DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Lena
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DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Beitragvon Lena » 9. Jun 2013, 22:03

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1535610806003722#sec1
"Abbildung 2. DCA dreht den glykolytischen Phänotypus und depolarisiert die Mitochondrien in Krebszellen, aber nicht in gesunden A-Zellen, 48 Stunden DCA (0,5 mM) deutlich depolarisiert A549, MO59K und MCF-7 Krebszellen, hatte aber keinen Effekt auf gesunde SAEC.
(B) DCA depolarisiert Mitochondrien akut (5-10 Min) und in einer Dosis-abhängigen Weise.
(C) DCA Glucose-Oxidation erhöht und unterdrückt Glykolyse und Fettsäure-Oxidation in A549-Zellen.
(D und E) 48 Stunden DCA (0,5 mM) verringerte extrazelluläres Laktat und erhöhte pH-Wert in A549-Zellen, durch die SNARF-1 ratiometrischen Farbstoff gemessen. * p <0,05 im Vergleich zur Kontrollgruppe."

Hier im englischen Originaltext von 'Natur'Wissenschaft direkt' bedarf es einen Webseiten-Übersetzungsprogramms. Immerhin habe ich ihn endlich gefunden!

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Die Pharmakologie von DCA nach P.W. Stacpoole

Beitragvon Lena » 9. Jun 2013, 23:20

The pharmacology of dichloroacetate

Peter W. Stacpoole a, b,
a Department of Medicine (Division of Endocrinology and Metabolism), University of Florida. College of Medicine, Gainesville, USA.
b Department of Pharmacology, University of Florida. College of Medicine, Gainesville, USA.
Available online 2 April 2004.
Corresponding author. Address reprint requests to Peter W. Stacpoole, PhD, MD, Departments of Medicine (Division of Endocrinology and Metabolism) and Pharmacology, University of Florida College of Medicine, Gainesville, FL 32610


"Abstrakt

Dichloroacetate (DCA) übt mehrere Effekte auf den Wegen des Intermediärstoffwechsels aus. Es stimuliert die periphere Glukose-Verwertung und hemmt Gluconeogeneis, Hyperglykämie bei Tieren und Menschen mit Diabetes mellitus. Es hemmt die Lipogenese und Cholesterolgenesis, auf zirkulierenden Lipid-und Lipoprotein-Ebenen in kurzfristigen Studien bei Patienten mit erworbener oder Erbkrankheiten des Lipoproteinstoffwechsels. Durch die Stimulation der Aktivität der Pyruvat-Dehydrogenase, erleichtert DCA Oxidation von Lactat und verringert Morbidität bei erworbenen und angeborenen Formen der Laktatazidose.

Das Medikament verbessert die Herzleistung und linksventrikulären mechanischen Wirkungsgrad unter den Bedingungen der Myokardischämie oder Misserfolg, wahrscheinlich durch die Erleichterung des Myokardstoffwechsels von Kohlenhydraten und Fett zu Laktat als Gegensatz. DCA kann auch die regionale Laktat-Beseitigung und -Wiederherstellung in der Funktion des Gehirns verbessern in experimentellen Zuständen zerebraler Ischämie. DCA scheint seinen eigenen Stoffwechsel zu hemmen, welche die Dauer seiner pharmakologischen Wirkungen beeinflussen kann und zu Toxizität führen. DCA kann eine auf Thiamin-Mangel bezogene reversible periphere Neuropathie verursachen, und mit Thiamin-Supplementierung kann diese verhindert oder vermieden werden. Trotz seiner potenziellen Toxizität und begrenzten klinischen Erfahrung können sich DCA und seine Derivate bei der Sondierung regulatorischer Aspekte des intermediären Stoffwechsel als nützlich erweisen und in der akuten oder chronischen Behandlung von mehreren Stoffwechselstörungen."

Ist das nicht immer noch das Gebiet unzureichend erforschter, jedoch zugelassener Pharmazeutika?

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Dichloressigsäure: Krebszellen unter Zwangsbeatmung

Beitragvon Lena » 13. Nov 2013, 14:40

Dichloressigsäure (DCA): Krebszellen unter Zwangsbeatmung

"Nouvelles du monde", "The Real Story" et autres émissions d'information notables:

DCA, NADCA, Natriumdichloracetat
Ist ein reines, pharmazeutisches DCA in Pulverform.

