Schwedenkräuter - Schwedenbitter

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Carmen
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Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 7. Mai 2013, 11:17



Was der Schwedenbitter alles kann!

»ALTE HANDSCHRIFT« (Abschrift von der Heilkraft der Schwedenkräuter)

1. Wenn man öfters daran riecht oder schnupft, den Kopfwirbel befeuchtet, einen feuchten Lappen
auf den Kopf legt, vertreiben sie Schmerz und Schwindel, stärken das Gedächtnis und das Gehirn.

2. Sie helfen gegen trübe Augen, nehmen Röte und alle Schmerzen, selbst wenn die Augen entzündet,
trüb und verschwommen sind. Sie vertreiben auch die Flecken und den Grauen Star, wenn man
zeitgerecht die Augenwinkeln befeuchtet oder einen feuchten Lappen auf die geschlossenen
Augen legt.

3. Pocken und Ausschläge aller Art, auch Krusten in der Nase oder wo immer am Körper, werden
geheilt, wenn man oft und gut befeuchtet.

4. Bei Zahnschmerzen gibt man in etwas Wasser einen Eßlöffel voll dieser Tropfen und behalte einige
Zeit diese Flüssigkeit im Mund oder man befeuchte den schmerzenden Zahn mit einem Lappen.
Der Schmerz verschwindet und die Fäulnis klingt ab.

5. Blasen an der Zunge oder sonstige Schäden werden mit den Tropfen fleißig befeuchtet, wodurch
die Heilung in kurzer Zeit eintritt.

6. Wenn der Hals erhitzt oder wund ist, sodaß man Speis und Trank schwer schlucken kann, so nehme
man morgens, mittags und abends von den Tropfen, lasse sie langsam hinab und sie nehmen die
Hitze und heilen den Schlund.

7. Hat man Magenkrämpfe, so nehme man bei einem Anfall einen Eßlöffel voll.
B. Bei Koliken nehme man drei Eßlöffel voll ein, langsam nacheinander, man wird bald die Linderung
verspüren.

9. Sie zerteilen im Leib die Winde und kühlen die Leber, vertreiben alle Magenleiden und die der Eingeweide
und helfen bei Stuhlverstopfung.

10. Sie sind auch ein vortreffliches Mittel für den Magen, wenn er schlecht verdaut und die Speisen
nicht behält.

11. Ebenso helfen sie bei Gallenschmerzen. Täglich früh und abends ein Eßlöffel voll und bei Nacht
Umschläge mit den Tropfen, werden alle Schmerzen bald vergehen.

12. Bei Wassersucht nehme man sechs Wochen hindurch früh und abends einen Eßlöffel voll in
weißem Wein.

13. Bei Ohrenschmerzen und Ohrensausen befeuchte man ein Bäuschchen und stecke es ins Ohr. Es
hilft sehr gut und bringt selbst das verlorene Gehör wieder.

14. Wenn eine Frau Mutterschmerzen hat, so gebe man ihr drei Tage hindurch früh einen Eßlöffel voll
in rotem Wein, lasse sie nach einer halben Stunde einen Spaziergang machen, dann kann sie
frühstücken, jedoch keine Milch. Auf Milch sollen die Tropfen nicht genommen werden.

15. In den letzten 14 Tagen der Schwangerschaft früh und abends einen Eßlöffel davon einnehmen,
fördert die Geburt. Um die Nachgeburt leichter loszuwerden, gibt man der Wöchnerin alle zwei
Stunden einen Kaffeelöffel voll, solange, bis die Nachgeburt ohne Wehen abgeht.

16. Stellen sich nach der Geburt beim Einschießen der Milch Entzündungen ein, werden sie bei Auflegen
von feuchten Lappen rasch genommen.

17. Sie treiben den Kindern die Blattern heraus. Man gebe den Kindern je nach Alter von den Tropfen,
verdünnt mit Wasser. Wenn die Blattern zu trocknen beginnen, befeuchte man sie öfters mit den
Tropfen, es bleiben keine Narben.

