Phagen

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Carmen
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Phagen

Beitrag von Carmen » 12. Okt 2019, 10:38

Da sehr häufig keine Antibiotika mehr wirken, wäre es an der Zeit über "neue" Methoden nachzudenken! Für eine Diskussion stelle ich nach und nach einige Links rein. Wer dazu Beiträge leisten kann, sollte sie einbringen.

Bakteriophagen - kein neues Heilmittel

Sieht fast so aus, als wären Bakteriophagen das neue Wundermittel gegen Bakterien. Neu stimmt schon mal nicht. Schon vor 100 Jahren haben der englische Arzt Frederick Twort und der Franko-Kanadier Félix d’Herelle die Bakteriophagen (was nichts anderes heißt als "Bakterienfresser") entdeckt. Insbesondere bei bakteriellen Infektionen ist die Behandlung mit Phagen erfolgversprechend. Das betrifft vor allem Diabetiker, deren Wunden lange offen bleiben und die sich dann oft entzünden, aber zum Beispiel auch Brandverletzte oder chronisch Lungenkranke bei bakteriellen Infektionen.

https://www.daserste.de/information/wir ... o-100.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/we ... _id=449514


Liebe Grüße

Carmen

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Re: Phagen

Beitrag von karin » 12. Okt 2019, 12:04

Hallo Carmen,
danke für die doch sehr interessanten Informationen.

Wenn Dem so ist, und Phagen verschiedene resistente Keime unschädlich machen, dann verstehe ich wirklich nicht, warum die Kommission sich mit fadenscheinigen Ausreden gegen die Anwendung von Phagen in EU-Raum wehrt. Ich finde es unmenschlich, das man für eine "nebenwirkungsfreie" Keimbehandlung, (welche man sich zudem auch noch in einem "EUland anhängen liess/lassen musste) in nicht-EU-Länder reisen muss, um wieder geheilt zu werden. Jedoch finde ich es gut, das diese Informationen jetzt bekannt werden. Hier müsste wohl auch eine "Greta" eingesetzt werden, damit eine "Kommission" auf ihre Pflichten hingewiesen und dazu aufgefordert wird, diese auch zu erfüllen!

Der einzige Grund (welchen zumindest ich mir vorstellen kann) wird wohl der sein, das eine gewisse Pharma-Lobby durch die Zulassung von Phagen, AUCH in der EU, enorme Einbussen hinnehmen müsste.

ich wünsche allen eine möglichst keimfreie Zeit
karin

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Re: Phagen

Beitrag von karin » 12. Okt 2019, 13:54

Hallo zusammmen,

folgend einige Links, (welche ich gezielt suchte und fand,) mit Infos zu Phagen. Teils sind diese schon älter, aber das zeigt nur, das es schon länger bekannt sein dürfte. Zum Teil schon Jahre lang!!

Es wäre sicher entsetzlich, wenn Sankt "P" plötzlich auf Bergen von Antibiotika sitzen bliebe. Dazu noch zu einer Zeit, da der blöde Fleischesser/Verbraucher über den Antibiotikaeinsatz bei der Tiermast herummäkelt. Hier wäre die Politik wirklich gefragt!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Phagentherapie

https://www.youtube.com/watch?v=hIsDPkQ ... ge#t=2622s

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 60029.html

https://www.focus.de/gesundheit/schwerp ... 79890.html

https://www.focus.de/gesundheit/ratgebe ... 69194.html

hier die Therapie in Polen, leider in englischer Sprache,

https://www.iitd.pan.wroc.pl/en/OTF/

Warum Staphylococcus aureus so hartnäckig ist,

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natu ... eckig-ist/

phagentherapie in georgien,

https://www.caucasushealing.de/

https://www.onmeda.de/krankheitserreger ... hagen.html

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medi ... 93639.html

https://www.presseportal.de/pm/7861/2541170

Sonniges Wochenende
karin

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Re: Phagen

Beitrag von gudrun1960 » 12. Okt 2019, 19:14

Liebe Carmen,

das muß wohl Gedankenübertragung zwischen uns sein \m/

Ich bin ja auch hin und wieder im Fluorchinolone-Forum. Dort schreibt jemand, der seit Jahren mit einer Bakterieninfektion im Kiefer zu kämpfen hat. Schrecklicherweise hat er nun auch noch eine Tumorerkrankung. Er kann kaum noch den Mund öffnen.

Anfang Oktober schrieb ich ihm
Ich weiß auch nicht, was ich Dir noch raten soll. Du hast doch schon so lange mit diesem Bakterienherd zu kämpfen. Hast Du schon mal etwas von Phagen gehört?
Ich habe hier einen Link gefunden, der das näher erklärt.
https://www.br.de/themen/wissen/antibio ... n-100.html

Vor vielen Jahren gab es im öffentlich-rechtlichen eine Doku darüber. Habe ich leider nicht wiedergefunden. Es ging um einen Mann in Frankreich, dessen OP-Wunde mit MRSA befallen war. Die Reporter der Sendung haben eine Urinprobe mit nach Tiflis genommen. Dort wurden in einer Klinik Phagen hergestellt, welche sie ihm nach Frankreich geschmuggelt haben. Durch die Phagen ist seine Beinwunde binnen weniger Wochen abgeheilt und eine Amputation konnte verhindert werden.

Vielleicht gibt es ja auch in Deutschland mittlerweile entsprechende Therapeuten. Ich kenne jedoch keinen.
Ich habe kürzlich irgendwo gelesen, daß in der Tiermedizin an Phagen geforscht wird. Leider keine Ahnung mehr, welche Uni da genannt wurde.

Es ist ein sehr interessantes Thema und wir sollten dran bleiben.

LG
Gudrun

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Re: Phagen

Beitrag von gudrun1960 » 13. Okt 2019, 08:25

Liebe Carmen,
Liebe Karin,

herzlichen Dank @};- @};- @};- :-! :er6

für Eure fleißige Arbeit an diesem außerordentlich wichtigem Thema. In Anbetracht der Tatsache, daß Karin so viele Links nennen konnte, bleibt zu hoffen, daß hier in den nächsten Jahren was passiert.

Liebe Grüße

Gudrun

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Re: Phagen

Beitrag von ralfdingo » 13. Okt 2019, 19:51

Alles sehr interessant hab ich einiges zu lesen

Angelika7
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Re: Phagen

Beitrag von Angelika7 » 14. Okt 2019, 19:51

DAs hätte ich in dem Jahr bei meinem guten Freund Erwin brauchen können. Er bekam seinen Fixateur jetzt vor 2 Wochen entfernt, und es sieht wider allen Unkenrufen der Mediziner nach fast 12 Monaten so aus, dass er sein Bein behalten kann :)
Liebe Grüße
Angelika
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 2,9 cm TM 4-fach; 8/19 2x5 cm TM Normwert

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Re: Phagen

Beitrag von Carmen » 15. Okt 2019, 17:28

Danke sehr für die Blumen liebe Gudrun, doch glaube ich, daß man sich die Mühe sparen kann, weitere Informationen zu suchen. Wie man sieht, wurde zwar das Thema x-mal angeklickt, doch ansonsten kaum Resonanz, auch in dem Forum, in das Du einige Links eingestellt hast. Schade.

Übrigens liebe Angelika, Gudrun hat bereits im März unter "nicht zusammenwachsende Knochen" auf Phagen hingewiesen.


Liebe Grüße

Carmen

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Re: Phagen

Beitrag von karin » 15. Okt 2019, 19:26

Hallo Carmen,
ja, es ist sehr traurig, das in dem anderen Forum niemand auch nur den "Hauch" einer Antwort übrig hatte. Schade, wirklich schade.

Und Angelika, wenn Dein Freund wenigstens kolloidales Silber angewandt hätte, hätte seine Genesungszeit sicherlich KEINE 12 Monate gedauert.
Manchmal bin ich schon etwas traurig, das Tipps und wichtige Hinweise, (egal von wem sie auch stammen mögen) so überhaupt kein Interesse bei schwer Kranken Menschen wecken. Von hilfreichen, alternativen und nebenwirkungsfreien Hilfs.- und Heil- Mitteln scheinen die meisten Menschen nichts wissen zu wollen.

Liebe Grüsse
karin

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Re: Phagen

Beitrag von ralfdingo » 15. Okt 2019, 21:51

Nur scheint es ja so das es diese terapie zwar gibt aber ad ie nicht erreichbar ist weil niemand die anbietet jedenfalls hier in Italien oder in Deutschland wohl nicht

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