Wir denken uns krank

Namhafte Krebsspezialisten rieten an, die Angst noch vor dem Krebs zu therapieren
Carmen
Beiträge: 841
Registriert: 5. Mär 2013, 10:59

Wir denken uns krank

Beitragvon Carmen » 12. Jun 2014, 14:32

Derek Adams schluckte 29 Pillen gegen Depressionen. Seine Freundin hatte ihn verlassen, er wollte nie mehr aufwachen. Jetzt lag der 26-Jährige in kritischem Zustand auf der Notfallstation, doch die Ärzte konnten ihn nicht stabilisieren. Adams hatte die Anti­depressiva als Teilnehmer einer Medikamentenstudie erhalten. Was er nicht wusste: Seine Antidepressiva enthielten keinen Wirkstoff. Er gehörte zu jenen Versuchspersonen, die nur ein Scheinmedikament erhalten hatten, ein Placebo. Dennoch zeigten sich jetzt die typischen Symptome einer Überdosierung. Als man Adams in der Klinik über die Scheinpräparate aufklärte, verschwanden seine Beschwerden in kurzer Zeit.

Der 2007 veröffentlichte Fall gilt als Klassiker in der sogenannten Nocebo-Forschung. Nocebo (lateinisch für «Ich werde schaden») ist der unheimliche Zwilling des Placebos («Ich werde gefallen»). In beiden Fällen geht es um weit mehr als Tabletten. Es geht um Erwartungshaltungen von Pa­tienten, um Ängste und Hoffnungen, die der Arzt wesentlich mitprägt.

http://www.beobachter.ch/leben-gesundhe ... uns-krank/

Liebe Grüße

Carmen

trust_in_nature
Beiträge: 52
Registriert: 12. Nov 2014, 20:38

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon trust_in_nature » 16. Apr 2015, 18:05

Genauso ist es bei mir auch :(... ich habe solche Angst vor Krebs, dass ich sofort bei allem was sich an meinem Körper ändert, nur daran denke , und komischerweise habe ich dann auch wirklich was dort ( bis jetzt zwar Gott sei dank kein oder "vermutlich" laut den Ärzten kein Krebs , aber einbilden tu ich mir die Sachen nicht ... als wenn mein Körper dann was produziert weil ich ständig daran denke ...) habe schon Hypnose ausprobiert, aber das ist ganz anders als man es als Laie aus dem TV kennt, einer schnippst und man ist in Trance ... u wirklich gebracht hat es mir leider auch nichts .. meine größte Angst ist es auch , das Ärzte was übersehen oder einfach falsche Diagnosen stellen ...ich musste das leider selbst schon so oft erleben , dass ich eigentlich kein Vertrauen mehr in sie habe ... habt ihr vllt Tipps oder Mittel die ich befolgen / nehmen könnte ?...

Habe durch meine Mutter die 3 x erkrankte und durch meine Großeltern die an Krebs starben irgendwie auch ein Trauma weg ... x_x

lG die Leni

klaraschulz
Beiträge: 67
Registriert: 7. Nov 2014, 20:56

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon klaraschulz » 17. Apr 2015, 09:32

liebe leni,

ich kann deine ängste ganz gut verstehen zum teil weil ich familär und durch nahen Freundeskreis bedingt immer wieder mit der Diagnose krebs konfrontiert werde und in der Vergangenheit auch sehr liebe menschen an diese Krankheit verloren habe zum anderen teil aber auch weil ich selbst seit vielen jahren schon an belastenden körperlichen Symptomen leide die auch so weit gehen das meine Lebensqualität stark einschränken.

ich möchte dir ganz sicher keine altklugen ratschläge geben wie du mit deiner angst und körperlichen symtomen umgehen sollst, denn wie ich oft in diesm Forum laß und inzwischen auch an diese Theorie fest glaube muß jeder seinen eigenen weg finden und es gibt auch für das Thema angst keinen pauschalweg der bei jedem wirkt.
vielmehr möchte ich dir schreiben wie ich mit meiner angst umgehe und evtl. kannst du herausfinden ob der ein oder andere Tipp für dich eine Option wäre und vllcht auch dir helfen könnte besser mit der angst umzugehen.

als erstes ein zitat aus einem buch das ich mir kürzlich anschaffte in dem unteranderem auch angst thematisiert wird:

