Das Krebsgeschäft: gesponserte Ärzte feiern bei Pharma!

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Lena
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Das Krebsgeschäft: gesponserte Ärzte feiern bei Pharma!

Beitragvon Lena » 28. Okt 2014, 12:04

:er3 Das Milliardengeschäft bei Krebs: divers gesponserte Ärzte feiern bei Pharma!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Spg01INZ6cw
Frontal21:

"Krebs ist ein Fluch. Aber so zynisch das klingt, für die Pharma-Industrie ein Segen; jedenfalls ein finanzieller. Sie machen Milliarden mit dem Kampf gegen Krebs."

Mit dem Mittel Thalidomid wurde festgestellt, dass Tumorzellen die Blutgefäße verengt wurden (Verhinderung oder Minderung der Gefäßneubildung). Anlass ein neues, beinahe ähnliches Produkt mit Namen Lenalidomid.
"Und siehe da, der Wirkstoff verteuerte sich um fast 100%!"
"Über das Milliarden-Geschäft bei Krebs, an dem auch mancher Arzt beteiligt ist: Feiern bei Pharma!"
"Cocktail-Empfang von früh bis spät und das 5 Tage lang!"
(Auf dem Krebs-Kongress in Basel)

"Die Pharma-Industrie verwöhnt 3.000 Krebs-Spezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz."

Dr. Martin Hildebrandt, Oberarzt Helios Klinikum Berlin:
"Wenn dann am Abend das anstrengende Tagesprogramm absolviert wurde, steht der Luxus-Liner-Bus, der das Namensschild des Pharmaunternehmens XY trägt, bereit. In den steigen dann die gesponserten Kollegen ein und werden chauffiert zu einer schönen location, ein Schloss am See"
, der Weg zum Schloss, wo das Menü wartete, war von Fackelträgern gesäumt, "und nach 100 Metern gab's das erste Glas Champagner und die Veranstaltung dauerte ziemlich lang."

Pharmareferent für Krebsmedikamente. Sein Auftrag, auf Kongressen Ärzte zu ködern. (Will nicht erkannt werden)
"Die Ärzte zahlen an den Kongresstagen keine müde Mark. Die schlendern dann durch die Industrie-Ausstellung und fragen uns, Was gibt's denn heute bei euch zu essen?
Manche Firmen mieten dann ganze Etagen an, in denen die Ärzte dann von morgens bis abends verhätschelt werden. Darunter sind Professoren, Chefärzte, Oberärzte; also die, die entscheiden, welche Medikamente verschrieben werden. Und die werden dann auch verschrieben, die Ärzte wollen ja weiter von ihren Firmen hofiert werden.


Auf irgendwelchen Kongressen werden in Séparées beraten, Berater- und Referentenverträge oder Pharma gesponserte Studien und Klinik-Workshops mündlich vereinbart. Später fließen dann immense Summen von Pharmafirmen auf Drittmittelkonten und Kliniken. Die Folge ist, dass verantwortliche Ärzte in Kliniken von Pharmafirmen abhängig werden."
:GS47 Die Pharmafirma zahle für eine Datensammlung und die Verordnung bestimmter Krebsmedikamente eine finanzielle Unterstützung an den Arzt. Insgesamt 50.000€.
25.000€ bei Vertragsunterzeichnung, 25.000€ nach Rekrutierung von 100 Patienten
."

:er9 "Im Krebsgeschäft werden fantastische Wachstumsraten erzielt. Und alles spricht dafür, dass das auch so bleibt."


Experten sagen der Firma Celgene Millionen Umsätze mit einem Blutkrebs-Medikament voraus. Seit Jahrzehnt existiert es schon als: "Thalidomid "Grünenthal 100" Der Unterschied zum neuen Mittel Lenalidomid ist winzig klein und nicht schwer herzustellen. (Toxikologin Universität Jena, Dr. Gabriele Bojunga)

:er9 1 Kapsel Thalidomid 50mg, importiert aus England, kostet in der Apotheke 3,79€. Und Lenalidomid mit 25mg, kostet 1 Kapsel das Hundertfache, nämlich 379€."

"Nur in Deutschland können Pharmabetriebe die Preise frei festsetzen. Ohne Transparenz, ohne Kostenkontrolle. Die Kassen müssen zahlen."

Prof. Peter Schönhöfer, Pharmakologe:
"Andere Länder beschließen in ihrem Gesundheitssystem, sei es nun staatlich oder nicht staatlich, wie hoch der Preis ist, den sie bereit sind, für eine Therapie zu bezahlen. Wir sind die Dummen, die sowas nicht tun.- 40% der Einnahmen gehen in das Marketing, um auf diese Weise den Absatz der Produkte sicher zu stellen."
"So kostet die Jahrestherapie mit Lenalidomid über 80.000€ pro Patient."


"den Absatz der Produkte sicher zu stellen", darum geht es auch dem Marktführer im Krebsgeschäft, der Firma Roche. Sie lädt ihre Ärzte auf dem Basler Krebskongress in den 31. Stock des Messeturms, in einen s.g. Besprechungsraum. In Wahrheit "Bar Rouge". Für den Namen könne man nichts, beteuert Roche. Jedenfalls werden Ärzte, während des Kongresses exklusiv bewirtet. Bei einigen Ärzten gibt sich Roche noch spendabler. (Dr. Wolfgang Dietrich, Leiter Onkologie, Roche Pharma)
Basel, auch eine gute Gelegenheit, das Krebsmittel Avastin zu vermarkten.
Damit setzt Roche Milliarden um. In einer vertraulichen Information bietet die Firma eine Avastin-Therapie zu sehr reduzierten Kosten an. (Coast-Sharing-Initiative von Roche) Krankenhäuser und Kliniken gewährt Roche Rabatt, doch den gibt's nur, wenn den Patienten das Medikament mindestens 6 Monate lang verabreicht wird."


"Vor allem werden die Ärzte dann motiviert, dieses Mittel über einen längeren Zeitraum einzusetzen, obwohl in Einzelfällen, nach wenigen Wochen klar ist, dass das Arzneimittel nicht wirksam ist."

Siehe auch: Prothese für durch Thalidomid geschädigte Kinder
>: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Artificial_limbs_for_a_thalidomide_child%2C_1961-1965._%289660575567%29.jpg/640px-Artificial_limbs_for_a_thalidomide_child%2C_1961-1965._%289660575567%29.jpg


:?: Der Krebspatient, eine vom Krankenpflichtversichertensystem den Onkologen zugeführte Labormaus, die den umgelegten Krankenkassenbeiträgen so zu unnötigen Kostenexplosionen verhilft?

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

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