Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Lena
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Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Beitragvon Lena » 4. Okt 2013, 13:52

http://www.freieheilpraktiker.com/index.php?str_css=&stat=cms_save&l0_ID=105&l1_ID=3&l2_ID=26&l3_ID=2547
Krebs - Neue Tumortherapie

Dr. Dipl.-Biol. Isolde Riede, Heilpraktikerin
Privatdozentin der med. Fakultät Magdeburg


Tumore gehören zu schwer therapierbaren Erkrankungen. Das Problem in der Behandlung von Tumoren liegt darin, daß die Tumorzellen körpereigenes Gewebe darstellen. Schädigt man unspezifisch die Tumorzelle, wird der gesamte Körper geschwächt.

Tumorzellen wachsen unkontrolliert
Das Immunsystem erkennt im allgemeinen Tumorzellen, greift sie an und baut sie ab. Solange ein Tumor langsam wächst, langsamer als der Abbau durch Immunzellen erfolgt, findet keine Erkrankung des Organismus statt. Erst wenn der Tumor schneller wächst, als die Immunzellen ihn abbauen können, erfolgt das Wachstum des Tumors, gefolgt von einer Tumorerkrankung.

Erfolgreich in der Tumorbehandlung ist die Reduzierung der Tumormasse durch Operation. Hierdurch wird ein neues Gleichgewicht Immunzellen zu Tumorzellen hergestellt. In vielen Fällen ist dies ein ausreichender Eingriff.

Immer in der Diskussion ist die Strahlentherapie. In den letzten Jahren sind gute Erfolge erzielt worden durch die gezielte Behandlung der Tumorareale. Damit wird nicht der gesamte Körper geschädigt, sondern nur der Tumor tragende Teil.

Nur wenige Tumorarten, wie das Burkitt Lymphon oder manche Leukämieformen sind durch eine Chemotherapie gut therapierbar. Die Chemotherapie benutzt die Fähigkeit der Zelle, sich selbst aufzulösen, wenn sie zu geschädigt ist um sich intakt noch einmal zu teilen – den Zelltod. Diese Therapien wirken im allgemeinen in allen Zellen des Organismus. Oft kann die Lebensdauer durch eine Chemotherapie nicht verlängert werden.

Es gibt eine Schaltstelle in der Zelle, die drei mögliche Wege vorsieht:

1. die DNA zu verdoppeln, oder
2. die DNA zu reparieren, oder
3. den Zelltod zu aktivieren.

Genau diese Schaltzentrale ist allerdings in vielen Tumorzellen defekt. In menschlichen Leukämiezellen, die diesen Defekt tragen, kann eine Chemotherapie keinen Zelltod mehr auslösen. Somit wäre der Schaden, den diese Therapie am gesamten Organismus auslöst, kontraproduktiv und würde das Tumorgeschehen noch verstärken.

Molekularbiologie
Tumorzellen sind mutiert, das heißt genetisch verändert. Onkogene, Gene die in Tumorzellen mutiert sind, wurden identifiziert. Wenn eines dieser Gene in einer Zelle mutiert, dann führt das zu einem schnelleren Tumorwachstum. Darüber hinaus wurden Tumor-Suppressor-Gene gefunden - zwei mutierte Gene führen zu ungehemmtem Tumorwachstum.

Alle Tiere, auch Taufliegen, können Tumore entwickeln. Genetische Experimente mit der Taufliege haben gezeigt, daß eine weitere Klasse von Genen, die proliferativen Gene, am Tumorwachstum beteiligt sind. Wenn mindestens eines dieser Gene mutiert ist, dann wandelt sich eine normale Zelle in eine Tumorzelle. Diese mutierten Gene brechen den Zellzyklus auf, erlauben die Vermehrung des Erbmaterials der Zelle, der DNA. Es finden Strukturveränderungen am genetischen Material statt. Die Kopienzahl der DNA kann dadurch in Teilbereichen verändert werden. Auch andere Funktionen des Erbmaterials, wie die Rekombination, sind gestört. In menschlichen Leukämiezellen wurde festgestellt, daß zur Verdopplung des Erbmaterials nicht die normale Replikation stattfindet. Es wird ein großer Anteil der Verdopplung durch das Reparatursystem geleistet. Das Reparatursystem sollte aber nur aktiv sein, wenn die DNA geschädigt ist.

Auch in dieser Genklasse ist die molekulare Komplexität beachtlich. Im Menschen sind diese Gene in mehreren Gruppen auf verschiedenen Chromosomen positioniert. Jedes einzelne Gen hat unterschiedliche Ablesearten und unterschiedliche Strukturen. Ein spezifischer molekularer Ansatz ist auf dieser Ebene somit schwierig.

Homöopathie
Die Involvierung der Switch-Gene im Tumor erlaubt in gewisser Weise eine Vorhersage für die Biochemie in der Zelle, die involviert sein muß. Verschiedene Arzneistoffe, die aus frischen Pilzen oder Pflanzen isoliert wurden, wurden an Taufliegen, die Tumore entwickeln, ausgetestet. Die homöopathische Zubereitung von Amanita phalloides (grüner Knollenblätterpilz) nach Hahnemann zeigte große Wirksamkeit. Während sich bei geringer Dosierung die Giftigkeit des Pilzes nicht auswirkt, wird das Tumorwachstum der Zellen verhindert. Die Tumorzellen behalten zwar ihre Mutation, diese wirkt sich aber nicht aus. Die Tumorzelle wird somit wieder zur ruhenden Zelle. Das molekulare Wirkprinzip ist letztendlich noch nicht erforscht.