"angst kann man nicht verdrängen, sie ist ein teil ihrer selbst und ein sicheres Alarmzeichen für eine seelische Überforderung. versuchen sie die angst zu akzeptieren, sie als Partner zu sehen, ja sie zu leben, eben weil sie ihnen zeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. durch die annahme dieses Partners verlieren sie die angst vor der angst und damit sind sie auf einem guten weg der genesung."

ich interpretieren den satz für mich so das angst etwas menschliches ist, auch habe ich das gefühl das gesellschaftlich gesehen der coolness wegen heut zu tage viele menschen versuchen ihre Ängste zu verdrängen bzw. Scham haben sie öffentl. anzusprechen denn oft steht angst für schwäche und vermutlich macht man sich auch ein wenig angreifbar für andere und ich habe selbst das früher auch immer so gesehen schwächen zeigen macht schwach. mitlerweile sehe ich es anders, es gibt durchaus viel was man selbst tun kann um mit seinen Ängsten im alltag besser umzugehen. mir hat eine Psychotherapie sehr gut getan allerdings hat es sehr lange gedauert bis ich den für meine ansprüche richtigen Therapeuten gefunden hatte. es macht meiner Meinung nach keinen sinn wenn man nach wenigen tagen nicht das gefühl hat es paßt zwischen Therapeuten und einem selbst. über einige Umwege wo ich anschlechte Therapeuten geraten bin fand ich also entlich die eine die mich bei meinem weg so wie ich ihn wollte unterstützen wollte, denn es war mir von anfang an wichtig ohne Medikamente meinen weg zu gehen. ich bin überzeugt das medis nicht grundsätlich falsch sein müßen aber für mich erscheint es unlogisch eine "angekratzte seele" mit Tabletten heilen zu wollen und habe es meiner Therapeutin folgendermaßen erklärt. wenn ich meine Ängste verdrängen möchte kann ich es mit Medikamenten sehr leicht schaffen angstfrei zu leben es gibt da ganz tolle medis die mit Zauberhand alles wegwischen aber wäre es nicht das selbe als würde ich mich unter Drogen setzen, Alkohol wäre da eines von vielen Beispielen. setze ich das medikament ab sind meine unbearbeiteten Probleme allerdings trotzdem noch da. meine Therapeutin hat mir danach ne wieder angeboten medis zu nehmen und weil sie meinen weg respektiert hat hat sich mitlerweile ein fast freundschaftliches Verhältnis entwickelt und ich erlerne verschiedene Sichtweisen die mir helfen besser mit meinen Ängsten umzugehen.

was auch sehr helfen kann ist wenn du die Verantwortung für deinen körper und deine Gesundheit nur zum teil abgibst und trotzallem eigenverantwortlich auch einige dinge die Ärzte tun hinterfragst. es gibt menschen, besonders oft fällt mir das im Krankenhaus auf die essen jede Tablette welche die schwester auf den nachtschrank stellt und wenn man fragt was nimmst du da hab ich oft gehört weiß nicht. ich gehöre auch wenn es Ärzte hier und da nervt nicht zu der Fraktion die alles isst was sie hingestellt bekommt.

zum teil beinhaltet die angst vermutlich DAS vor dem unbekannten, je mehr du über eine Sache weißt evtl. auch Optionen hast zwischen mehreren Therapien zu wählen und nicht völlig ausgeliefert bist sondern auch selbst zur Erkenntnis kommst das du sehr viel selbst für deine Gesundheit tun kannst seis prophylaktisch, als auch sollte eine Erkrankung bereits vorliegen - kann das sehr gut helfen Ängste so zu bewältgen das sie nicht zu arg den alltag vereinnahmen.

es gibt ganz viele Möglichkeiten mit seinen Ängsten entspannter umgehen zu lernen zum teil aus dem pflanzlichen Bereich, durch entspannungstechnicken, positives umdenken, ausgleichenden Sport, vertraute Gespräche und auch gute Therapeuten oder austausch mit betroffenen bzw. Kombinationen aus allem ( viele tipps findest du auch hier im Forum). wofür du dich auch immer entscheidest wünsche ich dir viel erfolg und glaube das du irgendwann wieder auf ein normales angstlevel kommst welches dein leben nicht kontrolliert denn den ersten schritt hast du gewagt du hattest den mut dich zu deiner angst zu bekennen und das wird dich stärken hoffe ich- ich bin stolz auf dich und schicke dir alle gute wünsche und hoffe ich kann dir vllcht ein klein wenig mut machen aktiv etwas gegen die angst zu tun für mehr Lebensqualität denn aus eigener Erfahrung weiß ich das angst etwas sehr lebenseinschränkendes sein kann.

