Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Lena
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Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Lena » 11. Jun 2014, 13:49

Die Nebenwirkungen von DCA bei 3 von 10 Personen

Der im Blog genannte Original-Link des Medicor Cancer Centre existiert nicht mehr.
http://totalremission.blogspot.fr/2008/04/dca-update.html

"Unserer Erfahrung nach ist die DCA-Behandlung eine sichere Krebsbehandlung. Wir haben herausgefunden, dass die Anwendung von DCA hilfreich ist, um viele Nebenwirkungen zu reduzieren. Wir wissen aber immer noch nicht viel über die Langzeitauswirkungen von DCA bei der Krebsbehandlung.

Von den 90 Patienten, die wir auswerten konnten, wurde folgende Häufigkeit von Nebenwirkungen verzeichnet:
- keine Nebenwirkungen: 45-Mal (50 Prozent)
- Ermüdungserscheinungen:17-Mal (19 Prozent)
- Benommenheit:13-Mal (14 Prozent)
- Verwirrtheit:11-Mal (12 Prozent)
- Zittern: 8-Mal (neun Prozent)
- Sedierung: dreimal (3 Prozent)
- Hallizunationen: dreimal (3 Prozent)
- Schwäche in den Beinen: einmal (ein Prozent)
- Herzklopfen: einmal (ein Prozent)"


Keine Nebenwirkungen nach der 1. von 7 vorgesehenen DCA-Einnahmewochen.
Daraufhin folgten die Ermüdungserscheinungen, die viel Schlaf mit sich brachten mit Schwitzen am Hinterkopf und Nacken.
Das Zittern der Hände begann.
Was unter Benommenheit angeführt wird, war die Sedierung gegenüber allem, was die Außenwelt betraf und ihre von außen auferlegten Pflichten.
Davon mindestens 3 Nächte gegen 4 Uhr morgens mit Halluzinationen, dem schmerzhaften Gefühl, anstatt der beiden Füße belastende Holzstümpfe abzuschütteln. Letzteres dauerte an bis zur Beendung der 6. Einnahmewoche.
Anstatt "Schwäche in den Beinen", traten in der 2. Einnahme-Woche starke Ischiasschmerzen auf, abgelöst von einem schmerzhaften Ziehen in den Unterschenkeln; so, als wären irgendwelche Nerven zu kurz geraten.
Nach der 6. Einnahmewoche waren beide Füße und beide Hände taub, dennoch schmerzten sie 1 Woche lang so sehr, dass die Nächte schlaflos blieben.
Haarausfall.

17 Tage nach Absetzen der DCA-Einnahme sind die Schmerzen in den Füßen abgeklungen, jedoch beide Füße und Hände immer noch taub - wenn sich auch täglich etwas verbessert.
In Hände und Füße erwachen von Tag zu Tag die Nerven, trotz der Taubheit.
Noch ist längeres Stehen oder alleiniges Gehen unmöglich und führt bei Mißachtung zu Stürzen.
4 Stürze (ohne Schwindelgefühl) auf den Hinterkopf, lehrten mich dies zu respektieren.
Noch zittert die linke Hand.

Unmöglich: alleiniges Stehen, Gehen oder Hinsetzen. Treppen steigen oder absteigen. Längeres Sitzen, da dies Schmerzen und Zittern in den Füßen verursacht. Alles im Bad vom Duschen bis zum Zähneputzen im Stehen bis Hände waschen, ohne von jemandem dabei abgestützt zu werden. Ankleiden, Auskleiden, sich selbst mit Getränken oder Nahrung zu versorgen. Auto oder Zweirad fahren, Bus oder Zug besteigen oder aussteigen.
Handschriftliches, Tassen und Gläser ohne Verzittern des Inhalts zu halten, Messer und Gabel in den Händen zu kontrollieren. Zeigefinger-Tippen am Computer mit großem Zeitaufwand und 3 Buchstaben anstatt einem gleichzeitig angeschlagen.

Die DCA-Einnahme selbst jedoch erreichte die völlige Schmerzfreiheit rund um die Uhr am ulzerierenden Geschwür und sicherte unbehinderten Wechsel der Seitenlage. Sie sind bis heute in der seit dem Vorfrühling aufgetretenen Art nicht wieder gekommen.

Laut "Beipackzettel" soll die Einnahme bei Krebs 8 Wochen lang, jeweils 5 Tage mit 2 Tagen Pause andauern, und deren Ergebnisse je nach Person bis zu 1 Jahr andauern, bis sie sichtbar werden.

Wer diese Einnahme für sich selbst erwählt, sollte nicht berufstätig sein, nicht allein lebend, und bevor er/sie für sich herausfindet, ob er/sie zu den 3 von 10 gehört, alles bestmöglich im Voraus organisieren.

