keine OP

Angelika7
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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 7. Jan 2020, 03:25

Kurzinfo:
Bei Ankunft sah ich aus wie der leibhaftige Tod. bin vor mir selbst im Spiegel erschrocken. Augenringe hab ich ja mal leicht, aber das gesamte Gesicht wie kurz vor dem Sterben....
Das kleine Appartement (Elfenzimmer) ist sehr hübsch, fühle mich wohl.
Erste Sitzung gleich sehr heftig, ging um Herz-Verschließen wegen seelischem Schmerz und diese Situation auflösen, eliminieren... Und die Ahnenlinie meines Vaters, meine Kindheit und mein Exmann und die Pubertät meiner Kinder. Ging über 2 1/2 Stunden, reine Therapiesitzung, dazu noch 1 Stunde Vorgespräch, war Laufen, dann meine Getränke, dann die DVD von der Sitzung nochmals angesehen, man bekommt ja nicht alles aktiv über den Verstand mit, bzw. kann das während der Sitzung nicht rekapitulieren...
Ich bin hier ganz genau richtig, sehr beruhigend…
Liebe Grüße
Angelika
17.8.15, 3,5 cm Adeno Lunge, T2M0Nx; schulmedizinisch unbehandelt; CT 12-17 2,6 cm; 20.8.18 2,9 cm TM 4-fach; 8/19 2x5 cm TM Normwert

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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 8. Jan 2020, 05:40

Vorgestern der Ahnenstrang meines Vaters, vor allem bezüglich meiner Oma väterlicherseits und des Herzschmerzes meines Vaters, an den er gar nicht hinsehen wollte, war schwierig, ihn dazu zu bewegen, gestern der Ahnenstrang meiner Mutter, väterlicherseits, bis hin zum Messerkampf meines Opas auf Leben und Tod mit einem Russen im 2. WK, unter dem er sein Leben lang sehr, sehr gelitten hat mit der damit verbundenen Todesangst.
Es geht sehr gut vorwärts. Es tauchen in beiden Strängen wiederkehrende Muster auf: Frauen, die sehr stark sein müssen und ihr Herz verschließen wegen Herzschmerz (ich bekomme dann in der Sitzung eines extremen Druck im Mediastinum). Ich selbst tauche immer ein mit einem Bild des sehr tiefen Friedens, ich kenne das Gefühl schon von einer früheren schamanischen Zeremonie, da hat mich dieser absolute wunderbare Frieden "drüben" auch schon immer so magisch angezogen. Das gefällt ihr nicht und erregt ihre Aufmerksamkeit, sie sagt, das seien für sie Alarmzeichen.
Am Ende der Woche möchte sie fragen, wie viel Lebenswillen in % ich habe und wie viel Lebensfreude.
Ich hätte niemals gedacht, dass diese Ahnen so viel ausmachen und mich so stark beeinflussen, dachte immer, der Krebs liege nur an meinem eigenen Schicksal.
Beide Tage konnte ich das Wort Krebs nicht auf die zu öffnende Türe schreiben, am ersten war es "Blume, sehr zart" (ich) und gestern war es "Holz", Symbol für meinen Opa mütterlicherseits, der sich im Holz (war auch Holzarbeiter) immer sehr wohl gefühlt hat (mein Vater geht heute noch gern ins Holz zum Arbeiten, mit 83).
Und immer wieder dieser Herzschmerz, und der unbandige Druck, funktionieren zu müssen, alles zusammenhalten zu müssen, das zieht sich bei den Frauen beider Linien durch. Die Therapie ist sehr sehr anstrengend. Es passiert sehr sehr viel in jeweils einer einzigen Sitzung. Die Therapeutin sagte auch, dass es bei mir sehr viel sei, wir hoffen, dass wir das in einer Woche schaffen, gestern wieder 2 1/4 Stunden.
Ich muss auch lernen, die Situation nach der Auflösung kaputt zu schlagen, teilweise auch die Menschen, damit eine neue Situation entstehen kann, das fällt mir manchmal sehr schwer, manchmal tut es aber auch richtig gut, ich vertraue ihr bedingungslos...
Gestern war ich danach dermaßen erschöpft, ich habe mich 30 min hingelegt, war danach noch fertiger, und bin dann gegangen und hab mir was Gesundes zum Essen eingekauft, das war meine Rettung. Ich wollte ja weiter fasten, aber das ging nicht, ich wäre gestern nimmer hoch gekommen.
Die Hand-/Armschmerzen tauchen ebenfalls immer wieder auf. Mal sehen, ob die nach der Woche weggehen, wenn nicht, muss ich ein Knochenszintigramm machen lassen (was wieder mit hoher Strahlenbelastung verbunden wäre, aber ich würde dann Gewissheit brauchen).
Des Missbrauch durch den Großonkel müssen wir auch nochmals ansehen, zwar bleib ich jetzt nimmer brav und folgsam, aber sie sagte, wirklich gelöst sei es erst, wenn er das gar nimmer versuchen würde. Wir haben noch sehr sehr viel Arbeit vor uns.
Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich durch den Link meiner Freundin hierher geführt worden bin, ich bin ganz genau richtig hier. Egal, wie das mit meinem Leben ausgeht, ich verstehe mich und mein Leben und das meiner Familie um so Vieles besser.
Es ist ein wenig ähnlich wie beim Familienstellen nach Hellinger, nur dass man viel direkter in die Handlungsläufe der Betroffenen eingreifen kann.
Gestern musste sie mir nimmer ALLE Fragen vorgeben, Manches wusste ich schon von selbst, ich lerne....
Ich finde auch den Ausdruck, rechtlich geschützt "Innenweltsurfen" als so schön und gut.
Vorgestern bekam ich fast einen Panikanfall in einer Situation, weil ich wie die kleine, völlig überforderte Angelika mit 4 Jahren reagiert habe, ohne die klare Hilfe würde ich das nicht hinbekommen und alleine müsste ich da noch sehr viele Jahre dahindoktern.....
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von lanny318 » 8. Jan 2020, 15:25