liebe grüße klara :)

trust_in_nature
Beiträge: 52
Registriert: 12. Nov 2014, 20:38

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon trust_in_nature » 17. Apr 2015, 20:27

Liebe Klara,

danke für deinem lieben Post ! Auch ich habe schon eine Psychotherapie durch..süß allerdings sagen, dass mir das überhaupt nicht geholfen hat ! Wahrscheinlich war die Therapeutin auch nicht die richtige für mich , obwohl ich sie ziemlich nett fand ..

Ebenso bin ich wie du-ein Mensch der den Ärzten Löcher in den Bauch bohrt, so viele Fragen habe ich immer... habe leider erfahren müssen, dass die meisten Ärzte das garnicht gut finden und schnell patzig oder genervt reagieren ! Wenn sie dann aber mal unrecht hatten, wird das unter den Tisch gekehrt. Klar-es sind auch nur Menschen , Fehler passieren , aber ich habe das nun schon häufig am eigenen Leib erfahren ..falsche Diagnosen, die am Ende nur durch mein heftiges nachforschen ans Licht kamen.. ich finde das erschreckend .. ich hatte z.B zuletzt 3 !!! Verschiedene Ergebnisse einer Gewebeprobe die mir entnommen wurde .. von " nichts" zu "bizarre Zellen" bis zu " banaler Lentigniose mit hyperpigmentierung" ~x( am Ende weiß ich jezut garnicht mehr was es ist/war ..wer Recht hat ?!.. schrecklich und so werde ich diese Angst nicht los .. man kann nicht mehr auf Diagnosen vertrauen, hofft immer nur dass es schon nichts gewesen sein wird .. :YMPRAY:

Habe bei der Hypnose einige Angstbewältigenden Übungen mitbekommen , und dort auch praktiziert...zudem höre ich mir , wenn Zeit ist, eine Angsthypnose auf dem Handy an, und versuche sie auf mich wirken zu alles!
Ich rede mir auch ein, dass meine Ernährungsumstellung, und sämtliche vorbeugenden Maßnahmen , die ich so betreibe hoffentlich was bringen ! Und die vielen wertvollen Informationen die ich hier erhalte, bewahre ich tief in mir auf , um sie -falls nötig - (hoffentlich niemals) nutzen zu können u evtl jemandem damit zu helfen ! %%-

Finde es super, dass du deinen Weg gefunden hast, mir dieser Angst umzugehen .. bei mir fing irgendwie alles 2013 nach meiner Fehlgeburt an .. ich hätte das zwar schonmal doll in meiner Pubertät, das ich an jeder Stelle dachte ich hätte Krebs, aber dieser Verlust 2013 hat mir wieder den Boden unter den Füßen gezogen :(...

Ich weiß , das ist alles ein Fliegendreck gegen die Ängste, die hier die wirklich Betroffen ausstehen müssen, ich bewundere Eure Stärke u positive Art einfach nur !!

Einen schönen Abend wünsche ich noch (*)

Benutzeravatar
ralfdingo
Site Admin
Beiträge: 1319
Registriert: 23. Feb 2013, 18:40
Wohnort: Viareggio

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon ralfdingo » 17. Apr 2015, 23:14