18. Sie dienen den Kindern und Erwachsenen gegen Würmer, ja sogar Bandwürmer vertreibt man damit,
nur muß man sie den Kindern je nach Alter verabreichen. Einen feuchten Lappen mit den
Tropfen auf den Nabel binden und ihn immer feucht halten.

19. Bei Gelbsucht werden sehr bald alle Beschwerden genommen, wenn man dreimal täglich einen
Eßlöffel von diesen Tropfen nimmt und auf die angeschwollene Leber Umschläge macht.

20. Sie öffnen alle Goldadern (Hämorrhoiden), heilen die Nieren, führen hypochondrische Flüssigkeiten
ohne weitere Kur aus dem Körper, nehmen Melancholie und Depressionen und regen Appetit
und Verdauung an.

21. Es öffnet auch inwendig die goldene Ader (Hämorrhoiden), wenn man sie anfangs öfters anfeuchtet
und sie durch Einnehmen von innen erweicht, besonders vor dem Schlafengehen. Man lege äußerlich
ein mit Tropfen befeuchtetes Bäuschchen auf. Es macht das übrige Blut fließen und hilft
gegen das Brennen.

22. Wenn jemand in Ohnmacht liegt, öffnet man ihm nötigenfalls den Mund, gebe ihm einen Eßlöffel
der Tropfen ein und der Kranke wird zu sich kommen.

23. Dieses Mittel vertreibt auch den Schmerz der stillen Frassen (Krämpfe) durch Einnehmen, sodaß sie
mit der Zeit aufhören.

24. Bei Lungensucht täglich früh nüchtern davon nehmen und die Kur sechs Wochen lang fortsetzen.

25. Wenn eine Frau ihre monatliche Reinigung verliert oder dieselbe zu stark hat, nimmt sie diese
Tropfen drei Tage ein und wiederholt dies zwanzig Male. Es wird, was zuviel ist, stillen und was
zuwenig ist, ausgleichen.

26. Dieses Mittel hilft auch gegen den weißen Fluß.

27. Ist jemand mit der fallenden Krankheit (Epilepsie) behaftet, so muß man ihm auf der Stelle davon
eingeben. Der Kranke soll dann ausschließlich das Mittel nehmen, denn es stärkt sowohl die angegriffenen
Nerven als auch den Körper und behebt alle Krankheiten.

28. Sie heilen Lähmungen, vertreiben Schwindel und Übelkeit.

29. Sie heilen auch die hitzigen Blattern und Rotlauf.

30. Hat jemand Fieber, hitzig oder kalt, und ist völlig schwach, so gebe man ihm einen Eßlöffel davon
ein und der Kranke, wenn er nicht mit anderen Mitteln den Körper belastet hat, wird in kurzer Zeit
zu sich kommen, der Puls wird zu schlagen beginnen und wenn auch das Fieber noch so hoch war,
dem Kranken wird bald besser werden.

31. Die Tropfen heilen auch Krebs, alte Blattern und Warzen, aufgesprungene Hände. Ist eine Wunde
alt und eitrig oder wildes Fleisch daran, so wasche man alles gut mit weißem Wein aus, dann lege
man einen mit den Tropfen befeuchteten Lappen darauf. Sie nehmen Geschwülste und Schmerzen
sowie das wilde Fleisch und die Wunde fängt zu heilen an.

32. Sie heilen ohne Gefahr alle Wunden, sie mögen gehauen oder gestochen sein, wenn sie öfters
damit befeuchtet werden. Man nehme einen Lappen, tunke ihn darin ein, überdecke damit die
Wunden. Sie nehmen in kurzer Zeit den Schmerz, lassen weder Brand noch Fäulnis zu und heilen
auch alte Wunden, die man durch eine Schußverletzung bekommen hat. Sind Löcher da, so spritze
man die Tropfen in die Wunde, die nicht unbedingt vorher gereinigt werden muß. Durch fleißiges
Auflegen mit einem angefeuchteten Lappen tritt die Heilung in kurzer Zeit ein.

