keine OP


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Angelika7
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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 29. Aug 2018, 18:57

Zwischenbericht:
Zuerst mal, Ralfdingo, vielen Dank für die Wiederherstellung des Forums. Hab mich etwas verloren gefühlt, weil ich ja sonst nirgends über mich schreiben kann.
Ich war am letzten Wochenende auf der 3- tägigen Zeremonie, hatte das CT ja extra davor gelegt, weil mich die Zeremonie immer sehr erdet.
Hatte hier noch nicht davon geschrieben, weil ich dachte, es habe mit dem Krebs nix zu tun (mein Gott, wie naiv!!!):
Ich habe vor ca. 5 Wochen die komplette Erinnerung an einen Missbrauch mit 5 Jahren von meinem Großonkel bekommen, der schon lange verstorben ist. In der Erinnerung hat mir sehr geholfen, dass ich danach, als ich zur Tür raus bin, zu ihm gesagt habe: Ich sag´s der Mama, das habe ich mehrmals wiederholt (in der Realität damals wurde mir Schweigen aufgetragen, ich war auch total durcheinander, konnte damit gar nicht umgehen). Bis dahin hatte ich auch nur die Erinnerung, dass ich ihn nicht mochte und bei den Familienbesuchen ich bei der Verabschiedung das Eia-Geben gehasst habe wie die Pest. Wir haben als Familie 15 Jahre lang jedes Jahr zu Weihnachten (deshalb) sehr viele Weißwürste und Wiener bekommen, Wiener gab es sonst fast nie, wie bei allen in meiner Aufwachsgeneration war das einfach zu teuer. Und ich habe 2 mal in meinem Erwachsenen-Leben nachgefragt bei meiner Mutter, wieso die Familien meiner Cousins und Cousinen das nicht bekommen haben, sie wusste es aber auch nicht, jetzt weiß ich wieso. Seine Schwester, die ihn ("uns") dabei erwischt hat, hat mich wieder hergerichtet, ihn geschimpft und gesagt, Angelika, gell, du sagst nichts, ihr bekommt dafür Würste satt zu Weihnachten...
Als ich die Erinnerung bekam, inklusive seines Schlafzimmers und was er mit mir gemacht hat, war ich irgendwie wie davon abgeschnürt. Mittlerweile weiß ich, dass man das Dissoziation nennt. Ich war kaum wütend, konnte nicht weinen, konnte auch kein Verzeihungsritual (Hopo Ono) für ihn machen, es war, wie wenn das nicht existiert, ich kam einfach an keine Emotionen ran.
Bei der Zeremonie wollte ich Antworten auf meine Krebsfragen bekommen. 2 Nächte lang bekam ich aber nur Todeserfahrungen, heftige Todeserfahrungen, dass ich in 6 Wochen sterben werde, habe dann die Beerdigung genau geplant, Patientenverfügung gemacht (die ich in real ja schon lange erledigt habe). Es war heftig, lauter Sterbeprozesse. In der 2. Nacht hoffte ich dann auf Antworten. war tagsüber ziemlich traurig und wollte die Traurigkeit in der Zeremonie anschauen. Bekam dann abends, vor der 2. Zeremonie, einen neuen Zugang zu Musik.
Einer hat dort mit der Hang gespielt und ich habe dazu getanzt wie eine Elfe (bin normalerweise eher etwas steif und habe ja immer noch 20 kg Übergewicht). Dann habe ich die Musik, bzw. die Energie der Musik mit meinen Händen und meinem Körper im Raum verteilt, von oben herunter geholt, war eine unbandige Energieerfahrung, meine Finderspitzen haben vor Energie gekribbelt und "gesprüht".
Aber die Erfahrung waren wieder Sterbeprozesse, teilweise schlecht Luft bekommen. Viel Ödnis als Visionen, Trostlosigkeit. Gerettet haben mich die Ikaros (Heilsgesänge) der Schamanen. Die haben mir gut getan und mich getragen. Morgens habe ich dann Rapé genommen (schamanischer Schupftabak, heilsam) und dann habe ich sehr sehr intensiv geweint, wusste zuerst nicht, wieso. Dann tat mir das linke Handgelenk so weh (hatte ich die letzten 6 Monate beim Rapé-Nehmen immer für 10 min, dann war es wieder weg), habe daran gearbeitet und auf einmal bekam ich die Eingebung, dass und wie mich der Großonkel damals am Handgelenk gezogen und gezerrt hat. Dann habe ich noch mehr geweint.
