BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

gudrun1960
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 9. Jul 2018, 09:52

Hallo ich schon wieder,

ich fühle mich hier wirklich gut aufgehoben und werde meiner Mama Eure wirklich hilfreichen und mutmachenden Antworten mal ausdrucken und lesen lassen. Tut ihr bestimmt gut.

Hat von Euch schon mal jemand Padma 28 in der Schweiz bestellt und es auch durch den Zoll bekommen? Notfalls fahre ich halt in die Schweiz. Könnte ja mit meiner Mama dort ein paar Tage Urlaub machen. Ist halt weit weg von uns.
Oder ich fahre mal mit einem günstigen Bahnticket hin und zurück.

Habe für meine autistische Tochter mal Oxytoxinspray in Andorra bestellt. War schwierig, hat aber geklappt.

Meine Mama hat jetzt gerade die Panendoskopie. Macht es wirklich Sinn, den Primärtumor zu finden ?

Gestern war meine Freundin da. Sie hatte vor 25 Jahren Leukämie. Sie sagte mir, dass damals eine Bronchoskopie bei ihr gemacht wurde und es wäre absolut furchtbar gewesen. Sie würde das nie wieder machen lassen. Sie hat gedacht, daß soe ersticken würde. VOLLPANIK. Der Hausarzt wollte ja, daß Mama das auch noch macht. Laut Lungen-CT ist ihre COPD aber schon recht ausgeprägt.

Ich habe gestern mal angefangen, hier möglichst alle Beiträge zu lesen. Dann muß ich nicht mehr alles fragen. Vielleicht kann ich irgendwann ja auch mal Fragen beantworten. Im Moment kann ich das ja nur für meinen Vater. Er hat seinen Krebs ohne OP, aber mit Helixor und Möhrensaft mit etwas Sahne, sowie Selen und viiiel Liebe überstanden. Das ist jetzt 33 Jahre her.

Ich bin auch in einem anderen Krebsforum angemeldet. Habe dort aber keinerlei Feedback. Wahrscheinlich wiel Mama keine schulmedizinische Behandlung möchte. Daher bin ich wirklich froh, Euch alle gefunden zu haben.

Allen eine schöne Woche und liebe Grüße

Gudrun

Carmen
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon Carmen » 9. Jul 2018, 12:01

Hallo Gudrun,

habe meinen Beitrag von gestern mit einigen Links ergänzt.

Liebe Grüße

Carmen

gudrun1960
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 9. Jul 2018, 18:06

Hallo,

bei meiner Mutter wurde wohl bei der Panendoskopie eine veränderte Gewebestelle im oberen Halsbereich gefunden. Sie soll sehr klein sein. Der HNO meinte, es könne evtl. der Primärtumor sein. Die Stelle sei ziemlich direkt hinter dem „Zäpfchen“ im Rachen.

Jetzt geht die Warterei auf den Befund los. Er sagt, er hätte es eilig gemacht.

Ich bin total durcheinander. Angst habe ich auch.

Meine Mutti ist die Ruhe selbst. Ich weiß nicht, wie sie das macht.


Liebe Grüße

Gudrun

karin
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon karin » 9. Jul 2018, 18:42

Hallo an Euch alle,
Gudrun, es wir so sein, das die liebenden Angehörigen mehr leiden und Angst haben, als der Betroffene selbst. Meine Mutti war genau wie Deine! Sie sagte einmal zu mir... " reg Dich doch nicht so auf, ich bin eben krank, das wird schon wieder. Du sorgst dich viel zu sehr, und wirst dadurch auch krank".
Vielleicht ist es nur Umsichtigkeit Deiner Mutti, damit Du ruhiger wirst? Frage sie doch einmal danach.

Carmen, vielen dank für die Links und Hinweise. Ich habe auch versucht, diese vermaledeiten Links zu kopieren und in meinen Beitrag zu bringen... pustekuchen, hat nicht geklappt. Werde es wohl nicht mehr kappieren :((

schönen Abend Euch allen
karin

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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 9. Jul 2018, 19:46

Hallo Karin,

danke für Deine lieben Zeilen.