Liebe Angelika,


es ist eine harte, lange Strecke Arbeit, auf die Du dich eingelassen hast, nehme aber an, so wie ich Dich lese, sie tut Dir seelisch gut! Körperlich befindest Du Dich in der Trainingsphase und das beinhaltet fast immer Muskel-,Herzschmerz etc!
Wir alle wissen, sofern wir unserem Körper neue Aufgaben zu muten, reagiert er mal sanft manchmal mit Verhärtung.Jedoch am Ende hat er sich an seine Aufgaben gewöhnt und lässt uns durch der folgenden Schmerzfreiheit ,die Möglichkeit weiter zu wachsen, denn psychische, seelische Arbeit, egal wie man es nennen mag, kostet ebenso Kraft, wie die Körperliche..Schmerzfreiheit auf der ganzen Ebene wünsche ich Dir, denn Körper und Geist gehören zusammen!
Gutes Gelingen...
Gruß lanny

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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 10. Jan 2020, 04:31

Jo, da hast du Recht.
Gestern hat mir die Therapeutin einiges über Auflösung von Traumata erzählt. Wenn man mit einer "normalen" Therapie daran arbeitet, kann man mit Traumata leben, besser zurecht kommen, aber sie seien nicht aus dem Zellgedächtnis gelöscht, was bei Krebs aber besonders wichtig sei. Manchmal passiert sonst Folgendes: Der Schmerz wird aktiviert, der Krebs wächst. Gestern haben wir den Zeitpunkt des Krebswachstums gefunden, einen erneuten Schock 3 1/2 Jahre nach der Diagnose und den aufgelöst. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass - WÄHREND ich schon Krebs hatte- sich das noch einmal verstärkt haben könnte. Die Frau ist wirklich sehr gut. Es lag also möglicherweise gar nicht an der nicht mehr konsequenten Durchführung meiner Therapiemaßnahmen, oder ich habe unbewusst mein Programm geändert, weil ich manche Dinge nicht mehr ertragen konnte.
Jede Sitzung denke ich, heute bearbeiten wir das oder das. Und trotzdem kommen immer Überraschungen. Falls wir bis inklusive Sonntag nicht fertig sein sollten, werde ich um einen Tag verlängern, wenn ich schon mal hier bin.
Diese Auflösungen sich über die DVD´s nochmals, mehrmals, anzusehen, ist wichtig, um das gute Gefühl danach zu verfestigen. Mit der Auflösung ist also nicht einfach alles getan, an sich logisch.
Allmählich kommt Licht ins Dunkel. Seit gestern geht es mir auch erstmals körperlich wieder besser. Ich huste erheblich weniger ab und der Arm schmerzt nur noch selten.
Auch haben wir meinen schweren Unfall auf der A8 bearbeitet, der fast 3 Jahre vor der Diagnose passiert ist. Mir war damals alles zu viel, die Seele wollte gehen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ich während des Unfalls ein Stoßgebet zu den Engeln geschickt habe, weil mir klar war, dass ich sonst sterbe, ich habe mich also während des Unfalls umentschieden.
Für die Therapeutin ist das Gefühl völliger Überforderung bei Krebs ein generelles Alarmzeichen, und dieses Gefühl hat mich ja einen Großteil meines Lebens begleitet, deshalb ist so viel zu tun.
Vorgestern mussten wir in mein früheres Leben gehen, da haben wir die Programmierung und die Gründe für die bisherige Schwere meines jetzigen Lebens gefunden, ich habe mir das selbst so ausgesucht. Das war schlimm, das zu erkennen.... Das Auflösen war sehr sehr wichtig....Ich verstehe jetzt mein Leben um Vieles besser. Es erklärt sich so viel... Wer möchte, kann sich auf Youtube einmal so eine Sitzung von Bernd Joschko ansehen, finde ich sehr interessant, jedenfalls wusste ich damals, als ich das gesehen habe, dass das genau zu mir passt, ich bin für jeden Tag hier sehr dankbar.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von lanny318 » 10. Jan 2020, 11:35

