Hericium (Affenkopfpilz, Igelstachelbart)

Lena
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Hericium (Affenkopfpilz, Igelstachelbart)

Beitragvon Lena » 18. Sep 2013, 13:40

http://www.heilenmitpilzen.de/Hericium.html
"Die antitumorale Wirkung des Heilpilzes Hericium zeigt sich bei Sarkoma 180, Magengeschwüren, Magenkrebs, Geschwüren im Zwölffingerdarm, Dickdarmkrebs und bei Speiseröhrenkrebs.

Weiterhin kann sich der Hericium positiv bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn auswirken. Zudem behebt dieser Heilpilz Störungen der Darmflora; beruhigt den Magen-Darm-Trakt und reguliert die Verdauung, was sich insbesondere nach der Einnahme von Antibiotika positiv bemerkbar macht. Auch hat der Hericium eine sehr stark hemmende Wirkung auf bakterielle Entzündungen und kann Hauterkrankungen und Neurodermitis positiv beeinflussen.

Beim Hericium besteht ein Organbezug zu den Nerven und zur Magendarmschleimhaut. Aus diesem Grund eignet sich dieser Heilpilz sehr gut zur Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen des Magendarmtraktes. Auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien hat er sich sehr bewährt.

:GS34 Hericium erinaceus dt.: Igel-Stachelbart rundlich oder oval, Fruchtkörper auf kurzem Stil, zunächst weiß, später gelblichbraun, sein Kern ist mit 2-3 cm langen Stacheln bedeckt, taucht im Herbst in Spalten und Höhlen alter Laubbäume auf, guter Speisepilz.

Quellen:
Takashi Mizuno et al.: "Antitumor-active Polysaccharides Isolated from the Fruiting Body of Hericium erinaceum, an Edible and Medicinal Mushroom Called yamabushitake or houtou"; Biosci. Biotech. Biochem., 56 (2), 347-348, 1992.
Hiromichi Kenmoku et al.: "Erinacine Q, a New Erinacine from Hericium erinaceum, and its Biosynthetic Route to Einacine C in the Basidiomycete"; Biosci. Biotech. Biochem., 66(3), 571-575, 2002.
Eun Woo Lee et al.: "Two Novel Diterpenoids, Erinacines H and I from the Mycelia of Hericium erinaceum"; Biosci. Biotech. Biochem.; 64(11), 2402-2405, 2000."


Wer Speiseröhrenkrebs oder Tumore im Magen-Darm-Trakt hat, sollte sich mit seiner die Nervenbahnen wieder nachwachsenden Wirkung vertraut machen und den Wirkstoffen in seinem Myzel.

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Lena
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Hericium erinaceus - "Was verschweigt die Schulmedizin?"

Beitragvon Lena » 18. Sep 2013, 14:52

Hericium erinaceus - "Was verschweigt die Schulmedizin?" herausgegeben von Werner Goller

http://books.google.fr/books?id=eXp9W_8ZS0sC&pg=PA139&lpg=PA139&dq=Prof.+Wilfried+Hermann+Schnitzler&source=bl&ots=_D3Nsuk21e&sig=_ZBw28odk2JY7d-JoCsL6pyH8w0&hl=de&sa=X&ei=TK05UoWRNZGI7Aa3i4DwDA&ved=0CD0Q6AEwAw#v=onepage&q=Prof.%20Wilfried%20Hermann%20Schnitzler&f=false

"Zu diesem Vitalpilz sind folgende wissenschaftliche Berichte hinterlegt:
Gibt es ein Elixier gegen Krebs? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe von Prof. Wilfried Hermann Schnitzler, Ordinarius für Gemüsebau an der TU München in Freising-Weihenstephan.

Schnitzler hat jahrelang in Shanghai gearbeitet und dort Erfahrungen mit einem pharmakologisch wirksamen Speisepilz gesammelt, dem Igel- Stachelbart-Pilz.
Dieser Pilz wirkt Krebserkrankungen entgegen und ist daher klinisch bedeutsam.
Wer den Igel-Stachelbart-Pilz (Hericium erinaceus) aus seinem Speiseplan stehen hat, wappnet sich gut gegen Krebs, weshalb der Pilz in asiatischen Ländern wie China, Taiwan und Japan nicht nur als Delikatesse geschätzt wird. "Es war nicht einfach, Hericium erinaceus für unsere Forschen zu bekommen", läßt Schnitzler durchblicken. 1990 gelang es ihm schließlich, den Pilz in einem Röhrchen von China nach Weihenstephan zu bringen. "Leider gibt es nur spärliche Informationen über den Igel-Stachelbart-Pilz als Medikament. Die chinesischen Wissenschaftler beziehungsweise Heilkundler aus der traditionellen chinesischen Medizin berichten darüber kaum", klagt er und weist auf die bereits zwanzigjährige Kultivierung des Pilzes in Taiwan hin.
Dort werden aus dem zu den Basidiomyceten zählenden Pilz Preßsaft-Tabletten hergestellt, die Krebserkrankungen des Verdauungstraktes eindämmen und das Immunsystem stärken.
Als Verfechter eines holistischen Ansatzes hebt Schnitzler hervor, er sei nicht darauf bedacht, einzelne Substanzen des Pilzes pharmakologisch zu testen, sondern ihn interessiere die Gesamtwirkung der Inhaltsstoffe auf die Gesundheit. Der Igel-Stachelbart-Pilz komme auch als Nahrungs- beziehungsweise Stärkungsmittel in Betracht, denn gerade im Vorfeld sei es wichtig, Krebs zu bekämpfen.