Wenn Du das mit mit dem Linkeinsetzen nicht verstehst, sende ich Dir gerne per PN meine Teleofn-Nr.
Ruf mich dann einfach an und ich erkläre es Dir gerne.

Vielleicht hast Du recht mit meiner Mama. Ich frage sie mal.

Auch Carmen herzlichen Dank. Ich bin heute total platt. War erst bei meiner Mama im KKH und dann haben wir bei ihr zu Hause, das Schlafzimmer ausgeräumt und die Tapeten entfernt. Es gab dort eine Wand mit Schimmel. Heute erstmal das volle Programm aus der Chemie draufgestrichen. Morgen wird dann Tapeziert. Habe meine Eltern schon mehrere Jahre mit dieser Wand genervt. Sie haben es nicht so schlimm gefunden. „Die wand ist doch trocken“

Heute habe ich dann mal zusammen mit meinem Schwiegersohn Nägel mit Köpfen gemacht. Der Schimmel mußte jetzt mal weg, sonst nützt das mit der Ernährung auch nichts. Meine Eltern haben noch ein Schlafzimmer im Souterain. Sie sind dann erstmal für einige Tage zwangsumgesiedelt.

Mama ist ja sowieso bis Mittwoch im Krankenhaus.

Gut‘s Nächte :-h

Gudrun

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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 13. Jul 2018, 17:57

Hallo,

es gibt Neues von meiner Mutter. Der Primärtumor ist gefunden. Er sitzt in der Mandel, ist aber auch schon in den Gaumenbereich vorgedrungen.

Ich kann mit dem Befund so gut wie nichts anfangen. Es wurden fünf Gewebeproben bei der Panendoskopie entnommen.
1. Zungengrund rechts
2. hinterer Gaumenbogen links
3. Uvula Rückseite
4. Tonsille rechts
5. Epipharynx rechts

Ich schreib hier mal einiges, was drin steht in der pathologischen Beurteilung:

1.+5. tumorfreie Schleimhautbiopsate mit geringer unspezifischer chronischer Entzündung.

2. plattenepithales Carzinoma (PE) in situ und fokalem Übergang in ein mittelgradig differenziertes nicht verhorntes PE (G2)

3.+4. mittelgradig bis schlecht differenziertes, teils verhorntes PE (G2 bis G3)

Was bedeutet verhornt? Ist der Tumor in diesem Bereich abgestorben?

Also, heute ist echt einer der besch.... Tage meines Lebens.

Der HNO, der die Panendoskopie gemacht hat, hatte schon einen Termin für Montag bei einem Gesichtschirurgen gemacht. Will meine Mama nach wie vor aber nicht. Der Prof. der die HNO- Praxis leitet, hat Mama auch abgeraten. Er riet aber zu Chemo und Bestrahlung. Will Mama nach wie vor auch nicht.

Termin beim Kieferchirurgen sage ich Montag ab.

Dienstag ist dann endlich der Termin bei unserem antrophosophischen Arzt.

Meine Mama macht alles, was ich ihr - auch dank eurer lieben Hilfe - rate.

Sie trinkt morgens ihren Möhrensaft mit etwas Olivenöl und 1/2 Teelöffel Curcuma. Dann eine Portion mit Quark und Leinöl, einigen Himbeeren und Blaubeeren zur Geschmacksverbesserung sowie einer ordentlichen Portion Brokkolisprossen.

Sie nimmt das volle homöpathische Repertoire unseres Heilpraktikers. Ich würde euch gerne schreiben, was es ist, aber er verrät es nie.

Zusäztlich nimmt sie noch 3000 i.E. Vitamin D3 mit K2 und Magnesium, sowie Selenase per oral Ampullen 2mal täglich 50 Mikrogramm.
Ich überlege, ob sie vielleicht besser eine Ampulle davon täglich inhalieren sollte.

Zink habe ich auch schon bestellt. Zink und Selenase dürfen nicht zeitgleich eingenommen werden. Zink am besten abends vorm Schlafengehen.

Habe heute auch noch einen Beitrag von Lena o:-) gefunden zu einem Pilz, der speziell für den Mund- und Rachenraum gut
sein soll. Habe ich schon bestellt.
WAS HAT LENA HIER NUR FÜR EIN UNGLAUBLICHES WERK HINTERLASSEN!!