DCA, das ist ein kleines Molekül, das nicht als Medikament patentiert werden kann.
DCA ist eine Verbindung, kein Medikament und somit nicht verschreibbar.

Seine kleine molekulare Größe ermöglicht eine einfache Absorption durch den Körper im Gegensatz zu herkömmlichen Krebstherapien wie Chemotherapie, Bestrahlung und verschreibungspflichtige Medikamente.

:GS18 Die von DCA erforschte Krebswirkung ist, dass es nur auf die Krebszellen einwirkt und die gesunden Zellen intakt lässt.

Dieses reine 99% DCA ( Natriumdichloracetat , NADCA ) enthält:
keine organischen Lösungsmittel wie Aceton, keine Phenole, kein Toluol.

:GS21 DCA wurde weithin bekannt, nachdem der Kardiologe Evangelos D. Michelakis (MD, FACC, FAHA, Associate Professor of Medicine mit dem Department of Medicine, University of Alberta, Kanada) entdeckt hat, dass DCA ein ungiftiges, geruch- und farbloses Molekül ist, die die kleinen Mitochondrien in den Krebszellen wieder reaktiviert und es ihnen ermöglicht, wieder richtig zu funktionieren.

Die Entdeckung aus dem Jahr 2007 war, dass das DCA es verursachte, dass der Tumor um 70 % in nur 3 Wochen sich verkleinerte.
DCA wirkt bei mehreren Arten von Krebs auf die Krebszellen ein.
DCA wurde seither seit Jahrzehnten in völliger Sicherheit für den Patienten verwendet, um andere Krankheiten zu behandeln, wie die Mitochondrien der Zellen. Es ist ein Kanadier, der der Welt dieses Forschungsergebnis zur Verfügung stellt.
Das Forscherteam aus Kanada entdeckte eine Krebstherapie.
Neu daran: Klinische Studien zeigen den Krebserfolg in "Cancer Trials 2007"
Die Masse der Krebstumore verringerte sich um 70% in nur 3 Wochen, als ein durchaus mögliches "Alternative Cancer Treatment".

Der Internist Wim Huppes aus den Niederlanden hat bewiesen, dass man mit der DCA-Therapie nicht erst abwarten muss, bis sich die Gesetze zur Zulassung von Krebsmitteln ändern muss.

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DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Beitragvon Lena » 15. Nov 2013, 15:44

DCA (Natriumdichloracetat) Forschungs-Fakten:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1535610806003722

http://ac.els-cdn.com/S1535610806003722 ... fa8639e41b

http://www.scbio.de/datasheet-203275-so ... etate.html


In einem Krebsforum wurde die chemisch verarbeitete Dichloressigsäure zu 99% Natriumdichoracetat im Einsatz bei Krebs als "völliger Blödsinn" bezeichnet. Diese Herstellung wurde in den USA bereits 1921 in ihrer Herstellung veröffentlicht. Hier ist ein DCA-Beitrag, der mir der vorgenannten Beurteilung inhaltlich recht nahe kommt. Also Vorsicht, vor solchen Billig- und Pauschalaussagen.

:erq1 http://www.wuestenigel.com/2010/06/08/dichloracetat-dca-gegen-krebs/

:erq1 "Ebenfalls gibt es keine Studien, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von Dichloracetat belegen. Der Einsatz von Dichlorazetat als Langzeittherapeutikum wurde sogar als ungeeignet befunden. Die Einnahme kann entgegen der Behauptungen zu unerwünschten Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Therapiemethoden führen. Die toxische Wirkung ist zwar gering, jedoch führte die Anwendung über einen längeren Zeitraum bei Versuchstieren zu Schädigungen verschiedener Organe. Neurologische Ausfallerscheinungen sind beim Langzeiteinsatz auch beim Menschen zu beobachten. Dazu gehören zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen. Die Nebenwirkungen der Substanz überschatten den eigentlichen Nutzen gegen Krebs."

Das hätte der Verfasser wohl gerne so.
Jim Tassano wurde zwar der Versand des selbst hergestellten DCA verboten (ausgerechent im gleichen Jahr 2007, wie der griechische Kardiologe die DCA-Wikrung auf die Krebszellen veröffentlichte!), die eingestellten und ärztlicherseits bei ihm USA übergreifend mitbezeugten Krebsheilwirkungen lassen sich jedoch nicht verbieten.

