Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

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gudrun1960
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Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon gudrun1960 » 8. Sep 2018, 19:24

Guten Abend Ihr Lieben,

ich habe ein Problem, mit dem ich nicht recht weiter komme. Meine 26jährige Tochter hat PCO Polyzystisches Ovarialsyndrom. Sie hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Immer schon große Probleme mit der Menstruation in Form von unregelmäßigem Zyklus. Außer bei Einnahme der Pille. Der Zyklus bewegt sich zwischen 3 und 5 Monaten, immer begleitet von extremen Unterleibsschmerzen. Haarwuchs an Stellen, wo er nicht hingehört.

Es ist uns jetzt gelungen, daß sie 17 Kilo abgenommen hat. Sie hat einige Wochen Borax D4 eingenommen, 3x2 Tabletten. Seit Dienstag nimmt sie selbst gemischtes Boraxwasser ca. 10 mg pro Tag. Wir steigern das jetzt wöchentlich um 5 mg. Wielange darf man Borax einnehmen? Ich habe gelesen, daß der Körper es nicht abbaut, es aber für den Hormonhaushalt sehr wichtig ist.
Außerdem nimmt sie ca. 12.000 i.e. Vitamin D3 mit K2(mk7) und Magnesium.

Wir wollen auch noch einen Test auf Insulinressistenz durchführen lassen.

Ich wäre für jeden Hinweis dankbar, weil ich irgendwie nicht weiterkomme. Was für uns aber nicht infrage kommt, ist eine unterdrückende Hormontherapie. Meine Tochter möchte noch Kinder bekommen.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

Gudrun

Carmen
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon Carmen » 9. Sep 2018, 06:39

Hallo liebe Gudrun,

ich kann dazu leider nichts sagen, finde aber, daß Du evtl. mit René Gräber Kontakt aufnehmen könntest:

https://www.yamedo.de/krankheiten/fraue ... ndrom.html

Ich kenne viele Artikel von ihm und finde ihn seriös. Er wird auch als "Rebell der Medizin" bezeichnet.

Liebe Grüße

Carmen

Carmen
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon Carmen » 9. Sep 2018, 06:46

Hallo Ralf,

weiß nicht, warum mein Beitrag, den ich eben geschrieben habe (12.30 Uhr) vor Karins Eintrag gepostet wurde. Gibt es eine Erklärung?

Liebe Grüße

Carmen

karin
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon karin » 9. Sep 2018, 06:58

Guten Morgen Gudrun,

Borax ist ein Mineral, welches der menschlich Körper braucht. ( Siehe "die Boraxverschwörung" ) und andere Links hier im Forum.

Ich denke, die Behauptung, das der Körper es nicht abbaut... ist eine Ente! Mein Beitrag basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen!

Überschüssiges Borax wird meines Wissens, über die Nieren ausgeschieden. Aber eben auch nur Überschüssiges... welches der Körper nicht benötigt.
Ich würde parallel zu Borax, mit MSM ( Methylsulfonylmethan ) das Gewebe entgiften und mit Chlorella o. ä. ausleiten.

Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, das ich erst beim Konsum von mehr als 1,5 GRAMM BORAX PRO TAG, und auch erst nach Einnahme ab dem 8. Monat, Probleme mit der Verarbeitung im Körper bekam. Durch meine Brustkrebs-Erkrankung nahm ich ( über mehr als 12 Monate ) Borax hoch dosiert!
Als bei mir Probleme auftauchten, reduzierte ich die Dosis auf 1/2 Gramm pro Tag ( auf den ganzen Tag verteilt in einem Liter Saft-Tee oder Wasser zu mir ).
Bleibende Probleme habe ich bei mir nicht festgestellt.

Nachdem mein Tumormarker auf Normalwert gesunken war, reduzierte ich Borax auf die Erhaltungsdosis von für mich... 50 mg pro Tag, und im weiteren Verlauf auf 20 mg pro Tag. So dosiere ich noch Heute... ohne Probleme. 2 x 4wöchige Kuren pro Jahr.

Ich denke, wenn im Fall Deiner Tochter, die Dosis ( nach einschleichen ) bei 200-300 mg pro Tag liegen würden, könnten sich die Symptome bessern. Es dürften jedoch mehrere Wochen vergehen, ehe man eine deutliche Verbesserung bemerkt. So bei mir!
Ich würde aber in jedem Fall den behandelnden Arzt nicht aussen vor lassen. Regelmässige Analysen und Untersuchungen sind wichtig. Auch ich habe meinem Onkologen von der Einnahme von Borax berichtet. Zu den Äusserungen des Onkologen zu Borax/Bor möchte ich an dieser Stelle aber nicht eingehen.

Liebe Grüsse
karin

gudrun1960
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon gudrun1960 » 9. Sep 2018, 09:24

Liebe Karin, liebe Carmen,

@Karin
Danke schön für die umfassende Erklärung. Wenn ich bei meiner Tochter auf 300 mg kommen soll, dauert daß ja Ewigkeiten, wenn wir nur 5mg pro Woche steigern. Kann man evtl. auch um 10 mg pro Woche steigern?
Ich hab irgendwo gelesen, daß Borax sich nicht abbaut. Blöderweise hab ich das nicht abgespeichert. Ich suche nochmal danach. Vielleicht ja auch wieder so ein Fake, damit man es nicht benutzt.

@ Carmen
lieben Dank für den Tipp. Ich bin schon in diesem Forum, weil ich jemandem gefolgt bin, der im KK wegen Naturheilkunde (Desmoidtumor) angeeckt ist, dessen Geschichte ich aber gerne verfolgen wollte. Da ist zur Zeit richtig was los. Vor allem wg. Impfungen und Natronbicarbonat.
Ich habe dort auch einiges gepostet, weil mir beim Thema Impfungen und ständigen wohlgemeinten Ratschlägen (gegen fast alles) halt der Kamm schwillt. Weiterschreiben werde ich dort, falls sich nicht noch ein vernünftiger Austausch zu PCO ergibt, vermutlich nicht. Ist etwas stressig und das kann ich nicht brauchen.

Bin echt froh, daß wir hier alle freundschaftlich und zivilisiert miteinander umgehen und ggf. eingegriffen wird, wenn jemand meint das anders machnen zu können.

Weißt Du, wer dieser BioTherapeut ist?

Ich wünsche Euch noch einen schönen Restsonntag.

Liebe Grüße
Gudrun

karin
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon karin » 9. Sep 2018, 11:15

Hallo Gudrun,
die Dosis habe ich persönlich nach meinem Bauchgefühl erhöht. Auch ich habe mich gefragt, ob das nicht schneller geht, denn Geduld war noch nie meine Stärke! Ich entschloss mich dazu... mein eigenes Versuchskaninchen zu sein.
Wenn ich steigerte, habe ich stets gut beobachtet, wie mein Körper reagierte. Habe genügend Magnesium eingenommen und Chlorella zu Ausleitung. Viel Obst und Gemüse gegessen.
Habe mich nicht gescheut und bin sehr mutig vorgegangen. Wenn ich Herxheimer Symptome bekam, habe ich reduziert und gewartet, bis es mir wieder besser ging. Dann etwas langsamer gesteigert. Erstaunt war ich aber, als ich nach 5 Monaten merkte, das ich bereit bei 1 Gramm Borax tägl. angelangt war. Wie gesagt, ich war mutig, habe meinen Körper gut beobachte und auf positive... wie auch negative Reaktionen acht gegeben. Ab dem 8. Monat waren es dann 1,5 Gramm Borax pro Tag. Diese Dosis nahm ich dann weitere 10 Monate, bis ich merkte... ich sollte wieder reduzieren!
Ab da habe ich kontinuierlich reduziert, bis ich auf 500 mg pro Tag angekommen war. Das dauerte ca. 1/2 Jahr.
Momentan nehme ich, wie bereits im oberen Beitrag erwähnt, nur noch die Erhaltungsdosis.

Das soll keine Anleitung sein!!!
Man muss seinen Körper kennen und lesen können! Jeder muss für sich selbst herausfinden, was er seinem Organismus zuführen kann. Was ihm hilft, oder was ihm nicht hilft... oder ihm sogar gar schadet!
Die 15 Monate Borax hoch dosiert, waren für mich mit grossen Anstrengungen, Herxheimer Symptomen sowie Auf's und Ab's verbunden. Zudem war ich auch schon fast 60, und nicht mehr sooo taufrisch, wie es Deine Tochter noch ist.
Es war oft sehr schwer! Und zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen... ich wollte gesund werden.
Und ehrlich gesagt... ich hätte dafür fast alles getan!

Liebe Grüsse
karin

PS: habe vergessen, wenn sich Borax im Körper nicht abbauen WÜRDE... dann nehme ich an, das es mir nicht GUT gehen würde. Nur mal so am Rande! Ich denke, das die Äusserung... Borax baut sich im Körper nicht ab... von irgendwelchen Institutionen in die Welt gesetzt wurde, um Angst zu verbreiten.

Carmen
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon Carmen » 9. Sep 2018, 12:26

Hallo liebe Gudrun,

Weißt Du, wer dieser BioTherapeut ist?


nein, weiß ich nicht. Ich bin dort nicht im Forum. Ich lese nur zwischenzeitlich für mich sehr informative Artikel.

Liebe Grüße

Carmen

gudrun1960
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon gudrun1960 » 1. Okt 2018, 21:17

Hallo,

wollte mal einen kleinen Zwischenbericht liefern. Meine Tochter hat jetzt 19 Kilo abgenommen. Bereits die zweite Periode und fühlt sich insgesamt viel besser. Das Gesicht ist nicht mehr so rund. Sie sieht auch insgesamt wesentlich besser aus.

Sie nimmt zur Zeit 12.000 iE Vit.D3 mit K2 und Magnesium soiwe Borax. Borax haben wir mit 10. mg angefangen und sind jetzt bei 60 mg täglich. Die Dosierung wird kontinuierlich weiter hochgefahren. Morgens trinkt sie noch 1/2 Teel. Natron mit Wasser.

Ich selbst hatte durch einige Mittel von meinem HP nach einer zweitägigen Erstverschlimmerung dann plötzlich einen enormen Anstieg meiner Energie. Ich bin wirklich richtig gut drauf und freue mich auch mal wieder richtig. Sollte jetzt noch der Befund vom Kopf-MRT meines Sohnes (Donnerstag) in Ordnung sein, dann ist die Welt für mich nach sehr langer Zeit mal wieder richtig schön %%- %%- (*)

Viele Grüße

Gudrun

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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon ralfdingo » 1. Okt 2018, 21:35

Super hoert sich sehr gut an
Schoen soetwas zu lesen

karin
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Re: Polyzystisches Ovarialsyndrom PCO

Beitragvon karin » 2. Okt 2018, 06:32

Guten Morgen alle,

ja, das hört sich richtig gut an... Ihr scheint auf einem guten Weg zu sein.
Ich drücke alle meine Daumen... für die weitere Verbesserung...

liebe Grüsse
karin


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