33. Sie nehmen alle Narben, auch wenn sie noch so veraltet sind, Wundmale und Schnitte, wenn man
sie bis 40-mal damit anfeuchtet. Alle Wunden, die mit diesen Tropfen geheilt werden, hinterlassen
keine Narben.

34. Sie heilen auch alle Fisteln von Grund auf, wenn sie auch unheilbar erscheinen; es mag der
Schaden so alt sein wie er will.

35. Sie heilen alle Brandverletzungen, ob sie nun vom Feuer, vom heißen Wasser oder vom Fett herrühren,
wenn die Verletzungen fleißig angefeuchtet werden. Es bilden sich auch keine Blasen, die
Hitze wird herausgenommen, selbst eitrige Blasen werden von Grund auf geheilt.

36. Sie dienen gegen Beulen und Flecken, mögen sie von einem Stoß oder Schlag herrühren.

37. Wenn jemand nicht mit Appetit essen kann, bringen sie den verlorenen Geschmack wieder.

38. Bei großer Blutarmut bringen sie auch die verlorene Farbe wieder, wenn die Tropfen eine Zeitlang
morgens genommen werden. Sie reinigen das Blut und bilden neues, auch fördern sie dessen Umlauf.

39. Rheumatische Schmerzen in den Gliedern werden genommen, wenn man sie morgens und abends
einnimmt und auf die schmerzenden Stellen feuchte Lappen legt.

40. Sie heilen gefrorene Hände und Füße, selbst wenn es offene Stellen gäbe. Sooft als möglich,
besonders aber in der Nacht, soll man mit den Tropfen befeuchtete Lappen auflegen.

41. Auf Hühneraugen lege man ein mit den Tropfen befeuchtetes Bäuschchen und halte die schmerzende
Stelle stets feucht. Nach drei Tagen fallen sie von selbst heraus, oder man kann sie schmerzl
os herausschälen.

42. Sie heilen auch Bisse von wütenden Hunden und anderen Tieren, indem man die Tropfen einnimmt,
denn sie heilen und vernichten alle Gifte. Die Wunden mit einem feuchten Lappen belegen.

43. Bei Pest und anderen ansteckenden Krankheiten ist es gut, wenn man am Tage öfters davon nimmt,
denn sie heilen Pestgeschwüre und -beulen, selbst wenn sie schon im Halse stäken.

44. Wer Nachts nicht gut schlafen kann, nehme vor dem Schlafengehen von diesen Tropfen. Bei
nervöser Schlaflosigkeit einen mit verdünnten Tropfen befeuchteten Lappen aufs Herz legen.

45. Einen Betrunkenen kann man mit zwei Eßlöffel davon auf der Stelle nüchtern machen.

46. Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken
den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz,
sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.

Wichtig: Alle angegebenen Mengen sollten mit Kräutertee oder Wasser verdünnt eingenommen werden.
Aus vorstehenden Punkten der »Alten Handschrift« geht die große und wunderbare Heilkraft dieser
Kräuterzusammensetzung hervor. Man kann mit Recht sagen, daß es wohl kaum eine Krankheit gibt, bei
der die Schwedenkräuter nicht helfen, zumindest aber gelten sie als Grundlage für jede Behandlung.

ANWENDUNGSARTEN

Innerlich:

Prophylaktisch nimmt man nach Angabe der »Alten Handschrift« morgens und
abends je einen Teelöffel verdünnt.

Bei Unpäßlichkeiten jeder Art können 3 Teelöffel verdünnt genommen werden.

Bei bösartigen Erkrankungen sind 2 bis 3 Eßlöffel täglich
wie folgt einzunehmen:

Je 1 Eßlöffel trinkt man verdünnt mit 1/8 Liter Kräutertee verteilt auf eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach jeder Mahlzeit.

