Gallengangkrebs

Lena
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Gallengangkrebs

Beitragvon Lena » 10. Nov 2013, 18:29

Unheilbarer Gallengangkrebs mit Natriumdichloracetat geheilt - DCA-Einnahme führte zur völligen Remission

Eli aus Ottawa in Ontario / Canada, schrieb am 1. Juli 2012:
http://www.cholangiocarcinoma.org/punbb/viewtopic.php?id=8513

"Ich mailte sie vor ca. 1 Monat nach dem Auffinden dieser Seite:
http://thedcasite.com/Bile_duct_cancer.html
Sie antworteten mir und boten mir an, mit mir am Telefon zu sprechen und ich rief an und sprach mit beiden. Sie waren sehr geduldig und beantworteten alle meine Fragen. Ich glaube wirklich, die Geschichte ist sehr real ist.
Die Web-Seite auf thedcasite.com ist ein bisschen gewunden. Hier ist seine Geschichte, wie ich es verstehe.

Bill und Shirley leben in British Columbia, Kanada. Bill ist tierärztlicher Chirurg.
Im Jahr 2005, hatte er eine Whipple-OP seines extrahepatisch hilären Cholangiokarzinom (des außerhalb der Leber gelegene, zentrale Gallengangskarzinom).

18 Monate später, im Jahr 2007, kam sein Krebs zurück.
Er begann mit der Gemcitabine-Chemo, aber sein Onkologe sagte ihm, dass sie nur der Linderung diene. Angesichts dieser düsteren Prognose beschloss er, eine DCA-Therapie zu versuchen. Er nahm das DCA zur gleichen Zeit wie die Chemo ein.
Nach einiger Zeit unterbrach er die Gemcitabin-Chemo, weil er sie nicht mehr ertragen konnte und fuhr jedoch fort, das DCA einzunehmen. Obwohl er die Chemo unterbrach, ging sein Krebs durch die Scan's bezeugt wieder in Remission.
Sein Krebs blieb bis zum heutigen Tag in Remission, dies schreibt er ganz dem DCA zu.

Seine anfängliche DCA-Dosis war 15mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Nach etwa 1 Monat, verursachte es einige neuropathische Nebenwirkungen. Zittern der Hände und Augenliderzucken, u.s.w. Bill machte DCA-Einnahmepause, die die Nebenwirkungen nach ca. 1 Woche verschwinden ließ.

Er nahm nun eine kleinere DCA-Dosis von 12 mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Dieser kleinere Dosis verursachte die gleichen neuropathischen Nebenwirkungen. Er nahm eine weitere Pause und wieder gingen die Nebenwirkungen weg.

:GS34 Er reduzierte die DCA-Dosis noch einmal auf 10 mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Er nimmt diese Dosis seit fast 5 Jahren, ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

:arrow: :!: Er nimmt das DCA in einem 2-Wochen-Zyklus von 5 Tagen ein mit 9 Tagen Einnahmepause.

Das DCA kauft er als Pulver und löst seine tägliche DCA-Dosis in 600cc Wasser auf und trinkt 200cc 3 mal am Tag zum Essen.

thedcasite.com empfiehlt, dass das DCA mit Koffein und Vitamin B1 eingenommen werden sollte. Bill bekommt sein Koffein aus grünem Tee und er trinkt eine Menge davon. Das Vitamin B1 braucht er nicht extra einnehmen, da er ein Multivitamin einnimmt, dass etwas Vitamin B enthält.

Es ist eine sehr interessante Geschichte. Wie ich schon sagte, tauschte ich E-Mails mit ihm aus und am Telefon sprach ich mit ihm und seiner Frau. Ich glaube wirklich, die Geschichte wahr ist."

Bei der Whipple-OP (partiellen Duodenopankreatektomie) nach Kausch-Whipple, wird neben dem Pankreaskopf und dem Duodenum zudem noch die Gallenblase, der distale Gallengang und das Magenantrum weg operiert, sowie die Resektion der umliegenden Lymphknoten.

