Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Antworten
machsmöglich
Beiträge: 49
Registriert: 1. Sep 2018, 23:01
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 1. Feb 2019, 07:12

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einige Bücher empfehlen, die wahrhaftig sehr lehrreich sind und begleitend beim Krebs helfen. Wie haben es die Menschen vor unseren Generationen mit ihrem Krebs gemeistert und was konnten die damals anwesenden "Kräuterweiber und Bauerndoktoren" machen? Dieses Buch von Johanna Schleich eröffnet völlig neue Perspektiven aus den Mitteln der Natur. Sie legt geheime Rezepte der Heilkundigen nahe. So können bestimmte Nebenerkrankungen bei Krebs wie Augenleiden oder zusätzliche Geschwüre recht schnell behoben werden mit Kräutersäckchen oder Milchessig beispielsweise. Kein großer Aufwand, keine großen Kosten, nur Ausdauer, Spaß am Sammeln von Blüten und Blättern und Lust am Köcheln. Dieses Buch lohnt sich zu lesen.

Was mir sehr wichtig erscheint, ist die Psychoonkologie. Der Dialog mit einem selbst und mit dem Krebs kann bereits einige Wunder vollziehen. Dr. Kristina Brode beschreibt in ihrem Buch "Angst als Chance" sehr nachhaltig die Möglichkeiten, die ein Krebspatient in der Psychoonkologie hat, um überleben zu können. Nicht nur zahlreiche Fallbeispiele sind glaubhaft dargestellt, sondern auch sehr viele Übungen sind sehr hilfreich, die Angst vor dem Krebs zu beenden und ein glaubhaft neues und schönes Leben zu beginnen. Dieses Buch macht Mut.

Kommt gut in den Februar hinein, habt Spaß und lebt Euer Leben. Alles Liebe wünscht Euch Marina

Benutzeravatar
ralfdingo
Site Admin
Beiträge: 1826
Registriert: 23. Feb 2013, 18:40
Wohnort: Viareggio

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von ralfdingo » 1. Feb 2019, 19:04

Hallo schreib das oder kopiere das doch bitte auch hier
viewforum.php?f=105
So wird es auch gefunden
Danke

machsmöglich
Beiträge: 49
Registriert: 1. Sep 2018, 23:01
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 2. Feb 2019, 04:17

Hallo ralfdingo, danke, das mache ich dann. Liebe Grüße und schönes WE, Marina

machsmöglich
Beiträge: 49
Registriert: 1. Sep 2018, 23:01
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 1. Apr 2019, 08:56

Hallo Leute,

heute schreibe ich Euch mal wieder nach langer Zeit. Mir geht es soweit gut, die Laborwerte sind besser geworden, aber der kleine Knoten fühlt sich nach wie vor ein bisschen wie eine Bleistiftspitze an. Offensichtlich will er nicht ganz gehorchen. Immerhin ist er drastisch von anfangs 3,5 cm auf ein Minimum geschrumpft. Mein AM sagte mir allerdings, dass es normal ist, dass nach einer bestimmten Zeit eine Ruhephase eintritt, wo sich kaum etwas ändert, dann aber nach und nach der Rückzug kommt. Für mich scheint es die letzte Phase zu sein, bis auch der letzte anfühlbare Knoten weg sein wird. Momentan reibe ich den Knoten mit Schwedenbitter zusätzlich zu den anderen Salben ein. Das tut mir gut und auch die Augen profitieren davon. MSM schützt meine Knochen und Gelenke. Rohkost ist nach wie vor mein Tagesessen. Das Gute an der ganzen Sache ist, dass ich normal abgenommen habe. Was ist normal? Bei Krebspatienten geht der Abnemprozess ab einer bestimmten Stufe recht schnell. Ich habe durch das Weizengras am Morgen und am Abend und ansonsten nur Rohkost am Tag 2,5 Kg pro Monat abgenommen. Das hat einen gesunden Charisma und keine Jo-jo-Effekte. Mein AM meint, dass ich es, wenn ich weiter so diszipliniert bin, nicht immer nur an Krebs denke, mir Ziele setze, normal arbeite und viel lache, es bis August geschafft haben werde, dass sich kein Knoten mehr fühlen lässt. Ja, ich bin glücklich!

Wie geht es Euch? Wäre schön, wenn es hier im Forum nicht nur zum Lesen käme, sondern auch zum Austausch. Davon profitieren wir alle und für so manchen anderen Brustkrebspatienten wäre es eine Erleichterung.

Ich wünsche Euch allen schnellstmögliche Gesundheit, ein frohes Lachen und eine schöne Frühlingszeit.