HAllo

Nein ist es nicht -- deine Angst gegenueber der Angst anderer ist kein Fliegendreck. Wir alle leben unser eigenes leben (oder sollten es wenigstens tun) und da sind wir uns nunmal selbst am wichtigsten und das ist auch gut so.
Die meisten Krebskranken haben keine schmerzen und sind auch sonst nicht grosartig behindert. Ich habe die meisten geschrieben nicht alle. Und wiederum die meisten haben angst vor der Krankheit und das wiederum verhindert das sie ihr leben in vollen zuegen geniessen.
Und bis zu diesem Punkt seid ihr beide gleich, ich meine dich der du keinen Krebs hast und der der ihn hat der aber keine Einschraenkungen spuehrt. Beiden muss klar werden das das schlimmste was passiern kann ist das man an seiner Krankheit stirbt und somit seine konntakte verliert und sein jetztziges leben. Und auch da sitzen wir alle im gleichen Bot denn wir werden alle mal sterben. Das klingt banal und das wissen alle aber fuehlen tun es nur wenige.
Angst haben wir vort den ungewissen was nach dem Tod kommt. Je tiefer unser glauben in ein leben nach dem Tod ist desdo weniger haben wir Angst zu sterben.
Wir haben auch oft Angst vor dem Leiden bei einer Krankheit und auch da koennen wir nur hoffen das wir genug Humor kraft und liebe haben alles an zu nehmen als teil unseres seins und kreft und freuude finden den anderen zu helfen wo immer es uns moeglich ist..
Schaemen sollten wir uns nicht fuer ein gefuehlk was wir haben und ich denke das der weg aus der Angst durch erkennen geht. Einmal wirklich verstanden wovor wir die Angst haben, einmal verstanden das dieser Punkt der Angst noch zeitlich weit von uns entfernt liegt koennen wir die Angst zur Seite legen und den Tag geniessen.

Naturfan
Beiträge: 67
Registriert: 1. Jun 2015, 15:08

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon Naturfan » 4. Jul 2015, 14:24

Liebe Leni,

wie Ralf schon sagte, jeder stirbt einmal. Du hast furchtbare Angst an Krebs zu erkranken - du kannst aber auch morgen von einem Auto überfahren werden oder vom Blitz getroffen. Wenn du die Angst vorm Tod verlierst, gewinnst du das Leben - lebe jeden Tag mit Freude.

Ich kann dir nur dringend raten, dich nicht in deine Krebsangst hineinzusteigern. Ich kenne Leute, die durch ihre Angst wirklich krank geworden sind. Es ist mir klar, dass das leicht gesagt ist. Dein mangelndes Vertrauen in die Ärzte kann ich voll verstehen, versuche doch im Gegenzug Vertrauen zu deinem Körper und deiner inneren Stimme zu entwickeln. Vielleicht informierst du dich mal über EFT. Es ist erwiesen, dass man damit gerade Ängste, die durch ein Trauma ausgelöst worden sind, sehr gut heilen kann. Ich kann dir auch das Buch von Louise Hay "Gesundheit von Körper und Seele" empfehlen. Sie beschreibder vom Blitz getroffen. Wenn du die Angst vorm Tod verlierst, gewinnst du das Leben - lebe jeden Tag mit Freude.

Vielleicht könntest du auch das Buch "Heilung im Licht" von Anita Moorjani lesen.
"Manchmal muss man erst sterben, um voll und ganz leben zu können. Dieses Buch führt uns auf die spannendste Reise, die man sich vorstellen kann. Anita Moorjani war an Krebs erkrankt und lag im Sterben. Doch als sie das Bewusstsein verlor, fand sie sich plötzlich in einem von Licht und Ekstase erfüllten Raum wieder. Tiefgreifende Erkenntnisse über unsere göttliche Natur, unsere Aufgabe auf der Erde und den Sinn ihrer Krankheit strömten auf sie ein. Obwohl sie gerne in diesem jenseitigen Raum geblieben wäre, entschloss sie sich, zurückzukehren, denn sie erkannte: »Der Himmel ist kein Ort, sondern ein Zustand.« Anita Moorjani kehrte ins Leben zurück, und in der Folge heilte ihr Krebs zur Überraschung aller Mediziner vollständig ab. Diese Erfahrung hat ihr Leben verändert. Sie weiß jetzt: Es gibt keinen Grund für Traurigkeit und Angst. Wir sind nicht nur mit allen anderen Lebewesen und mit Gott verbunden – in einer tieferen Schicht sind wir Gott. Ein zutiefst bewegender Erfahrungsbericht und zugleich ein Ratgeber, der unser aller Anschauung über das Leben und den Tod verändern kann."