Siehe auch Carmen's Link im thread:
Meine Antwort auf die Nachfrage von Luisa72: Betreff des Beitrags: Re: Weshalb der Tumor keinen Sauerstoff mag >>>:http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=35&t=312&p=2783#p2783


Lieber Gruß Lena
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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon ralfdingo » 11. Jun 2014, 15:50

Die ulzerierenden Geschwuere, hat sich da was geaendert? Ausser der Schmerzen? Bist du jetzt der Meinung das das Krebs wunden sind?.
Ich wuensche dir auf jeden Fall gutes gelingen und einen schnellen Erfolg. Ciao dein Ralf der in derSommersonne schwitzt und sich wohl fuehlt.

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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Carmen » 12. Jun 2014, 14:35

Ich wuensche dir auf jeden Fall gutes gelingen und einen schnellen Erfolg


Ich auch liebe Lena

:erq4

Liebe Grüße

Carmen

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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Lena » 24. Jun 2014, 11:30

Heute am Johannistag, 1 Monat nach Absetzen von DCA, erkenne ich erst, wie klein die täglichen Fortschritte sind, der doch nennenswerten Nebenwirkungen, so man nicht zu den 50% gehört, die überhaupt keine aufweisen.

Heute überwunden sind:
- Haarausfall
- Zittern beider Hände und Hände bei Bewegung
- Zähneputzen im Sitzen

Heute noch ein Handycap:
- taube Füße (die des nachts noch stark schmerzen), die immerhin Berührung auf der Fußoberfläche oder in der Mitte der Fußsohle spüren, jedoch immer noch führen bereits kurzes Stehen zur Verkrampfung beider Beine, Duschen, längeres Gehen auf Teer oder Steinböden im Gegensatz zu Waldböden führen noch zur vorgenannt schmerzhafter Verkrampfung, also Auto fahren, Gartenarbeit und Kochen, sowie Wochenmarktbesuche unmöglich
- taube Hände, die sich eiskalt anfühlen, obwohl ich ihre Wärme spüre, wenn ich sie ins Gesicht halte
Handschriftliches und Feinmotorisches der Finger noch unmöglich, längeres Tippen führen noch zu schmerzhafter Verkrampfung
- Einkaufen nur in Begleitung und mit einem Einkaufswagen

Heute eingeschränkt möglich sind:
- Treppen auf- oder absteigen ohne dabei Gegenstände zu tragen und bei Haltemöglichkeit beider Hände
- Ankleiden, Auskleiden
- sich sebst mit Obst, rohem Gemüse und Getränke zu versorgen

Allein dieser Zeitabschnitt bedarf 10 Wochen der Vororginasation, bei denjenigen, die nicht ohne die im thread genannten Nebenwirkungen davon kommen.

:ER! Danke dir herzlich für deine Wünsche - sie sind es, die reine Energie übertragen. :ER!
@ Ralf, ich empfinde den ulzerierenden Vorgang nicht als "krebsig", sondern sehr stark so, wie es Carmen heute in ihrem NIA-Methode-Beitrag zitiert hat. Die damit verbundenen Schmerzen hat das DCA einwandfrei gemeistert.

Lieber Gruß Lena
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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Carmen » 25. Jun 2014, 09:21

Liebe Lena, ich wünsche Dir weiterhin Durchhaltevermögen, viel Kraft und recht gute Besserung.

:erq4

Liebe Grüße

Carmen

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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon ralfdingo » 25. Jun 2014, 17:43

Ciao Lena, DCA hayyest du ja auch genommen, sagen wir mal zu Diagnosezwecken. Hat es dir da Antworten gegeben oder weist du nicht ob das was du getan hast dir am Ende gut getan hat oder nicht?
Wie es auch sei ich nehme mal an das es dir gut getan hat. Ich hoffe das du bald wieder auf deinen eigenen Beinen sicher stehst und wieder alles frei genießen kannst. Du bist seit deinem Umzog noch nicht so frisch gewesen das du dein neues zu Hause und dessen Umgebung richtig genießen kannst. Wie wichtig das ist sehe ich an mir. Hier ist der Sommer voll im Gange und wenn ich einen Tag dieses Spektakel nicht voll genießen kann werde ich unruhig. Jeder Moment ist so ungeheuer wichtig dafür zu danken das diese Welt mit seinen Wundern existiert. Und um diesen Dank zu spuehren muss ich jeden Tag genießen. Ciao Ralf

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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Lena » 26. Jun 2014, 07:44

Lieber Ralf,
das, was Du mir so schön beschreibst, was ich eigentlich vor diesem Februar auch so innig gelebt habe, dem warte ich jetzt zu. Dir gönne ich es von ganzem Herzen.
:ER! Ich gelange jetzt ja wieder auf eigenen Beinen - ohne Hilfe einer weiteren Person - in das hier paradiesisch Freie!

:GS49 Ja, ich wollte das DCA auch zu Diagnosezwecken, da ich seit Februar mit der Wundversorgung nicht mehr alleine fertig wurde. Hätte ich zu den 50% der Nebenwirkungslosen gehört, wäre der Erfolg ein unglaublicher gewesen und nichts hätte mich davon abhalten können, die 8 Monate zu beenden.

Das was toppte, war die völlige Schmerzfreiheit rund um die Uhr!
Ich vergaß, daß ich diese Geschwürswunde hatte und mein Körper erholte sich auch rund um die Uhr.
Die zeitweisen Blutungen hörten auf und wurden durch das stetige Austreten der Lymphflüssigkeit nach außen ersetzt, was ich als sehr angenehm empfand, da ich weiß, wozu Lymphe da sind.
Der Eiter wich diesem Vorgang völlig zurück.

3 Monate bis zu 1 Jahr, nach dem Absetzen des DCA, kann es bei Krebsgeschehen dauern, bis sich diese 8 Wochen Einnahme am Körper zeigen, wurde ich dabei aufgeklärt. Damit habe ich auch keine Probleme.

Inzwischen habe ich dieses ideale Schmerzmittel durch eine lokale Frequenz- Lichttherapie ersetzt.

Lieber Gruß Lena
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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Lena » 24. Jul 2014, 09:09

Heute, 2 Monate nach Absetzen von DCA, bleiben die täglichen Fortschritte immens klein, dank der nennenswerten Nebenwirkungen, so man nicht zu den 50% gehört, die überhaupt keine aufweisen.

Heute noch ein Handycap:
- taube Füße (die sich des nachts noch bleiern schwer anfühlen), die immerhin Berührung auf der Fußoberfläche oder in der Mitte der Fußsohle spüren, längeres Stehen oder Gehen auf Teer und Steinböden führen immer noch zur Verkrampfung beider Füße und Unterschenkel, alleiniges Duschen, Auto fahren, Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, Wochenmarktbesuche, Selbstversorgung in der Küche, Haus- und Gartenarbeiten und Spazierengehen sind immer noch nicht möglich
- taube Hände, die sich verkrampft anfühlen, Finger, die sich globig anfühlen und deren Feinmotorik langsam das Auf- und Zuknöpfen von Knopfleisten zulässst

Heute eingeschränkt möglich sind:
- Treppen auf- oder absteigen bei Haltemöglichkeit einer meiner Hände
- Ankleiden, Auskleiden

Ich möchte derzeit gar nicht daran denken, dass die Verflüchtigung dieser sehr einschränkenden Nebenwirkungen bis zu 6 Monate andauern soll.

Lieber Gruß Lena
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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon ralfdingo » 24. Jul 2014, 15:41

Ich bin in Gedanken bei dir und sende dir gute Gefühle kraft und Humor mit deiner Situation in Frieden deinen weg zu gehen und vielleicht auch mit einem Lächeln ciso ralf der immer mehr eins wird mit sich und der Natur

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Re: Die Nebenwirkungen von DCA (sind nicht bei allen gleich)

Beitragvon Lena » 25. Aug 2014, 15:34

Heute, 3 Monate nach Absetzen von DCA, bleiben die täglichen Fortschritte immer noch klein.

Heute noch ein Handycap:
- taube Füße (die sich Tag und Nacht mit Verkrampfung und unangenehmen Ameisengefühl melden), dessen Berührung sich auf der Fußoberfläche oder in der Mitte der Fußsohle spüren lassen, längeres Stehen ist nun wieder möglich, Gehen auf Teer und Steinböden führen immer noch zur Verkrampfung beider Füße, alleiniges Gehen, Duschen, Auto fahren, Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, Wochenmarktbesuche, Selbstversorgung in der Küche, Haus- und Gartenarbeiten und Spazierengehen sind immer noch nicht möglich

Heute eingeschränkt möglich sind:
- Treppen auf- oder absteigen bei Haltemöglichkeit meiner rechten Hand
- Ankleiden, Auskleiden

In diesem Monat führten die tauben Füße beim Gehen nach längerem Stehen zum 2 maligen Stolpern an einem Hinderniss ohne hinzufallen durch Unachtsamkeit. Beides versetzte den Rückenwirbeln zwischen den Schulterblättern einen derart heftigen wie schmerzhaften Schlag, dass ich seither an zusätzlichen Behinderungen, Bettlägerigkeiten, Schmerzen und dem Rückgang der erreichten Gehfähigkeit leide.

Ein Kinesiologe meinte dazu, dass sich diese Nervenschäden auch bis zu einem Jahr hinziehen können.

Lieber "Ich habe kein Verlangen nach solchen Verärgerungs-Ereignissen-"Gruß
Lena
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