Tumorlyse-Syndrom durch Chemo als tödlicher Verlauf

Lena
Beiträge: 1327
Registriert: 24. Feb 2013, 13:02

Tumorlyse-Syndrom durch Chemo als tödlicher Verlauf

Beitragvon Lena » 6. Mär 2014, 14:33

Tumorlyse-Syndrom durch Chemo als tödlicher Verlauf

Das Tumorlyse-Syndrom (engl. Tumor lysis syndrome), ist ein durch Chemo-Verabreichung hervorgerufener Krebszellentod potenziell lebensbedrohlicher Zustand.

:GS40 Der zu rasche Zerfall von Tumoren (zumeist unter chemotherapeutischer Behandlung) kann mit Nierenversagen auftreten.

:?: In welchem Umfang machen die "Blanko-Vollmachtsunterschriften-Infobögen" in der Onkologie dies als Ursache der Pathophysiologie für den Krebskranken erkennbar?

Bestimmte schnell wachsende Tumore sollen relativ empfindlich auf chemotherapeutische Behandlung reagieren. So wie bei laufender Chemotherapieverabreichung, in sehr kurzer Zeit große Mengen von Tumorzellen durch die Behandlung zerstört werden.

Dadurch werden viele Inhaltsstoffe aus dem Zellinneren der Tumorzellen in die Blutbahn freigesetzt und können so zu dieser Stoffwechselentgleisung der Tumorlyse führen. Folgende Substanzen werden für die Entstehung dieser metabolischen Entgleisung als entscheidend betrachtet:

Harnsäure (ein End-Abbauprodukt von Nukleinsäuren)
Phosphat
Kalium (das im Zellinnern in hoher Konzentration vorliegt), im Blutserum jedoch nur in niedriger Konzentration
Kalzium.

Wenn diese Substanzen "in kurzer Zeit in großen Mengen" im Blut auftreten, kann es insbesondere zur Schädigung der Nierenfunktion kommen; besonders, da der körperliche Abtransport wesentlich über die Ausscheidung der Niere reguliert wird.

Zumeist soll es dabei die Harnsäure sein, die, wenn sie in großer Menge plötzlich gebildet wird, nicht mehr ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden kann. So kann sie sich im Bereich der Nieren "auskristallisieren" und zur Urat-Nephropathie (Urate = Salze der Harnsäure) führen.

Risiko: akutes Nierenversagen, das bis zur chronischen Dialysepflicht führt.

Bekannt soll sein, dass die Gefahr eines Tumorlyse-Syndroms besonders bei schnell wachsenden und chemotherapie-empfindlichen Tumoren besteht:

davon betroffen gelten:
akute Leukämien: akute lymphatische Leukämie, akute myeloische Leukämie
maligne Lymphome, insbesondere sehr schnell wachsende Lymphome: Burkitt-Lymphom, diffus-großzelliges Lymphom
nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Bislang solle folgende Vorbeugungsmaßnahmen als Tumorlyse-Syndrom-Prophylaxe eingesetzt werden:

intravenöse Infusionen, damit die Nieren gut durchspült und die Substanzen verdünnt werden

Gabe von Allopurinol (hemmt die Harnsäurebildung)
Harn-Alkalisierung durch entsprechende Infusionen oder Medikamente: im alkalischen Bereich liegt die Harnsäure vorwiegend als Urat-Salz vor und ist wesentlich besser wasserlöslich und kann besser ausgeschieden werden.
Wer kann denn beurteilen, wann ein Tumorlyse-Syndrom doht?

Dem zuvor angeraten wird, die Chemotherapie langsam und vorsichtig zu beginnen.

So will man bei den o. g. Leukämien und Lymphomen "in der Regel so vorgehen", dass man eine relativ milde, s.g. "Vorphasentherapie-Vorschaltung" einleiten, damit es zu einem langsamen relativ kontrollierten Tumorzerfall kommt. Als Medikamente dieser Vorphasentherapie ist das Kortison als Glukokortikoide und Vincristin bekannt.

Behandlung
Ist beim Krebspatienten das Tumorlyse-Syndrom einmal aufgetreten, gilt das vorrangige Muss des akuten Nierenversagen als Ausgleichsbehandlung an, indem man die s.g. "entgleisten Blutwerte" ausgleichend behandeln will.

Hierzu gibt es wieder eine sehr teure Therapie: um die akut hohen Harnsäurespiegel zu verdünnen: Rasburicase (Fasturtec®), ein Harnsäure-abbauendes rekombinantes Enzym.

"Allopurinol sollte bei akutem Nierenversagen nicht mehr verabreicht werden."

:?: Doch, wer hat im entscheidenden Moment Einfluss darauf?
Welche alternativen natürlichen Therapien werden dabei unterdrückt, um die sehr teure Behandlung so durchzusetzen?

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Lena
Beiträge: 1327
Registriert: 24. Feb 2013, 13:02

Chemotherapie erfolglos

Beitragvon Lena » 25. Jun 2014, 10:34

http://ejtcm.com/2011/03/12/my-healing-journey-lung-cancer-with-metastasis-to-liver-and-pancreas/

Strahlentherapie und Chemotherapie

Chew Sing Kiang, Ost-Malaysia mit Lungenkrebs mit Metastasen in der Leber und Bauchspeicheldrüse:
"Am 10. Juli 2002 begann ich meine täglichen Bestrahlungen, außer Samstag und Sonntag.
Ich hatte insgesamt 25 Bestrahlungen. Die erste Chemotherapie begann auch am selben Tag.
Die verwendeten Chemo-Medikamente waren: Gemcitabin, Carboplatin und Navelbin.

