S-Acethyl- Gluthation Entgiftung, ATP, Mitochondrien

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gudrun1960
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S-Acethyl- Gluthation Entgiftung, ATP, Mitochondrien

Beitrag von gudrun1960 » 6. Mai 2019, 11:08

Hallo und guten Morgen,

da ich mich wegen meinem Ciprofloxacinschaden im Moment mit dem richtigen Therapiekonzept rumschlage, bin ich auf S-Acethylgluthation gestoßen und halte es auch für Krebserkrankte sehr wichtig.

S-Acethylgluthation ist so entwickelt, daß es nicht erst aus diversen anderen Bausteinen im Stoffwechsel zusammengebaut werden muß, sondern direkt in der Zelle landet. S-Acethylgluthation ist maßgeblich an der Produktion von ATP in den Mitochondrien beteiligt. ATP ist quasi der Brennstoff, den der Körper zur Energiegewinnung benötigt.

Ich hatte ATP hier schon mal erläutert:
viewtopic.php?f=112&t=1185&p=7086&hilit=atp#p7086

Insbesondere nach Chemo, großen OP‘s, Bestrahlung, Dauerstress uvm. scheinen die Mitochondrien durch Gluthationsmangel nicht mehr die nötige Energie zu liefern, die der Körper für eine reibungslose Bewältigung des Alltags braucht. ATP-Mangel äußert sich durch schnelle Erschöpfung, Schlaf- und Konzentrationsprobleme, Muskelschmerzen und Schwäche.

Hier ein umfassender Text der Ruhruni Bochum am Beispiel von Blasenkrebs.
http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/ne ... s/diss.pdf

Und wer es etwas einfacher möchte, liest am besten das hier oder googelt selbst mal zum Thema.
http://www.provitaspharma.com/index_htm ... athion.pdf
https://www.biokrebs.de/images/download ... athion.pdf

Ich muß mich selbst jetzt bis September irgendwie durchwurschteln. Da habe ich dann endlich einen Termin bei einem Arzt, der auf Mitochondrienschäden und Cellsymbiosetherapie spezialisiert ist. Außedem macht es noch Ernährngsberatung und klassische Hömöopathie. Mein Energiehaushalt ist immer noch grottenschlecht. Was ich alles so einwerfe, möchte ich erst zusammenfassend hier einstellen, wenn ich mir sicher bin, daß es bezüglich meines Fluorchinoloneschadens auch wirksam ist. Wichtigster Anfangsbaustein ist jedoch Magnesium. Da auch D3 Magnesium verbraucht und es so für die Mitochondrien erniedrigt ist, nehme ich D3 nur noch alle 2 Tage.

Richtig besser geht es mir noch nicht. Immer noch schubartige Schmerzen in der Muskulatur und an den Sehnenansätzen an rechten Knie und urplötzliche Depristimmung. Echt ätzend!! Und dann noch diese Wut, dieses Dreckszeug überhaupt genommen zu haben. Der Stress des letzten Jahres hat wohl das Faß zum Überlaufen gebracht. Jetzt muß ich schauen, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme und habe ca. 15 neue NEM‘s im Plan.

Bin jetzt im Urlaub und hoffe, mich zu erholen. Da ich hier jetzt mal die Texte in Ruhe lese, die ich mir zu Mitochondrienschäden und ATP-Verlust so abgespeichert hatte, möchte ich Euch natürlich auch daran teilhaben lassen. Insbesondere weil Schäden an den Mitochondrien und die Verringerung von ATP und Gluthation auch wichtige Faktoren bei der Behandlung von Krebs sind.

Die wichtigsten Bausteine zur körpereigenen Herstellung von Gluthation sind in Hanfprotein und Whey enthalten. Whey kommt für mich nicht infrage, da es vorwiegend aus Molke gewonnen wird. Außerdem schmeckt es zum Kotzen. Ist aber der Stoffwechsel gestört und die Entgitftungsenzyme im Körper arbeiten nicht korrekt, bleibt zunächst nur die Zuführung von S-Acethylgluthation. Dieses sollte einschleichend (200 mg) begonnen werden und wird zusätzlich durch Selen, D3 und Magnesium unterstützt.

Viele Grüße aus dem sonnig- stürmischen Dänemark

Gudrun

Carmen
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Re: S-Acethyl- Gluthation Entgiftung, ATP, Mitochondrien

Beitrag von Carmen » 6. Mai 2019, 12:00

Liebe Gudrun, ich kann Dir dazu nichts sagen, habe jedoch eine Bekannte gefragt, die mir folgenden Link genannt hat:

http://www.biomedical-center.de/leistun ... gLd8PD_BwE

Ich weiß nicht, ob er weiterhelfen kann.

Schöne und vor allem erholsame Urlaubstage wünsche ich Dir.

Liebe Grüße

Carmen

gudrun1960
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Re: S-Acethyl- Gluthation Entgiftung, ATP, Mitochondrien

Beitrag von gudrun1960 » 6. Mai 2019, 17:02

Liebe Carmen,

vielen Dank für den Link. In Anbetracht der Tatsache, daß ich den Mito-Doktor wohl häufiger aufsuchen muß, warte ich jetzt lieber doch bis September. Falls ich häufiger Infusionen brauche, sind mir 65 KM Fahrt pro Woche doch lieber als einige hundert KM nach Speyer. Außerdem hat Dr. Didier, zu dem ich dann fahren werde einen hervorragenden Ruf und er ist so alt, daß er auch viel Berufserfahrung (vor allem als Homöopath) hat.

Der im Link genannte Arzt scheint aber auch einen guten Ruf zu haben. Die Praxis wurde auf jeden Fall ohne negative Bemerkungen einige Male im Fluorchinoloneforum erwähnt.

Ich frage gelegentlich noch jemand aus dem Forum von Rene Gräber, ob ich seine Therapeutenliste für Mitochondrienärzte und HP‘s hier verlinken darf. Ich verlinke dann diesen Thread auch noch zu den Fluorchinolonen, weil S-Acethy-Glutathion dort auch wichtig ist. Aber eben auch für zig andere Beschwerden und Krankheiten. Deshalb habe ich es mal als eigenständiges Thema eröffnet.

Liebe Grüße

Gudrun

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