Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

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machsmöglich
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 18. Apr 2019, 21:48

Hallo, liebe Leute,

trotz allem, was uns bewegt und so manchen Patienten seelisch bedrückt, wünsche ich Euch beste Genesung, Mut und Lebenslust sowie fröhliche und liebevolle Osterfeiertage. Wir alle machen "Unmögliches" möglich. Wir glauben an uns. In diesem Sinne, eine tolle sonnige Osterzeit, Eure Marina

P.S. Ich melde mich nach Ostern zurück und informiere Euch über vieles mehr, wenn ihr mögt!

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ralfdingo
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von ralfdingo » 19. Apr 2019, 08:42

Danke fuer die ostergruese alles liebe auch an dich und klar bin ich froh fuer jeden Beitrag von dir

machsmöglich
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 22. Apr 2019, 19:04

Danke im Nachhinein für Deine Ostergrüße, lieber ralfdingo. Leider bist Du das einzige Mitglieder dieses Forums. Traurig!

Wie ich sehe, ist die Beteiligung an einfachen Dingen im Leben wie Danke, alles Gute, Herzlichkeit nicht besonders gefragt. Dankbarkeit ist in meinem Leben beispielsweise sehr wichtig. Ich bin dankbar, dass ich eine Krankheit überwunden habe, weil ich jeden Tag meines Lebens aus Dankbarkeit genieße. Ich bin dankbar, dass ich einen sehr tollen AM, einen tollen Mann und vieles mehr habe, die mich begleitet haben. Ich bin dankbar, nicht in Mitleid verfallen zu sein, sondern voller Motivation nach vorne zu schauen und dankbar, jeden einzelnen Moment gestalten zu können, auch wenn es manchmal recht hart war. Mein absolut neuer Minimalismus hat mir ebenso geholfen, was wirklich wichtig im Leben ist. Ich bin einfach aufgestanden und habe mich nicht durch den Krebs beirren lassen. Er musste seine Fesseln lösen, ich bin frei!

Ich bin kilometerweit gelaufen und habe dabei die Natur und ihre Fülle aus einer anderen Perspektive betrachtet und war dankbar, dass ich heil zu Hause angekommen bin, zwar kaputt, aber glücklich. Ich habe mich gesund ernährt und den Kuchen, den ich sonst so gerne aß, zwar gebacken, aber an die Nachbarschaft verschenkt. Viele Menschen, die "austherapiert" wurden, konnte ich helfen, ohne ihnen unbedingt sagen zu müssen, dass ich selber Krebs habe bzw. hatte. Noch ist es ja nicht endgültig vorbei. Die nächsten 7 Jahre werdes es beweisen. Wir haben nichts weiter gemacht, als einen Kuchen gebacken, Kräuter aus meinem Garten verarbeitet, in einer Gruppe zusammen gesessen und freundlich miteinander Sorgen und Ängste besprochen, wie sie geändert werden können und gelacht. Wozu manche Mediziner keine Zeit haben, die haben wir uns einfach genommen. Für jeden Vorschlag, die Gastfreundschaft und die Zuwendung und Liebe, die bei jedem Treffen erfolgte, waren wir dankbar.

Ohne Dankbarkeit, mit Stress und Hass statt Liebe im Herzen, wird sich der Krebs im Körper freuen, denn er wächst, wenn man keine Grundregeln des Lebens einhält. Das mag sich vielleicht skuril anhören, ist aber so und ich habe es selber gefühlt, wie wichtig Dankbarkeit und Liebe bei der Bekämpfung meiner Erkrankung geholfen hat. Von sich selbst Dankbarkeit und Liebe abgeben erleichtert die Seele und ein Teil des psychischen Problems im Krebsbereich schrumpft.

Vielleicht sollte man doch mal öfter darüber nachdenken, dass Krebs auch eine besondere Art der Undankbarkeit, Rache, Stress usw. mit allen anderen Komponenten des Lebens wie Umwelt, Bakterien, Ernährung, Elektrosmog, Gifte usw. ist. Vielleicht ist es bei einigen Menschen der Versuch wert, sich an Dankbarkeit, Herzlichkeit und Liebe zu erinnern und zu leben.

In diesem Sinne: Alles Gute, beste Genesung und Motivation für Euch!
Zuletzt geändert von machsmöglich am 23. Apr 2019, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

karin
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von karin » 23. Apr 2019, 06:32

Hallo und guten Morgen Marina,

ein schöner Beitrag, den Du geschrieben hast. Und ich kann mich Dir anschliessen. Auch ich habe einen schweren Weg gewählt und auch ich bin dankbar dafür, dass ich es geschafft habe meine Erkrankung in den Griff zu bekommen.
Jedoch kann ich Deinem 1. Satz nicht so recht zustimmen, denn auch ich habe unter "Ostergrüsse in der Coffee-Lounge" Grüsse an Euch alle gesandt. Sei nicht all zu traurig, manchmal ist es hier sehr ruhig und es wird nicht viel geschrieben.
In diesem Sinne schliesse ich mich Ralf an, und danke Dir im Nachhinein herzlich für Deine lieben Ostergrüsse.

Liebe Grüsse
karin

machsmöglich
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 14. Jun 2019, 07:32

Hallo ihr Lieben,

heute werde ich mich mal wieder zu Wort melden. In den letzten Wochen ist viel passiert. Mein Tumor ist fast weg, ein wenig muss ich noch tun, um ihn völlig verschwinden zu lassen. Ich fühle ihn nicht mehr, dennoch ist das Gewebe, was um ihn herum war, noch nicht weich genug, sodass ich weiter aufpassen muss. Meine Blutwerte sind sehr viel besser als noch vor drei Monaten. Ich bin also total happy. Allerdings ist mein Lebensstil nicht mehr der wie vor einem Jahr. Durch das Selbst- und Stressmanagement sehe ich mein Leben gelassener und effektiver. Das hilft sehr gut, um vieles zu verarbeiten, loszulassen, zu verstehen und sanfter in einer schweren Zeit mit sich selbst und der Umwelt umzugehen.

In den letzten Wochen habe ich im Internet wegen Krebs gestöbert, von anderen Patienten Tipps, reihenweise Medikamente empfohlen bekommen, die alles umhauen, weil es einfach nicht stimmen kann. Wie heißt es so schön?: „Viele Köche verderben den Brei!“ Man kann wirklich nicht allen trauen. Es ist unfassbar, wie viele Brustkrebs-Betroffene auf diesen Spuk hereinfallen, wenn es dann heißt, dass mit dieser oder jener Tinktur, Salbe oder Öl der Krebs binnen 48 Stunden oder 20 Tagen usw. geheilt werden kann. Es gibt allerdings genügend Menschen, die Angst haben und auf diesen Quatsch reinfallen. Bitte immer daran denken, dass jeder Patient anders „gestrickt“ ist und nicht immer alles verträgt, dass alternative Heilweisen bei Heilpraktikern oder Komplementärmedizinern erfolgen sollten, zumindest die Beratung aus erfahrener Sichtweise.

Krebs entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein langjähriger Prozess, der sich im Körper abspielt. Der Krebs ist in den meisten Fällen schon da, ohne es zu wissen. Um ihn alternativ bekämpfen zu können, benötigt man Geduld, Hoffnung, Disziplin und medizinische Kenntnisse. Die Angst muss abgebaut werden genauso wie der Stress. Die Ernährung bei Krebspatienten muss stimmig sein. Der Vitaminhaushalt sowie die Mineralien- und Spurenelemente insgesamt müssen überprüft werden, denn schon allein da kann es zu Erkrankungen bis hin zum Krebs kommen. Entgiftungen und Darmsanierungen wie auch Zahnsanierungen sind wichtig. Schwermetallbelastungen sollten schnellstmöglich behoben werden. Dazu gibt es eine Menge Möglichkeiten, bevor andere Maßnahmen ergriffen werden. Ich habe auch erst das alles machen lassen, bevor ich selber mit Medikamenten, Salben und Tinkturen, Meditationen, Yoga usw. begann. Meine eigenen Rezepte haben mir sehr viel mehr geholfen, weil ich weiß, was ich vertrage. Meine Diagnose Brustkrebs war vor 9 Monaten.