Vor der 3. Nacht hatte ich mich dann damit angefunden, dass ich keine Antwort auf meine Krebsfragen bekommen werde. Die ersten 2 Stunden keine Visionen mehr (auch keine Todeserfahrungen). Dann habe ich Rapé genommen, um besser in den Prozess reinzukommen und dann hat das Handgelenk wieder so weh getan. Nach über einer Stunde Eigenbehandlung habe ich verstanden, dass ich das nicht hinbekomme und habe einen Schamanen um Hilfe gebeten. Und ihm gesagt, das sei eine negative Energie von dem Missbrauch und der Verletzung der kleinen Angelika und ob er mir die bitte herausziehen könne. Und dann hat er für 90 min meinen Arm bearbeitet. Es ging am Oberarm an. Wie der das gefunden hat, die ganzen Stellen auf den Punkt genau. Es hat ziemlich weh getan, die Tränen kamen auch, wegen des seelischen und wegen des körperlichen Schmerzes. Normalerweise, wenn man mich am Arm anfasst, oder am Handgelenk, tut nix weh.... aber das war dermaßen intensiv. er hat an 2 Stellen die Energien richtig aus meinem Arm gesaugt mit seinem Mund.Am Ende sprüht der Schamane immer Agua de Florida (Schamanen arbeiten viel mit Düften und Rauch, ist für sie Träger von Energien) auf den Kopf und die Hände, ich musste das dann einatmen und dann kam ein Atemprozess in Gang, ich glaube, ich habe noch nie so tief eingeatmet, habe gespürt, wie die Energie im Rhythmus bis in den letzten Winkel meiner Lunge einzieht. Und dann habe ich nochmals um Agua de Florida gebeten und habe mit dem Oberkörper und den Armen richtig gearbeitet und sehr sehr intensiv geatmet, ich wusste gar nicht, was ich da tu, das war von oben eingegeben, der Prozess lief selbstständig ab. Seit dem habe ich übrigens keinerlei Beschwerden mehr an meinem linken Handgelenk. Danach habe ich dann die kleine Angelika in den Arm genommen, sie gewiegt und getröstet und ihr gesagt, wie Leid mir das tut und dass sie jetzt in Sicherheit ist und sie ein erfülltes Leben haben wird und es heilen wird und dass ich mich um sie kümmere. Das hat nochmals 90 min gedauert.
Danach habe ich erst kapiert, dass auch dieser Missbrauch eine große Ursache meines Krebses ist und dass ich auf diese Art und Weise eine Antwort auf meine Fragen zum Krebs bekommen habe. Wie soll der auch heilen, mit einer so großen unbearbeiteten Verletzung.... Keine Chance...
Am nächsten Tag habe ich dann noch den peruanischen Schamanen gebeten, an meinem Krebs zu arbeiten. Diese Bitte hat mich viel Überwindung gekostet, weil dieser nach 3 Tagen intensiver Arbeit ziemlich fertig ausgeschaut hat, kein Wunder. Aber war eine Prüfung für mich, mich für mich einzusetzen. Und auch da, starke Schmerzen außen auf den Rippen, ging von Handlänge überm und unter dem Tumor, war gut,
Und jetzt bin ich ganz friedlich. Die Ängste bin ich ja auch zu dem Zeitpunkt los geworden, als ich die Erinnerung an den Missbrauch bekam. Aber ich mache mir auch keine Sorgen mehr. Mein Bruder hatte mir direkt nach dem CT geschrieben, "Angelika, das Leben wird nicht in mm gemessen!". Das sagt an sich alles. Auch dir Ralfdingo, danke für deine - ähnlichen - Worte. Heute Nacht habe ich bekommen, dass ich mit Mistel wieder anfangen soll, was ich auch tun werde.
Dann werde ich weiter in meinem Prozess gehen und alles wird sich fügen.
Liebe Grüße
Angelika
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 Wachstum um 3 mm, etwas dichter.

