Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Naturfan
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Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Naturfan » 1. Jul 2015, 17:58

Hallo an alle! Ich lese schon seit langem immer wieder bei euch im Forum, habe mich aber bis jetzt nicht aufraffen können, mich anzumelden. Jetzt habe ich es endlich geschafft aus meinem Schneckenhaus rauszugehen.

Meine Geschichte beginnt vor ca. 7 Jahren, da entdeckte ich in der rechten Brust zwei kleine Verhärtungen. Nach Vogel-Strauss-Manier redete ich mir ein, das ist nichts, das vergeht wieder. Zu der Zeit hatte ich gerade privat einige Probleme, gleichzeitig begannen durch die Wechseljahre die Monatsblutungen immer schlimmer zu werden. Ich war nur noch müde und damit beschäftigt, meine Blutungen in den Griff zu bekommen, dass ich meinen Tumor, der in der Zwischenzeit immer größer wurde, ignorierte. Vor 2 Jahren kam dann der Supergau - ich wäre fast verblutet und kam mit einem Hämoglobinwert von 2,0 halbtot ins Krankenhaus. Dort knallte mir der Oberarzt "fortgeschrittenes Mamma-Carcinom um die Ohren. Gebärmutter muss raus (sollte bei der Ausschabung keine bösartigen Zellen gefunden werden, dann wird es eine kleine Operation, sonst muss grösser "ausgeräumt" werden. Gegen den Tumor muss erst Chemo gemacht werden, dann erst Op. Ich war geschockt und wachte endlich aus meinem "Koma" auf. Nach 4 Blutkonserven war ich kräftig genug, dass meine Lebensgeister wieder erwachten und ich nach 3 Tagen aus dem Krankenhaus flüchten konnte. Ich habe mir damals geschworen, lieber sterbe ich (was ich aber nicht vor habe) als mich in die Behandlung dieses menschenverachtenden Systems zu begeben.

Ich suchte mir eine Heilpraktikerin und begann eine miasmatische Homöopathie-Behandlung nach Rosina Sonnenschmidt.
Vor einem Jahr habe ich dann 10 Protokoll-Infusionen nach Dr. Kremer bekommen, die die Mitochondrien regenerieren sollten und zusätzlich Sanum-Therapie
Danach ca. 10 hochdosierte Vitamin C Infusionen
Dazu ständig wechselnde Nahrungsergänzungen.

Durch die ganzen Behandlungen ging es mir immer besser, ich bin wieder zu Kräften gekommen.

Meine Eigentherapie sieht seit ca. 3 Monaten so aus:
Fast täglich lange Basenbäder, Kräutertee von Jentschura zum Schlackenlösen,
4 x täglich Kamutsaft, Camu-Camu und Acaibeere
3 x täglich RMS-Tropfen
Regenwald-Darmreinigungskur und Regenwaldtee
und seit 3 Wochen Fußreflexzonenmassage.

Der Tumor hat sich deutlich zurückgebildet. Vor 2 Jahren hatte ich noch die Befürchtung, dass die Haut bald reisst. Inzwischen ist wieder eine stabile Haut über den Tumor, der auch nicht mehr so entzündet ausschaut und auch nicht mehr juckt oder schmerzt. Allerdings ist er ja immer noch sehr groß und es wird wohl noch ein langer Weg. Aber mir geht es momentan ausgezeichnet.

Naurfan

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ralfdingo
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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon ralfdingo » 1. Jul 2015, 19:43

Ich bin froh das du es geschafft hast dich hier an zu melden was manchmal ja nicht so leicht ist. Ich bin auch froh das du deinen Weg gefunden hast. Es ist immer sehr schwierig sich auf sich zu verlassen, niemals den Mut verlieren und offen zu bleiben fuer alles was einem hilfreich erscheint. Unser leben ist eine Schule und der Lernstoff sind wir in dieser Welt. Lernen wir uns und das leben wirklich zu lieben so wie wir sind so haben wir eine gute Chance hier auch alt zu werden.
Also herzlich willkommen hier

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Carmen » 2. Jul 2015, 10:34

Hallo Naturfan, auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich denke, Du bist auf einem sehr guten Weg und hoffe, daß Du hier im Forum noch weitere Anregungen findest.

Alles Gute und liebe Grüße

Carmen

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Naturfan » 2. Jul 2015, 20:19

Lieber Ralf, liebe Carmen

danke für die herzliche Aufnahme in eurem Forum.

Hannelore (Naturfan)

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon trust_in_nature » 2. Jul 2015, 21:22

Hallo Hannelore,

ich möchte dich auch begrüßen :) beachtlich, wie gut und lange du deinen Tumor schon unter "Kontrolle" hast ! Ich finde es immer wieder faszinierend, wie gut und lange Patienten mit fortgeschrittenem Tumor im Gegensatz zu den Menschen mit Chemo leben bzw ÜBERLEBEN .. leider musste ich damals zusehen wie diese Chemo meinem Opa und meiner Oma das Letzte gegeben hat und sie am Ende daran gestorben sind meine Mutter hingegen lehnte nach der ersten Chemo die nichts brachte weitere 2 male ab und sie lebt noch und dies schon lange und gut :) ( übrigens auch Mamma Karzinom ).. ich wünsche dir auch das Beste ,und bin davon überzeugt, dass du es auch schaffst dem Krustentier den Gar auszumachen :)

lG Leni

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon tigrib » 17. Aug 2015, 20:40

Liebe Hannelore,
Wenn auch verspätet, auch von mir ein herzliches Willkommen. Deine Geschichte macht Mut, auch mit SMunbehandelten Krebs viele Jahre zu leben. Ich drücke dir die Daumen, dass er irgendwann ganz verschwindet.
LG Moni

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Naturfan » 12. Okt 2015, 11:38

Hallo zusammen,

leider habe ich keine guten Neuigkeiten - war gerade für 3 Wochen im Krankenhaus wegen Knochenmetastasen!