Schwedenkräuter-Umschlag:

Je nach Stelle nimmt man ein kleineres oder größeres Stück Watte
oder Zellstoff, befeuchtet es mit Schwedenbitter und legt es auf die zu behandelnde
Stelle, die man vorher mit Schweinefett oder Ringelblumensalbe eingerieben hat.

Darüber kommt eine etwas größere Plastikhaut, damit die Wäsche nicht fleckig wird.
Dann erst bindet man ein Tuch darüber oder umwickelt mit einer Binde.

Den Umschlag läßt man je nach Erkrankung zwei bis vier Stunden einwirken. Wenn
es der Patient verträgt, kann man den Umschlag auch über Nacht lassen. Nach Abnehmen
des Umschlages pudert man die Haut ein. Sollten sich bei empfindlichen
Personen trotzdem Hautreizungen einstellen, muß man die Umschläge kürzer anwenden
oder eine Zeitlang ganz aussetzen. Personen, die allergisch sind, sollen die
Plastikhaut weglassen und nur ein Tuch darüber binden.

Auf keinen Fall darf man das Einfetten der Haut vergessen! Sollte schon ein juckender Ausschlag aufgetreten
sein, eventuell mit Ringelblumensalbe behandeln.

Nachzulesen ab Seite 61 hier:

http://zeitwort.at/index.php?page=Attac ... 765&h=eaa4 a39a2b80d31b6655df511


Hier ein Video (Teil 1 und 2), wie man den Schwedenbitter selbst herstellen kann:

http://www.youtube.com/watch?v=d7bfXtZD ... re=related

http://www.youtube.com/user/feuersucher ... aQRhFlldRY

Es gibt die Schwedenkräuter auch bereits fertig in der Apotheke, doch Achtung: Es sollte schon das Original nach Maria Treben sein und nicht eine abgewandelte Mischung des Apothekers.

Liebe Grüße

Carmen

Carmen
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 7. Mai 2013, 15:05


Eine kleine Anmerkung am Rande wie Schwedenbitter im Nu half:

Vor geraumer Zeit war eine Bekannte bei mir zu Besuch. Während wir uns unterhielten, bekam sie plötzlich Schweißausbrüche und eine starke Gallenkolik, ihre fünfte, wie sie sagte.

Ich brühte sofort eine große Tasse Zinnkrauttee auf und gab 1 EL Schwedenkräuter hinzu zum schluckweise Trinken.

Dann tränkte ich 2 Blatt Küchenkrepp mit Schwedenkräutern und legte sie auf die schmerzende Stelle, die zuvor mit Ringelblumensalbe eingerieben wurde, eine Plastikfolie darüber, danach wurde mit einem Handtuch abgedeckt.

Und was soll ich sagen? In weniger als 15 Minuten war der Spuk vorbei, der sonst viele Stunden gedauert hatte.

Jetzt trinkt sie täglich 1 Tasse Zinnkrauttee mit 1 TL Schwedenbitter.

Liebe Güße

Carmen

Carmen
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 7. Mai 2013, 15:15


Käuter für den kleinen Schwedenbitter:

10 g Aloe
5 g Myrrhe
0,2 g Safran
10 g Sennesblätter
10 g Kampfer **
10 g Rhabarberwurzel
10 g Zittwerwurzel
10 g Manna
10 g Theriak venezian
5 g Eberwurzwurzel
10 g Angelikawurzel

Die Schwedenkräuter setzt man mit eineinhalb Liter 38- bis
40%igem Kornbranntwein oder sonst einem guten Obstbranntwein
in einer breithalsigen 2-Liter-Flasche an und läßt sie 14 Tage
in der Sonne oder in Herdnähe stehen.

Täglich wird geschüttelt, ebenso vor dem Abseihen in eine kleine Flasche und vor Gebrauch.

Die andere Menge kann unbegrenzt auf den Kräutern
verbleiben. Man füllt die Flüssigkeit in kleine Flaschen, die man
gut verschließt und kühl aufbewahrt.

So kann man sich dieses Elixier viele Jahre erhalten. Je länger es steht, desto wirksamer.

