, risikoreich, ...

Beitragvon karin » 26. Mär 2017, 06:25

Hallo VirtualRiot,

Der Beitrag von Lena wurde von ihr am 31.10.2013 verfasst. Vor mehr als 3 Jahren. Zudem zitierte sie Aussagen, aus eingefügten Links.
All das diente der Information.

Mit Lena zu kommunizieren, ist leider nicht mehr möglich. Wenn Du auch andere ihrer Beiträge gelesen hättest, wäre Dir das gewiss aufgefallen.

freundliche Grüsse
karin


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