Eli musste zwar sein Forenmitglied Lisa bezeugend von ihren Zweifeln befreien, doch wenn wir die Kurzfassung der toxikologischen Bewertung Nr. 188 b Dichloressigsäure, Natriumdichloracetat 03/06 der BG Chemie, erfahren wir auf Seite 8, dass die Dichloressigsäure ein Hepatokanzerogen ist.

:GS49 Auf der Seite 1 erfahren wir dort weiter die zahlreich gängigen Trivialnamen ein und derselben Chemikalie - entgegen aller 'Haarspaltereien' dazu.

Lieber Gruß Lena
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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon hermann » 22. Jan 2014, 17:57

Liebe Lena,
es ist immer erfreulich, zu lesen, dass mit Mitteln entgegen der schulmedizinischen Verordnung Krebs geheilt wird. Es ist aber auch eine Frage von Zeit und Ort.
Bill in Canada ist im medizinischen Bereich tätig und kennt sich dort genauestens aus. Sein Krebs hat ihm zudem die Zeit gelassen, alternative Mittel auch anzuwenden.
Der normale Krebspatient muss sich mit viel Aufwand, auch wenn er das Internet nutzt, sachkundig machen. Von Seiten der Ärzte wird ihm diesbezüglich wenig bzw. gar nicht geholfen. Und manchmal bleibt dann eben nicht mehr genügend Zeit.
Meiner Frau wurde ein Gallengangkrebs diagnostiziert und eine Lebenserwartung von einem halben Jahr prognostiziert. Aufgeklärt darüber, welche weiteren Therapiemöglichkeiten und Behandlungszentren es noch gibt, wurden wir nicht. Mit viel Aufwand und Zeit haben wir über die Literaturhinweise der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, der Veröffentlichungen von Prof. Dr. Beliveau und Dr. Gingras sowie Christiane Kretschmer und Dr. Herzog Möglichkeiten für ein unterstützendes Ernährungsverhalten gefunden und konsequent angewendet. Vielleicht hat sich auch deshalb die Lebenserwartung auf ein Jahr verlängert. Die verordnete Palliative Chemotherapie mit Gemcitabine und Cisplatin war jedenfalls eine schwer auszuhaltende Belastung.
Die Kontroll-CT nach einem halben Jahr dieser persönlichen und der verordneten Behandlung zeigte deutliche positive Ergebnisse. Wir sahen uns in unseren Bemühungen bestätigt, meine Frau fühlte sich recht gut und der Onkologe, der nichts von unserem Ernährungsverhalten wusste, war erfreut. Zum Glück haben wir den Beginn der verordneten nächsten Chemo etwas nach hinten verschieben können. Nach deren Durchführung ging es mit dem gesundheitlichen Zustand meiner Frau stetig und deutlich abwärts. Hätte man die Dosis verringern oder die Chemo für ein viertel Jahr oder länger aussetzen sollen? Oder hatten die Ärzte zu Beginn der Behandlung doch recht mit der Aussage, da ist nichts mehr zu machen? Ich persönlich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass mit einer solchen Feststellung das Engagement der Schulmedizin begrenzt wird.
Und zudem bin ich davon überzeugt, dass dieser Fall der Kollateralschaden eines Mammographie-Screenings ist, dem in diesem Forum auch keine guten Noten ausgestellt werden.

Viele Grüße von Hermann

Lena
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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon Lena » 23. Jan 2014, 13:47

:er7 Lieber Hermann,
ich begrüße dich recht herzlich in diesem Forum, mit dem inniglichen Wunsch, dass es deiner Frau heute gut geht.

Bitte, wie geht es deiner Frau heute?
Bringt ihr die oben erwähnte Chemo die erwünschten Befunde?
So daß sie selbst, wie sie es für sich selbst körperlich fühlt, damit oder ohne weiter therapieren kann.

Mir ist es bei all den sorgfältigen wie gründlichen Recherchen nicht bekannt, dass die oben erwähnten Chemotherapeutika bei Gallengangskrebs eine gut dokumentierte Lebensverlängerung noch Abhilfe mit sich bringen. Gut, dass die Ärzte der Onkologien sie dennoch bis zu ihrem "austherapiert" legal verordnen dürfen, das ist die nackte Tatsache der Krebspatienten der westlichen Welt.

