lungenkrebs

twenty-one
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Re: lungenkrebs

Beitragvon twenty-one » 5. Okt 2017, 18:58

Hallo,

die Wirkung des RSO (Rick-Simpson-Öl) wird noch verstärkt, wenn es in Kombination mit CBD genommen wird.
Man "streitet" sich, ob das Verhältnis TH*:CBD = 1:1 oder 1:4 sein soll.
Muß vielleicht jeder für sich selbst "erspüren".
CBD ist ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze, das mit dem körpereigenen(!) cannabinoidem (Immun)system des Menschen auf besondere Weise "zusammenarbeitet".
Da gibt es u.a. die sogenannten CB1 und CB2-Rezeptoren.
CB2-Rezeptoren befinden sich überall im Körper und da dockt das CBD an.
CB1-Rezeptoren befinden sich überwiegend im Hirn, hier dockt das TH* an.
(So habe ich das jedenfalls verstanden.)
Das CBD reduziert die "Nebenwirkungen" wie das High-Sein.
Ob es auch das Hungergefühl reduziert, weiß ich aber nicht.
CBD ist absolut legal und man kann es überall im Netz kaufen.
Es hat weniger als 0,2% TH* und ist somit in Deutschland legal.
In der Schweiz gibt es eine europaweit führende Firma, die sogar 30%iges CBD anbietet.
Ist sehr teuer (1 g ca. 50 Euro, 10 g ca. 450 Euro), ist aber auch allerbeste Qualität, und da es 30% hat, braucht man weniger Tropfen nehmen, als wenn es "nur" 5% oder 10% hat.
(Ich möchte hier keine Werbung für diese Firma machen!!)
Ich hab das so verstanden, daß das TH* als Cannabinoid im körpereigenen cannabinoidem System die kranken (Krebs) Zellen wieder zur Apoptose bringen, was die Krebszellen ja von sich aus nicht mehr machen.
Apoptose ist der programmierte Zelltod, also sozusagen der Suizid einzelner biologischer (kranker) Zellen.
Das würde (für mich) erklären, warum die Tumore kleiner werden und Metas "verschwinden".
Als Krebskranker hat man seit März 2017 die Möglichkeit/das Recht, sich Dronabinol verschreiben zu lassen.
Der Arzt hat das Hoheitsrecht über die Medikamentation, und wenn er damit einverstanden ist und ein Rezept ausstellt, guckt die Krankenkasse in die Röhre und sie muß zahlen.
Dronabinol ist ein halbsynthetisches TH*, das die Krebskranken gegen die Schmerzen einnehmen dürfen.
Kopiert man das Rezept und hat es immer dabei (ich glaube, man bekommt auch einen "Ausweis"), dann kann man bei einer TH*-Kontrolle nicht belangt werden.
Fährt man aber high Auto, dann schon.
Gegen Krebs hilft Dronabinol aber nicht.
Dazu muß das TH* decarboxiliert werden.
Ohne Abspaltung der Säure hilft TH* "nur" gegen Schmerzen.
Soviel zur Phar*ma.

Ich wünsche jedem hier nur das Beste!

Gruß
twenty-one

jovansasa74
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Re: lungenkrebs

Beitragvon jovansasa74 » 6. Okt 2017, 13:37

Guter Beitrag und richtig was das cannabinoide system betrifft .

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ralfdingo
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Re: lungenkrebs

Beitragvon ralfdingo » 6. Okt 2017, 15:13

Jovansasa die zeiten wo wir weis der himmel was dachten sind lange vorbei
Ich bin mir sicher das du nichts verkaufst oder werbung machst
Fuehl dich wohl hier und denk nicht mehr an den Anfang

jovansasa74
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Re: lungenkrebs

Beitragvon jovansasa74 » 9. Okt 2017, 20:22

Danke dir ralfdingo

twenty-one
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Re: lungenkrebs

Beitragvon twenty-one » 18. Okt 2017, 14:43

Hallo jovansasa74!