* Statt Aloe kann auch Enzianwurzel oder Wermutpulver verwendet werden.
** B e i Kampfer darf nur Naturkampfer genommen werden.

Nachzulesen hier ab Seite 61:

http://zeitwort.at/index.php?page=Attac ... b6655df511

Liebe Grüße

Carmen


Lena
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Lena » 7. Mai 2013, 16:01

Danke dir, liebe Carmen,
das ist mir sehr hilfreich.

:arrow: Die Kräuter verbleiben also im Alkoholauszug nach der mengenmäßigen Gebrauchsabfüllung!

Ich kann nicht an meine beiden Aloen, die Wermutpulver-Herstellung ist mir aus meinem Kräutergarten geläufig, wo der Kampfer kraftvoll austreibt. Jedoch dee Restbestandteile und das Abwiegen.

Bitte, woher beziehst Du deine Schwedenkräuter-Originalmischung, um dir der Zutaten sicher zu sein?

Bitte, wie heiß darf der Zinnkraut-Tee sein, dem Du den Schwedenbitter-Auszug beimengst?
Den Ackerschachtelhalmtee (Zinnkraut-Tee) habe ich als Kaltansatz kalt getrunken. Im Kaltansatz-Tee lässt sich der Schwedenbitter ideal zufügen.

Mit liebem Dank für diese Idee von Dir
Lena


p.s.: "Das Rezept wurde nach dem Tode des berühmten schwedischen Arztes, des Rektors der Medizin, Dr. Samst, unter seinen Schriften gefunden. Dr. Samst verunglückte beim Reiten in seinem 104. Lebensjahr. Seine Eltern und Großeltern hatten ebenfalls ein patriarchalisches Alter erreicht."
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Carmen
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 7. Mai 2013, 16:42



Bitte, woher beziehst Du deine Schwedenkräuter-Originalmischung, um dir der Zutaten sicher zu sein?


Liebe Lena, ich habe das große Glück, daß ein pensionierter Apotheker, der den Original-Schwedenbitter für sich und seine Familie herstellt, mir davon abgibt.

Bitte, wie heiß darf der Zinnkraut-Tee sein, dem Du den Schwedenbitter-Auszug beimengst?


Ich beachte Maria Trebens Hinweise: Wasser zum Kochen bringen, auf 1/4 l nehme ich einen gehäuften Teelöffel Zinnkraut, überbrühe ihn und lasse ihn ca. 3 Minuten ziehen. Dann gebe ich 1 Teelöffel Schwedenkräuter hinzu, das wars!

Aus dem Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes", das Du hier online lesen kannst:

http://zeitwort.at/index.php?page=Attac ... 765&h=eaa4

Seite 58 - Zinnkraut:

ANWENDUNGSARTEN (Zinnkraut)

Teeaufguß: 1 gehäufter Teelöffel Zinnkraut auf 1/4 Liter Wasser, brühen.

Dunstumschlag: Eine gehäufte Doppelhand Zinnkraut kommt in ein Sieb, das man über kochendes
Wasser hängt. Wenn das Kraut heiß und weich ist, hüllt man es in ein Leinentuch
und legt es auf die kranke Stelle. Unbedingt warm einpacken! Mehrere
Stunden oder über Nacht einwirken lassen.

Sitzbäder: 100 g Zinnkraut werden über Nacht im kalten Wasser angesetzt, am nächsten Tag
bis zum Kochen erhitzt und dem Badewasser beigegeben. 20 Minuten Badedauer.

Nicht abtrocknen, feucht in den Bademantel, 1 Stunde im Bett nachdunsten. Das
Badewasser muß bis über die Nieren reichen.

Tinktur: 10 g frisches Zinnkraut wird mit 50 g echtem Kornbranntwein angesetzt. 14 Tage
in der Sonne oder Wärme stehen lassen. Täglich schütteln!

Breiumschlag: Frisches Zinnkraut wird gut gewaschen, auf einem Holzbrett fest zerrieben bis ein
Brei entsteht.