Wenn man Deine Berichte so liest, ist eines zu bemerken, Deine Last fällt stetig von dir ab, eine gewisse Leichtigkeit stellt sich ein....
Wunderbar!
Auch wenn Deine Arbeit bei den Schamanen sicherlich hilfreich war, für mich als Außenstehende erscheinst du das erste Mal befreiter zu wirken.
Schön für Dich, Du hast es verdient!

Alles Gute weiterhin

lanny

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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 11. Jan 2020, 14:38

Gestern Nacht hat er hier gebrannt, keine Personenschäden, war echt heftig. Heute findet deshalb vermutlich keine Therapie statt, weil die Therapeuten ziemlich erledigt sind... Ich verlängere also vermutlich bis inklusive Montag, was aber wohl nicht ganz reichen wird, Ich hoffe, dass es für meine Gesundung ausreicht, Es geht mir erheblich besser, kaum noch Husten, kaum noch Armschmerzen, mehr Energien, sehr sehr viel seelisch aufgelöst.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 13. Jan 2020, 06:53

Vorgestern fiel wegen des Brandes die Sitzung aus, gestern dafür 3 Stunden.
Ich habe gesehen, wie während der Diagnose mein Rückgrat zusammengebrochen ist, ich sah aus wie ein Kuhfladen, nur etwas größer (nicht dessen Farbe :ymdaydream: ).
Mein Vater hat dann im Aufzug gegenüber der Oberärztin mein Rückgrat übernommen, da konnte ich dann wieder stehen. Das musste rückgängig gemacht werden. Ich hatte ja schon immer das Gefühl, wenn ein Elternteil geht, bin ich auch dran. Mein Vater konnte sich von dieser Rückgratübernahme nur schwer trennen (unabdingbar wichtig, weil ich sonst bei seinem Tod alleine nicht lebensfähig wäre und auch bald sterben würde). Und zwar, weil er die gefühlsintensive Angelika als total schwach empfunden hat. Dazu mussten wir eine schwer wiegende Entscheidung aus seiner Kindheit kurieren, wodurch er Gefühle als schwach und hinderlich empfunden hatte und nur tüchtige Arbeit als der Familie dienliches Verhalten sehen konnte.
Des Weiteren hatte ich damals, nach meinem schweren Unfall auf der A8 (der eigentliche Ausgangspunkt der Krebsentstehung) große Angst davor, dass mein Vater erkennt, dass ich für 10 Tage nicht arbeitsfähig war, richtige Panik. Das war mir bisher gar nicht bewusst.
In der Sitzung habe ich auf einmal mein Rückgrat gespürt, wie wenn es gewachsen wäre, das war echt eine sehr intensive Erfahrung. Das war sehr sehr heilsam gestern.
Ich befürchte, wir werden heute nicht fertig und hoffe, ich kann auf morgen verlängern. Es geht dermaßen gut vorwärts, allmählich kristallisieren sich einzelne Stränge heraus, Vieles ist schon gelöst. Zu Beginn habe ich alles nur als einen einzigen Sumpf empfunden, wo fängt man da an?
Ich huste nimmer, außer selten während der Sitzung, wenn sich etwas Gravierendes löst, mein Arm schmerzt nimmer, die gesamte linke Seite hat wieder Kraft. Es geht mir jeden Tag seelisch, aber auch körperlich besser.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 16. Jan 2020, 07:59

