Lungenkrebs mit Mutation t790m

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Angelika7
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Re: Lungenkrebs mit Mutation t790m

Beitrag von Angelika7 » 5. Sep 2019, 13:06

Lieber Roland,
ich weiß dir leider auch keinen Rat, könnte dir aber anbieten, am Dienstag für dich mal schamanisch nachzufragen, sofern du mit mir telefonieren möchtest. Schicke mir dann einfach eine kurze Nachricht. Normalerweise ginge das auch heute, aber ich habe mich für 2 1/2 Stunden bei strömendem regen heute im Wald verirrt, bis ich wieder nachhause gekommen bin, muss mich erst erholen und ab Morgen bin ich bis inklusive Montag weg.
Das ist nicht einfach, wenn man so sehr auf ein besseres Ergebnis gehofft hat, Wenn wütend bist, schreie, und wenn traurig bist, weine, das hilft dir dann im Moment zumindest seelisch weiter. Viel Kraft wünscht dir Angelika
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 2,9 cm TM 4-fach; 8/19 2x5 cm TM Normwert

holzformer
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Re: Lungenkrebs mit Mutation t790m

Beitrag von holzformer » 7. Sep 2019, 00:28

Vielen Dank für die Unterstützung.
Bin im Zweifel wie es weitergehen soll.
Mein Onkologe das man handelt sollte da ich nur Metastasen in den Lymphknoten habe .es läuft leider auf Chemotherapie hinaus um wieder Zeit zu gewinnen. Leider.
Das Risiko noch andere Metastasen zu bekommen ist zu hoch.
Die Frage ist was kan ich Alternative dazu machen?
Um sie Nebenwirkungen zu mildern und die Wirksamkeit zu verstärken. Es wirkt auch viel über medathon gesprochen oder Alternative canabis.
Viele liebe Grüße

gudrun1960
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Re: Lungenkrebs mit Mutation t790m

Beitrag von gudrun1960 » 7. Sep 2019, 06:44

Hallo Holzformer,

ich rate Dir dazu, Karins Vorschlägen zu folgen. Sie hat ihren Tumor seit Jahren im Griff.

Wenn Du jetzt doch zur Chemo tendierst, solltest Du auf jeden Fall vorher Deine Vitamine testen lassen. Du hattest doch einen neuen Arzt gefunden, der Dich gut unterstützt.
Wenn die Vitamine nicht ausreichend sind, solltest Du sie auffüllen. Am besten per Infusion. Wenn ich selbst betroffen wäre, würde ich auf jeden Fall auch Vitamin D 3 bestimmen lassen und bei niedrigem Ergebnis sofort auffüllen. Wenn D3 zu niedrig ist, könntest Du noch vor der Chemo mehrere Tage mit 100.000 i.E. pro Tag auffüllen. Dazu dann 400 mg Magnesium und 200 yg Vitamin K2. Das K2 sollte wegen der Bioverfügbarkeit unbedingt „transall“ bzw „mk7“ sein. Wenn Du keine gute Bezugsquelle hast, schreib ich Dir meine gerne per PN.

Wenn Du die Chemo wirklich machen willst, würde ich direkt danach hochdosiert Probiotika z.B. ProbiotikProtect (Nutriimmun) einnehmen. Ein Beutel morgens mit etwas Saft. Mindestens eine Stunde vor dem Frühstück.

Lass Dich nicht hetzen wegen der Chemo, es ist ja nichts binnen Tagen gewachsen, sondern seit Deinem letzten CT.

Ich drücke Dir die Daumen, wie immer Du Dich auch entscheidest.

Liebe Grüße

Gudrun

karin
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Re: Lungenkrebs mit Mutation t790m

Beitrag von karin » 7. Sep 2019, 06:56

Hallo Roland,

drängen lassen würde ich mich auf keinen Fall. Erst vor 3 Monaten verlor ich einen guten Freund, der sich zu Chemo und Bestrahlung überreden liess.


hier mal einige Medikamente, in Verbindung mit einer Chemotherapie, welche bei einem guten Freund zu nicht NUR einer schlimmen Nebenwirkung geführt haben. 1/2 jahr nach der Chemo fingen die Nieren an, zu versagen.

Folgend einige Medikamente, welche er während der Chemo im Wechsel verordnet bekam, weil er einige (nicht wenige) überhaupt nicht vertragen konnte. Was aber bei vielen anderen Patienten ebenso vorkommt.

Eine Chemo mit bestimmten Medikamenten, sowie auch eine Strahlentherapie (ganz besonders) im Nierenbereich können die Nieren schädigen.
Zu den wichtigsten nierenschädigenden Zytostatika gehören platinhaltige Medikamente...wie Cisplatin und Carboplatin und Ifosfamid. Cyclophosphamid, Methotrexat, Melphalan, Lomustin und Temozolomid können ebenfalls zu Nierenfunktionsstörungen führen.
Platinderivate können die Nierenkörperchen schädigen, so dass die Filter für größere Eiweiße (Proteine), und auch rote Blutkörperchen durchlässiger werden.

Wie hoch die Möglichkeit einer Nierenschädigung (als Folge der Chemotherapie) ist, hängt aber von diversen Umständen ab. Ein erhöhtes Risiko besteht z.B. bei einer Chemotherapie mit den Zytostatika Cisplatin, Carboplatin, Ifosfamid, Cyclophosphamid, Methotrexat, Melphalan, Lamustin und Temozolomid.
Aber auch bei einer Hochdosistherapie mit diesen Zytostatika.
4 Monate nach 10x Chemo verstarb mein Freund an akutem Nieren.- und Leberversagen. Zu der auch noch geplanten Bestrahlung kam es dann nicht mehr. Er litt an Nieren und Lungenkrebs.

Es muss nicht in jedem Fall so enden. Aber die Nebenwirkungen können u.U. den Rest des Lebens drastisch verschlechtern.

Liebe Grüsse
karin

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