Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

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Lena
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Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

Beitragvon Lena » 16. Mai 2013, 22:43

Giersch: (Aegopodium podagraria) das ‚Zipperleinskraut’ oder Pagodenkraut - die Kaliumpflanze bei Krebs ein Thema - ist ein Basis-Schmerzmittel

Giersch wird als Teekur verwendet und dient zu Umschlägen. Wenn Du sie einmal kennst, findest du sie leicht an Waldrändern frisch.

Kalium erfüllt eine zentrale Rolle im Wasserhaushalt des Körpers. Da der menschliche Organismus zu etwa 70% aus diesem Lebenselixier besteht, ist ein intakter Wasserhaushalt besonders wichtig. Der größte Wasseranteil steckt in den Zellen und ist dort das Medium für die Stoffwechselvorgänge. Auch Kalium befindet sich – im Gegensatz zu Natrium – vorwiegend in der Zelle (intrazellulär). Im Blut dagegen ist die Konzentration niedrig. Mit einem Gesamtbestand von ca. 150 g im Körper ist Kalium also entscheidend für die Stoffwechselvorgänge der Zelle. Mit zunehmendem Alter sinkt naturgemäß der Wasseranteil im Körper. Dadurch verlangsamen sich viele Abläufe in den Zellen; Fette und anderer Stoffwechselmüll lagert sich im Bindegewebe ab.

Nicholas Culpeper (1649: The Complete Herbal) „Man sollte nicht annehmen, dass das Gichtkraut (goutweed) ohne zwingenden Grund seinen Namen bekam, sondern weil man erfahren hatte, dass es die Gicht und Ischiasschmerzen, also Gelenkschmerzen und andere kalte Leiden, zu heilen vermag.“ – Jacobus Tabernaemontanus: Kräuterbuch anno1625: „Jnnerlicher Gebrauch deß Geyßfuß. Wiewol der Geyßfuß ein veracht unnd unachtsam Kraut ist/ so hat es doch auch seinen gebrauch in der Artzeney uberkommen/ und wird insonderheit höchlich gelobt zu dem Zipperlein/ Gliedsucht und Hüfftwehe.

:GS34 Wir erinnern uns im Forum hier an die Anionen und Kationen in Zusammenhang mit unserem Salzhaushalt:
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine (Apterin), Flavonolglykoside, Harze, Gummiharze, Hyperosid, Isoquercitrin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phenolcarbonsäuren (Kaffeesäure, Ferulasäure), Gerbstoffe, organische Salze (die Anionen dieser Salze stammen von den organischen Säuren ~ negativ geladenen Ionen ab), Phosphor, Polyine, Nitrate, Silicium, Vitamin C. - Die Chemie bspw. lehrt, dass Säuren H+ Ionen-Lieferanten und gleichzeitig Rezeptoren für Elektronenpaare sind (wie das H+ Ion). Wie beim Biomagnetismus, führt hier der Organsäuren-Ausgleich hin zu (anionischer) basischer Regulierung durch diese organischen Salze. Der positive Pol in der Biomagnetismus-Therapie, der durch einen Überschuß an H+ Ionen (Wasserstoffionen) entsteht und dessen ph-Wert dadurch sauer ist, bietet den Lebensraum für Viren und Pilze. :GS34 (Siehe auch Betreff des Beitrags: mit Hilfe von natürlichen Magneten mittlerer Intensität http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=58&t=362&p=1024&hilit=Ionen#p1024

Nur wenn dem Organismus genügend Kalium zur Verfügung steht, werden die Zellen ausreichend mit Wasser versorgt und bleiben lange straff und vital. Gleichzeitig sorgt Kalium dafür, daß überschüssiges, zwischen den Zellen eingelagertes Gewebewasser und darin gelöste „Schlacken“ ausgeschwemmt werden. Neue Studien haben außerdem belegt, daß eine kaliumreiche Ernährung das Schlaganfallrisiko senkt. – Wirksam entgiftend, Blut reinigend und Harnsäure treibend ergibt das Zipperleinskraut einen Heiltee für eine Frühjahrskur! –
Gicht-Heiltee: (auch bei Rheuma und Ischias) 2 EL frisch gehackte Blätter (oder 1 Teelöffel getrocknetes Kraut) mit ¼ L kochendem Wasser übergießen, 5 (-10) Min. ziehen lassen, abseihen und 3 Tassen/Tag schluckweise trinken bis zum Abklingen der Beschwerden.
Pflanzenpulver: als Gichtbehandlung im täglichen Essen: getrocknete Blätter als Salat-, Suppen- und Gemüse-Gewürzpulver. So auch ins Hundefutter.

Sammelgut: wer das alte Gemüse nicht kennt, muss vor dem Sammeln unbedingt darauf zu achten, dass die gefurchten Blattstängel im Querschnitt dreieckig oder dreikantig sind. Den Stiel unter halb der Blätter anschneiden! Auch am Geruch erkennt ihr den Giersch: zerriebene Blätter riechen wie Petersilie.
Sammelt junge Frühjahrsblätter und Sprosse für den Salat im April und Mai. Ältere Blätter für die Heilkrautanwendung, Petersilie- und Zipperlein-Gewürzpulver, Quark und Suppen von März bis September. Die Blütendolden von Juni bis August. Alternative: Die Blütendolden kurz vor der Reife abschneiden! – Die reifen Samen (als Gewürz) und den Wurzelstock samt Wurzeln im Herbst ausgraben.


:er2 Wir sollten es wertschätzen, das frische Vitamin C von Februar bis November der Kriegsjahre!

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Engelchen
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Re: Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

Beitragvon Engelchen » 26. Apr 2016, 14:41

Hat sich eine von Euch mal näher mit Giersch beschäftigt ?? Ich war letzte Woche mal wieder Wildkräuter sammeln ....macht das noch jemand hier ??

lg Engelchen

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ralfdingo
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Re: Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

Beitragvon ralfdingo » 28. Apr 2016, 22:05

Ab und zu. Aber viel zu selten
Mit dem Garten und meinem imensem Hang zum Meer meine Zeit zu verbringen bleibt so wenig Zeit in die Berge zu gehen und auf den wildwiesen nach Kräutern zu suchen

Engelchen
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Re: Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

Beitragvon Engelchen » 30. Apr 2016, 17:51

Ich war heute in der Natur und habe Giersch und Brennnesseln gesammelt. Den Giersch habe ich anstatt Petersilie auf das Gemüse getan. Schmeckte lecker - ist ganz mild. Die Brennnesseln habe ich zum trocknen - evtl. Tee - hingelegt.-

lg Engelchen

Emmi
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Re: Heil'Kräuter (-kuren, Phytotherapie)

Beitragvon Emmi » 21. Sep 2016, 07:15

Man kann Giersch im Gemüse-Heilpilz-Extratkt kochen.
http://www.vitalpilzforum.com/g7p32-Gie ... e.html#com
Aber nicht auf gut Glück dieses Rezept verwenden. Jeder erhält dort im Forum eins, das persönlich passt nach Puls und Zungenanalyse


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