Kurzer Zwischenbericht: Es geht mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts. Ich habe bis mindestens heute verlängert, es stehen noch 3 Themen an, ein mittelgroßes (Rausschmiss aus der Firma mit dem Schock), ein nicht großes (ein Verrat aus unerwarteter Ecke) und ein kleines (es hat sich gezeigt, dass meine 2 Abgänge im jeweils 3.Monat der Schwangerschaft trotz Familienstellens von mir nicht wirklich verarbeitet worden sind, ich trauere immer noch nach über 30 Jahren, das hätte ich selbst niemals entdeckt). Mal sehen, ob wir das heute schaffen.
Nach der jeweiligen Therapiesitzung (sind oft 3 Stunden) bin ich immer sehr müde, schaue mir jede DVD dann 3 mal an, bis sich das komplett gesetzt hat.
Heute - sofern wir fertig werden- fahre ich weiter zu meinem Sohn nach Köln, möchte Euch dann auch Näheres berichten. Es ist schon sensationell, wie das Unterbewusste Themen. Prägungen und seelische Verhaltensweisen abspeichert aufgrund von Verletzungen. Der Missbrauch an mir tauchte in 4 verschiedenen Sitzungen unter einem jeweils anderen Aspekt auf - und das ist nur EIN Beispiel...
Aber ich weiß auch, wenn ich vorab nicht schon so viel seelisch an mir gearbeitet hätte, dass ich dann 2 mal hierher fahren hätte müssen, weil ich das alles gar nicht verarbeiten hätte können. Die Therapeutin sagt auch, dass das bei mir sehr viel sei....
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 18. Jan 2020, 09:22

Bin heil Donnerstagabend etwas erschöpft (Berufsverkehr) in Köln angekommen, meine Simkarte wurde gesperrt, weil ich eine neue für das neue Handy bestellt hatte, welche nun bei meinen Eltern lagert, da mein Sohn mir helfen muss mit der Cloud. Die einzige Nummer, die ich noch auswendig wusste, war die Festnetz meiner Eltern, um Bescheid zu sagen, dass ich viel später in Köln komme. Mein Vater musste also aufschreiben, dass er meinen einen Sohn in München bei der Arbeit anruft, dem ausrichtet, dass er dem anderen Sohn in Köln Bescheid gibt, dem ich eine Email geschrieben hatte. Das Wort Email musste ich ihm buchstabieren. Daraufhin hat mein Vater Bescheid gesagt, dass dieser eine Email bei der Post abholen müsse :).
Derzeit bin ich am Überlegen, ob ich das THC brauche, Ich bekomme dazu kein eindeutiges Gefühl, das ist für mich untypisch. Laut meinem Unterbewussten (die letzte Frage der Therapeutin an mein Unterbewusstes) werde ich zu 100 % (der hohe Prozentsatz hat mich selbst gewundert) dieses Jahr gesund.
Was mache ich jetzt?
Ich hoffe ja, dass ich für März das Geld für die Perureise zusammenbekommen werde. Ich hab damit keine 6 Wochen für THC, maximal 4. Brauche ich diese 4 Wochen? Ich habe mich bereits um den Erhalt gekümmert, für alle Fälle. Jetzt hoffe ich, da ich noch 2 schamanische Zeremonien habe diesen Monat, dass ich darauf eine Antwort bekommen werde. Die Frage ist, ob das THC, das ja wohl auch träge macht, meine Integration der therapeutischen Inhalte blockiert oder verzögert. Ich muss (darf) mich jetzt ja anders verhalten, erste Erfolge habe ich bereits. Gehe ganz anders auf Menschen zu, würde mich im Nachhinein (nur in Bezug auf meine Gefühle) gegenüber anderen Menschen eher als introvertiert bezeichnen, wenn es um mein Inneres geht. Die Entscheidungsfindung fällt mir schwer.
Die Therapie war das Beste, was mir passieren konnte, auch der Zeitpunkt war richtig. Wenn ich das zu Beginn der Krebserkrankung gemacht hätte, hätte ich mindestens 2 mal dahin fahren müssen und wäre vermutlich trotzdem überfordert gewesen, weil es eben so viele seelischen Verletzungen bei mir waren, die es zu lösen galt.
Vor allem die 3 schweren NACH meiner Diagnose waren mir in ihrer Tiefe gar nicht bewusst, auch nicht, dass diese das Krebswachstum sehr gefördert hatten, weil meine Seele jeweils gesagt hat, sie kann beim besten Willen nicht mehr und mag auch nicht mehr. Ohne meine Freundin, die sehr gekämpft hat, dass ich zum jeweiligen Zeitpunkt nicht aufgegeben habe, wäre ich wohl gar nicht mehr da.
Mir wurde auch gezeigt, dass ich ohne meine Anbindung nach oben, das Mich-Behütet-Fühlen, das Gefühl, geführt zu sein in dieser ganzen Zeit, ich auch nicht mehr leben würde. Das hat mich sehr getröstet.
Liebe Grüße
Angelika
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Re: keine OP

Beitrag von Angelika7 » 20. Jan 2020, 23:57

So, ich bin heute von Köln nach München zurück, habe umgepackt, weiter eine Stunde zu meinen Eltern. Morgen Abend fahre ich zu meiner Tochter, die hat diese Woche Prüfungen und ich freue mich schon, dass ich babysitten darf. Bin überrascht, dass ich so fit war beim Fahren, ein gutes Zeichen.
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