Dazu gibt es auch ein wundervolles Interview mit ihr auf youtube. Schau es dir an,dann siehst du die Welt mit anderen Augen.

https://www.youtube.com/watch?v=tjLouLHH-_I

Alles Liebe

Hannelore

trust_in_nature
Beiträge: 52
Registriert: 12. Nov 2014, 20:38

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon trust_in_nature » 9. Jul 2015, 10:16

Liebe Hannelore,

Danke für deine lieben Tipps :) Ich weiß ja wie gesagt , dass man sich auch krank denken kann, darum habe ich auch schon die Hypnose versucht ...in der Hoffnung das ein wenig aus meinem Kopf zu löschen ! Aber so wie im Tv funktioniert das leider nicht. .. oder ich war einfach bei der falschen Person ! .. ich wünschte mir diese Unbeschwertheit aus der Kindheit zurück ..man wusste vieles einfach nicht , oder nicht besser .. das war noch ein Gefühl der Freiheit !

LG Leni

Hermann Büsken
Beiträge: 3
Registriert: 25. Dez 2015, 12:12
Wohnort: Borken-Deutschland
Kontaktdaten:

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon Hermann Büsken » 26. Dez 2015, 10:50

Ich habe mich gerade erst angemeldet. Ich kann mir auch nicht eure Angst vorstellen. Es ist noch nicht lange her, da wurde ein MRT von meinem Gehirn gemacht. Mir wurde eine Aufnahme mit einem großen weißen Fleck im Gehirn gezeigt. Eigentlich hätte mich das erschrecken sollen, hat es aber nicht. Der Arzt versuchte mich zu beruhigen, das kommt schon mal vor, hat nichts zu bedeuten. Vielleicht war ich deshalb nicht beunruhigt, weil ich von meiner Vorstellungskraft überzeugt war. Ich habe mir gedacht, wenn ich Krampfadern, Kniearthrose und Schmerzen beseitigen kann, dann auch sicher den weißen Fleck in meinem Gehirn. Inzwischen glaube ich, dass der Fleck wirklich nichts zu bedeuten hat.
Ich habe versucht Andere auf die Möglichkeit der Selbstheilung aufmerksam zu machen. Keiner wollte etwas davon wissen. Wenn jemand ließt, was ich mit meinen Krampfadern gemacht haben, dann glaubt man es nicht. Ich weis nicht, wie schwer es ist, seine Vorstellungskraft zu aktivieren. Ich habe mich nicht anstrengen müssen. Mir wurde gesagt, dass meine Einweihung in den ersten Reiki-Grad meinen Kanal geöffnet hat. Ein anderer meint, es liegt an meine enorme Vorstellungskraft. Ich habe auch mit der Kraft meiner Seele erfolgreich gearbeitet. Ich könnte heute nicht sagen, wer oder was für meine Heilungen verantwortlich ist. Für mich sind es Spontanheilungen, weil sie in minutenschnelle passieren. Wenn man sich krank denken kann, dann kann man sich auch gesund denken.
Mein Rat an euch ist, glaubt an eure Vorstellungskraft, ein Versuch kostet nichts.
Hermann

Naturfan
Beiträge: 67
Registriert: 1. Jun 2015, 15:08

Re: Wir denken uns krank

Beitragvon Naturfan » 26. Dez 2015, 12:19

Lieber Hermann,
willkommen hier im Forum und danke für deine Beiträge.
Sie sind für mich gerade zur richtigen Zeit gekommen. Ich habe ja bereits seit 7 Jahren einen Tumor in der Brust, der mir eigentlich nie so richtig Angst gemacht hat, eher immer nur ein ungutes Gefühl, das ich aber meistens wieder gut verdrängt habe. Nun sind vor 3 Monaten Knochenmetastasen festgestellt worden, ein Wirbelkörper ist davon schon gebrochen - jetzt habe ich Angst - aber nicht vor dem Tod, sondern eigentlich nur vor weiteren Schmerzen.
Tief in mir weiß ich, das alles möglich ist. Nur dann kommt wieder mein Verstand, der flüstert: Das kann doch nicht sein, das wäre zu einfach, das gibt es nicht usw.
Dein Beitrag hat mich wieder bestärkt, nicht nur die physische Therapie im Blick zu haben, sondern vor allem geistig an meinen Symptomen zu arbeiten und zu vertrauen. :-bd
LG Hannelore


Zurück zu „ANGST vor Krebs - Transformation zur Heilung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast