DINKEL, Krebsdiät und stärkende Krankenkost

Lena
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DINKEL, Krebsdiät und stärkende Krankenkost

Beitragvon Lena » 26. Okt 2013, 20:04

Dinkel-Krafttrunk und des Dinkels Stärke

http://www.natuerlich-leben.ch/fileadmin/Natuerlich/Archiv/2003/10-03/42-46_Dinkel.pdf

"... in der Rekonvaleszenz, als gut verträgliche und stärkende Krankenkost sowie bei Rheuma, Gicht, Arthritis und Arthrose.

:GS34 Der Absud der zermahlenen Dinkelkörner bewährt sich sogar als Krafttrunk, der bei Kranken, die aufgrund ihres Zustandes fast nichts mehr essen können, hervorragend wirkt:
:arrow: :arrow: :arrow: Abends werden 2 bis 3 EL voll gemahlene Körner in einem Liter Wasser aufgekocht. Nach Erreichen des Siedepunktes lässt man das Ganze über Nacht stehen. Am anderen Morgen wird abfiltriert und die Flüssigkeit lauwarm 3-mal täglich vor dem Essen ungesüsst schluckweise getrunken.

Doch die Dinkelähre mit ihrer Spelte besitzt viele Vorteile. So schützt die fruchtbedeckende Hülle das Korn vor radioaktiven Emissionen und Umweltverschmutzung. :GS34 Rückstandsanalysen, welche die Forschungsanstalt Kiel durchgeführt hat, erbrachten den Nachweis, dass der Dinkel gegenüber dem Weizen 5000-mal weniger DDT in der Frucht aufweist.
Ferner wurde das Dinkel- und Weizenkorn nach der Tschernobyl-Katastrophe an der Universität Konstanz in Bezug auf radioaktive Verunreinigungen untersucht, wobei im Weizen 960 bq Cs 173, im Dinkel dagegen nur 006 bq Cs 173 festgestellt werden konnte.

Das Urgetreide enthält eine vorzügliche Zusammensetzung von Eiweiss, Kohlenhydraten, Fettsäuren, Enzymen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und pflanzlicher Zellulose."


Um das US-Import 'schlechtere' Getreide gegen das zuvor angebaute, 'bessere' durchzusetzen?:

"Bis vor einem Jahrhundert war der Dinkel in Europa das Getreide Nummer 1.
Da jedoch der Weizen ertragsreicher ist und bei der Mehlverarbeitung nur 1-mal geschält werden muss (Dinkel 2 Schälverfahren), verlor der Dinkel seine ursprüngliche Wertschätzung. Aber auch die Mechanisierung des Getreideanbaus führte zur Stagnation. Da der Dinkel eine brüchige Ährenspindel hat, kommt es bei der Ernte mit dem Bindemäher zu hohen Verlusten. Zusätzlich besitzt er eine längere Reifezeit als der Weizen, weshalb er seit dem 20. Jahrhundert auf dem Ackerfeld nur noch selten angebaut wird."


:ER! Hildegard von Bingen's Heil- und Basisgetreide war der Dinkel. Heute ist er längst wieder in den Küchen angekommen, nicht nur in meinen Dinkel-Gemüse-Brote.

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Lena
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Getreide aus der Thermoskanne

Beitragvon Lena » 26. Okt 2013, 21:01

Getreide aus der Thermoskanne - Hormonale Balance nach Dr. Bernard Jensen
Thermos-Cooked Cereal nach der US-Organisation: Krebs überdenken

Dies ist die nährstoffsreichste und einfachste Art Getreidekörner zu essen.

Die auf diese Weise verzehrten ganzen Getreidekörner versorgen uns nicht nur auf regulärer Basis mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralien, sie helfen uns auch dabei, unsere hormonelle Balance zu fördern.
Diese Methode wurde angepasst von Dr. Bernard Jensen gemäß eines entwickelten Systems der europäischen Waerland Kliniken.

Die gesündeste Weise, um Lebensmittel vorzubereiten, um all ihre natürlichen Elemente in höchst möglichem Maß zu erhalten, ist es, eine weithalsige Thermoskanne zu verwenden um diese wertvollen Elemente der ganzen Getreidekörner zu bewahren.

:GS34 Geeignet sind Dinkel, Roggenkörner, Gerste, Weizen, Mais, Hirse, brauner Reis, Buchweizen, Haferkörner, Leinsamen, etc.

Die Körner können einzeln oder je nach Geschmack kombiniert verwendet werden.
Roggen, Gerste und Hafer müssen nicht vorgekocht oder eingeweicht werden. Um sie zum Verzehr zu erweichen, genügt es, sie kurz in einem Mixer zu geben, um 3 EL Körner auf dem Boden der Thermoskanne mit 1 Cup (237 ml) 90°C heißem - nicht kochendem - Wasser aufzugießen. (Kein Leitungswasser!)
Für die Eigendosierung kommen 1/3 cup (79 ml) Wasser auf 1 EL Getreide.

:arrow: Den Deckel der Thermoskanne luftdicht gut verschließen und sie für 8 Stunden über Nacht stehen lassen. Das Resultat ist kein Nährstoffverlust!

Einige bevorzugen das ganze Getreide, so zu verzehren, wie es aus der Thermoskanne kommt. Andere, bevorzugen es, diese zur gewünschten gegart ähnlichen Konsistenz zu pürieren. Um das Getreide vor dem Essen zu erwärmen, ist ein heißes Wasserbad oder Dampf erlaubt, ohne es dabei zu überhitzen!

Zusätzlich kann am Geschmack experimentiert werden mit rohem Honig, getränkten Datteln oder Rosinen oder anderen Trockenfrüchten (Pflaumen, Aprikosen, etc.) Ebenso frisches Obst, Nüsse oder Joghurt bis Kefir können untergemischt werden.


Viel Spaß beim freien Experimentieren.
Bei mir heißt das dann, ab in den Budwig-Quark! (Dieser sollte 6 EL Leinöl auf 125 g Magerquark aufweisen!)
Zum Glück habe ich meine einzige weithalsige Thermoskanne aufbewahrt!

Lieber Gruß Lena
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Getreide-Vollkorn = 99% Phenole auch gegen Krebs

Beitragvon Lena » 3. Nov 2013, 11:28

Dinkelkörner gegen Krebs, Brustkrebs, Gallensteine, Herzerkrankungen und Diabetes!

http://www.whfoods.com/genpage.php?tname=foodspice&dbid=143
Das Forschungszentrum am American Institute for Cancer Research (AICR) berichtet auf der Internationalen Konferenz für Lebensmittel und Ernährung und Krebs, Dr. med. Rui Hai Liu (MD, Ph.D.) und seinen Kollegen an der Cornell University, dass Vollkornprodukte, wie Dinkel, viele leistungsstarke Phytonährstoffe enthalten, deren Aktivität unbemerkt geblieben sind, weil Forschungsmethoden sie übersehen haben.

Trotz der Tatsache, dass die Forscher seit Jahren die antioxidative Kraft von einem breiten Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen gemessen haben, haben sie in der Regel nur die "freie" Formen dieser Substanzen gemessen, die sich schnell auflösen und sofort in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Sie haben nicht die "gebundenen" Formen erforscht, die an den Wänden von Pflanzenzellen befestigt sind und durch die Darmbakterien während der Verdauung erst freigesetzt werden, bevor sie ins Blut aufgenommen werden.

:GS34 Phenole, sind als starke Antioxidantien, deren Aktivität mehrere Möglichkeiten besitzen, um Krankheiten zu verhindern, sind eine wichtige Art pflanzlicher Nährstoffe, in großem Umfang untersucht. So auch die Verbindungen wie bspw. Quercetin, Curcumin, Ellagsäure, Catechine und viele andere, die uns häufig in den Gesundheitsnachrichten begegnen.

Als Dr. Liu und seine Kollegen nun die relativen Mengen von Phenolen maßen, ob sie nun in gebundener oder freier Form vorkamen, fanden sie heraus, dass die Phenole in der "freien" Form in ihrer Gesamtzahl in durchschnittlich 76 % in folgenden Lebensmitteln waren:
Äpfel, rote Trauben, Brokkoli und Spinat
. In Vollkornprodukten ganzer Getreidekörner jedoch, entfielen die "freien" Phenole mit weniger als 1% insgesamt enthalten waren, während die restlichen 99% in der "gebundenen" Form enthalten sind. (Die Erklärung weshalb das Thermoskannen-Getreide uns alles an Gesundheit liefert)

In seinem Vortrag erläutert Dr. Liu, weshalb die Forscher die Vollkornprodukte mit dem gleichen Untersuchungsverfahren verwendet, um auf der Suche nach nur den 'freien Phenole-Menge' als Antioxidantienaktivität in Obst und Gemüse, die in den Vollkornprodukten untersucht gemessenen gewaltig unterschätzt wurden.

Trotz der Unterschiede der in Früchten, Gemüse und Vollkornprodukte vorkommende gesamte antioxidative Aktivitätsinhalt der "freien" und "gebunden" Phenole, ist sie in allen drei Arten der Vollwertkost ähnlich, gemäß der Dr. Liu-Forschung. Sein Team maß die antioxidative Aktivität von verschiedenen Lebensmitteln mit der jeweiligen Zuweisung-Bewertungsformel: Mikromole Vitamin C -Äquivalent pro Gramm basierend.
:arrow: :arrow: :arrow: Brokkoli und Spinat massen 80 bzw. 81; Apfel und Banane maßen 98 und 65 und die ganzen getesteten Getreidekörner maßen: Mais 181, Weizen 77, Hafer 75 und brauner Reis 56.

Dr. Liu's Erkenntnisse erklären uns die aufgezeigten Studienergebnisse, dass die ballaststoffreiche Vollkornprodukte-Bevölkerung-Diät ein durchweg niedrigeres Darmkrebsrisiko hat. Kurzfristige klinische Faser konzentrierte Studien aber nicht ausreichen, um Faser 'isoliert' bei der Dickdarmkrebsrisikosenkung den Probanden gegeben zu inkonsistenten Ergebnissen führen. Diese Studien haben nicht die interaktiven Effekte aller Nährstoffe in der Vollkornfaser berücksichtigt, sondern nur ihre Fasern, jedoch nicht auch deren darin enthaltenen, vielen sekundären Pflanzenstoffe. Soweit es Vollkornprodukte angeht, glaubt Dr. Liu , dass sie der Schlüssel sind zu einem mächtigen Krebs-Bekämpfungspotenzial - gerade in ihrer Ganzheit.

Ein Getreide-Vollkorn Korn besteht aus drei Teilen sein Endosperm (Stärke), Kleie und Keime. Wenn Weizen - oder Vollkorn - raffiniert ist, sind seine Kleie und Keime entfernt. :GS34 Obwohl diese beiden Teile nur 15-17 % des Getreidekornsgewicht ausmachen, enthalten sie 83% der Phenole.

Dr. Liu sagt, dass seine neuesten Erkenntnisse auf dem Gehalt an Antioxidantien in Vollkornprodukten die Botschaft verstärken, dass eine Vielzahl von Lebensmitteln gesund gegessen werden sollten. "Verschiedene pflanzliche Nahrungsmittel haben verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe", sagte er. "Diese Stoffe gehen Sie zu verschiedenen Organen, Geweben und Zellen, wo sie verschiedene Funktionen ausführen. Was Ihr Körper braucht, um Krankheiten abwehren zu können, ist dieser synergistische Effekt - diese Teamarbeit, ermöglicht durch den Verzehr einer Vielzahl von pflanzlichen Lebensmitteln, einschließlich Vollkornprodukte."

:arrow: :mrgreen: Siehe auch Vollkorn-Getreide als Heil- und Therapiemittel mittels Dinkel und der Lignane im Betreff des Beitrags: Pflanzliche Heilmittel oder Phytotherapie(n) fürs Herz: http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=32&t=561&p=1656#p1656

http://www.gutekueche.at/rezepte/5499/gerstenbrei.html

Süßer Gerstenbrei - ein gesundes Frühstück, welches man als Würz-/Aromatisierungs-Anregung für das Dinkel-Getreide aus der Thermoskanne nehmen kann:

250 Gramm Beeren der Saison
1 Tasse Gerste
2 Scheibe Ingwer
1 Esslöffel Kakaopulver
2 Kardamomkapseln
4 Blatt Minze
1 Prise Salz
1 Esslöffel Sonnenblumenkerne
10 Tassen (Mineral-/Quellwasser)

Eine Tasse Gerste mit 10 Tassen Wasser in einen Topf geben.
Ingwer und Kardamomkapseln beigeben, aufkochen, Deckel auflegen und Topf auf kleiner Flamme etwa 2 Stunden lang kochen.
Gerstenbrei in eine Schüssel geben und mit Sonnenblumenkernen, Kakaopulver und einer Prise Salz verrühren. Frische Beeren unter den Brei heben und mit frischer Minze bestreuen.


Zugunsten des hochwertigen Getreides mit der brüchigen Ährenspindel!

Lieber Gruß Lena
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Dinkel einweichen für das "Getreide aus der Thermoskanne"

Beitragvon Lena » 3. Feb 2014, 15:17

Natuerlich Leben hat geschrieben:"Ferner wurde das Dinkel- und Weizenkorn nach der Tschernobyl-Katastrophe an der Universität Konstanz in Bezug auf radioaktive Verunreinigungen untersucht, wobei im Weizen 960 bq Cs 173, im Dinkel dagegen nur 006 bq Cs 173 festgestellt werden konnte."
Wie ist das mit dem Einweichen der Dinkel-Körner vor dem Getreideauszug über Nacht mit der vorgeschriebenen Menge von 90°C heißem Wasser?

Gibt es da Anleitungen zum Einweichen von Quellgetreide oder Getreidebrei aus der Thermoskanne? Wassermenge auf Getreidemenge und eine Zeitangabe dazu? Wahrscheinlich ist das Getreide, das vor dem Quellgetreide eingeweicht werden muss, auch bspw. vom Thermomix vorgeschrotet werden kann, bevor für 8 Stunden in einer guten Thermoskanne verbleibt.

:ER! Es gibt heute LED-Wasserkocher mit 80°C-Temperaturwahl für das Quellwasser. Dazu kein chloriertes Wasser aus asbesthaltigen Wasserleitungen verwenden! Der erste Beitrag empfiehlt das Getreidequellwasser zusätzlich täglich in Schlucken zu trinken.

Die sehr weithalsige, massive und nicht aufschraubbare Metallwand-Thermoskanne (Rowenta) ist ein Geschenk des neuen Hauses, bis sich die weithalsige, unten auffschraubbaure Kunststoff-Isolierglas-Thermoskanne wieder findet.

Freue mich über Geschmacks- und Erfahrungsaustausch dazu.

http://www.schrotundkorn.de/2003/200304e2.html

" Not macht erfinderisch: Quellgetreide

In seinem Restaurant Wagnerstüble im Schwarzwälder Luftkurort Dobel mixt der Koch für die Besucherin sein Lieblingsmüsli. Hauptbestandteil ist Quellgetreide – Kieferles persönliche Entdeckung. Weil der Ernährungsexperte im Tross der Fußballclubs nicht überall eine Getreidemühle oder -quetsche mitschleppen konnte, experimentierte er mit einem neuen Verfahren. Er kippte abends Getreidekörner – am liebsten Kamut, den ägyptischen Urweizen – in eine Thermoskanne, füllte sie mit etwa 80 Grad heißem Wasser auf und ließ die Mischung bis zum nächsten Morgen gut verschlossen stehen. „Das Getreide quillt langsam auf, wird schonend aufgeschlossen, ohne Nährstoffe einzubüßen, und verliert dabei gleichzeitig seinen strengen Geschmack.“ Das mache Körnerkost selbst für empfindliche Mägen verträglich, „das bläht nicht mehr.“

Aromatisch duften die Kamutkörnchen, die Kieferle soeben aus der Thermos-kanne in ein Sieb geschüttet hat. Er pickt sich ein paar heraus und kostet genüsslich: „Das fühlt sich gut an im Mund, das schmeichelt dem Gaumen.“ Beim Draufbeißen sind die Körner knackig und dabei innen schön weich, angenehm nussig und süßlich im Geschmack.

Die abgetropften Körnchen vermischt er nun mit geraspeltem Apfel, Apfelsinenstückchen, Bananenscheiben, gehackten Nüssen, Naturjoghurt und Agavendicksaft. Kieferle schiebt sich einen Löffel davon in den Mund, kaut mit konzentrierter Miene und beginnt zu strahlen. „Kamut ist der Athlet unter den Getreiden“. Essentielle Aminosäuren, viele Mineralien, darunter reichlich Kalium sowie Vitamine, insbesondere der B-Komplex, Ballaststoffe und ein im Vergleich zu Weizen geringerer Kleberanteil (Gluten) machen die sonnengelben Körner zu einem gut verträglichen Energiespender für den gesamten Stoffwechsel."


Lieber Gruß Lena
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