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Die Natrium-/Kaliumpumpe bei Krebs wieder in Gang setzen

Verfasst: 1. Okt 2014, 16:34
von Lena
Die Natrium-/Kaliumpumpe bei Krebs wieder in Gang setzen

http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=63&t=338#p985

Lena hat geschrieben:So ist es für den Krebspatienten nutzlos und unmöglich, sich während der Entsäuerungsphase mit einem pH-Wert-Streifen seinen reellen pH-Wert ermitteln zu können.

Das Ergebnis wird sein, dass der Zellmantel basisch wertet, obwohl gleichzeitig im Zellinnern die s.g. "intrazelluläre Azidose" (Übersäuerung) vorherrscht!
Damit nun wieder das dort dringend erforderliche Kalium vorherrscht, führten die kaliumreichen Frischsäfte nach Dr. Max Gerson wieder zur mineralstofflichen Zellkorrektur zurück.

Die "Natrium-Kalium-Pumpe" wird so wieder "in Gang gesetzt".
Das Dr. Max Gerson-Krebsdiät-Ergebnis:

das Natrium wird wieder aus aus der Zelle heraus gepumpt und das dort dringend benötigte Kalium wieder hinein gepumpt!
Hierzu müssen wir begreifen, dass unser in den Supermärkten erhältliche Kochsalz reines Zellgift ist. Dr. Gerson erkannte dies und verbot es strikt in seiner Krebsdiät. Denn dieses Chemie-Abfallprodukt "Kochsalz", blockiert die für den Krebspatienten so wichtige Kaliumaufnahme.
"Gerson sah den Krebs unter anderem als Folge eines gestörten Kalium/Natrium-Gleichgewichtes im Körper an, welches wiederum aus Fehlernährung mit nährstoffarmer, übermäßig kochsalzhaltiger und chemisch belasteter Nahrung resultiert.
Dazu kommt, dass Kulturobst und -gemüse immer mehr in Richtung Aussehen, Größe/ Ertrag, Geschmack (Wegfall wichtiger Bitterstoffe) und Schädlings- und Pestizid resistent hin überzüchtet wird, um im Rahmen der industriellen Landwirtschaft dann auf kunstgedüngten aber in Bezug auf für die Ernährung wichtige Mineralien und Spurenelemente im Grunde total ausgelaugten Böden zu wachsen, so dass es einem Menschen schließlich selbst bei vegetarischer Ernährung sehr schwer fällt, seinem Körper all die Stoffe zuzuführen welche dieser benötigt, um gesund und widerstandsfähig zu sein.

Wie man in Gersons Buch nachlesen kann, gab es übrigens schon in den 30er Jahren sehr ernsthafte Warnungen vor dem fallenden Nährwert landwirtschaftlicher Produkte als Folge von Bodenauslaugung (Und all diese Betrachtungen haben sich bis heute nicht unbedingt verbessert, sondern sind sogar ja noch um den unkalkulierbaren Faktor 'Gen-Food' gesteigert worden)."


>Senate Document 74-264, Modern Miracle Men (1936) (pdf)
http://www.senate.gov/reference/resources/pdf/modernmiraclemen.pdf
Nährstoffmangel landwirtschaftlicher Böden und körperliche Defizite anno 1936!


"Das gestörte Kalium/Natrium-Gleichgewicht im Körper begünstigt stark den für Krebszellen typischen Gärungs-Stoffwechsel (bei welchem der Nahrungszucker nicht wie normal in Wasser und CO2, sondern in Milchsäure umgewandelt wird... was als Energiegewinnungsprozess vergleichsweise ineffizient ist, weswegen der Krebs Unmengen an Zucker benötigt um zu wachsen).

Auch erkannte Gerson, dass viele Krebskranke eher an Entkräftung (Kachexie infolge des großen Zuckerbedarfs des Tumors) oder an den Giften sterben, welche der Tumor erzeugt, als am Tumor selber.
All diese Erkenntnisse führten zu einer Therapie, die dem Todkranken mit konventionellen Mitteln ein Maximum an Nährstoffen zuführen und ihn gleichzeitig entgiften sollte.
Erlaubt waren hierbei nur Nahrungsmittel, welche nachweislich zu keinem weiteren Tumorwachstum führen durften.
Aus Gersons Erfahrungen an seinen Patienten entwickelte sich eine biologisch-vegane Diät ergänzt durch frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (und früher einem Rohlebersaft täglich - heute nur noch Rohleberextrakt) welche diesen Anforderungen optimal gerecht wurde. Die Entgiftung hingegen geschah durch regelmäßige Kaffee-Einläufe (alle 4 Stunden).
Das Kalium/Natrium-Gleichgewicht wurde über den Weg einer kochsalzarmen Ernährung in Verbindung mit kaliumreicher Supplementation (Lugol- (= Kaliumjodid-) Lösung plus Kaliumsalze in Saft verrührt) wieder hergestellt.

Kalium/ Natrium-Gleichgewicht
Auch wenn sie sogar heute noch ungewöhnlich klingt, so war Gersons These des gestörten Kalium/ Natrium-Gleichgewichtes möglicherweise genauso weitsichtig, wie seine starke Betonung auf gesunde pflanzliche Ernährung, welche ja durch die Entdeckung immer mehr krebsaktiver Pflanzenwirkstoffe zur Zeit eine unglaublich beeindruckende wissenschaftliche Bestätigung erfährt (nicht zuletzt durch geänderter schulmedizinischer Ernährungsrichtlinien zur Krebsprävention - Stichwort '5 am Tag' - die das alte Dogma der angeblichen Unabhängigkeit von Krebs und Ernährung langsam ersetzen).

Ratten, die kochsalzreich ernährt werden, neigen deutlich häufiger zur Krebsentwicklung als normal ernährte Artgenossen und epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass geringe Krebsraten geographisch mit einem hohem Gehalt an Alkalimetallen (Kalium, Cäsium oder Rubidium - bitte nicht verwechseln mit den jeweiligen radioaktiven Varianten) im Ackerboden korrelieren, d.h. in Gegenden wo der Boden (und infolgedessen auch das dort geerntete Obst und Gemüse) überdurchschnittlich hohe Konzentrationen an Alkalimetallen enthält, tritt auch vergleichsweise weniger Krebs auf.

Dass wir Zivilisationsmenschen inzwischen weit mehr Natrium zu uns nehmen, als die Natur eigentlich mal für uns vorgesehen hatte, ergab ein beispielhafter Vergleich unserer Kulturnahrung mir der ursprünglichen Ernährung der Yanomami-Indianer Amazoniens: Beträgt das Natrium/Kalium-Verhältnis in der Ernährung der Yanomai noch 1:100 bis 1:200, so liegt dieses Verhältnis in unserer Kulturnahrung bei etwa bei 1:1!
Leider werden 90% des überflüssigen Natriums der Nahrung schon während der industriellen Verarbeitung zugeführt, vor allem um sie haltbar zu machen. Nur 5% der menschlichen Natriumzufuhr hängt mit dem mehr oder weniger häufigen Gebrauch des Salzstreuers zusammen. Vielfach belegt und inzwischen Teil des schulmedizinischen Allgemeinwissens ist der Zusammenhang zwischen hohem Kochsalz (Natrium-) Verbrauch und dem vermehrten Auftreten von Magenkrebs.

Ergänzend hierzu belegen eine Reihe von Tierversuchsergebnissen recht eindrucksvoll, wie die Gabe von Alkalmetall- (= Kalium-, Cäsium- oder Rubidium-) Salzen Krebshäufigkeit oder -wachstumsgeschwindigkeit stark verringern kann. Eine Supplementierung mit (dazu noch extrem kostengünstigem) Kaliumjodid oder Cäsiumchlorid ist entsprechend auch oft Teil anderer alternativer Krebstherapien."


Lieber Gruß Lena