gudrun1960
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Re: keine OP

Beitragvon gudrun1960 » 30. Aug 2018, 20:37

Liebe Angelika,

ich mußte erstmal richtig in mich gehen und Deine Geschichte sacken lassen. Das ist schon eine harte Nummer und bestimmt für viele schwierig, darauf zu antworten.

Ich hatte mit ca. 5-6 Jahren eine sehr unangenehme Erfahrung. Ich lebte damals mit meinen Eltern und meiner Oma in einem Ortsteil eines sowieso schon sehr kleinen Dorfes. Es gab dort nur 5 Häuser. Auf einem kleinen Bauernhof lebte eine Familie mit Kindern und ebenfalls den Großeltern. Der Großvater sagte eines Tages zu mir: „Komm, im Schuppen habe ich ein tolles Spielzeug, das möchte ich Dir mal zeigen!“ Ich ging also mit in den Schuppen und er schloß die Tür und holte sein Geschlechtsteil aus der Hose. Er nahm meine Hand und berührte dieses widerliche Ding damit. Er meinte, daß wäre sein kleiner Teddy und wenn ich den streicheln würde, könne er auch spucken.
Das fand ich dann irgendwie total eklig und ich habe meine Hand weggerissen und bin raus aus dem Schuppen. Er rief mir dann noch hinterher, wenn ich das jemandem erzählen würde, käme der Teufel und würde mich holen. So ein Scheißkerl. Das Ganze hatte ich viele Jahre irgendwie verdrängt oder evtl. eben auch nicht mehr richtig in Erinnerung.

Bei einem Elternabend im Kindergarten hatten wir dann vor ca. 30 Jahren das Thema Missbrauch. Es kam dann zur Sprache, daß fast jedes fünfte Kind Opfer von Missbrauch wird. Das ist wirklich erschreckend! Durch diesen Elternabend sind meine ganzen Erinnerungen an diesen abartigen Vorgang wieder hochgekommen. Ich fragte mich dann tagelang, ob ich meinen Eltern davon erzählt hatte. Irgendwann habe ich mir dann ein Herz gefaßt und meine Mama danach gefragt.

Ich hatte meinen Eltern wohl am gleichen Abend davon erzählt und meine Mama hat es wohl erfolgreich hinbekommen, daß ich diese Geschichte vom Teufel nicht auch noch geglaubt habe.

Mein Papa und mein Onkel haben diesen alten Sack dann richtig vermöbelt. DAS IST MIR ZUMINDEST JETZT IM NACHHINEIN EINE ECHTE FREUDE!! Der Typ hat wenigsten was auf’s Maul gekriegt. Ich denke jetzt auch nicht mehr häufig daran. Aber manhcmal, wenn ich zu meinen Eltern fahre, muß ich doch wieder kurz daran denken, weil ich jedes Mal an diesem Schuppen vorbeifahren muß.
Der Mann ist Gott sei Dank kurz danach verstorben. So brauchte ich ihn als Kind zumindest nicht mehr all zu oft sehen.

Ich finde es wirklich traurig, daß Dir auch so ein Missbrauch angetan wurde und ich finde es sehr mutig, daß Du hier darüber berichtet hast. Es muß sehr traumatisch für Dich gewesen sein, als kleines Mädchen diese schreckliche Tat verdrängt zu haben. So schlimm es ist, daß Du es jetzt erfahren hast, so gut ist es aber bestimmt für Deine weitere innere Entwicklung. Vielleicht ist es auch so, daß Dir damals bei diesem Missbrauch schon vor Angst der Atem gestockt ist und neben Deiner Kinderseele auch Deine Lunge ein Trauma erlitten hat.