Die Ernährung meiner Mama ist jetzt sehr gemüselastig, ohne Zucker.

Einen Hinweis auf Melasse habe ich hier auch schon gefunden. Das wäre auch einen Versuch wert. Aprikosenkerne evtl. auch noch. Muß jetzt erstmal schauen, wo ich die nun wieder bekomme bzw. Kapseln oder Tabletten mit der richtigen Dosierung.

Apotheker und Arzt für Cannabis auch schon gefunden. Nur der Termin mit dem Arzt wird wohl nicht so schnell klappen, weil er soviele Anfragen hat und selbst schwer krank ist. Der Apotheker sagte mir aber, daß Palliativmediziner das auch verordnen, wenn der Patient große Schmerzen hat. Die Erfahrung wäre, daß Morphine unter Cannabis erheblich reduziert werden können.

Meine Mama hat seit vorgestern ziemliche Halsschmerzen. Ich hoffe, es ist wegen der Gewebeentnahmen.

Allen ein schönes Wochenende und liebe Grüße

Gudrun

karin
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon karin » 14. Jul 2018, 08:32

Hallo Gudrun,
das ist ja heftig, was Deine Mutti über sich ergehen lässt. Hoffentlich erholt sie sich schnell von diesen vielen Eingriffen. Ich persönlich glaube nicht das es von Vorteil ist, aus den Tumoren Gewebeproben zu entnehmen. Der Tumor wird dadurch geöffnet, und ich kann mir vorstellen das die Tumorzellen dadurch in den gesamten Organismus eindringen können. Allein bei dem Gedanken, wird es mir ganz anders!
Aber die Entscheidung... ein pro für solche Eingriffe..., liegt alleine bei Deiner Mutter und keiner hat ein Recht sie dafür zu kritisieren.

Ich habe mich damals mit Händen und Füssen dagegen gestäubt, aus dem Lungentumor eine Gewebsprobe entnehmen zu lassen nur um heraus zufinden, um was für eine Sorte Krebs es sich handelt, und wie er heisst. Ganz ehrlich... im Gegensatz zu den Ärzten wollte ich persönlich das garnicht wissen.
Wenn man erst einmal in solche Untersuchungen eingewilligt hat, haben Ärzte die Möglichkeit, wieder ein Versuchskaninchen zu... (ich nenne es... zu horenden Honoraren für die Ärzteschaft, und nicht zuletzt für die Sanktpharma, zu rekrutieren).
Der enorme Rattenschwanz an Untersuchungen und Eingriffen schädigt aus meiner Sicht... Körper...Geist...und Seele.
Jedoch war für mich das Schlimmste... der enorme psychische Druck, den die mich behandelnden Ärzte auf mich ausübten. Ob Radio- Psyco- oder Onkologe, man machte mir mit gezielten WORTEN Angst, um mich dazu zu bewegen, die geplanten Behandlungen und Eingriffe zu zulassen.

Ich hatte keine Angst vor dem Tumor... ich hatte Angst davor... all diese, von den Ärzten geplanten, und mir endlos erscheinenden Eingriffe, nicht zu überleben.
Zumal ich mich von der Brust-OP noch nicht einmal erholt hatte. Damals lebte ich nicht mehr... ich vegetierte nur noch!

Nun, egal wie oder was, es ist wie ich bereits erwähnte, jedem selbst überlassen, wie oder für was er sich entscheidet.

Ich entschied mich dafür, mich und meine Erkrankung zu akzeptieren, und natürliche Mittel zu finden, dem Krebs damit selbst zu Laibe zu rücken.
Das ich durch diese Entscheidung gut gehandelt habe, beweist die Tatsache, ( entgegen der Prognose des Onkologen, ohne OP- Bestrahlung- Chemo... hätte ich maximal noch ca. 6 Monate zu leben), diese Voraussage doch um einiges überschritten habe.

So, nun habe ich aber genug von mir erzählt.
Ich denke, das Du mit Deiner Einstellung zum Leben ebenfalls viel erreichen kannst. Besonders im Bezug auf Deine Mutti.
Ein guter Weg ist der... den man mit Bedacht beschreitet.

Ebenfalls ein schönes Wochenende Euch allen
karin

gudrun1960
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 14. Jul 2018, 09:40

Liebe Karin,

ich habe auch schon über die vielen Eingriffe nachgedacht. Jetzt ist auch endgültig Schluß damit.

Mama hat gelinde ausgedrückt „die Schnauze voll“ und ich kann das voll verstehen. Wir werden jetzt alles anwenden, was uns sinnvoll erscheint.
Ich frage mich auch, wo mein Verstand war, als die Chirurgen im Juni die Lymphdrüsen entfernt haben. Ich bin sonst immer so kritisch.
Ich hoffe, daß die Brokkolisprossen die evtl. in die Blutbahn geratenen Krebszellen eliminieren.
Ich setze jetzt halt voll auf unser „alternatives Vorgehen“!

Ich finde es super, wie Du mit Deiner Erkrankung umgehst und Du hast ja auch schon ein gutes Stück geschafft. Ich komme mir wie ein Ausbeuter vor. Ich bin Dir und allen anderen hier so sehr dankbar, für Eure Ratschläge und Infos und auch für die liebevolle Unterstützung.
Es wäre so schön, wenn noch viel mehr Krebskranke hier schreiben und Hilfe sowie bessere Lebensumstände für ihre Erkrankung finden.
Ich war gerade nochmal in der Krebsstatistik des Robert- Koch-instituts. Es sterben ja mehr als die Hälfte der Krebspatienten. Ich denke, die Datenerhebung erfolgte zu fast 100 % aus schulmedizinisch behandelten Erkrankten. Nimmt man die „guten Erfolge“ vom Brustkrebs-und Hautkrebs mal raus aus dieser wunderbaren Statistik, dann sieht es wohl noch wesentlich schlimmer aus. Bei Brustkrebs wird ja gern und großzügig geschnitten.
Ich gehe davon aus, daß die Sterberate deutlich höher liegt. Wenn ich mal Zeit habe rechne ich das mal auseinander.

Falls die Statistik noch jemand interessiert, hier der Link:

https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Cont ... cationFile

Meine Tante hat mir von einer Brustkrebspatientin erzählt, die neben Mistel voll auf Kalmuswurzel geschworen hat.

Wir sind gemeinsam stark.

Ich werde auch mein Bestes geben, wenn hier jemand nach Hilfe fragt.

Und natürlich werde ich weiter von dem nun hoffnungsvoll begonnen Weg meiner Mutter schreiben. Hoffnung habe ich vor allen Dingen, weil hier ja viele auch schon jahrelang schreiben.


Herzliche Grüße

Gudrun

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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon gudrun1960 » 15. Jul 2018, 13:47

Hallo Ihr Lieben,

mir ist aufgefallen, daß hier einige öfter mal von gefallenen oder gestiegenen Blutwerte schreiben. Bei meiner Mama wurde ein großes Blutbild gemacht, aber ich habe da nichts gefunden, was tumorspezifisch ist.

Welche Blutwerte sollten denn gecheckt werden und in welchen Abständen.

Wir haben ja keine Anhaltspunkte, ob sich irgendwas verbessert.

Liebe Grüße

Gudrun

karin
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Re: BITTE LESEN Primärtumor Halsmetastasen Cup-Syndrom

Beitragvon karin » 15. Jul 2018, 14:43

Hallo Gudrun,
der Tumormarker kann vom Hausarzt in Auftrag gegeben werden. Das ist eine spezielle Blutuntersuchung, die bezogen auf die Krebsart eigens festgestellt wird. Wenn diese Untersuchung nicht direkt vom behandelnden Arzt in Auftrag gegeben wird, wird sie nicht gemacht.
Ich bat meinen Hausarzt alle 3 Monate den Tumormarker machen zu lassen und mir eine Kopie der Laborwerte auszuhändigen.
Der Vater meines guten Kumpels, auch an Krebs erkrankt, lässt seinen Blutwert zum Tumormarker monatlich selbst beim Labor machen. Kostet 30 Euro wenn man es öfter haben will.
Grüsse
karin


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