Am 4. September 2002, nach der 3. Chemotherapie, chrumpfte der Tumor in meiner Lunge!
Ich und mein Arzt waren glücklich. Er sagte mir, ich bin sehr gut voran gekommen und gab mir einen Klaps auf den Rücken. Ich fragte nach meinen Lebermetastasen, aber er antwortete, dass es noch nicht notwendig war, etwas dagegen zu tun.

Ich blieb 2 Monate in Kuala Lumpur, bis meine Bestrahlungen abgeschlossen waren. Für die Chemotherapie, reiste ich 3 Wochen von Sarawak nach Kuala Lumpurevery. Danach ruhte ich dort ca. 1 Woche, bis ich wieder Kraft hatte, um nach Hause zurückzukehren.

Unmittelbar nach meinem 1. Zyklus Chemotherapie, verschrieb mir mein Onkologe Tabletten gegen mein Erbrechen. Ich hatte kein Hungergefühl während dem Mittag- oder Abendessen, aber ich zwang mich, um etwas Brei mit Fisch- und vegetarisches Fleisch (verspottetes Fleisch) zu essen. Ich erbrach, obwohl ich meine Anti-Erbrechen-Tabletten einnahm. Meine Körpertemperatur stieg auf rund 38° und mein Herzschlag erhöhte sich auf 95 bis 110 Schläge pro Minute. Mein Arzt verschrieb mir 25 mg Atenolol-(Atehexal)-Pillen, um mein Herzschlag zu reduzieren. Ich hatte Fieber, das mit Medikamenten nicht abklingen wollte.

Nebenwirkungen

In der Nacht, wenn ich versuchte mich hinzulegen, konnte ich des Hustens wegen nicht schlafen.
Ich habe an die Schlafzimmerwand gelehnt, um etwas Schlaf zu bekommen. Der Arzt verschrieb mir dann einige Hustensäfte, die alle wirkungslos waren. Manchmal erwachte ich in der Nacht, und mein ganzer Körper war triefend nass vor Schweiß. Ich musste meinen Pyjama sehr oft wechseln. Das Zimmer war klimatisiert, aber ich fühlte mich heiß. Ich urinierte drei bis vier Mal pro Nacht. Meine Zunge war mit einem dicken weißlichen Belag bedeckt, die sich durch Abschaben nicht entfernen ließ.

Nach ein paar Wochen, hustete ich, wann immer ich sprach. So habe ich gelernt, langsam zu sprechen und meine Stimme abgesenkt. Aber ich hustet auch noch zwischen dem Sprechen. Mein Husten erbrachte einen dicken Schleim und nach dem Treppensteigen war atemlos. Mein Sehen war verschwommen und meine Brille war nutzlos geworden. Ich konnte meine Freunde auch bei einem Abstand von 25 Fuß nicht erkennen. Manchmal sah ich nur weiße Lichter vor, alles andere war leer. Ich habe gelernt, die Straßen nicht ohne fremde Hilfe zu überqueren.

Jedes Mal vor der Chemotherapie, wurde mein Blutbild überprüft. Glücklicherweise war mein Körper stark genug für all diese giftigen Medikamente, ohne daß sich meine weißen Blutkörperchen auf gefährliche Werte senkten. Meine Haare wurden dünner ohne kahl zu werden.

Ohne das Wissen der Ärzte nahm ich ein chinesisches Kräuter-Gebräu, das mir von anderen Krebspatienten empfohlen wurde. Mein Gewicht sank von 130 auf 118 Pfund. Meine 4., 5. und 6. Chemotherapie waren jeweils am 2. Oktober, 30. Oktober und 20. November 2002.

Behandlung fehlgeschlagen

Am 26. Dezember 2002 zeigte das Röntgen meiner Lunge einige Fibrosen und eine Lungenentzündung.
2 Monate lang wurden mir das Krebsmedikament UFT (bestehend aus Tegafur + Uracil durch Taiho, Japan) verschrieben, und ich wurde gebeten, 3 Kapseln pro Tag nach dem Essen einzunehmen.

Ein Ultraschall am 25. Februar 2003 zeigte, dass statt 2 kleine Knötchen im linken Leberlappen, erneute, metastasische Knoten in der Lobus caudatus 1.6cm x 1.2cm x 1,2 cm.

Am 21. April 2003 zeigte ein Ultraschall, daß alle drei Knötchen sich vergrößert hatten.
Mein Onkologe in Kuala Lumpur hat nichts gesagt, und als ich ihn fragte: "Warum?", antwortete er:
"Ich habe Ihnen bereits eine sehr starke Chemo gegeben." Mit dieser Bemerkung wusste ich, dass mein Onkologe mir bereits alles gegeben hatte, was ich brauchte.

Nach Prüfung aller Berichte und Informationen, die ich gelernt habe, wusste ich, dass dies nicht der richtige Weg war, um meinen Heilungsweg zu verfolgen. Dann kam mir ein Gedanke in den Sinn. Warum sollte ich nicht eine ganzheitliche Heilung versuchen? Ich war für das richtige Kraut, seit ich mit der Diagnose Krebs danach suchte."

Aus den USA erreicht uns die Vorahnung, dass das Schrumpfen der mit Lebensmittelgiften, Pesitziden und Umweltgifte angereicherten Tumore nicht DIE Lösung ist, auf dem Weg der Krebsheilung.
Ja, dass sie vom Körper sogar gebraucht werden (ebenso wie die Lymphe), bis die Entgiftung abgeschlossen ist.

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)


Zurück zu „Chemotherapie: die Folgen und Nebenwirkungen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast