Neue, nicht-invasive Tumortherapien und ihre Kliniken

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Lena
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Neue, nicht-invasive Tumortherapien und ihre Kliniken

Beitragvon Lena » 5. Dez 2013, 16:24

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/strahlenchirurgie-cyberknife-und-gammaknife-als-krebstherapie-a-880211.html
"Das Cyberknife ist ein Operationsroboter,
mit dem Ärzte durch Photonenstrahlen im Körper operieren können
.

Die Photonen beschädigen die DNA von Zellen, so dass diese sich nicht mehr teilen können. Gutartige Tumoren vernarben in den Wochen und Monaten nach der Behandlung, bösartige zerfallen.

Tumoren, die mit dem Cyberknife behandelt werden können, dürfen nicht zu groß sein und müssen gegenüber dem gesunden Gewebe um den Tumor herum deutlich abzugrenzen sein.

Zu den Diagnosen, bei denen das Cyberknife in Frage kommt, gehören zum Beispiel Akustikusneurinome, Meningeome, Metastasen im Gehirn und in der Wirbelsäule, Bronchialkarzinome und Metastasen in der Lunge sowie Leberzellkarzinome und Metastasen in der Leber. Im Einzelfall beraten die behandelnden Ärzte ihre Patienten zu der Möglichkeit, den eventuellen Einsatz des Cyberknife zu überprüfen.

Sowohl mit dem Cyberknife als auch mit dem verwandten Gamma-Knife, mit dem Hirntumoren behandelt werden können, müssen die meisten Patienten nur einmal bestrahlt werden.

Kern des Cyberknife-Verfahrens ist ein Linearbeschleuniger, der die Photonen erzeugt. Vor der Behandlung fertigen die Ärzte Computertomografie-Aufnahmen (CT) des Patienten an.

Für viele Geräte muss der Tumor, falls er sich nicht im Kopf befindet, noch mit einem Marker versehen werden: Durch die Atmung kann sich ein Krebsherd zum Beispiel in Leber oder Lunge um bis zu mehrere Zentimeter bewegen. Würde der Roboterarm diese Veränderung nicht ausgleichen, würde statt des Krebsgewebes gesundes Gewebe bestrahlt und beschädigt werden.

Die neueste Variante des Cyberknife, die sogenannte Generation M6, die bisher weltweit nur in München zum Einsatz kommt, kommt in vielen Fällen ohne diesen Marker aus, der sonst in einem kleinen Eingriff in die Nähe des Tumors gebracht werden muss. Das M6 erkennt den Tumor ab einer gewissen Größe mit Hilfe der Röntgenkameras und kann diese Information an den Roboterarm mit dem Linearbeschleuniger weitergeben."


http://radiochirurgicum.de/kostenuebernahme.html
"Die Kosten für eine CyberKnife®-Behandlung sind je nach Indikation unterschiedlich. Einige gesetzliche und die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die CyberKnife®-Behandlung. Unser Team am RadioChirurgicum informiert Sie gerne über die Möglichkeiten der Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse und unterstützt Sie beim Antrag zur Kostenübernahme."

@ Ralf hat diesen nicht invasiven, nicht die Haut verletzenden Cybernknife in Milano durchführen lassen und ist glücklich mit dieser schonenden Methode gegen Tumore und Metastasen.

So lange dazu keine Marker gesetzt werden müssen, die in die Nähe des Tumorgewebe einstechen, kann dies eine risikofreie Tumor- und Metastasenbehandlung sein.

Lieber Gruß Lena
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Re: Neue, nicht-invasive Tumortherapien und ihre Kliniken

Beitragvon ralfdingo » 6. Dez 2013, 00:26

Habe den Zettel der Kostenuebernahme gesehen und da standen 7000 Euro drauf also kann man das wohl als Kostenmittelwert bei einer kleinen Hirnmetastase werten.
Was Zu bedenken ist fuer leute mit Angst vor ihrer eigenen Krankheit, wie Lena richtig schreibt weiss man erst nach Monaten ob die Behandlung Erfolg hatte. Das ist aber nur dann wichtig zu wissen wenn man zu denen gehört die glauben es sei damit getan einen Tumor zu zerstoeren oder weg zu operieren und damit sei die Krankheit an sich vom Tisch. Ist ja manchmal so aber doch nicht immer. Besser was dazu tun das das auch so bleibt. Also diese weiterfuehrende Plege sich selbst gegenueber dauert doch mindestens 6 Monate oder besser ein ganzes Leben. Was spiehlt es da fuer eine Rolle wie viele Monate es braucht damit man einen Tumor nicht mehr sieht? Gesund darf man sich schon am Tag nach der Behandlung fuehlen. Denn gesund ist man sobald man keine Probleme mit dem Körper oder dem Geist hat.
Hat man aber wie oben gesagt angst vor dem Tumor dann hat man Monate Angst und das will gut ueberlegt sein. Das habe ich so in anderen Foren gelesen.
Ciao Ralf

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Re: Neue, nicht-invasive Tumortherapien und ihre Kliniken

Beitragvon ralfdingo » 25. Apr 2014, 20:29

Erste Kontrolle nach 2 Monaten deutlich kleiner. Nach 4 Monaten weiter deutliche Kleiner und sehr wenig aktivitaet. Wenn das so weiter geht ist da in ein paar monaten nichts mehr zu sehen.


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