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Meditation zu den Vorfahren, hilfreiche Gedanken

Verfasst: 26. Nov 2016, 11:09
von Oshun_Yemaja
Diese Meditation dauert nur gut 7 Minuten. Ist buddhistisch und sehr ruhig, einfach und klar gehalten.
Geht vor allem um Vater und Mutter innen drin, aber natürlich lässt sich das ausweiten.

Steht unter dem Video:
Diese ca. 8-minütige Meditation soll helfen mit den leiblichen und spirituellen Vorfahren in Kontakt zukommen und sich mit diesen zu versöhnen. Diese Meditationsform ist Teil der Achtsamkeitspraxis nach dem vietnamesischen Buddhismusmeister- und lehrer Thich Nhat Hanh.
Die Sangha Würzburg wünscht Ihnen viel Freude und spannende Erfahrungen bei Ihrer Meditationspraxis.


Ich muss sagen, dass ich es nicht so mit den Buddhisten habe, aber von Thich Nhat Hanh halte ich sehr viel! Der berührt mich ganz tief.
(Wie Hunderte von andern Menschen, von denen ich das Gefühl habe: die sind "in der Einheit angekommen".)

Meditation zu den Vorfahren
https://www.youtube.com/watch?v=hIE7Zpn2IEg


Unter diesem Link kann man noch viele mehr Meditationen runterladen:
https://sites.google.com/site/heilsamen ... -wuerzburg

Re: Meditation zu den Vorfahren, hilfreiche Gedanken

Verfasst: 26. Nov 2016, 11:18
von Oshun_Yemaja
Gestern bin ich auf diese Seite gestossen:
Die Faszination der Opferrolle
http://www.praxis-lichtblicke.ch/die-fa ... pferrolle/

Da sind viele interessante Punkte aufgeführt, besonders stimmig und hilfreich zum drüber Nachsinnen
dünkt mich dies:
9. Als Ausgleich für nicht anerkannte Schuld der Täter in früheren Generationen fühlen sich die nachfolgenden Familienmitglieder oft grundlos schuldig. Aus Loyalität mit den Opfern der Täter fühlen sie sich als Verräter, wenn sie diese Rolle aufgeben.

Erst wenn die Liebe zum Täter und das Mitgefühl mit den Opfern Raum bekommt, kann die Tat beim Täter gelassen werden und damit der Zwang, sich zu opfern, gelöst werden.

Für die Nachkommen von Opfern gilt: Auch sie bleiben aus Loyalität zu ihren Vorfahren in der Opferrolle. Die Symptome dieser Leidenden sind ähnlich, nämlich schwere Formen von Krankheit und Depression.

Bei mir zumindest ist das mit den Eltern nach wie vor ein Thema.
Bin ich aus Loyalität zu meiner früh an Krebs verstorbenen Mutter seit Jahrzehnten am Leiden?
Lange "nur" psychisch, immer mehr auch körperlich. Ja! Ich bin überzeugt davon!
Ich arbeitete auch mein Leben lang sehr an diesen Themen.
Hoffe, nun bald kommt die "Befreiung". Darauf arbeite ich hin.

Nur: was ist denn noch, wenn plötzlich die ganze Identifikation mit dem, was ich mal meinte zu sein und tun zu müssen,
weg ist? Das macht auch Angst! Dies ist auch ein Thema, das ernst zu nehmen ist!

Vertrauen ... ins Leben ...
auch
Vertrauen in die Leere ...


und genau drum geht's (für mich) immer und immer wieder Richtung "Meditation", "Spiritualität".
Liebe, Wahrheit, Stille, Frieden, all das. Führt zum Heil. Davon bin ich überzeugt.