Der bekannte Pilz Lentinus edodes zum Beispiel, eng mit Hericium erinaceus verwandt, hat vor allem in Japan wegen seiner immunstimulatorischen Eigenschaften klinisch Bedeutung. Die Fruchtkörper des Igel-Stachelbart-Pilzes sollen zukünftig kommerziell angebaut werden. Da ihr Aussehen bisweilen an den Schädel eines Affen erinnert, heißt der Pilz, wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt, auch Affenkopf-Pilz. Mit den Fruchtkörpern ließe sich, genauso wie beim Anbau neuer Gemüsesorten, die Palette an essbaren Pilzen weiter auffächern. Doch nicht alle Stämme des Pilzes haben arzneiliche Bedeutung, denn die Inhaltsstoffe sind pilzspezifisch. Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Polysaccharide, Fettsäuren und Glykolipide.

Die immunstimulatorische Wirkung der Inhaltsstoffe des Igel-Stachelbart-Pilzes wird weiterhin erforscht. Zur zusätzlichen Klärung der zytotoxischen Wirkung der Extrakte will man auf gesunde, embryonale Lungenzellen des Kalbs (EBL-Zellen) zurückgreifen. Außerdem sollen künftig Mikro-Nukleus-Tests die Studien ergänzen. Damit läßt sich prüfen, ob eine experimentell herbeigeführte Schädigung am Zellkern, der genetischen Steuerzentrale, mit Hilfe des Extrakts wieder zurückgeht oder nicht. Denn Krebs wird oftmals durch "Fehler" in der Erbsubstanz verursacht. Kommen gezüchtete Zellen mit dem Pilzgift Aflatoxin in Berührung, so spalten ihre Kerne Satelliten ab. Behandelt man die Zellen mit dem Extrakt von Hericium erinaceus, bleibt die Anzahl dieser Mikro-Nuklei entweder gleich, nimmt zu oder fällt ab. Im letzteren Fall kurbelt die Zelle beispielsweise Reparatur-Enzyme an, die sich anschicken, den durch das Gift verursachten Schaden an der Erbsubstanz zu beheben."


Lieber "vielleicht doch lieber Pilz züchtende 'Landwirte', anstatt genmanipuliert monopolisierter Maisanbau?"-Gruß
Lena
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Re: Hericium (Affenkopfpilz, Igelstachelbart)

Beitragvon Lena » 25. Sep 2013, 12:12

"Das Myzel des Affenkopfpilz (Hericium erinaceus) ist die natürliche Nahrung für Neuronen." (Mykologe Paul Stamet)

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_uyjEK7BMwo
http://www.medicalmushrooms.net/hericium-erinaceus/

Der Igelstachelbart verleiht einem Nerven wie Stahl und eine Löwenmähne, so heißt es seit Jahrtausenden in Asien. Da soll noch jemand sagen, die Signaturenlehre sei europäischen Unrsprungs! :GS24
Der Affenkopfpilz ist ein starker Regenerierer von Gehirngewebe.
Buddhistische Mönche verwenden ihn seit jeher, um die Gehirnleistung zu stärken.
Die letzten Forschungen haben bewiesen, dass dies der Pilz unter den Medizinalpilzen ist, der die Gehirnzellen wieder regenerieren kann und ebenso Menschen, die an s.g. 'kognitivem' Stress leiden. (Dieser kann auch ausgelöst werden, wenn man heute eine Krebsdiagnose erhält.)
Die in Japan von Dr. Hirokazu Kawagishi 2005 durchgeführten Hericeum erinaceus-Studien, belegten, dass dieser Pilz die Synthese des Nerven-Wachstums-Faktors (NGF) stimuliert.
NGF ist ein Teil der Proteinfamilie, die eine Rolle spielt in der Erhaltung, dem Überleben und der Regeneration von Neuronen. Ein Defekt von NGF wird als Hauptursache von Alzheimer angesehen.
Wie auch immer, NGF kann nicht oral an die Patienten gegeben werden, da es die Blut-/Gehirnschranke, die das Gehirn beschützt nicht durchdringen kann. :GS34 Dies jedoch können zwei Bestandteile des Affenkopfpilzes: die Hericenone und Erinacine, die bekannt dafür sind die Myelinscheide (Zellpolarität) zu durchkreuzen, um uns effektiv mit NGF zu versorgen. :GS18
Dieser Pilz hat auch seine Effizienz bewiesen, als die Neuronenwachstumsstimulierung mit Muskel-Motor-Antwort bei Parkinson und im Reparieren neurologischer Traumata von Würgeopfern.
:GS21 Der Affenkopfpilz ist heilend bei Problemen des Verdauungstraktes, solchen wie dem Magen und dem Zwölffingerdarmgeschwüren, ebenso wie bei Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs und Dünndarmkrebs.
Seine verdaulichen Inhaltsstoffe sind die Beta Glukan Polysaccharide mit ihren Polypetptiden und den Fettsäuren.
Diese Polysaccharide zusammen mit Adenosine und Oleanolic-Säuren stimulieren erhöhend die Interferone und das Immun-Modulations-System, durch "boosten" der weißen Blutkörperchen, um dem Heilungsprozess zu helfen.

Wie soll der Medizinalpilz mit seinen Auswirkungen eingenommen oder angewendet werden?
http://www.superfoods-for-superhealth.com sagen, dass die beste und die medizinisch am effizienteste Art den Pilz zu gebrauchen, der ist, das konzentrierte gepulverte Extrakt zu verwenden, das unter Hitze ausgezogen wurde.
:arrow: :arrow: :arrow: Frisch geerntete Affenkopfpilze können zusammen mit Shiitake-Pilzen gedünstet werden.
Erinnern Sie sich daran, das Kochwasser zu trinken, denn es enthält die meisten heilenden Polysaccharide
.

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)


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