Seite 1 von 1

nodulär malignes Melanom - dringend Rat benötigt!

Verfasst: 27. Feb 2018, 17:11
von bargies
Hallo zusammen,
ich bin männlich und 48 Jahre alt. Ich schreibe hier rein, weil ich dringenden Rat bezüglich meiner fortgehenden Krebs-Therapie benötige. In August 2017 wurde erstmals ein Polyp im Rektumwand meines Enddarmes festgestellt und wurde im selben Monat operativ entfernt. Ein Teil der entfernten Stelle wurde in der Pathologie untersucht und es wurde festgestellt, dass ich ein nodulär malignes Melanom habe. Im November wurde durch eine CT und eine MRT erkannt, dass ich im Leber eine 12,7cm x 11,5cm große Metastase habe. Im selben Monat wurde ich einmal mit einer Chemotherapie(Transarterielle Chemoemboliastion-Verfahren mit Cisplatin) behandelt. Nach 6 Wochen lies sich feststellen, dass der Tumor um 1cm kleiner geworden ist. Im Enddarm war kein Tumor zu sehen, jedoch waren meine Lymphknoten 5mm groß geworden. Nach 6 Wochen wurde durch eine MRT erneut eine Verkleinerung um weitere 1,5cm festgestellt. Ab Dezember wurde ich für 3 Monate mit einer Immuntherapie behandelt, die eine 50 prozentige Heilungschance haben soll. Hierbei wurde mir alle 3 Monate der Wirkstoff Keytruda Pembrolizumab verabreicht. In Februar ließ sich durch eine CT feststellen, dass die Therapie ohne Erfolg war und ich 3 weitere Metastasen im Leber und im Lungenrand bekommen habe. Außerdem wurde von meiner Leber zu meinem Herz im unteren Bereich der Vene eine Thrombose festgestellt. Der Primärtumor ist weg. Nun soll die beste Möglichkeit laut den Ärzten sein, eine erneute Immuntherapie, jedoch diesmal mit dem Medikament IMCgp100 entweder zusammen mit Durvalumab oder Tremelimumab und einer Heilungschance von 35% durchzuführen. Es würde mich wirklich sehr freuen eure Erfahrungen und euren Rat darüber zu erhalten, wie ich weiter vorgehen soll und ob ich außer einer erneuten Therapie wirklich keine besseren Möglichkeiten habe. Besten Dank schon mal für Eure Antworten.

Re: nodulär malignes Melanom - dringend Rat benötigt!

Verfasst: 1. Mär 2018, 20:41
von klaraschulz
Grüß dich bargies und willkommen hier im Forum,

wie geht es Dir im Moment, hast du dich schon ein wenig m Forum eingelesen? Du wirst verstehn das dir hier niemand wirklich sagen kann wie du weiter vorgehen sollst diese entscheidungen obliegen allein dir. Sei Willkommen, komm hier im Forum an und lies dich ein evtl gibt es spezielle Themen zu den du Fragen hast oder die dich intuitiv interesieren und mit denen du deine Therapie ergänzen möchtest? Frag einfach wo Frage sind ansonste ist im Alternativbereich der ansatz meist so das man auf mehreren Ebenen seinen Körper versucht beim Heilungsprozess zu unterstützen - ganzzeitlich.Ergänzend kannst du also versuchen deine Ernährung zu optimieren bzw. auf der seelischen Ebene Stress abbauen, dich selbst annehmen usw. , sofern du dies noch nicht getan hast - aber auch da gibt es viele unterschiedliche Meinungen was gesund ist und was nicht und es ist wichtig das du da etwas findest was sich in deinem alltag auch umsetzen läßt. Hast du dich mit dem Thema schon mal beschäftigt? Schau dich in Ruhe um und wenn du dann Fragen hast melde dich gern wieder.

Alles gute für dich :)

Re: nodulär malignes Melanom - dringend Rat benötigt!

Verfasst: 2. Mär 2018, 18:55
von Angelika7
Grüße dich Bargies,

da hast du ja die ersten heftigen Schockwellen schon hinter dir.
Auch ich halte es für unabdingbar, dass man sich mit der Psyche beschäftigt, Menschen, welche bei Krebs eine Psychotherapie machen, haben um 30 % bessere Chancen. Warst du schon bei einem Psychoonkologen?
Ansonsten das Buch : Krebszellen mögen keine Himbeeren,
und Uni Heidelberg, Ernährung und Krebs googeln, ganz tolle Forschungen.
Ansonsten findest du in diesem Forum natürlich-wie in anderen Foren auch - Beiträge von Menschen, welche gestorben sind, aber auch Beiträge von Menschen, welche trotz vieler Metastasen wiese gesund geworden sind.
Der Haken ist: Es gibt KEIN Patentrezept (das hat die Schulmedizin aber auch nicht).
Krebs ist eine systemische Krankheit, das Immunsystem erkennt degenerierte Zellen nicht mehr.
Das heißt im Umkehrschluss: Wenn kein Krebs mehr zu sehen ist, ist man noch lange nicht gesund. Gesund ist man, wenn das Immunsystem wieder reagiert auf eine Krebszelle, wie das sein soll. Wenn du dein Immunsystem wieder voll ins Laufen gebracht hast (Sport ist SEHR hilfreich und bei Darm auch SEHR die Ernährung), dann kann das gesunde Immunsystem den Krebs auch ausrotten. Das geht aber in der Regel nicht von heute auf morgen.
Deshalb findest du in diesem Forum sehr sehr viele Anregungen, wie man dieses erreichen kann.
Lies dich ein und probiere das aus, wovon du dich angezogen fühlst. Du kannst auch im Lauf der Monate mal wechseln, du kannst auch Mehreres parallel machen....
Es erfordert viel Eigenverantwortung, sich SEINEN ganz persönlichen Weg zur Gesundung zu wählen. Aber wenn man mal damit angefangen hat, möchte man es nimmer missen. Das Gefühl, wirklich selbst etwas bewirken zu können, ist ein gute Gefühl, man fühlt sich nicht so ausgeliefert.
Liebe Grüße und viel Kraft
Angelika