Brustkebs vor allen verschwiegen

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ralfdingo
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Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon ralfdingo » 26. Jul 2013, 13:11

Heute habe ich meiner Logopedistin von Lena erzaehlt, daraufhin sagte sie mir bei ihr im Dorf ist eine Frau gestorben (weit ueber 80) und zwar nicht an Krebs sondern an etwas anderem (muss ich naechstes mal Fragen was das war) jedenfalls haben die Aerzte da gesehen das sie einen Bruskrebs hatte und zwar recht gross. Ihr Ehemann sagte daraufhin das sie den schon seit langem ueber 20 Jahre so in dieser Form hatte aber niemandem etwas sagen wollte, weil den Stress mit der Familie und den Aerzten wolle sie nicht haben. Ihr man war einverstanden und so gingen die Jahre ins Land.
Wie viel ist Psyche und wie viel ist Körper? Solche Geschichten sollten alle Nachdenklich stimmen. Ciao Ralf

Lena
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Re: Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon Lena » 26. Jul 2013, 13:38

ralfdingo hat geschrieben:Wie viel ist Psyche und wie viel ist Körper?

Lieber Ralf,
für mein Herzempfinden, hat sich diese Frau völlig richtig entschieden - da nach ihrer eigenen inneren Stimme. Unbewusst oder schon bewusst, hat sie einen starken negativen Einwirkungspol aus ihrem Leben heraus gehalten. Diese negativen Energien, Gedanken und Worte Dritter dazu - denn diese sind allesamt voller Energien - hätten direkt auf sie eingewirkt, hätte sie es zuvor nicht erlernt, dies abzuschirmen oder zu selbst zu steuern.

An meinem s.g. Brusttumor werde ich auch nicht sterben. Mit und ohne Therapie nicht. Gerade weil mir diese Diagnose vor Augen geführt hat, dass der eigene Geist stärker ist als der von außen manipulierte Verstand. Und meine unsterbliche Seele ist von allem der Boss.

Ich habe nahe Verwandte, die sich zwar taktvoll, dennoch so verhalten, als würde ich deshalb vor meiner Zeit sterben. Doch ich kann das ohne negative Gefühle für mich oder ihnen gegenüber ZULASSEN. Dies ist mir wiederum auch nur über den Geist und nicht den Verstand möglich. Es ist untrennbar - wenn wir auf unsere Gefühle achten, lenken wir unsere Gedanken und nehmen so Einwirkung auf unser Jetzt.

Die 80jährige hat sich vor 20 Jahren um eine Operation gebracht, die ihr höchstwahrscheinlich - wie so zahlreichen anderen auch - binnen 2 Jahre an einer anderen Stelle einen oder weitere Tumore gebracht hätte. Ganz abgesehen von der Chemo, die damals schon dazu beitrug, dass mindestens 10% gerade auf diese Infusion eine weit aggressiveres Krebs-Rezidiv zu erwarten haben. Dies bestätigt überdies zahllose Erfahrungsaussagen von Krebs Diagnostizierten im 4. Stadium.

Sie hatte sich also im Alter um die 60 für die volle Lebensqualität entschieden und wohl auch für das Weiterleben. Der einpolige Magnetismus der Krebsindustrie zieht eben nicht alle an. ;)

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

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Re: Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon Anne » 5. Okt 2013, 18:58

ralfdingo hat geschrieben:Heute habe ich meiner Logopedistin von Lena erzaehlt, daraufhin sagte sie mir bei ihr im Dorf ist eine Frau gestorben (weit ueber 80) und zwar nicht an Krebs sondern an etwas anderem (muss ich naechstes mal Fragen was das war) jedenfalls haben die Aerzte da gesehen das sie einen Bruskrebs hatte und zwar recht gross. Ihr Ehemann sagte daraufhin das sie den schon seit langem ueber 20 Jahre so in dieser Form hatte aber niemandem etwas sagen wollte, weil den Stress mit der Familie und den Aerzten wolle sie nicht haben. Ihr man war einverstanden und so gingen die Jahre ins Land.
Wie viel ist Psyche und wie viel ist Körper? Solche Geschichten sollten alle Nachdenklich stimmen. Ciao Ralf
Das erinnert mich an eine andere Geschichte:
Der Zufall wollte es, dass ich an ein und demselben Tag 2x mit einer Frau ins Gespräch kam, die mit ihrem krebskranken Mann in einer Reha-Klinik wohnte.

Sie erzählte mir eine Geschichte, die ich wohl nie vergessen werde:
Mein Vater der hatte vor vielen Jahren als ich noch in Italien lebte auch Krebs. Bauchspeicheldrüsenkopfkrebs.
Dann sagte sie mit einem leichten Lächeln: Aber er hat es nicht gewusst.
Ich fragte sie: Wie geht das denn?
Da erzählte sie: Der italienische Arzt sagte damals zu mir, es wäre besser, ihm und meiner Mutter nichts davon zu sagen und ihre letzte gemeinsame Zeit nicht noch weiter zu belasten, da sie gerade erst ihren Sohn/ meinen Bruder verloren hätten.
Mein Vater würde höchstens noch 6 Monate leben.
So haben der Arzt und ich ihn in dem Glauben gelassen, er hätte Pankreatitis.
Aber er starb nicht nach 6 Monaten, sondern lebte noch 10 Jahre.
Er verstarb auch nicht an Krebs, sondern an den Folgen seiner Gefäßverkalkung.

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Re: Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon ralfdingo » 5. Okt 2013, 19:50

Solcher Art Geschichten können wir nicht oft genug lesen und schreiben. Nicht das ich glaube das das die beste Heilungsmethode ist, Augen verschließen, aber mit Sicherheit ist der Stress das beste Futter für Krebs. Der Ausloeser bei ihm war wahrscheinlich der Verlust seines Sohnes, der aber nach und nach besser verkraftet wird und am ende keine Bedrohung mehr darstellt.
Diese Geschichten sind wichtig um einen Angst freien Umgang mit dieser Krankheit zu erlernen. Ein Krebskranker ist nicht verurteilt
Natuerlich wissen wir alle das das alles einzelfaelle sind und das es andere gibt die nichts gewusst haben und am Krebs gestorben sind aber das Ändert nichts an der Tatsache das man sich selbst heilen kann.
DAs muss nicht immer klappen aber es gibt gute Chancen.
Ciao Ralf

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Re: Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon Anne » 6. Okt 2013, 19:24

Ralf, die Unterhaltung mit dieser Frau ging ja noch weiter.
Ich erzählte ihr, dass mein Opa Magenkrebs hatte und sich die Jahre davor fast täglich fürchterlich aufgeregt hat, weil er mit seiner Firma die Villa eines Arztes komplett renoviert hatte und der Arzt nicht zahlte.
Und das ich denke, dass gerade bei Magenkrebs offensichtlich ist, dass emotionaler Stress ein starker Auslöser ist. Ob ihr Mann sich vor der Erkrankung denn auch über etwas fürchterlich und lange aufgeregt hätte?
Da sagte sie: Das war bei meinem Mann auch so. Bevor er Krebs bekommen hat, da hatte er sich über eine Sache innerhalb der Familie sehr, sehr aufgeregt.
Und selbst jetzt, wo wir zur Kur sind und auch dieses Thema angesprochen wurde, regt er sich noch fürchterlich darüber auf und ist einfach nicht in der Lage die Sache zu verzeihen.

Ich bin mittlerweile sicher, dass es immer eine emotionale Komponente gibt, die einen Krebs mitauslöst und Jeder ein Einzelfall ist.

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Re: Brustkebs vor allen verschwiegen

Beitragvon ralfdingo » 6. Okt 2013, 22:56

Klar so ist es jeder ist ein Einzelfall, jeder lebt sein eigenes leben jeder hat seinen eigenen weg auch wenn es scheint das wir alle zusammen wie eine hirnlose Herde durchs leben gehen und da es im ganzen leben so ist istves doch ganz natürlich das es so ist auch wenn wir krank sind. Deshalb muss auch jeder seine " Medizin" finden. Und da der Körper nicht allein leben kann ohne unsere Seele so kann so kann er kaum gesunden wenn wir nicht auch unsere Seele heilen dabei helfen unsere Onkologen nur in ganz seltenen Fällen. Ich hatte das Glück eine gefunden zu haben die auch meine Seele war genommen
Schön das du da bist ciao ralf


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