Aber Du hast auch geschrieben, daß Du wie eine Elfe getanzt hast. Vielleicht ist dadurch ein Stück der kleinen, damals vermutlich unbeschwerten Angelika, zu Dir zurückgekommen. Das wünsche ich Dir auf jeden Fall von Herzen.

Danke, daß Du uns an dieser Erfahrung teilhaben läßt.

Herzliche Grüße

Gudrun

Angelika7
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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 31. Aug 2018, 09:39

Liebe Gudrun,

danke für deine Offenheit, ich fühle mich von dir verstanden, tut mir gut...
Weißt, als ich da vor 6 Wochen drauf gekommen bin (ich hatte da echt keine direkte Erinnerung dran, erinner mich nur an das ungute Gefühl der Treppe und dass ich beim Begrüßen und Verabschieden seine Berührung nicht mochte, er zog mich immer so an sich ran), wollte ich das hier nicht schreiben, dachte, es hätte nix mit dem Krebs zu tun, aber nach dem Wochenende sehe ich es anders.

Ihr Lieben,

morgen und am kommenden Samstag ist der Büroumzug. Ich lege es nach Hause und muss dafür die ganze Wohnung umstellen, 2 volle Räume tauschen bzw. einen davon halb leer machen, um Platz zu schaffen. Trotzdem muss ich 2 große Büroschränke entsorgen und das Zeugs von ihnen irgendwo unterbringen. Mir graut es. Aber es spart Kosten und ich denke, es ist derzeit einfacher für mich, von zuhause aus zu arbeiten.

Dann hat sich Christian von mir getrennt. Er habe sich "entliebt". Wir sind in Frieden auseinander gegangen. Klar tut es weh, aber er kann ja auch nix für die Änderung seiner Gefühle. Wir haben uns immer seltener gesehen, weil er auch durch den Stress mit seiner neuen Arbeit immer mehr Ruhe brauchte am Abend. Hat sich wohl schon angekündigt, aber ich in meiner Naivität habe das nicht gesehen. Es wird seinen Sinn haben, auch wenn ich den momentan noch nicht erkennen kann. Mir war das zu wenig, aber ich habe halt Rücksicht genommen. Denke, wenn ich früher auf mehr gemeinsamer Zeit bestanden hätte, wäre das vielleicht schon eher passiert oder auch nicht... Wieder eine kleine Lektion in "setz dich für deine Bedürfnisse ein, Angelika".
Wünsche Euch ein erholsames Wochenende
Angelika
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 Wachstum um 3 mm, etwas dichter.

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Re: keine OP

Beitragvon ralfdingo » 31. Aug 2018, 12:42

Unser Psyche ist mindestens mal 50% an unserem Krebs beteiligt wenn nicht noch mehr, so sehe ich das auf jeden Fall.
Wenn man sich sen ganzes leben irgendwie schmutzig vorkommt da kann schon was an Krankheit und Falschernaehrung zusammen kommen. Nur Nie sowas abtuen. Wir koennen nur "ganz" existieren nicht also halb ein bischen koerper ein bischen Geist. So Geht das nicht denke ich.
Du machst das bestimmt richtig das ganze von der psychologischen Seite aufklaeren
Ciao Ralf

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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 2. Sep 2018, 10:01

Ja, so sehe ich das auch. Da ich aber nach dem Erinnern (währenddessen waren die Gefühle sehr stark) gefühlsmäßig wie abgeschottet war, habe ich das fälschlicherweise als nicht zum Krebs gehörig empfunden.

Gestern war die erste Hälfte des Büroumzugs. Meine Kinder waren dermaßen tüchtig und handwerklich geschickt, war unbandig stolz auf sie. 2. Hälfte nächsten Samstag. Heute nachmittag hilft mir noch meine Freundin. Die Schränke im Büro sind sehr hoch und wenn ich da jedes Mal die Leiter rauf und runter müsste.....Ich freue mich schon drauf, wenn ich von zuause aus arbeiten können werde...Sperrmüll haben sie auch mitgenommen, muss viel entsorgen, wird alles etwas voll, aber machbar...

Mit der Trennung vom Christian geht es mir überraschend gut. Er hatte am Ende so wenig Zeit für mich, vielleicht hatte ich mich da schon etwas dran gewöhnt. Schamanisch habe ich auch oben nachgefragt, die Trennung sei gut für mich... werde sehen...
An den Krebs denke ich kaum noch, Mistel muss ich heute wieder spritzen...
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 5. Sep 2018, 17:34

So, wieder mal ein Update:
ich habe mit der Mistelspritzerei begonnen.
Derzeit ist alles etwas viel, die Missbrauchsgeschichte, Christian, das Büro muss ich aus Kostengründen nach Hause verlegen, muss ich bis Montag fertig sein und meine Mama war im Krankenhaus, 2 Stents verlegen, der Aortenriss ist allerdings zurückgegangen.
An den Herrn Krebs denke ich kaum. Würde gern mal wieder eine Zeremonienacht für mich alleine machen, aber komme irgendwie innerlich net zur Ruhe....
Trotz allem (Chaos zuhause und im Büro, weil ich 6 qm Schrankfläche nimmer haben werde und net weiß, wohin mit dem Zeugs) geht es mir relativ gut.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitragvon ralfdingo » 8. Sep 2018, 16:17

Finde wenig zeit für dich und mache die Nacht für dich
Nie wieder sollten wir uns hinten an stellen nur weil wir aus dem groebsten raus sind

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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 9. Sep 2018, 15:24

Ralfdingo, da hast du mehr als Recht.
Gestern haben meine Jungs mir die Büromöbel ins Haus gebracht. Heute habe ich das alte Büro geweißelt. Bin ganz schön fertig, aber habe es hinbekommen. Zuhause sieht es aus!!! Muss alles umräumen... Jeden Tag ein Stück, wird scho werden. Ich spare mir damit die Büromiete, was angesichts meiner Finanzen sehr gut ist. Aber die ganze Wohnung ist jetzt halt sehr voll, einen Büroschrank musste ich ins Schlafzimmer stellen und den Crosstrainer ins Büro, weil er im neuen Schlafzimmer keinen Platz mehr hat.
Letzte Nacht habe ich, obwohl wir erst abends fertig geworden sind, noch eine Zeremonie gemacht. Es kamen zwei große Themen:
1. Ich muss an meinem Egoismus arbeite, klares Thema: Angelika first, nicht immer zuerst an andere denken und für die da sein, zuerst für mich. Das wurde mir 3 Stunden vor Augen geführt an vielen Beispielen.
2. Der Missbrauch, leider ist das Thema seelisch noch nicht gegessen, andererseits ist es ja gut, dass ich da hingeführt werde. Habe sehr laut geweint und meinen (längst verstorbenen ) Großonkel mehrmals angeschrien, "sieh, was du mir angetan hast". Mir wurde gezeigt, dass der Missbrauch auf mein ganzes Leben einen dunklen Schleier gelegt hat, dass ich deshalb auch als Kind oft so traurig war und mich so verloren gefühlt habe, dass ich deshalb mich nicht genügend wertschätze, um gut Geld zu verdienen. Zwar glaube ich nicht, dass das schon alles war, aber ich bin wieder ein Stück weiter.
Dann kamen Infos zu meinem Krebs: Ich muss mit der Mistel weitermachen. Mein Bruder schickt mir ein in der Apotheke extra zusammen gemischtes Basenpräparat und Infos von einem Kollegen, den er getroffen hat, der Lymphdrüsenkrebs im Endstadium hatte und sich mit mehreren Maßnahmen geheilt hat. Wenn ich alles habe, werde ich berichten. Dann werde ich nach dem Tumormarker fragen, den hatte ich ganz vergessen, vermutlich gestiegen, da ja der Krebs gewachsen ist. Komischerweise habe ich trotzdem keine Angst. Dann bekam ich die Info, ich solle 3 Wochen nochmals fasten, habe heute gleich angefangen. Und dann werde ich nach dem Fasten ab Oktober mit der Artemisia (chinesischer Beifuß) beginnen, wie hier auch im Forum scho beschrieben.
Wünsche Euch allen eine schöne Woche, liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitragvon Angelika7 » 11. Sep 2018, 12:03

Heute habe ich meinen Tumormarker NSE abgeholt, den ich vergessen hatte und bereits vor dem CT nehmen ließ: 64 (Norm bis 11). 33 hatte ich ja schon ein paar Mal, ging immer wieder zurück, aber 64, da ist echt beunruhigend. Das 1. Mal, dass wieder Ängste in mir hoch kommen nach langer Zeit. Das 6- fache ist schon eine Hausnummer. War im 1. Moment völlig durch den Wind. Muss mir erst mal Gedanken machen, wie das jetzt weiter gehen soll. Werde den Ende September nochmals nehmen lassen, aber wenn der dann nochmals steigt, was mache ich dann? Macht ein CT überhaupt Sinn, brauche ich das, genau Bescheid zu wissen, ist die radioaktive Belastung mir das wert?

Das Fasten tut mir gut, aber wird das reichen? Soll ich im Herbst nochmals in die Klinik für Hyperthermie fahren?
Ich habe noch niemals so viel gemacht wie in diesem Jahr für meine Gesundheit und das mit DEM Ergebnis, net einfach, da im Vertrauen zu bleiben.
Morgen oder übermorgen fahr ich zu meinen Eltern, denen geht es ja nicht gut, werde ihnen das mit dem Marker nicht sagen, möchte sie nicht zusätzlich belasten.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitragvon gudrun1960 » 12. Sep 2018, 14:01

Liebe Angelika,

so ein Scheiß! Aber lass jetzt bloß den Kopf nicht hängen. Du hattest doch auch viel belastendes in der letzten Zeit. Das Du das mit der Trennung noch so verständnisvoll „wegsteckst“. Ich hätte sicherlich das Bedürfnis gehabt, ihn mit Anlauf in den Allerwertesten zu treten.

Meine Mama schwört ja auf ihren Kalmustee. Obwohl ich fast überall lese, daß er als Kaltauszug über Nacht ziehen soll, läßt meine Mama sich nicht beirren und übergißt einen Teelöffel mit kochendem Wasser (große Kaffetasse). Das läßt sie dann 6 Minuten ziehen und trinkt es dann zügig. Sie sagt, danach habe sie häufig das Gefühl, daß ihr „etwas“ im Hals herunterläuft. Den letzten Rest mischt sie immer noch mit einem Teelöffel Curkumapulver. Kalmus hat Papa in der Apotheke gekauft (knapp 8 Euro).

Ich habe kürzlich irgendwo - ich glaube bei gutefrage.net - gelesen, daß eine Frau ihren Lungenkrebs ausschließlich mit Kalmus- und Schafgabentee geheilt hat und Ernährungsumstellung. Vielleicht ist das ja auch was für Dich? Hast Du mal getestet, ob die Eibe Dir auch wirklich bekommt? Kennst Du evtl. jemand, der Dir das mal auspendelt? Was meint Dein Schamane dazu? Selenase-Ampullen könntest Du auch mit einem Inhaliergerät einatmen. Könnte mir vorstellen, daß Dein Tumor es nicht mag, wenn er direkt eine Ladung Selen bekommt. Ich kann Dir mal ( Geschenk) 10 Ampullen zum ausprobieren schicken. Ich habe die immer vorrätig.
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Fühl Dich mal fest in den Arm genommen und geknuddelt. Aber Du bist ein Kämpfer! Fängst ja auch schon wieder mit Fasten an, daß wäre für mich die Hölle! Hut ab!

Herzliche Grüße

Gudrun


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