Ich bin sehr erfreut und beeindruckt von den Erfahrungen, die du und die anderen in eurer Gruppe gemacht habt.
Ich freue mich sehr für euch.
Nun habe ich ein paar Fragen:
Du schreibst, daß es auffallend ist, daß das Öl sich anscheinend nicht mit Chemotherapie verträgt. (Text vom 03.10.`17)
Woran machst du das fest, bzw. wieso ist dir das aufgefallen?
Gibt es bei euch jemanden, der Chemotherapie erhält, und falls ja, als tägliche Tablette(n) oder als Zyklus?
Und ein anderer erhält keine Chemo, und dieser eine hat dann evt. mehr "Erfolg" mit dem Öl?
Oder bezieht sich das auf die Übelkeit, also dem einen ist übel trotz der Tropfen und dem anderen nicht?
Und noch eine Frage:
Nimmst du das reine TH*, oder nimmst du es verdünnt, also mit Hanföl oder Olivenöl verdünnt, also das "Original RSO"?
Du schreibst, daß du 1 cm eines Zahnstochers mit dem Öl befeuchtest und es unter der Zunge wirken läßt.
Das hört sich so wenig für mich an. Ist das dann soviel wie ungefähr 1 Tropfen?
Noch `ne Frage:
Kombinierst du das Öl mit CBD?
Ich wünsche dir und allen anderen in eurer Gruppe weiterhin so tollen Erfolg!!

Ich wünsche jedem hier nur das Beste.
Gruß
twenty-one

klaraschulz
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Re: lungenkrebs

Beitragvon klaraschulz » 19. Okt 2017, 08:55

Hallo twenty-one,

ich denke das Jov dir deine Fragen am besten beantworten kann, deshalb geht deine Frage auch an ihn. In der Zwischenzeit kann ich dir evtl. auch einige teil Fragen beantworten. Da ich selbst keine persönlichen Erfahrungen habe und meine Informationen nur angelesen sind, bitte ich gegebenenfalls um Berichtigung falls jemand andere oder erweiterte Infos hat.

Also soweit mir bekannt gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ölgewinnung.

Das cbd öl wird häufig aus Hanfsorten hergestellt die nur minimale spuren von th enthalten, erwünscht ist dabei überwiegend die Wirkung des cbd ohne die evtl. psychoaktiven Wirkungen des th zu nutzen.

Das öl welches in Oliven, Hanf bzw auch Kokosöl gelöst wird und quasi in verdünnter form vorliegt, wird häufig aus den Blüten und kleinem Blattwerk der pflanze gewonnen und kann je nach Hanfsorte mehr oder weniger thc und cbd enthalten, bzw. ein ausgewogenes Mischverhältnis zwischen thc und cbd. Wie hoch die Anteile an thc und cbd im öl sind wird durch die Auswahl der Hanfsorte bestimmt. bei dem öl scheint es üblich u sein sowohl Blüten als auch Blattwerk zu verwenden, hingegen wird bei rso die Verwendung der reinen Blüten vorgezogen. dieses öl wird in Tropfenform zb. über eine Pipette eingenommen und langsam eingeschlichen werden, man beginnt mit 1 tropfen vor dem Schlafengehen über mehrere tage und kann dies dann evtl. langsam nach bedarf steigern. da dieses öl wahrscheinlich weniger konzentriert, gegenüber dem rso ist greift dies bestimmt weniger in den gewohnten Alltag ein und man bleibt evtl. aktiver.

Beim rso werden wohl bevorzugt nur die th reichen Blüten zur Herstellung des Öls genutzt. die Herstellung selbst schein aufwendiger zu sein, sollte man es selbst herstellen ist es durch die reine form des Alkohols in Verbindung mit Hitze auch nicht ganz ungefährlich wegen der Brand bzw. Verpuffungsgefahr des Alkohols. Der Unterschied ist überwiegend auch darin zu sehn das das verdünnte öl eben ein Öl Auszug ist und das rso öl ein Alkohol Auszug ist dem nur am ende des Herstellungsprozesses eine minimale menge öl beigegeben wird. während der Herstellung wird das th in Alkohol gelöst und beim erhitzen verdampft der Alkohol und übrig bleibt eine zähflüssige Masse. das rso öl liegt also in wesentlich konzentrierterer form vor, deshalb auch nur eine Zanstocherspitze maximal als Einnahmeemfehlung. Häufiger hab ich in Erfahrungsberichten auch gelesen, um dieses konzentrierte Öl besser verträglich zu machen, kann man gegebenenfalls zusätzlich cbd Öl dazu nehmen.