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Re: DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Beitragvon tigrib » 15. Nov 2013, 17:45

Liebe Lena,

Genau wegen solcher Pauschalaussagen zu fast jeder Alternativtherapie in Krebsforen, habe ich mir sehr schnell abgewöhnt, dort zu lesen. Ich war beeindruckt, wie Betroffene mit bereits 3 Rezidiven, zig Chemos und anderen schulmedizinischen Behandlungen, sogar auf natürliche Produkte (Algen, Brokkoli, Propolis, Katzenkralle und div.) einprügelten, ohne jemals einen Versuch von Anwendungen, damit gemacht zu haben. Dann immer der selbe Spruch, wie, die wollen einen nur das Geld aus der Tasche ziehen. Mir fiel dann auf, dass bei all diesen Usern ein "Gesperrt" stand. Bis ich dahinter kam " Gesperrt" heißt in dem Fall verstorben.
Ich bin einfach nur froh, dieses tolle Forum hier gefunden zu haben. Ich fühle mich hier verstanden, erfahre liebevolle Hilfe und konnte schon einige gute Anregungen und Tipps umsetzen.

Das wichtigste hier ist für mich, das keiner meinen eigenen Weg ohne Schulmedizin anzweifelt, sondern mich eher in meinem Vorhaben bestärkt.
Danke

Monika

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ralfdingo
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Re: DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Beitragvon ralfdingo » 15. Nov 2013, 20:40

Danke dir fuer dein Lob.
Fuer mich war es immer wichtig keine negatieven gefuehle an mich ran zu lassen. Ist schon schwer genug manchmal seine Entscheidungen zu treffen. Aber so ein mies machen ist einfach nur schädlich.
Mies machen das versaut jede Therapie.
Wenn hie sich morgen einer anmeldet der auf seine Chemo schwoert, dann werde ich ihm ehrlich viel Glueck wuenschen und ihm, wenn er will, noch weitere Tipps geben. Negativitaet nein danke. :er6

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Re: DCA wissenschaftliche Studien - Laborergebnisse

Beitragvon tigrib » 15. Nov 2013, 21:15

Ja genau lieber Ralf, keine negativen Gefühle der anderen aufnehmen. Deshalb habe ich auch nur meinem Mann, von der Krankheit erzählt. Kinder, Kollegen, Verwandte und Bekannte keiner weiß Bescheid. Möchte mich nicht ständig rechtfertigen müssen, vor allem möchte ich nicht die Angst meiner Kinder spüren müssen. Ich habe sie selbst erlebt bei meiner Mutter und bei meinem Ziehvater, der es leider nicht geschafft hat. Meine Kinder sollen sorglos ihr Leben genießen und bis jetzt ist doch auch noch alles im grünen Bereich, da müssen wir nicht die Pferde scheu machen.

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Re: Dichloressigsäure: Krebszellen unter Zwangsbeatmung

Beitragvon Lena » 2. Dez 2013, 21:24

Lena hat geschrieben:Dichloressigsäure (DCA): Krebszellen unter Zwangsbeatmung
Zu diesem thread-Beitrag ist im deutschsprachigen Presseberichtbereich Folgendes zu entnehmen, das einen 'Hype' auch wieder ausschließt:

"Dem Hype, der bislang nicht durch klinische Studien untermauert ist, liegen allerdings tatsächlich interessante Ergebnisse zu Grunde:

Im Laborversuch stellte sich heraus, dass DCA bei den untersuchten Tumoren die Fähigkeit besaß, ihre für das weitere Wuchern notwendige Unsterblichkeit abzustellen. Das gelang, in dem der Stoff die Mitochondrien der Krebszellen reaktivierte.
In normalen Zellen regulieren diese Energieproduzenten den Zellstoffwechsel und führen auch nötigenfalls zum Absterben.
Krebszellen aber versorgen sich anderweitig mit Energie – mit Hilfe der so genannten Glykolyse, jedenfalls nimmt man dies an.

"Wir glauben, dass Krebszellen absterben, wenn die Mitochondrien dort wieder normal funktionieren oder durch das DCA in ihrer Funktion gesteigert werden", erklärt Michelakis im Internet. Dann könnten die Tumorzellen durch DCA getötet werden – und zwar "ohne die bekannten Nebenwirkungen von Chemotherapie"."


Ja richtig, und zwar ohne dem 'Hype' der berühmt berüchtigten Chemotherapie.

"Gelungen ist das Michelakis nach eigenen Angaben bei menschlichen Lungen- und Brustkrebsarten sowie bei einer Form von Gehirntumoren – im Reagenzglas.
Bei Lungenkrebs wurde DCA außerdem an Ratten getestet, wo sich Tumore zurückbildeten.

"Die Auswirkungen von DCA auf alle anderen Krebsarten ist aber noch völlig unklar", so Michelakis, der davon ausgeht, dass der Stoff "zumindest positive Auswirkungen" auf die verschiedensten Tumore haben könnte.
Der Kardiologe kam über Umwege zur Krebsforschung. Eigentlich untersuchte er die gefäßerweiternde Wirkung von DCA unter anderem bei Lungenhochdruck.
Auf die Idee, den Stoff an Krebszellen zu testen, kam der Wissenschaftler, als er durch verschiedene onkologische Veröffentlichungen stöberte, in denen beschrieben war, dass die Mitochondrien vieler Krebszellen stark beschädigt sind. DCA aber scheint die Mitochondrien anheizen zu können.

Wie sich im Versuch dann schnell zeigte, führte der Stoff zum schnellen Absterben der Krebszellen – offenbar, weil den Tumoren damit der programmierte Zelltod wieder eingeimpft wurde."


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DCA kann auch über die Haut im Körper aufgenommen werden

Beitragvon Lena » 26. Feb 2014, 13:53

DCA, das gepuffterte Natriumdichloracetat (englisch: Sodium dichloracetate), in der Chemie und der Medizin auch als "Dichloressigsäure" bezeichnet, kann auch über die Haut im Körper aufgenommen werden.

http://www.cancer.org/treatment/treatmentsandsideeffects/complementaryandalternativemedicine/pharmacologicalandbiologicaltreatment/dichloroacetate--dca-
"Dichloressigsäure und Natriumdichloracetat sind synthetisch hergestellte Chemikalien, die so nicht in der Natur vorkommen.

Die reine Urform der 'Dichloressigsäure', ist eine starke Säure, die die Haut verbrennen und das Gewebe verletzen können. In dieser Form kann es Krämpfe der Atemwege und des Körpers verursachen, wenn es eingeatmet wird. Die Dichloressigsäure ist der Ausgangsstoff zum Herstellungsprozess bestimmter anderer Chemikalien, einschließlich einiger Medikamente, die in der Medizin verwendet werden. So, wie bspw. es auch als Medizin verwendet wird, um Warzen und andere Hautwucherungen zu entfernen.

:GS33 Das medizinisch bekannte "Natriumdichloracetat" (DCA) ist eine andere ("gepufferte") Form des gleichen chemischen Ausgangsmaterials. In dieser gepufferten (reinen) Form ist das DCA eine Säure, die ohne Brennen durch den Mund (oral) eingenommen werden kann. Der Begriff "DCA" bezieht sich in dieser Information und chemischen Form auf das gepufferte DCA.

DCA kann auch durch die Haut in den Körper aufgenommen werden.

Patienten nehmen davon nach Angaben von 8 Milligramm pro Kilogramm ( mg / kg) Körpergewicht pro Tag bis zu 50 mg / kg pro Tag.
Einige Patienten teilen die Ganztagesdosis in zwei kleinere Dosen auf und nehmen es zweimal am Tag ein.
Da das Risiko der Nebenwirkungen mit den höheren Dosen steigt, empfehlen die meisten DCA-Befürworter eine Dosis unter 30 mg pro kg Körpergewicht pro Tag oder weniger, eben wegen der Nebenwirkungen. Einige davon halten DCA-Einnahmepausen ein (beispielsweise das Überspringen der Wochenend-Dosen), um die Wahrscheinlichkeit der schweren Nebenwirkungen zu reduzieren.

Das reine DCA-Pulver wird mit Wasser, Saft oder Tee und getrunken.
Einige DCA-Anwender empfehlen, Koffein und eine Extra-Einnahme von Thiamin (Vitamin B1), um die reversiblen Nerven-Symptome zu reduzieren. Andere schlagen vor, es mit oder kurz nach einer Mahlzeit einzunehmen, weil es bei ihnen den Magen reizt.