Liebe Grüße

Carmen

Carmen
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 7. Mai 2013, 17:05



Hier noch ein Link zum Schwedenbitter:

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/page ... bitter.htm

Liebe Grüße

Carmen

Lena
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Schwedenkräuter - Schwedenbitter bei Krebs

Beitragvon Lena » 14. Mai 2013, 16:02

"Der Name Schwedenkräuter kommt nicht etwa daher, daß es schwedische Kräuter sind, Schwedenkräutersondern vom schwedischen Mediziner Dr. Klaus Samst.
Er war ein Anhänger von Paracelsus und hat im 18. Jahrhundert diese Mixtur wiederentdeckt, die schon lange in seiner Familie herumgereicht wurde. Das Rezept kommt aber wahrscheinlich von Paracelsus, der es vernutlich wiederum von den alten Ägyptern abkopiert hat. Es ist also eine sehr alte Mixtur, die schon seit tausenden von Jahren ihre Heilwirkung unter Beweis stellt.

Andere Namen für die Schwedenkräuter-Tinktur sind auch "Langes Leben Elixier", "Universaltropfen", "Lebenselixier" oder "Bitterer Schwedentropfen"."


Danke liebe Carmen,
ich danke dir für alle deine Angaben hier! Ich habe mir den Kleinen Schwedenbitter am Freitag noch angesetzt und auf die Fahrt mitgenommen. War das ein Duft, der der Papiertüte entströmte!
:GS21 Ich schüttele ihn täglich und freue mich auf seine Anwendung innerlich wie äußerlich, so wie du es nach Maria Treben zitiert hast. :erq3

Heute habe ich einen zweiten angesetzt, und werde diesen dann bei meinem Mann zu einstündigen Augenauflagen verwenden. Er protestiert nicht, und weiß, dass er eine Stunde täglich für die Auflagen zum Entspannen einzuplanen hat.


Wie Maria Treben aus Zeitschriften entnahm, haben die von ihr angeratenen Schwedenkräuterumschläge auf die Augen bei Netzhautablösung, Netzhautblutung und poröser Netzhaut erfolgreich gewirkt. Alle diese Menschen standen vor der Erblindung. Die Umschläge werden täglich 1 Std. lang auf die geschlossenen Augen gelegt. Man soll jedoch nicht versäumen, auch auf gesunde, vor allem überanstrengten Augen vorbeugend diese Umschläge zu legen, nebenbei die Augenlider morgens und abends mit Schwedenbitter bestreichen, gleichzeitig zu den Augenwinkeln mit dem Zeigefinger Schwedenbitter führen. Man kann sich auf diese Art und Weise bis ins hohe Alter eine gute Sehkraft erhalten.

Krebs: :arrow: "da sie die Bauchspeicheldrüse ausheilen, kann man auch Zuckerkranken diese Tropfen empfehlen."

Die Heilung der Bauchspeicheldrüse ist an der Krebsheilung beteiligt. Wer sich für diese Zusammenhänge interessiert, kann der Bio-Ionisierung nach Dr. Carey Reams und seinen Krebsheilungsraten folgen. Siehe auch unter: http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=36&t=97&p=234&hilit=Reams#p234

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

Lena
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Kleine Schwedenkräuter-Einnahme begonnen

Beitragvon Lena » 18. Mai 2013, 14:32

Liebe Carmen,
vor meiner Abfahrt heute, will ich Dir noch danken. Habe gestern meine erste Einnahme nach Maria Treben bei Krebs eingenommen und die Umschläge begonnen. Dies, heute als SM-"Gesunde".

Das ist ja ein bitterschwerer Trank! Die ersten Eindrücke dieses 1 EL auf 1/8 L Kräutertee schluckweise verteilt auf 30 Min. vor und nach dem Essen 3 Mal täglich hinterließ, war, was das Petroleum und meine homöopathische Neurodermitis-Heilungskur nicht vermochte.

