Pflanzliche Heilmittel oder Phytotherapie(n) fürs Herz

Auch wenn das ein Forum mit Schwerpunkt Krebs ist sollte man trotzdem nicht die Pumpe vergessen
Oder : Eine Welt ohne Herzinfarkt durch Strophanthin
Lena
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Pflanzliche Heilmittel oder Phytotherapie(n) fürs Herz

Beitragvon Lena » 3. Nov 2013, 12:28

Siehe auch: Betreff des Dinkel-Krebsdiät-Beitrags: Getreide-Vollkorn = 99% Phenole auch gegen Krebs >>>: http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=63&t=555&p=1655#p1655
http://www.whfoods.com/genpage.php?tname=foodspice&dbid=143


Lignane schützen vor Herzerkrankungen

:GS18 Eine Art der Phytonährstoffe, die besonders reichlich in ganzen Getreidekörnern vorkommen, einschließlich dem Dinkel, sind pflanzliche Lignane, die durch unsere 'freundliche' Darmflora in unserem Darm in Säugetierzellen-Lignane umgewandelt werden, eischließlich s.g. Enterolactone (die wie Phytoöstrogene funktionieren), die vermutlich gegen Brustkrebs, andere hormonabhängige Krebsarten sowie Herzkrankheiten schützen.

Zusätzlich zu den an pflanzlichen Lignanen reichen Vollkornprodukten, Nüsse, Samen, Beeren, Gemüse und Obst, enthalten auch Getränke wie Kaffee, Tee und Wein einige davon.
Wenn der Enterolacton-Blutspiegel bei über 800 postmenopausalen Frauen in einer dänischen Studie im Journal of Nutrition veröffentlichten Studie gemessen wurde, war dieser bei Frauen, die die meisten Vollkornprodukte essen als deutlich höherer Lignan-Schutzsystem gemessen. Frauen, die mehr Kohl und Blattgemüse essen, hatten auch höhere Enterolacton-Blutwerte.

Meta-Analyse erklärt die Getreidekörner-Gesundheitswirkung

:GS34 In vielen Studien ist der Verzehr von ganzen Getreidekörnern wie Dinkel als Schutz gegen Arteriosklerose, Schlaganfall, Diabetes, Insulinresistenz, Fettleibigkeit und vorzeitigen Tod in Verbindung gebracht worden. Eine neue Studie und begleitender Leitartikel im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht, erklärt die möglichen Gründe für diese Befunde und empfiehlt, dass mindestens 3 Portionen Vollkornprodukte täglich verzehrt werden sollten.

Ganze Körner sind eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe. In dieser Meta-Analyse von 7 Studien mit mehr als 150.000 Personen, hatten diejenigen, deren Diäten auf eine höchste Ballaststoffzufuhr hinwiesen ein 29 % geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vergleich zu denen mit der niedrigster Aufnahme von Ballaststoffen.

Zusätzlich zur Ballaststoff-Matrix der Nährstoffe enthält das Getreidevollkorn ein reichliches Arsenal zusätzlicher Nährstoffe und sekundärer Pflanzenstoffe, die das Risiko von Herz-Kreislauf- Erkrankung reduzieren. Verbindungen in Vollkornprodukten, die Cholesterin-senkende Wirkung haben, dazu gehören die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Oligosaccharide, pflanzliche Sterine und Stanole und Saponine.

Ganze Getreidekörner sind auch wichtige Nahrungsquellen für wasserlösliche, fettlösliche und unlösliche Antioxidantien. Die lange Liste der Getreide enthält Antioxidantien wie Vitamin E, Tocotrieonole, Selen, Phenolsäuren und Phytinsäure.
:GS18 Diese multifunktionellen Antioxidantien von ihren sofortigen Darm-Freisetzungsarten bis zu den langsam sich im Darm freisetzende Formen stehen somit dem gesamten Gastrointestinaltrakt über einen längeren Zeitraum danach noch verbrauchbar verfügbar.