In den späten 1970er Jahren haben Ärzte festgestellt, dass Natriumdichloracetat (DCA) die hohen Blutzuckerwerte bei bestimmten Diabetes-Patienten senkte. Das Interesse daran schwand, als andere Drogen besser funktionierten. In den 1980ern Jahren jedoch, hatten die Ärzte festgestellt, dass DCA die Laktatazidose-Patienten (eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, bei der Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers ist gefährlich aus dem Gleichgewicht geraten ist.) helfen kann.
Bereits 1990 wurden klinische Studien begonnen, bei denen DCA aussichtsvoll half bei Kindern mit Laktatazidose durch eine angeborene Stoffwechselstörung (Probleme aus der Nahrung Energie zu gewinnen). DCA wurde ebenfalls untersucht, um zu sehen, ob es auch bei anderen Symptomen hilft, die vor allem durch die Laktatazidose bedingt sind."

:GS21 Dieser alle Laoborergebnisse leugnende Bericht, gesteht zumindest am Ende ein, dass es, um schwere Nervenschäden zu erleiden, einer mehrmonatigen und langjährigen Einnahme bedarf.

So dienen die hier benannten Einnahme-Dosen bei Krebs nach Jim Tassano, Dr. Wim Huppes und dem Medicor Centre, sowie den Patienten aus der kanadischen Klinik, die auf thedcasite berichten, sicher als die praktikableren Dosierungsanleitungen. Zumal sie allesamt die DCA-Einnahmepausen für Ausleitung beinhalten.

Vergessen wir also bei den Tumoren nicht, dass es auch über die Haut aufgenommen werden kann.

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DCA: Verschiebung des Tumorzellstoffwechsels

Beitragvon Lena » 8. Mai 2014, 13:31

http://link.springer.com/article/10.1007/s00066-013-0354
http://www.e-regena.cz/dca-%E2%80%93-di ... -rakovinu/
http://www.e-regena.cz/dca--dichloracet ... -rakovinu/
http://www.e-regena.cz/dca-%E2%80%93-di ... -rakovinu/

http://link.springer.com/article/10.1007/s00066-013-0354-x

"Strahlentherapie und Onkologie
August 2013, Volume 189, Issue 8, pp 684-692
Dichloroacetate induces tumor-specific radiosensitivity in vitro but attenuates radiation-induced tumor growth delay in vivo

· F. Zwicker M.D., · A. Kirsner, · P. Peschke, · F. Roeder, · J. Debus, · P.E. Huber, · K.J. Weber
Abstract - Background
Inhibition of pyruvate dehydrogenase kinase (PDK) by dichloroacetate (DCA) can shift tumor cell metabolism from anaerobic glycolysis to glucose oxidation, with activation of mitochondrial activity and chemotherapy-dependent apoptosis. In radiotherapy, DCA could thus potentially enhance the frequently moderate apoptotic response of cancer cells that results from their mitochondrial dysfunction. The aim of this study was to investigate tumor-specific radiosensitization by DCA in vitro and in a human tumor xenograft mouse model in vivo.

Materials and methods
The interaction of DCA with photon beam radiation was investigated in the human tumor cell lines WIDR (colorectal) and LN18 (glioma), as well as in the human normal tissue cell lines HUVEC (endothelial), MRC5 (lung fibroblasts) and TK6 (lymphoblastoid). Apoptosis induction in vitro was assessed by DAPI staining and sub-G1 flow cytometry; cell survival was quantified by clonogenic assay. The effect of DCA in vivo was investigated in WIDR xenograft tumors growing subcutaneously on BALB/c-nu/nu mice, with and without fractionated irradiation. Histological examination included TUNEL and Ki67 staining for apoptosis and proliferation, respectively, as well as pinomidazole labeling for hypoxia.
Results
DCA treatment led to decreased clonogenic survival and increased specific apoptosis rates in tumor cell lines (LN18, WIDR) but not in normal tissue cells (HUVEC, MRC5, TK6). However, this significant tumor-specific radiosensitization by DCA in vitro was not reflected by the situation in vivo: The growth suppression of WIDR xenograft tumors after irradiation was reduced upon additional DCA treatment (reflected by Ki67 expression levels), although early tumor cell apoptosis rates were significantly increased by DCA. This apparently paradoxical effect was accompanied by a marked DCA-dependent induction of hypoxia in tumor-tissue.