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich die letzte Zeit öfters Kreuzschmerzen hatte. Eine Untersuchung habe ich immer vor mir hergeschoben, auch weil mein Mann in der Zeit beruflich sehr eingespannt war und ich abwarten wollte, bis er wieder weniger Stress hat und mich auch zum Arzt fahren kann (schöne Ausreden - oder?) Nun ja, das Schicksal wollte es anders. Mein Mann sollte eigentlich 16 Tage auf dem Oktoberfest arbeiten - am ersten Tag, ich war also allein zu Hause, bückte ich mich und brach vor Schmerzen auf dem Küchenboden zusammen. Für die 5 Meter bis zum Telefon im Wohnzimmer brauchte ich 1 Stunde auf dem Boden kriechend. Notarzt - Krankenhaus - CT - Knochenmetastasen, 1. Lendenwirbelkörper gebrochen! Nach 1 Woche Operation zur Stabilisierung der Wirbelsäule mit Titanschrauben.

Therapieoptionen der Ärzte: Heilung nicht mehr möglich, Tumor ist östogenempfindlich - also Hormonblocker, Bestrahlung des Wirbelkörpers, damit der Bruch heilen kann und die Schrauben nicht instabil werden und Biophosphonate

Jetzt bin ich wieder zu Hause. Meine Psyche ist ziemlich am Boden. Der Brusttumor ist in den letzten Wochen deutlich gewachsen. Ich war bis jetzt ja sehr zuversichtlich, dass ich es schaffe und alles im Griff habe - jetzt habe ich das blöde Gefühl versagt zu haben und weiß nicht, soll ich auf die Schulmedizin hören oder doch noch einmal alle alternativen Behandlungen versuchen (ich wüsste ja 2 oder 3 Heilpraktiker, die seit Jahren alternative Krebstherapien anbieten, aber ich weiß nicht, ob mein Geldbeutel dafür ausreicht)

Die Schmerzen und die Schwäche haben mir momentan die Lebenskraft genommen, ich bin ziemlich lethargisch und weiß nicht woher ich wieder Lebensfreude bekomme, es ist mir alles irgendwie egal - vielleicht sind es ja die Opiate, die ich gegen die Schmerzen bekomme.

Hannelore

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Carmen » 12. Okt 2015, 14:38

Liebe Hannelore, das tut mir sehr leid, fühl Dich umarmt.

Ich weiß nicht, ob Du von Cyber-knife schon gehört hast. Ist eine schonende schulmedizinische Behandlung. Ralf kann Dir dazu mehr sagen. Im Forum gibt es auch einige Einträge dazu.

Hier die Hinweis-Links, soweit ich weiß, werden die Kosten von Kassen übernommen. Cyber-knife-Zentren gibt in sehr vielen Großstädten.

http://www.cyber-knife.net/fileadmin/us ... -V1-11.pdf

http://www.cyber-knife.net/behandlung/beispiele.html

Vielleicht findest Du auch hier Hinweise, die Du auf jeden Fall mit einfließen lassen kannst.

http://zeitwort.at/index.php?page=Attac ... 47a477e033

Alles Liebe und alles erdenklich Gute und viel Kraft wünsche ich Dir.

Liebe Grüße

Carmen

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon Naturfan » 12. Okt 2015, 16:41

Liebe Carmen,

vielen Dank für deine Antwort.Zum Cyber-knife Centrum in München habe ich schon eine Anfrage hingeschickt, aber noch keine Antwort bekommen. Glaube aber, dass es bei mir eher nicht in Frage kommt, da es knochenabbauende Metastasen sind, die wahrscheinlich keine klaren Konturen haben. Ein andere Möglichkeit habe ich aber heute noch entdeckt, das wäre eine Protonenbestrahlung, die scheint wesentlich verträglicher und punktueller zu wirken als die übliche Bestrahlung. Mal sehen. Jetzt habe ich wenigstens schon mal die Fäden gezogen bekommen und ein anderes Schmerzmittel, mit dem ich hoffentlich wieder denken kann.

LG Hannelore

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Re: Seit 7 Jahren Tumor in der rechten Brust

Beitragvon ralfdingo » 13. Okt 2015, 20:06

Hannelore fühle doch mal ganz doll umarmt von mir ich bin leider ( leider für dich ) noch im Urlaub. Auch ist es klar das es keinen Unterschied macht auch wenn ich zu Hause bin. Aber auch Worte können helfen und die kann ich besser auf Eier Tastatur schreiben als auf einem Händy
Aber ganz wichtig. Nie anfangen mit hätte ich oder besser wäre gewesen. Das hilft ganz und gar nichts. Schau nach vorne und ich ganz persönlich habe noch nie etwas von vorne herein ausgeschlossen für mich gibt es nicht nur alternatieve Medizin sondern nur Medizin Punkt
Wir müssen oft alles probieren die Schulmedizin bei der punktgenauen Bestrahlung und bei der op bringt oft einen zeitvorsprung und setzt einen schlusspunkt unter gewisse Symptome die eigentliche Krankheit Mus man anderst eher ganzheitlich heilen und das kann die Schulmedizin nicht deshalb sagt sie nicht heilbar
Aber ob das stimmt werden wir erst noch herausfinden Kopf hoch und weiter geht's
Ciao ralf


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