Zu Anfang fühlte ich mich wie in einem weißen Lift nach oben. Dann fühlte ich meinen Mund als von innen geschlossen. Der starke, bittere Geschmack wich nicht mehr von der Zunge. Heute Schmerzen an Körperstellen, die wohl auf akut ausgelöste Entgiftungsvorgänge hinweisen.

Die Schwedenbitter-Einnahme reduziert erheblich den Appetit und die Menge des Essens.

Die Umschläge lindern Brennen und Juckreiz.

Jetzt stehen noch die Augenumschläge meines Mannes damit bevor.

Lieber Gruß Lena
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35 Gramm Muskatbohne (!) im Großen Schwedenbitter

Beitragvon Lena » 27. Sep 2014, 15:06

http://heilen-mit-schwedenkraeutern.de/buch/grosser-schwedenbitter.htm
"Muskatnuss im großen Schwedenbitter?

In vielen Rezepten für den großen Schwedenbitter findet man 35 Gramm Muskatnuss, in anderen Rezepten, unter anderem Maria Trebens erster Buchauflage, hingegen 35 Gramm Muskatbohne.

Muskatbohnen sind mitnichten das Gleiche wie die Muskatnuss, sie sind sogar erheblich unterschiedlich. Die Muskatbohnen sind eine relativ unbekannte Heilpflanze aus Brasilien, die eine milde Wirkung auf das Verdauungssystem haben. Sie sind ein wenig kampferähnlich, weil sie ähnliche ätherische Öle enthalten. Aber sie sind wesentlich sanfter als der Kampfer.

Der Geschmack und Geruch der Muskatbohnen ähnelt in geringem Maße der Muskatnuss, weshalb sie manchmal in der Küche als Ersatz für Muskatnuss verwendet werden. Ihr muskatähnliches Aroma ist jedoch sehr viel sanfter als das der Muskatnüsse.

Da die Muskatbohnen mild sind, kann man sie dem großen Schwedenbitter durchaus in großer Menge beifügen.

Wenn man in die Mischung des großen Schwedenbitters jedoch 35 Gramm Muskatnuss geben würde, dann hätte er wohl eine sehr unangenehme Wirkung.

Muskatnuss in so großen Mengen bewirkt Übelkeit und kann auch zu Halluzinationen führen. Daher verwendet man Muskatnuss auch in der Küche immer nur in kleinen Mengen.

Wenn man noch nie von der Muskatbohne gehört hat, was wohl auf die meisten Menschen zutrifft, dann kommt man leicht auf die Idee, dass eigentlich Muskatnuss gemeint sein soll. Aber 35 Gramm Muskatnuss sind einfach zu viel für die große Schwedenbitter Mischung."


Lieber Gruß Lena
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Re: Schwedenkräuter - Schwedenbitter

Beitragvon Carmen » 29. Sep 2014, 11:22

Liebe Lena, weiter oben hast Du gefragt:

Bitte, woher beziehst Du deine Schwedenkräuter-Originalmischung, um dir der Zutaten sicher zu sein?


Meine Antwort:

Liebe Lena, ich habe das große Glück, daß ein pensionierter Apotheker, der den Original-Schwedenbitter für sich und seine Familie herstellt, mir davon abgibt.


:ER!

Heute liefen mir beim "Aufräumen" meines PC diese Notizen über den Weg, die ich mir vor geraumer Zeit mal gemacht hatte:

:ER!

Bezugsquellen für den echten Schwedenbitter, der auch Safran und Theriak und keinen synthetischen, sondern echten Kampfer enthält, gibt es bei diesen Apotheken:

http://www.lindenapo-gruenberg.de/

http://www.rosenapotheke-ruesselsheim.d ... m.7.0.html

http://www.apo-blaue-bruecke-tuebingen.de/

http://www.sicherersche-apotheke.de/

http://www.apotheken.de/club/80331/loew ... muenchens/

http://www.elefanten-apotheke-mm.de/ind ... =start.php

:ER!

Liebe Grüße

Carmen


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