Ich bin froh, dass ich sowohl medizinische Kenntnisse habe, aber auch die Möglichkeit, Schulmedizin und Alternativmedizin durch einen fachlich kompetenten Arzt und Naturheilkundler zu bekommen. Nur diese Maßnahmen sowie meine Hoffnung und Disziplin haben mich gerettet. Fallt bitte nicht auf „Alleswisser“ herein, die Euch Versprechungen abgeben und eine Menge Rezepte, die vielleicht nicht mal was taugen, um damit Geld zu verdienen. Vertrauen aufzubauen bei Krebspatienten vom und zum Arzt oder Naturheilkundler ist nicht leicht, dennoch braucht man bei Krebserkrankungen immer einen fachlich kompetenten Arzt oder Heilpraktiker, der Euch physisch, seelisch und finanziell nicht weh tut, sondern Euch in der schweren Zeit psychisch und medikamentös richtig und vertrauensvoll unterstützt. Wenn ihr bisher noch keinen passenden Arzt gefunden habt, könnt ihr bei den Kassenärztlichen Vereinigungen des Landkreises nachfragen, ob ein Arzt, der gleichzeitig Naturheilkunde betreibt, noch freie Termine hat. Wer sich einen Heilpraktiker leisten kann, sollte mit einer Beratung beginnen, die meist im Erstgespräch kostenlos ist.

Ich hoffe, dass ich Euch ein bisschen helfen konnte.

Liebe Sonnengrüße aus dem Norden,
Marina

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ralfdingo
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von ralfdingo » 15. Jun 2019, 15:11

machsmöglich hat geschrieben:
14. Jun 2019, 07:32
Hallo ihr Lieben,

heute werde ich mich mal wieder zu Wort melden. In den letzten Wochen ist viel passiert. Mein Tumor ist fast weg, ein wenig muss ich noch tun, um ihn völlig verschwinden zu lassen. Ich fühle ihn nicht mehr, dennoch ist das Gewebe, was um ihn herum war, noch nicht weich genug, sodass ich weiter aufpassen muss. Meine Blutwerte sind sehr viel besser als noch vor drei Monaten. Ich bin also total happy. Allerdings ist mein Lebensstil nicht mehr der wie vor einem Jahr. Durch das Selbst- und Stressmanagement sehe ich mein Leben gelassener und effektiver. Das hilft sehr gut, um vieles zu verarbeiten, loszulassen, zu verstehen und sanfter in einer schweren Zeit mit sich selbst und der Umwelt umzugehen.

In den letzten Wochen habe ich im Internet wegen Krebs gestöbert, von anderen Patienten Tipps, reihenweise Medikamente empfohlen bekommen, die alles umhauen, weil es einfach nicht stimmen kann. Wie heißt es so schön?: „Viele Köche verderben den Brei!“ Man kann wirklich nicht allen trauen. Es ist unfassbar, wie viele Brustkrebs-Betroffene auf diesen Spuk hereinfallen, wenn es dann heißt, dass mit dieser oder jener Tinktur, Salbe oder Öl der Krebs binnen 48 Stunden oder 20 Tagen usw. geheilt werden kann. Es gibt allerdings genügend Menschen, die Angst haben und auf diesen Quatsch reinfallen. Bitte immer daran denken, dass jeder Patient anders „gestrickt“ ist und nicht immer alles verträgt, dass alternative Heilweisen bei Heilpraktikern oder Komplementärmedizinern erfolgen sollten, zumindest die Beratung aus erfahrener Sichtweise.