Ja, ich weiß, sie klären keinen Krebspatienten über irgend etwas anderes auf. Auch wenn die Zahl der von "austherapiertem Krebs" mit 6-Wochen bis 3-Monate-Überlebensprognosen in der Anzahl - vor aller Augen - weiter steigend zunimmt. Wir kennen das ja eigentlich alle. Welche Beachtung schenken oder würdigen wir denn dem inzwischen großen Heer totgesagter Überlebender? Diesen vom Weg abtrünnig gewordenen, zugunsten ihres eigenen Immunsystems.

Dennoch, lieber Hermann, mich interessiert es, wie deine Frau sich fühlt und wie sie über ihren eigenen Therapieweg selbst denkt oder empfindet. Dies ist der Schlüssel zum Überlebenserfolg, der allen Krebszellenkillern im Blut gleich kommt. Es sind bis dato nicht die Ärzte, die es entscheiden, ob da "nichts mehr zu machen ist". Wenn wir sie machen lassen, haben sie natürlich ohne selbst jedwede Verantwortung dafür zu tragen - die Möglichkeit, die Chemotherapien so zu dosieren, dass dem Körper wirklich nichts mehr anderes übrig bleibt, als dem "langsamen (Körperzellen-)Tod" Folge zu leisten.

Der Krebs an sich wird uns durch die gesetzlich legalisierte Toxititätsrate vom Grundwasser über sämtliche Lebensmittel bis zur Strahlenbelastung weiter erhalten bleiben. Hier ist in der Gesellschaft trotz vorliegender Forschungsergebnisse dank Lobbyismus "kein Ausstieg geplant".

Lieber Gruß zu euch beiden
Lena
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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon ralfdingo » 23. Jan 2014, 22:17

:er7 Hermann habe schon lange auf deinen Beitrag hier gewartet nachdem am Anfang wohl einige Probleme technischer Art aufgetreten sind.
Hoffentlich habe ich die Krankengeschichte deiner Frau verkehrt verstanden, denn mir schien als ob sie die Therapie nicht überlebt hatte.
Ansonsten glaube ich fest daran das unserer aller Seele Unsterblich ist und auch so die deiner Frau.
Auf alle fälle, wir schreiben hier im Forum damit immer mehr Menschen die freie Wahl haben wie sie sich Therapieren und immer mehr wissen wie andere die Krankheit Krebs interpretieren.
Leider ist es aber oft so das die geheilten kaum im internet schreiben. Einmal weil sie nicht länger Krebs als Krankheit sehen und deshalb auch nicht auf die Idee kommen nach diesem Thema zu suchen. Und andere wollen nicht schreiben aus der Angst einfach dumm angefahren zu werden. Das passiert oft wenn man andere Wege einschlägt.
Ich hoffe wieder von dir zu hören ciao Ralf

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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon hermann » 25. Jan 2014, 18:17

Hallo Ralf, du hast die Krankheitsgeschichte richtig verstanden und ich habe ein Jahr gebraucht um darüber zu schreiben. Ich bin also kein Mitglied, das von positiven Ergebnissen einer alternativen Therapie berichten kann.
Aus dem Verlauf der bei meiner Frau erkannten Krankheit und der angewendeten Therapie ziehe ich aber zwei Schlussfolgerungen.
Erstens hat jeder, der plötzlich zum Krebspatienten wird, keinerlei Informationen über zweckmäßige schulmedizinische oder alternative Behandlungsmethoden um eine persönliche Abwägung treffen zu können. Eine aufklärende Vorsorge darüber ist im Gesundheitssystem nicht vorgesehen. Und wer liest schon in einem Forum zu Krankheiten wenn er gesund ist.
Zweitens bleibt manchmal keine Zeit sich anderen als den verordneten Behandlungen zu unterziehen.
In unserem Fall wurde die Krankheit erst diagnostiziert, als beide Hauptgallengänge durch den Krebs verschlossen worden sind. Nur sechs Wochen zuvor wurden bei zwei Arztkonsultationen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt die eine weiter Untersuchung erfordert hätten.
Daraus ergibt sich als dritte Schlussfolgerung, dass die Vorsorgekonsultationen beim Arzt zwar nützen, aber völlig unzureichend sind.
Nach einer Stentversorgung, 9 Sitzungen Chemotherapie und der persönlich radikal geänderte Ernährung wurde ein positiver Verlauf des Krankheitsgeschehens festgestellt. Auch meine Frau fühlte sich ja recht gut. Und sie hat zusätzlich versucht, mental gegen den Krebs anzugehen. Da drei Maßnahmen gleichzeitig wirkten, kann ich also nicht sagen welche gut und welche schlecht war. Aber eines steht fest, die 11. Chemositzung war zu viel. Entweder durch die Anzahl oder die Dosis. Wir waren uns zwar bewusst, bei der Chemo werden die Krebs- und die guten Zellen getötet. Die Frage ist, ab welcher Chemodosis oder -dauer sind die restlichen guten Zellen noch in der Lage, das Immunsystem des Körpers ausreichend zu aktivieren. Die Chemo ist also auch wie ein Roulettspiel. Leider hatten wir ja nach der Diagnose bei verschlossenen Gallengängen keine Zeit für Experimente, und das Mittel DCA kannten wir nicht.
Da ich denke, welches der Auslöser dieser Krankheit war, formuliere ich demnächst einen Beitrag zum Risiko der Mammographie.
Liebe Lena, jetzt weißt du auch über die Situation Bescheid.
Danke für eure beiden Beiträge.
Liebe Grüße Hermann

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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon ralfdingo » 25. Jan 2014, 19:20

Hermann es ist schön das du die Kraft gefunden hast hier bei uns zu schreiben und nicht nur wer positiv, im sinne des normalen Sprachgebrauchs, berichten kann ist hier willkommen, nein jeder der sich mit dieser Krankheit auseinander setzten will oder es gemacht hat. Und alle Ergebnisse sind wichtig für einen Leser.
So wie du weis ich auch nie was hilft und was am ende schadet. Ich habe auch eine Geschichte die aus einem Mix zwischen Schul- und Alternatiefmedizien besteht und solange das alles wirkt bin ich froh.
Deine Frau war sehr mutig sich 11 Chemo Sitzungen zu unterziehen. Ich habe 3 erhalten und das war mit Abstand die schlimmste Zeit seit der Diagnose meines Krebses.
Aber sich Gedanken zu machen was nun nicht geholfen hat oder zufiel des guten war hat kaum Sinn für dich. Eine Krankheit kann auch Toetlich ausgehen, das heißt für den der Bleibt natürlich Schmerz. Doch weist du sicherlich das mit dem Tod deiner Frau nur euer gemeinsames Leben beendet ist. Die Seele deiner Frau ist wie unser aller Seelen unsterblich. Dazu habe ich keinen Beweis aber ich glaube ganz fest daran.
Deshalb glaube ich das es deiner Frau jetzt gut geht.
Ich warte auf deinen Beitrag zur Mammographie
Ciao Ralf

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Re: Gallengangkrebs

Beitragvon Lena » 28. Jan 2014, 00:40

hermann hat geschrieben:Aber eines steht fest, die 11. Chemositzung war zu viel. Entweder durch die Anzahl oder die Dosis. Wir waren uns zwar bewusst, bei der Chemo werden die Krebs- und die guten Zellen getötet. Die Frage ist, ab welcher Chemodosis oder -dauer sind die restlichen guten Zellen noch in der Lage, das Immunsystem des Körpers ausreichend zu aktivieren. Die Chemo ist also auch wie ein Roulettspiel.
:erq7 Lieber Hermann,
danke für deine klärenden Worte. Ich wünsche dir von ganzem Herzen Frieden mit dem, was Du jetzt dadurch zu tragen hast.

Allen weiteren, mit dieser Diagnose, wünsche ich "die Zeit", um sich selbst über die Anti-Krebs-Therapie zu informieren und über die tatsächliche Effizienz von Chemotherapie.

Lieber Gruß Lena
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