Mistel

neuhier123
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Mistel

Beitragvon neuhier123 » 11. Feb 2016, 11:57

Hallo zusammen,

ich habe neulich von der Misteltherapie bei Krebspatienten gehört. Dabei kann sich der Patient den Extrakt selbst spritzen und dämmt so Sie Nebenerscheinungen von Chemotherapie enorm ein.
Hier ein spannendes Video dazu. https://www.youtube.com/watch?v=vK4KVz5YbRw

Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit?

Lg

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ralfdingo
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Re: Mistel

Beitragvon ralfdingo » 12. Feb 2016, 00:09

Hallo hier ich habe am anfang selbst gespritzt unter vielen anderen sachen daher kann ich wenig dazu sagen ob es das war was mir geholfen hat
Auf jeden fall war es dabei

Angelika7
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Re: Mistel

Beitragvon Angelika7 » 19. Apr 2016, 13:58

Ich möchte meine eigenen Erfahrungen dazu berichten.
Meine Tante starb nach 3 Jahren Stadium III an Eierstockkrebs, schulmedizinisch bis fast zuletzt behandelt, 2 Mal musste sie während der Chemo
wiederbelebt werden, ein paar Wochen hat sie auch Mistel gespritzt. Nun ja, deshalb hielt ich net viel davon, aber mein Internist mit Ausbildung in Alternativmedizin bestand darauf, da ich ja OP, Bestrahlung und Chemo ablehnte. Im August hatte ich die Diagnose, Ende Dezember begann ich mit der 0-Serie, mit der man einsteigt. Mein Arzt klärte mich über die Nebenwirkungen auf, die nicht eintraten außer der roten Stelle an der Einstichstelle. Ganz ehrlich, ich habe net geglaubt, dass das was bringt, habe es nur wegen des Arztes gemacht. Dann kam die Serie I, ich habe mir große Sorgen gemacht, wegen der angeschwollenen Lymphknoten, und es hat an allen möglichen Knochenstellen im ganzen Körper herum gezogen, dachte, ich habe eine Grippe. Nimmer an die Mistel gedacht, beim 2. Zyklus der Serie I fiel mir das dann auf, der Zusammenhang, ich habe nochmals recherchiert, und fest gestellt, dass das, was bei mir passiert, genau das Richtige ist, nämlich eine Reizung und damit Ankurbelung des Immunsystems.
Jetzt im April 2016 auf dem Patiententag im Tumorzentrum München hat Prof. Saller (Schweiz) gesagt, man solle maximal 2 Spritzen pro Woche setzen und immer wieder mal eine Woche pausieren, da eben so heftig.
Und er meinte auch, man müsse ausprobieren, welche Dosierung bei einem anspricht ( ich brauche bei meinen Reaktionen sicherlich net die Serie II).
Und dass man sie über einen langen Zeitraum anwenden soll.
Ich werde weiter berichten
Angelika
17.8.15, Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; 7-17, 3,2 cm, stagniert, unverändert


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