Conclusion
DCA induced tumor-specific radiosensitization in vitro but not in vivo. DCA also induced development of hypoxia in tumor tissue in vivo. Further investigations relating to the interplay between tumor cell metabolism and tumor microenvironment are necessary to explain the limited success of metabolic targeting in radiotherapy.

Zusammenfassung
Hintergrund (des 2. Links siehe oben)
Eine Inhibition der Pyruvatdehydrogenase (PDK) durch Dichloracetat (DCA) kann zu einer Verschiebung des Tumorzellstoffwechsels von der anaeroben Glykolyse zur Glukoseoxidation mit Aktivierung der Mitochondrienaktivität sowie der chemotherapieabhängigen Apoptose führen. In der Strahlentherapie könnte DCA potenziell die Induktion der Apoptose in Tumorzellen verstärken, die aufgrund einer mitochondrialen Dysfunktion normalerweise mäßig ist. Ziel dieser Untersuchung war, eine tumorspezifische Radiosensibilisierung durch DCA in vitro und in einem humanen Xenograft-Tumor-Maus-Modell zu untersuchen.
Material und Methoden

Die Interaktion von DCA und Photonenstrahlen wurde an den humanen Tumorzelllinien WIDR (kolorektal) und LN18 (Gliom) sowie an den Normalgewebszelllinien HUVEC (endothelial), MRC5 (Lungenfibroblasten) und TK6 (lymphoblastoid) untersucht. Die Induktion der Apoptose in vitro wurde mithilfe der DAPI-Färbung und Sub-G1-Durchflusszytometrie, das Zellüberleben mithilfe eines klonogenen Assays bestimmt. In vivo wurde der DCA-Effekt an subkutan wachsenden WIDR-Xenograft-Tumoren in Mäusen mit und ohne fraktionierte Bestrahlung untersucht. Histologische Untersuchungen schlossen die TUNEL- und Ki-67-Färbung (Apoptose und Proliferation) sowie eine Pimonidazolfärbung zum Hypoxienachweis ein.
Ergebnisse

DCA führt nur in den Tumorzelllinien (LN18, WIDR), nicht aber in den Normalgewebszelllinien (HUVEC, MRC5, TK6) zu einem verringerten klonogenen Überleben sowie einer gesteigerten spezifischen Apoptoserate und somit zu einer signifikanten tumorspezifischen Radiosensibilisierung in vitro. Umgekehrt war die Wachstumsverzögerung von WIDR-Xenograft-Tumoren nach Bestrahlung durch eine zusätzliche DCA-Behandlung, korrespondierend mit der Ki-67-Expession, geringer ausgeprägt, obwohl die frühe Tumorapoptose durch DCA signifikant gesteigert wurde. Diesen scheinbar paradoxen Effekt begleitete eine deutliche DCA-induzierte Tumorhypoxie im Tumormodell.
Schlussfolgerung
DCA bewirkt eine tumorspezifische Radiosensibilisierung in vitro, nicht aber in vivo.
DCA fördert zudem die Hypoxie-Entwicklung im Tumorgewebe in vivo.
Weitere Untersuchungen des komplexen Zusammenspiels zwischen dem Tumorzellstoffwechsel und der Tumormikroumwelt sind notwendig, um den begrenzten Erfolg des „metabolic targeting“ in der Strahlentherapie zu erklären."


Ich möchte an dieser Stelle niemandem die Eigenverantwortung abnehmen, was dem Darmkrebspatienten nun genau und/oder erwiesenermaßen die s.g. "Strahlentherapie" (Bestrahlungen von Teilen unseres Darmes) tatsächlich abnehmehmen kann(?). Keinesfalls ist es sowohl ihm, als auch ihr angeraten, sich nicht "nur" nach den o.g. gemachten DCA-Studien - in Verbindung mit der herkömmlichen Bestrahlung versteht sich - sich in aller Ruhe und Besonnenheit seine eigene Darmkrebstherapie zu erstellen.

Lieber Gruß Lena
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