Ich hatte lungenkrebs

Geka
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Re: Ich hatte Lungenkrebs

Beitragvon Geka » 27. Jul 2014, 19:42

Lieber Ralf, das klingt gut! Ich hab schon wieder ne Gänsehaut!!! Meditation möchte ich gerne machen. Und Yoga. Ja, es ist bestimmt gerade jetzt genau das Richtige, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Wenn man äußerlich glaubt, die Harmonie in seinem Leben zu haben, kann es wohl nur besser werden, dies auch für sein Inneres zu tun.

Und an dieser Stelle möchte ich etwas loswerden, das ich gar nicht zum Thema machen wollte, das mich jetzt aber doch beschäftigt. Ihr werdet das sicher verstehen und es vielleicht selbst so erlebt haben: gestern habe ich bei meiner Hausärztin auch die Termine zur Nachsorge bekommen: am 23.9. zur Blutabnahme (u.a. Tumormaker), am 26.9. zum CT. Ich wollte die Termine sofort vergessen und gar nicht mehr dran denken, aber wie es dann ist, denkt man ständig dran und fragt sich, was ist, wenn..............? Wenn alles ok ist, gehe ich danach gleich wieder arbeiten. Und ich gehe davon aus, dass nichts mehr sein wird!!! Aber was ist, wenn doch was sein sollte? Ich weiß, dass man an so etwas ÜBERHAUPT NICHT denken DARF!!! Aber die Frage stellt man sich doch nun mal..... Und dann habe ich doch etwas Angst. Jetzt schon! Ist das nicht bescheuert?

Das habt ihr doch sicher auch gehabt, oder? Wie seid ihr damit umgegangen? Ich vertraue meinem Körper, dass er es schafft (lese gerade Carl Simonton) und meiner Heilpraktikerin, dass sie mich heilt, ich vertraue euch, die ihr mir immer wieder Mut macht und mit Rat und Tat zur Seite steht. Ich bin mir absolut sicher, dass ich schon jetzt ganz gesund bin - und wäre da nicht dieses Fünkchen Angst...............

Liebe Grüße
Geka

Lena
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Re: Ich hatte Lungenkrebs

Beitragvon Lena » 28. Jul 2014, 18:18

Geka hat geschrieben:gestern habe ich bei meiner Hausärztin auch die Termine zur Nachsorge bekommen: am 23.9. zur Blutabnahme (u.a. Tumormaker), am 26.9. zum CT. Ich wollte die Termine sofort vergessen und gar nicht mehr dran denken, aber wie es dann ist, denkt man ständig dran und fragt sich, was ist, wenn..............?
:ER! :erq7 Liebe Angelika,
deine Fragen beantworten die Krebsfälle, die das Ehepaar Simonton mit beobachtet hat.
Sie hatten keine Zeit für diese Diagnose und ihren Behandlungsplan und lebten einfach weiter.

Du hast deine eigenen Therapien JETZT vor dir.
Was willst Du von deinen Nachsorgeterminen?
Eine weitere Operation?
Willst du dir diese Nachsorgetermine auch weiterhin passiv geben lassen?

Wie ich dir schon sagte, stehst Du vor deiner Entscheidung, deiner Quadratur des Kreises:
als Oberbefehlshaberin über deine Körerzellen bedarf es dieser.
Heute so und morgen so, die von uns zugelassene Angst, die uns bestimmt, sind ebenso Transmitter wie unsere Gedanken und Gefühle. All dieses bestimmen wir letzendlich selbst.

Viel Erfolg bei dieser Disziplin, die im Ausgang alles mit entscheidet.

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Geka
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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon Geka » 28. Jul 2014, 18:53

Hallo Lena,

du meinst, ich sollte es gar nicht machen? Aber ich möchte doch bestätigt haben, dass ich gesund bin! Wie machst du das, 65 Monate nach deiner Diagnose? Keine Untersuchungen mehr? Keine Kontrollen? Einfach angstfrei weiterleben?

Geka
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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon Geka » 28. Jul 2014, 19:22

So, hab grad noch mal ein bisschen im Forum gestöbert und dachte, ich lese nicht richtig! Ich werde das CT nicht machen. Die Strahlen kann ich mir sparen. Will ich wissen, dass ich gesund bin, mach ich einen Schwangerschaftstest :-)
(Das darf alles gar nicht wahr sein, was man hier aufstöbert!)

Liebe Grüße
Angelika

Lena
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Beitragvon Lena » 28. Jul 2014, 19:45

Genau, liebe Angelika,
für die so engmaschigen Krebs-Nachsorgeuntersuchungen sollte man die mentale Disziplin bereits beherrschen, um nicht wieder zum Opfer im Angstmache-Hamsterrad zu werden.
Diese Art Stress der Marke Eigendynamik für das Immunsystem haben wir hier im Forum zum Thema.

Wir alle haben ständig Krebszellen im Körper, die unser Immunsystem besiegt.
Wir beauftragen einen Arzt danach zu suchen und er wird sie früher oder später auch belegbar finden.
Wie dies dann für den Betroffenen abläuft, hast du uns selbst beschrieben.

Du bist auf deinem Weg der Selbstheilung, Schritt für Schritt. Auf diesem Stationsweg kannst Du dich nicht selbst überholen - und - deinem Körper die Vorgabe machen, ab welcher äußerlichen Prämisse er "Rezidiv frei" gesund ist.
Nach deinem Weg mit deiner Heilpraktikerin, die dich auch mental therapiert und es auch kann, erkennst Du es von selbst, ab wann Du deine Nachuntersuchungen für dich selbst folgenfrei wahrnehmen kannst.

So lange kannst Du dich mit der Metaphysik zu Lungenerkrankungen befassen, Wiederspiegelungen zulassen, mögliche Auslöser aller Arten ausschließen und dein JETZT zu deinem nächsten Tag machen.

Was mich anbelangt, ja, ich habe die Diagnose mit allen Folgen für mich angenommen - und - vor allem meinen Körper liebevoll angenommen, wie ER damit umgeht. Ich kann zwar meine Gedanken und dadurch meine Gefühle kontrollieren, aber niemals meinen Körper. Die Annahme und die Angstfreiheit waren mein Wegweiser bis heute. Wenn dich deine Heilpraktikerin in deine innere Mitte zurück geführt hat, wirst du deinen Wegweiser finden. Betrachte dich hier als angenommen, so wie Du bist.
Kontrollen waren bei mir so überflüssig wie nur etwas, sie hätten nichts an meiner Entscheidung geändert. Gesund sein und sich auch so fühlen, das hängt nicht nur von Diagnosen ab.

:erq4 Lerne das nur das BESTE zu erwarten und dem Leben zu vertrauen.
Es verspricht dir nichts und gibt dir dennoch alles.

Lieber Gruß Lena

p.s.: Telepathie! Bingo, ich wollte noch etwas abwarten, um dir den Schwangerschaftstest anzuempfehlen.
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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon tigrib » 29. Jul 2014, 19:56

Liebe Angelika,
Ich schrieb dir ja bereits, auch ich erspare mir stressige Untersuchungen, die mit Angst verbunden sind. Ich schrieb dir auch, sie würden etwas finden, wenn sie nur lang genug suchen. Lena schrieb dir richtig, selbst wenn sie etwas finden, würdest du dann einen anderen Weg gehen, den der Schulmedizin? Ich habe auch mit Meditation und Autosuggestion vor Monaten angefangen und es tut mir gut, ich vertraue mir und meinem Weg. Es ist wirklich so, dass was du denkst wird auch eintreten. Wenn du ständig denkst der Krebs ist noch da oder ist wieder zurück, dann wird es auch so passieren. Ich stehe jeden Tag auf mit dem Bewusstsein, ich bin gesund, ich bin schön, das Leben ist schön und das wichtigste Liebe Angelika, ich lebe, ich plane und bin unbeschwert. An den Krebs verwende ich keinen Gedanken mehr, ich habe ihn angenommen, habe vieles im Leben verändert, denke viel mehr an mich und meine Bedürfnisse und vertraue mir und meinen Therapien. Ich glaube fest daran, nein ich bin mir sicher, dass meine Therapie mir Heilung bringt. Ich hoffe ich konnte dir verständlich machen, was ich meine. Sag dir bitte jeden Tag aufs neue "ich bin gesund". Mir hat dieses Forum hier schon sehr dabei geholfen, vor allem habe ich anfangs die psychische Ebene vernachlässigt. Hier habe ich erfahren, dass die bei allen Änderungen in meinem Leben, dass wichtigste ist, um gesund zu werden.

LG Monika

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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon Geka » 29. Jul 2014, 21:09

Hallo Lena, Hallo Monika,

sicherlich habt ihr Recht! Aber ich bin ja quasi noch "neu" hier im Forum und als ehemalige Krebspatientin, und ich möchte halt einfach nur wissen, dass ich es richtig mache! Ich möchte wenigstens ein einziges Mal hören/lesen, dass ich gesund bin, also nichts mehr nachgekommen ist. Das wäre auch mein innerer Vorbeimarsch ggü. meiner Hausärztin, der ich versichert habe, dass ich in 10 Jahren mit nichts Schlimmerem als Schnupfen zu ihr käme. Und wenn ich weiß, dass da nichts mehr ist, habe ich bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Könnt ihr mich verstehen? Meine Gedanken, meine Gefühle, all meine Hoffnung und eine Menge Geld investiere ich in meine Gesundheit. Da möchte ich gern die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin oder ob ich mehr tun muss, als bisher.

Natürlich bin ich gut gelaunt und lebensfroh. Ich habe auch keine Angst mehr nach euren Worten. Aber einmal das Gefühl haben, alles richtig zu machen, brauchen wir doch alle, oder?

Danke, dass ihr immer da seid!
Geka

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ralfdingo
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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon ralfdingo » 29. Jul 2014, 22:33

Klar Geka verstehe ich dich ich glaube auch nicht daran das eine Untersuchung mehr oder weniger dich Krank macht. Ich habe auch weiterhin untersuchungen machen lassen. Auch wenn ich weis was dabei rauskommt denn man (ich ) spuehre soetwas schon vorher. Warum mache ich es ueberhaubt? es ist nicht so das bei einem Befund nur die immer gleiche Therapie in frage kommt. Es gibt die verschiedensten Kuren um Krebs zu heilen und ich wende nur wenige davon ab die mir die Sympatischsten sind und die mir helfen gesund zu bleiben. Sollte das mal nicht der Fall sein gibt es anderes was man anwenden kann.
Zurueck zu den Nachuntersuchungen. Das wichtigste ist du musst dich nicht rechtfertigen warum du das willst. Ich tue das auch nicht. Es lebt sich ja auch nicht gerade unbeschwert wenn die lieben Verwandten die gerade mal damit freundschaft geschlossen haben das man sich nicht gerade mal eine chemo rein pfeift nun rumnangern das man sich dann wenigstens kontrollieren lassen soll. Irgendwann kommt der Zeitpunkt da ist das fuer dich kein Thema mehr entweder du machst dann keine Untersuchungen mehr oder sie machen dir keine Angst mehr. Ich werde dir fuer die die kommt die Daumen druecken und freue mich das du uns das Ergebnis sofort schreiben wirst. Ciao Ralf

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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon tigrib » 30. Jul 2014, 06:53

Liebe Angelika,
Ich hatte keinesfalls vor, dir deine Nachuntersuchung auszureden. Diese Entscheidung triffst du ganz allein für dich. Ich wollte dir nur eine Hilfestellung geben, dass ganze gelassener anzugehen, z.B. Durch Meditation und Autosuggestion. Wenn es für dich wichtig ist, zu wissen, dass alles in Ordnung ist, dann gehe gut gestärkt und mit Energie zur Kontrolle. Nur meine Empfehlung, verschwende keine negativen Gedanken an, was könnte sein. Selbst wenn noch etwas da ist, ist das doch nicht das Ende. Wie du selbst schriebst, wirst du dann deine Therapie optimieren. Es ist natürlich deine eigene Entscheidung Nachsorge zu betreiben, wenn es sich für dich gut anfühlt. Ich wollte dir da nichts ausreden, sondern nur aufzeigen, wie ich mit meiner Krankheit umgehe. Mir persönlich würden diese Kontrollen meine Energie rauben, da ich ein Mensch bin, der mit Ärzten schon immer seine Probleme hatte. Mir geht es einfach besser damit, wenn ich nicht weiß, was gerade in meinem Körper los ist. Ich lebe einfach besser damit. Ist doch auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich renne auch nicht ständig zum Arzt und lasse mein Blutbild und sonstige Werte bestimmen, nur um zu wissen, ob ich gesund bin. Ich gehe nur zum Arzt, wenn ich mich krank fühle. Jedoch gibt es Menschen in meinem Umfeld, die rennen ständig zum Arzt, nur um Vorsorge zu betreiben. Ich hoffe mal wieder ich habe mich Verständlich ausgedrückt. Es war nicht meine Absicht, dir deine Entscheidungen abzunehmen. Lediglich ein Leitfaden, wie ich persönlich damit umgehe.

Natürlich kann ich auch verstehen, dass es dir besser geht, wenn du weisst, momentan ist alles bestens. Ich war bei den meisten Nachsorgeuntersuchungen bei meiner Mutter mit dabei. G.s.D. war immer alles bestens und danach lebte sie wieder richtig auf und fühlte sich gestärkt und bestätigt, dass diese ganzen alternativen Therapien angeschlagen haben. Leider habe ich auch mitbekommen, wie verrückt sie sich jedesmal davor machte und wir haben lange Gespräche darüber geführt, was ist wenn. Das hat sich nach 2 Jahren wirklich gelegt bei ihr. Da waren es nur noch Routinekontrollen, so wie Ralf schrieb, sie ging da hin, hatte aber nie das Gefühl, dass der Krebs zurück kommt. Ich denke diese Gelassenheit bringt die Zeit mit sich.

LG Monika

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Re: Ich hatte lungenkrebs

Beitragvon Geka » 30. Jul 2014, 16:37

Liebe Monika,
lieber Ralf,

nein, Monika, ich hatte es auch keinesfalls so aufgefasst, dass du mir die Nachsorge ausreden willst!! Ich finde Lenas und deine Einstellung sehr plausibel und habe es vor mir selbst gerechtfertigt, weil ich ja nur meine Immunisierung durchführe und ein paar Aprikosenkerne esse. Meine Ernährung habe ich nicht großartig umgestellt, esse ja eh viel Gemüse, aber trotzdem auch noch gern Brötchen, Marmelade und ab und an ein Glas Wein. Und wenn ich hier im Forum lese, wie ihr euch ernährt, bekomme ich schon ein schlechtes Gewissen. Sicher werde ich nach und nach die Ernährung weiter umstellen, möchte aber auch nicht auf die mir ach so lieben Genüsse verzichten. Und sollte in der Nachsorge was entdeckt werden, werde ich der Gesundheit zuliebe verzichten. Aber so, wie ich mich fühle, wie ich eingestellt bin, wird da schon nix sein.

Und ja! Medidation MUSS sein!! Ich kann mich so schlecht konzentrieren, möchte so gern mir vorstellen, wie meine Fresszellen jede böse Zelle umgehend auffressen und rülpsend verdauen, aber meine Gedanken driften immer so schnell wieder weg. Also, lieber Ralf, werde ich mir das von dir empfohlene Buch jetzt umgehend bestellen.

Welche Art von Nachsorge machst du, Ralf? Schwangerschaftstest oder CT mit Röntgenstrahlen? Und bei dir ist alles restlos verschwunden?

Und Monika, warst du für dich selbst noch nie zur Nachsorge? Obwohl das auch wieder plausibel ist, weil du ja am Beispiel deiner Mutter erkennen konntest, dass deine Therapien die richtigen sind! An deiner Stelle würde ich es auch nicht machen.

Davon ab ist es bei mir ja auch noch 2 Monate hin und die Therapie mit meiner Heilpraktikerin steht mir bevor. Wer weiß, was da in 2 Monaten ist? Sie selbst erkennt ja auch, ob alles gut ist! Und das ganz ohne Röntgenstrahlen!

Aber wie sagt ihr so schön? Die Gelassenheit bringt die Zeit mit sich.

Liebe Grüße
Angelika


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