Dieser Eingriff gibt dem Immunsystem die Chance, den Tumor abzubauen.

Verordnung
Die Botaniker haben dem grünen Knollenblätterpilz den neuen Namen Amanita phalloides verliehen – ehemals hieß er Agaricus phalloides. Der Pharmazeut und Gesetzgeber nennt ihn noch beim alten Namen. Wenn man Agaricus phalloides rezeptiert, besteht die große Verwechslungsgefahr mit Agaricus – dem pharmazeutischen Namen für Fliegenpilz. Es ist somit ratsam, den Namen Agaricus nicht auszuschreiben und folgendermaßen zu rezeptieren:

50 mL A. phalloides D4, fl.

Dosierung und Einnahme
A.phalloides ist in hohen Konzentrationen toxisch für die Leber. Als maximale Dosierung wurden bislang 10 Tropfen D4 pro Tag (5 Tropfen jeweils morgens und abends) verabreicht. Der Patient sollte die Tropfen im Mund belassen und möglichst nicht schlucken. Als minimale wirksame Dosis wird die D6, 3 Globuli pro Tag angesehen. Höhere Potenzen wurden bislang nicht angewandt.

Der Patient kann bis zu 10 x 50mL ohne Leberschäden aufnehmen. Die Droge wird nicht abgebaut, reichert sich also in allen Zellen an.

Das Körpergewicht des Patienten spielt eine untergeordnete Rolle. Tumorzellen nehmen durch ihren angeregten Stoffwechsel bevorzugt die Droge auf.

Erste klinische Daten
Das homöopathische Arzneimittel Agaricus phalloides (D4, fl.) wurde verschiedenen Patienten mit unterschiedlichen Tumoren verabreicht. Bislang konnte der Abbau von Primärtumoren und von Metastasen gezeigt werden. In einem Fall gingen die Tumormarker zurück. Neue Metastasen sind bislang in keinem Fall aufgetaucht. Die größte Wirksamkeit wurde bei nicht durch Chemotherapie vorgeschädigten Organismen erreicht."


Lieber Gruß Lena
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chrissymai
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Re: Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Beitragvon chrissymai » 10. Feb 2017, 16:36

Hallo, ich bin neu hier.
Komme aus Wien und hatte vor 5 Jahren die Diagnose GIST (Gastrointestinaler Stromatumor). Nach 2 OP's und 4-jähriger Einnahme eines Krebsmedikaments, bin ich jetzt bei einem Naturheilkunde-Arzt.
Von ihm habe ich jetzt genau diese Tropfen empfohlen bekommen (D2), versuchte ich diese in Wien über eine Apotheke zu bestellen. Geht aber offenbar nicht. Jetzt wollte ich fragen, ob jemand in Österreich es schon geschafft hat, dies zu bewerkstelligen?

Lieben Gruß
Chrissymai

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ralfdingo
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Re: Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Beitragvon ralfdingo » 11. Feb 2017, 22:40

Hallo und willkommen hier
Ich bin hier in italien und da bekomme ich die nicht muss mal im internet forschen gehen
Aber evtl weiss Carmen was

Carmen
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Re: Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Beitragvon Carmen » 12. Feb 2017, 10:04

Hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum Chrissymai.

Amanita D2 von Runge Pharma (hergestellt in der Schweiz von der Firma Herbamed).

Geht aber offenbar nicht.


Gibt es nicht! :GS21

Dies kann über jede Apotheke bestellt werden bei der Fa. Runge, 50 ml kosten ca. 136 Euro. Vielleicht zeigst Du den Apotheken diesen Link:

http://www.runge-pharma.de/de/

Hier noch ein Link:

Homöopathie:

Die Involvierung der Switch Gene im Tumor erlaubt eine Vorhersage für die Biochemie in der Zelle, die involviert sein muss. Verschiedene Arzneistoffe, die aus frischen Pilzen oder Pflanzen isoliert wurden, wurden an Taufliegen, die Tumore entwickeln, ausgetestet. Die homöopathische Zubereitung von Amanita phalloides (grüner Knollenblätterpilz) nach Hahnemann zeigte große Wirksamkeit. Während sich bei geringer Dosierung die Giftigkeit des Pilzes nicht auswirkt, wird das Tumorwachstum der Zellen gebremst. Die Tumorzellen behalten zwar ihre Mutation, diese wirkt sich aber nicht aus. Die Tumorzelle wird somit wieder zur ruhenden Zelle. Dieser Eingriff gibt dem Immunsystem die Chance, den Tumor abzubauen.

Weiterlesen hier:

http://tumor-therapie.info/html/grundlagen.html

Liebe Grüße

Carmen

chrissymai
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Re: Knollenblätterpilz - Amanita phalloides (Homöopathie)

Beitragvon chrissymai » 12. Feb 2017, 20:22

Liebe Carmen,

vielen Dank für Deine Antwort. Tja in Österreich ist es echt schwierig - die Apotheken in denen ich war, weigerten sich einfach.
Habe aber eine Freundin, die öfters nach Deutschland fährt und ich werde sie mal bitten.

LG
Christine


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