Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

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memyself
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Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

Beitragvon memyself » 6. Mai 2016, 21:55

Nach 20 Jahren Pflegetätigkeit auf einer Intensivstation bin ich Unmengen an Krankengeschichten begegnet. Krebs, in all seinen Formen, ist oft, und immer öfter, Teil dieser Geschichten. Ich habe mir immer die Frage gestellt, ob hinter allen Symptomen, nicht nur dem des Karzinoms, nicht etwas ganz ANDERES stecken könnte. Zum Beispiel zeigte sich mir der offensichtliche Widerspruch zwischen Hautkrebs und der Annahme das Sonnenlicht sei Hauptauslöser. Das Leben ist über lange, lange Zeit im Licht der Sonne evolviert, inklusive uns Menschen ... und es brauchte unsererseits nur ein paar Jahrzehnte, um die Notwendigkeit des Sonnenlichts für Zellkohärenz komplett auf den Kopf zu stellen. Ebenso nimmt die Zahl der Diabetiker, der Fettleibigen, der Jungen, die die Krankheiten der Alten, immer früher bekommen, global zu. Warum ? Aus diesen Fragen, von denen Tumore aller Art die vordergründigsten Fragen bilden, ist ein Roman der ANDEREN Art entstanden, der versucht Möglichkeiten der Problematisierung all dieser Symptome gewahr werden zu lassen, ganz im Sinne Einsteins Aussage, dass man ein Problem nicht mit den Mitteln lösen kann, mit denen es entstanden ist. Der Roman trägt daher nicht umsonst den Titel 'Ich LIEBE meinen Tumor', in dem bewusst großgeschrieben wird, was bisher vielleicht völlig irreführend betrachtet wird. Zum Buch gibt es einen Blog unter https://ichliebemeinentumor.wordpress.com/ der so manches Thema rund um den Krebs ANDERS angeht und die Besonderheiten des Buches, z. B. seine Mutationen, beschreibt.

Bedenkt man, wie lange, mit welchem Aufwand, zum Thema Krebs bereits geforscht wird, dann sollte man nicht unberücksichtigt lassen, dass das Offensichtliche im Rahmen von immer mehr Vereinfachungen, die möglichst schnell verallgemeinert werden sollen, verloren geht. Vielleicht ist auch die Lösung für das Gesellschaftsproblem des Krebses darunter ?! Zwei wesentliche Stichpunkte der Thematik scheinen Kohärenz und Energiehaushalt zu sein.

Ich möchte dieses Thema hier nicht als plumpe Werbung für mein Buch ansehen, zumal es nicht geschrieben wurde, um damit schnell Geld zu verdienen, was obendrein gar nicht möglich ist, sondern einzig als Ansammlung von Gedanken verstanden wissen, die im Rahmen dieser Erkrankung kaum, wenn überhaupt, berücksichtigt werden. Um ein Problem zu lösen bedarf es schließlich der Problematisierung des Problems, sowie der Bewusstwerdung des Spielraums all der Möglichkeiten, die im Sinne des Lebens zur Verfügung stehen. Um diesen Raum dreht sich der Roman. Eine Diskussion bezüglich der ANDERS-Denkung der Thematik wäre natürlich wünschenswert, wenn sie denn konstruktiv möglich wäre.

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ralfdingo
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Re: Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

Beitragvon ralfdingo » 1. Jul 2016, 22:58

Hallo Willkommen hier
erst mal entschuldigung das ich dich nicht eher bemerkt habe so habe ich natuerlich auch nie auf den link geklickt was ich aber nun morgen mal in aller Ruhe machen werde.
schoen das du dich hier angemeldet hast und ich hoffe noch vieles von dir zu lesen

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Re: Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

Beitragvon memyself » 26. Aug 2016, 21:58

Danke für die Begrüßung. Wenn Du reingeschnuppert hast, wirst Du vielleicht festgestellt haben, dass die im Buch dargelegte Behandlung des Themas Tumor komplett von dem abweicht, was man als Betroffener oder Interessierter erwartet. Der Schritt dahingehend war ganz bewusst so gewählt. Gleiches gilt für die Mutation des Buches, dessen vierte Mutation wahrscheinlich im Oktober 2016 veröffentlicht werden wird. Näheres auf zuvor verlinkter Blogseite zum Buch. Mir geht es in erster Hinsicht darum ein bekanntes Thema mal mit zahlreichen ungewohnten Denkansätzen zu konfrontieren, so dass der eine oder andere Leser diese Ansätze für sich weiter entwickeln oder aber in seine Denkweise integrieren kann ...

Gruß

memyself
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Re: Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

Beitragvon memyself » 16. Nov 2016, 11:09

Bezüglich Krebs liest man immer wieder, dass Zuckerverzicht das Gebot der Stunde sei, damit das letzte Stündlein nicht geschlagen hat, aber:
Zucker ist keineswegs Teufelszeug, ganz im Gegenteil, ist er doch ein lebenswichtiges Lebensmittel. Nur wenn er außerhalb natürlichen Kontextes in unnatürlichem Ausmaß verzehrt wird, wird es problematisch. Zucker ist DAS Medium der Sonne, um Lebewesen über den Stand der Jahreszeiten zu informieren. Auch sollte man Krebs nicht mit dem Verzicht auf Zucker auszuhungern versuchen, denn dann steigt die Gefahr, dass der Hunger zur Metastasenbildung anderswo im Körper führt, um den Hunger halt anderswo zu stillen. Metastasen sind die Globalisierung des Körpers, nur versucht der Körper (!) in diesem Fall ein Energiedefizit am Ursprung des Tumors auszugleichen, während der Kapitalismus Globalisierung nutzt, um den Ursprungstumor möglichst lange am Leben zu halten. Im Falle des Körpers ist die Lösung den Ursprungstumor so zu nähren, dass er eben nicht primär unterernährt wird, allen voran mit Sauerstoff, denn Sauerstoffmangel führt im Gewebe zur Übersäuerung und lässt Zellen auf eine sekundäre Energiegewinnung umsteigen, die ohne Sauerstoff auskommt, weshalb der Zucker zur Energieversorgung eines Tumors ins Spiel kommt. Nicht Zuckerverzicht sondern Sauerstoffversorgung ist die Lösung. Und das wichtigeste Lebensmittel in den sonnenreichen Jahreszeiten ist der Zucker, weil Zucker Sonnenlicht ist.

Ausführlicher wird es in der aktuellen 4. Mutation des ''Romans'' beschrieben ...

memyself
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Re: Guido Vobig - Ich LIEBE meinen Tumor

Beitragvon memyself » 29. Nov 2016, 18:00

Anbei noch ein paar, im Buch weiter thematisierte, Gedanken bezüglich Altern und Krebs:

https://ichliebemeinentumor.wordpress.c ... her-krebs/


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