Die hohe antioxidative Kapazität von Weizenkleie (Endosperm), z.B. das 20-fache dessen von raffiniertem Weizenmehl. Obwohl die Rolle von Antioxidantien als Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankung in Frage gestellt wurde, weisen prospektive Bevölkerungsstudien konsequent darauf hin, dass, wenn in Vollwertkost verzehrt wird, Antioxidantien mit erheblichen Schutz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in engem Zusammenhang stehen. Da freie Radikale zu Cholesterinschäden verursachen, die entscheidend zur Entstehung von Atherosklerose beitragen, ist die breite Palette von Antioxidantien-Aktivitäten aus den reichlich sekundären Pflanzenstoffe in ganzen Getrediekörnern vermutlich ein stark Herz schützender Effekt.

:idea: :!: Wie Sojabohnen, sind ganze Getreidekörner gute Quellen für Phytoöstrogene, Pflanzenstoffe die also den Cholesterinspiegel im Blut, die Elastizität der Blutgefäße, den Knochenstoffwechsel und viele andere zelluläre Stoffwechselvorgänge beeinflussen können.

Ganze Getreidekörner sind reich an Lignane, die durch den menschlichen Darm in Enterolacton und Enterodiole umgewandelt werden. Studien der finnischen Männer haben aufgezeigt, dass der gemessene Enterolacton-Blutspiegel eine umkehrende Wirkung nicht nur auf Herz-Kreislauf-Todesfälle aufzeigt, sondern für alle Todesursachen, was bedeutet, dass die pflanzlichen Lignane in Vollkornprodukten heute eine wichtige Rolle in ihrer schützenden Wirkung spielen.

Lieber Gruß Lena

siehe auch die Berichte zu Lignanen des Linus Pauling Instituts und ihr erforschter Zusammenhang mit Brustkrebs. http://lpi.oregonstate.edu/infocenter/phytochemicals/lignans/
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Leinsamenschrot gegen kardiovaskuläre Erkrankungen

Beitragvon Lena » 3. Nov 2013, 20:32

Leinsamenschrot gegen kardiovaskuläre Erkrankungen

http://lpi.oregonstate.edu/infocenter/phytochemicals/lignans/
Ernährung, reich an pflanzlichen Lignane (Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse) wirken konsequent mit Reduzierung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zahlreiche Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die in diesen Lebensmitteln enthalten sind, tragen mit zur kardioprotektiver Wirkung bei.
In einer prospektiven Massenstudie von 1.889 finnischen Männern, die über einen Durchschnitt von 12 Jahren beobachtet wurden, waren diejenigen mit den höchsten Enterolacton-Serumebenen (ein Marker für pflanzliche Lignan-Aufnahme) signifikant seltener an koronaren Herzkrankheiten oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstorben, als diejenigen mit den niedrigsten.

Allerdings hat eine aktuelle Studie bei männlichen Rauchern keinen starken Zusammenhang zwischen den Enterolacton-Serum-Levels Ebenen und den Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen können.
Leinsamen sind eine der an pflanzlichen Lignane reichsten Quellen in der menschlichen Ernährung, aber sie sind auch gute Quellen von anderen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen mit kardioprotektiver Wirkung, wie Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Vier kleine klinische Studien haben herausgefunden, dass die Zugabe von 30-50 g Leinsamen pro Tag zur üblichen Diät über einen Zeitraum von 4-12 Wochen ergab, dass sich das LDL im Cholesterinspiegel um bescheidene 8-14% verringert, während vier andere Studien keine erhebliche Senkung des LDL-Cholesterin beobachtete nach Zugabe von 30-40 g Leinsamen pro Tag zur Diät.
Vor kurzem wurde eine kontrolliert randomisierte Doppel-Blind-Studie bei Erwachsenen im Alter von 44 bis 75 durchgeführt, die herausfand, dass eine Supplementierung mit 40 g Leinsamen pro Tag zu einer signifikanten Verringerung des LDL-Cholesterins nach 5 Wochen führte, aber die Cholesterinsenkungen nach 10 Wochen Supplementierung statistisch nicht signifikant waren.
Darüber hinaus berichtete eine einjährige klinische Studie bei Frauen in der Menopause, dass eine Supplementierung mit 40 g Leinsamen pro Tag keine niedrigeren LDL-Cholesterinwerte ergab im Vergleich zum Placebo mit Weizenkeimöl (Vitamin E).

Die meisten dieser Studien basierten auf Leinsamenschrot, das viel besser bioverfügbar ist als ganze Leinsamen. Obwohl die Ergebnisse der prospektiven Massenstudien durchweg zeigen, dass eine an Vollkornprodukten, Nüssen, Obst und Gemüse reichen Ernährung signifikant mit der Reduktion des kardiovaskulären Risikos verbunden ist, ist es noch nicht klar, ob es die kardioprotektiven Lignane sind.

Auch hier stellt sich mir die Frage in Bezug auf den vorvorigen Beitrag hier, ob nicht alles bereits lange Zeit vorgeschrotet sein sollte?

Lieber Gruß Lena
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Coenzym Q10 als klinisches Heilmittel bei Herzinsuffizienz

Beitragvon Lena » 24. Feb 2014, 19:30

Coenzym Q10 als klinisches Heilmittel bei Herzinsuffizienz - Fallberichte

http://www.nwzg.de/coenzym-q10-herz-und-krebsleiden.php

"Mit ihren 79 Jahren wog Frau Porter damals nur noch 77 Pfund. Die Pumpleistung ihrer Herzens war auf ein Maß von 10 - 15 % (normal ist 50 - 70 %) gefallen, was bedeutete, daß ihre Organe nur unzureichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wurden.

„Ihr Herz pumpte fast zuwenig für ihre Bett-Stuhl-Existenz“, berichtete Dr. Sinatra. Er empfahl ihr, zusätzlich zu ihrer Medizin täglich 3 x 30 mg Coenzym Q 10 einzunehmen, eine Dosis, die sich bei anderen Patienten als förderlich gezeigt hatte. Aber es half kaum und Frau Porters Zustand verschlechterte sich weiter. Im Februar 1995 war sie fast tot. Ihre Lungen waren voll mit Flüssigkeit, sie atmete unter größten Schwierigkeiten. Alle Zeichen deuteten darauf hin, daß ihr Leben bald zu Ende sein würde.

Dann, im März, kam es zu einem Fehler, der sich als glücklich erweisen sollte. Der Sohn von Frau Porter kaufte in einem Vitaminladen versehentlich eine Dose mit 100 mg Q-10-Kapseln statt der 30 mg-Kapseln, die sie bisher genommen hatte. So nahm die Patientin, ohne es zu bemerken, täglich 300 mg Q 10 ein, also mehr als dreimal so viel wie ihre gewöhnliche Dosis.Einen Monat später hatte sich ihr Zustand so dramatisch verbessert, daß sie aufstehen und zu ihrem Sohn zu einem Osteressen gehen konnte.

„Wir konnten es fast nicht glauben“, berichtet ihre Tochter. „Ihre Energie war zurück. Sie hatte keine geschwollenen Beine mehr. Das Coenzym Q 10 hatte gewirkt.“

Ihr Zustand verbesserte sich weiter und im Juni war die Pumpleistung ihrer Herzens bei 20 %. „Das klingt zwar nicht viel, aber wenn der Wert so tief gesunken ist, dann sind 5 % schon ein enormer Unterschied“ erklärt Dr. Sinatra. Auch der Blutfluß durch das Herz funktionierte wieder besser. Dadurch erhöhte sich die Pumpleistung des Herzens und auch die Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe gingen zurück.

Im Oktober konnte Frau Porter wieder einkaufen. Im November ging sie wieder in die Kirche. Im Dezember reiste sie für einen Besuch bei ihrer Tochter zum ersten Mal seit 1 1/2 Jahren wieder."


Siehe auch: Coenzym Q10 - bei Krebs nach Prof. Folkers >: http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=31&t=102

Lieber Gruß Lena
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