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen, bis Jov deine anderen Fragen beantwortet.

Ganz liebe Grüße an alle und allerbeste Genesungswünsche von mir :)

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Re: lungenkrebs

Beitragvon twenty-one » 19. Okt 2017, 11:14

Hallo klaraschulz,

danke für deine Ausführungen.
Ja, CBD greift nicht nur weniger in den gewohnten Alltag ein (aufgrund von psychoaktiven Wirkungen), sondern gar nicht!
Denn CBD ist nicht psychoaktiv, und hat höchstens 0,2% TH*. Dieser Anteil ist lt. Literaturhinweisen nicht mehr im Körper nachweisbar. Außer, wenn man Unmengen davon zu sich nimmt.
Es gibt aber auch CBD mit 0% TH*. Das ist immer deklariert.
CBD hat tolle Eigenschaften. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn man danach mal gugelt.

Ich wünsche jedem hier nur das Beste.
Gruß
twenty-one

jovansasa74
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Re: lungenkrebs

Beitragvon jovansasa74 » 20. Okt 2017, 21:41

hallo twenty-one gern beantworte ich dir deine fragen .Das es sich nicht verträgt ist mir aufgefallen durch erzählungen von patienten die das öl probiert haben .und gerade in der chemo stecken .die allerdings auch morphium nehmen .ob das jetzt an der chemo oder am morphium liegt oder an etwas anderem ,wer kann das sagen`?Es hat nichts mit Erfolg zu tun ,es geht nur um die verträglichkeit.das öl nehm ich im verhältnis 90 thc 10 cbd .
Der zahnstocher wird nur efeuchtet also weniger als ein tropfen .aber selbst das kommt in einer ungeheuren wucht wenn es anfängt zu wirken.
Kombinieren tu ich das mit gar nichts .
Wenn du noch fragen hast jederzeit .gruss

jovansasa74
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Re: lungenkrebs

Beitragvon jovansasa74 » 20. Okt 2017, 21:45

Die zusammensetzung wurde mir so mitgeteilt das ,das verhältnis so ist .ob das stimmt kann ich leider nicht sagen .das war die aussage von dem bekannten meiner schwester.
auf jedenfall wirkt es bei mir das kann ich garantieren.

twenty-one
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Re: lungenkrebs

Beitragvon twenty-one » 21. Okt 2017, 17:54

Danke für deine Antworten, jovansasa74!

Ich kenne auch jemanden, der diese Tropfen nimmt und täglich Chemo-Tabletten schluckt, aber kein Morphium o.ä. nimmt.
Aber es gibt so viele verschiedene Chemo-Präparate, da kann man nur raten, ob es nun an der Chemo liegt oder nicht, oder am Morphium, oder oder...
Diese Person verträgt die Tropfen gut und hat keine Nebenwirkungen der Chemotabletten wie Durchfall, Übelkeit oder was man (leider) noch so kennt.
Auch sind die Blutwerte gut.
Eine Metastase ist schneller geschrumpft (mit Tropfen), als sie vorher gewachsen war (ohne Tropfen), im Verhältnis zum gleichen Zeitraum gesehen.
Eine andere ist nicht größer geworden und hat sich äußerlich verändert, was die Ärztin als positiv ansieht.

Mit "Erfolg" meinte ich nicht die Verträglichkeit, sondern Tumor-/Metasverkleinerung.
Du schreibst, du nimmst die Tropfen TH*:CBD = 90:10.
Dann kombinierst du ja doch CBD mit TH*. Das ist gut.

Danke noch mal und ich grüße dich und alle anderen hier.

Ich wünsche jedem hier nur das Beste.
Gruß
twenty-one


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