Krebs entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein langjähriger Prozess, der sich im Körper abspielt. Der Krebs ist in den meisten Fällen schon da, ohne es zu wissen. Um ihn alternativ bekämpfen zu können, benötigt man Geduld, Hoffnung, Disziplin und medizinische Kenntnisse. Die Angst muss abgebaut werden genauso wie der Stress. Die Ernährung bei Krebspatienten muss stimmig sein. Der Vitaminhaushalt sowie die Mineralien- und Spurenelemente insgesamt müssen überprüft werden, denn schon allein da kann es zu Erkrankungen bis hin zum Krebs kommen. Entgiftungen und Darmsanierungen wie auch Zahnsanierungen sind wichtig. Schwermetallbelastungen sollten schnellstmöglich behoben werden. Dazu gibt es eine Menge Möglichkeiten, bevor andere Maßnahmen ergriffen werden. Ich habe auch erst das alles machen lassen, bevor ich selber mit Medikamenten, Salben und Tinkturen, Meditationen, Yoga usw. begann. Meine eigenen Rezepte haben mir sehr viel mehr geholfen, weil ich weiß, was ich vertrage. Meine Diagnose Brustkrebs war vor 9 Monaten.

Ich bin froh, dass ich sowohl medizinische Kenntnisse habe, aber auch die Möglichkeit, Schulmedizin und Alternativmedizin durch einen fachlich kompetenten Arzt und Naturheilkundler zu bekommen. Nur diese Maßnahmen sowie meine Hoffnung und Disziplin haben mich gerettet. Fallt bitte nicht auf „Alleswisser“ herein, die Euch Versprechungen abgeben und eine Menge Rezepte, die vielleicht nicht mal was taugen, um damit Geld zu verdienen. Vertrauen aufzubauen bei Krebspatienten vom und zum Arzt oder Naturheilkundler ist nicht leicht, dennoch braucht man bei Krebserkrankungen immer einen fachlich kompetenten Arzt oder Heilpraktiker, der Euch physisch, seelisch und finanziell nicht weh tut, sondern Euch in der schweren Zeit psychisch und medikamentös richtig und vertrauensvoll unterstützt. Wenn ihr bisher noch keinen passenden Arzt gefunden habt, könnt ihr bei den Kassenärztlichen Vereinigungen des Landkreises nachfragen, ob ein Arzt, der gleichzeitig Naturheilkunde betreibt, noch freie Termine hat. Wer sich einen Heilpraktiker leisten kann, sollte mit einer Beratung beginnen, die meist im Erstgespräch kostenlos ist.

Ich hoffe, dass ich Euch ein bisschen helfen konnte.

Liebe Sonnengrüße aus dem Norden,
Marina
Ich zitiere das mal damit das mit meiner Antwort nicht im Hintergrund verschwindet
Gut geschrieben und bestimmt hilfreich
Dir auch einen schönen Tag...ach was tausend schoene Tage wünsch ich dir

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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 15. Jun 2019, 17:00

Herzlichen Dank, lieber ralfdingo, das wünsche ich Dir auch. Hab´eine schöne, gesunde und gemütliche Sommerzeit. Liebe Grüße aus dem Norden, Marina

Angelika7
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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von Angelika7 » 18. Jun 2019, 14:11

Ich freue mich für dich, dass es so gut aussieht. Mein Resümeé ist, dass es nicht dein EINEN Weg bei Krebs zur Gesundung gibt. Aber auch, dass jeder findet, der wirklich sucht und sich Mühe gibt. Ich hatte weder einen Arzt noch einen Homöopathen, der mich unterstützt hat. Das Einzige, was ich von meinem Hausarzt angenommen habe, waren die Tumormarkerkontrollen und für das CT hole ich mir bei ihm eine Überweisung. Ach ja, und er hat mich zur Hyperthermie geschickt, das hat mir Zeit verschafft. Aber heilen??? Heilen kann man Krebs in meinen Augen nur, wenn auch die Seele heilen kann.
Alleine die verschiedenen Krebsarten zeigen so mannigfaltige seelische Aspekte auf, die es zu bearbeiten gilt...
Und genau DAS ist das Schwierige: Es gibt keinen allgemein gültigen Weg, denn wenn dem so wäre, würden den alle gehen....
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 2,9 cm TM 4-fach; 8/19 2x5 cm TM Normwert

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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 20. Jun 2019, 18:13

Danke, liebe Angelika, für Deine netten Worte. Ja, jeder ist anders und das bedeutet, dass auch jeder selber entscheiden muss, welchen Weg er oder sie geht. Wir kommen dennoch nicht um die Schulmedizin herum, auch wenn es nur für die Überweisungen und Laboruntersuchungen guttut im Falle des alternativen Weges. Selbst da muss man allerdings Glück haben, so wie ich, einen Hausarzt zu finden, der nicht alles in der Seele kaputt macht, weil er enttäuscht ist, nicht den Milliarden schweren Weg der Operation, Chemo und Bestrahlung zu gehen. Wenn die Seele erkrankt, kann der Körper nicht gesunden. Mir persönlich hat der AM sehr geholfen und wie bereits beschrieben auch das Selbst- und Stressmanagement sowie eiserne Disziplin, Kräuter aus der Natur, statt Medizinbomben mit unsagbaren Nebenwirkungen, Fröhlichkeit, statt Missgunst und Dankbarkeit. Wichtig sind Menschen, die mit einem den Weg gemeinsam gehen und einen so nehmen wie er ist, trotz Krebsdiagnose. Auch dieses Glück habe ich. Trotz allem ist es ein schwerer Weg, egal welche Krebsart dahinter steckt und doch heißt es für jeden: Das Leben ist wunderschön und ich will leben! Also rafft euch auf und geht den Weg, den ihr meint, für euch der BESTE zu sein. Fühlt euch trotz des Krebses nicht einsam und abgeschottet, lebt mittendrin und seid hoffningsvoll, dass auch ihr es schafft. Ich wünsche allen sehr viel Mut, Glück und den besten Weg zu finden. Liebe Grüße an alle, Marina

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Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 11. Sep 2019, 16:25

Hallöchen, ihr Lieben,

heute ist für mich ein Tag, an dem wohl alle Festtage zusammentreffen. Ich habe keinen Tumor mehr in meiner linken Brust. Das CT wurde mehrfach angesehen und beurteilt. Da ist nichts mehr. Ich lebe-liebe-lache und freue mich, dass ich es in einem Jahr geschafft habe, frei zu sein von physischen und psychischen Belastungen. Ich bin so glücklich, dass sich meine Disziplin und meine Lebenseinstellung, die Anerkennung und Inanspruchnahme der Natur und der Gesetze positiv bewährt haben.
Natürlich darf ich in den nächsten Jahren nicht vergessen, dass der Tumor immer wieder zurückkommen kann, also muss ich dabei sein und mich in meiner Lebensweise jetzt so orientieren wie im letzten Jahr. Alles sehe ich viel entspannter, gelassener und mit sehr viel Liebe. Ich habe mich vor dem Zubettgehen immer für einen schönen Tag bedankt, klopfte mir selbst auf die Schulter und freute mich, den Tag gut gestaltet zu haben. Selbst, wenn manchmal der Tag nicht so besonders war mit dem Wetter, den Schmerzen und so mancher anderer Nebensächlichkeiten, wie schwierige Nachbarn oder Ämter und Heilkundige, die überhaupt keinen Durchblick hatten, habe ich mir selber immer gesagt: „Mein Tag ist schön und morgen wird er noch besser!“
So, ich wünsche euch allen viel Glück und Genesung, Durchhaltevermögen und Liebe im Herzen. Bleibt immer am Ball und denkt positiv, dann wird auch Euch der Krebs eines Tages Adieu sagen.

In diesem Sinne und mit herbstlichen Grüßen aus dem Norden, Marina

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