Alles Liebe, Marina

Benutzeravatar
ralfdingo
Site Admin
Beiträge: 1826
Registriert: 23. Feb 2013, 18:40
Wohnort: Viareggio

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von ralfdingo » 1. Apr 2019, 09:32

Danke der Nachfrage
Mir geht es sehr gut ich genieße diesen Frühling und versuche jeden Tag etwas gutes fuer mich zu tun
Das heisst eine schönen Moment zu haben
Das es dir besser geht und du so zuversichtlich bist freut mich und ich lese gerne was du schreibst
Auch wenn du wieder gesund bist schau immer mal wieder rein und sag hallo

gudrun1960
Site Admin
Beiträge: 369
Registriert: 7. Jul 2018, 07:58
Wohnort: NRW

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von gudrun1960 » 1. Apr 2019, 09:47

Liebe Marina,

wie schön, daß Du solche Fortschritte machst!! Ja, der Anteil der schreibenden Mitglieder ist übersichtlich. Aber viele schauen sich die Beiträge an und das ist ja auch schon gut. Immerhin wurde Dein Thema schon über 3000mal angeklickt.

Mit Dir haben wir zumindest wieder jemand, der den die Sache ohne Stahl, Strahl und Chemo angegangen ist. Für mich steht fest, daß Krebserkrankungen durch Fehler entstehen, die häufig schon viele Jahre zurückliegen. Auch glaube ich, daß jede Krankheit ein Lernprozeß ist. Vielleicht auch die letzte Warnung, den bisherigen Alltagstrott zu ändern. Wer das erkennt und so wie Du und einige andere fest überzeugt ist, wieder gesund zu werden, ist auf einem sehr guten Weg zur Heilung. Dazu gehört natürlich Durchhaltevermögen und Überzeugung. Das Schlimmste ist vermutlich, die Angst in den Griff zu bekommen und den Glauben an die eigene Kraft und Stärke zu finden.
Ein riesiges Problem ist der Druck seitens der Ärzteschaft. Kein Tumor entsteht von jetzt auf gleich. Aber viele lassen sich in Schiene von Chemo und Co. drängen. Sie entscheiden letztendlich nicht mehr eigenverantwortlich, sondern geben die Verantwortung an Fremde (Chirurgen, Onkologen, Radiologen) ab, indem sie sich deren Druck beugen. Ich kritisiere niemanden, der sich für den schulmedizinischen Weg entscheidet. Aber es sollte niemals mit Zeitdruck verbunden sein. Diesen Druck habe ich ja letztes Jahr bei meiner Mutter erlebt. Weil sie durch die Krebserkrankung meines Vaters genau wußte, was auf sie zukommt, hat sie sofort entschieden es anders zu machen. Wir wissen noch nicht, ob das alles klappt. Ich bin aber froh, daß meine Mutter zumindest mal schon neun Monate hatte, in der sie noch die Frau ist, die ich kenne. Sie hat ja auch Fortschritte zu verzeichnen und ist nicht, wie der HNO orakelt hat noch vor Weihnachten als Notfall-OP in die Klinik gekommen.

Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ich von Dir lese und wünsche Dir von Herzen, daß Dein Weg weiterhin so erfolgreich ist.

Herzliche Grüße

Gudrun

machsmöglich
Beiträge: 49
Registriert: 1. Sep 2018, 23:01
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 1. Apr 2019, 16:38

Liebe Gudrun,

danke für Deinen Kommentar. Ich habe vor 40 Jahren Medizin studiert und hatte einen Professor, der mich lehrte und meinte, dass alles, was wir Krebs nennen, längst nicht immer Krebs ist. Manchmal werden Tumore als solche bezeichnet, sind es aber nicht. Ob es hier um das liebgewonnene Geld der Pharmaindustrie geht, bleibt offen. Die Schulmedizin ist aus der Natur entstanden und nicht umgekehrt. Krebs kann durch viele selbstgemachte Inszenarien entstehen wie Stress, Gifte, Umwelt, Ernährung usw. Diese Krake kann Jahre, ja sogar Jahrzehnte in uns ruhen, ohne dass wir sie bemerken. Wenn dann das Maß voll ist, kommt sie zum Ausbruch.

Als ich das erste Mal mit 38 Jahren Gebärmutterhalskrebs hatte, gab der Chefarzt des hiesigen Krankenhauses mir noch ein Jahr zu leben. Ich erinnerte mich an die Worte meines Professors, der sagte, dass Chemo und Bestrahlung lediglich den Zustand lindern könnte, das Gewebe aber noch sehr viel mehr angreift und schließlich die Krebserkrankung fortschreitend ist. Also ließ ich das sein und gab mir die Kante. Ich musste mein Leben ändern und wechselte von der Schulmedizin zur Alternativmedizin.

Vor 18 Jahren wurde mein Mann krebskrank und hatte zudem multiple Erkrankungen, die sich nacheinander herausstellten. Ich schmiß meinen Beruf hin und pflege seit dem meinen Mann. Es waren sehr schwere Jahre, sodass ich 2011 selbst die Diagnose Mamakarzinom bekam. Als ich gesehen und gespürt habe wie er behandelt wurde, dagegen gekämpft und überall über die Mißstände in der Schulmedizin publiziert habe, war mir klar, dass ich nie mehr einen Schulmediziner in unserem Bereich aufsuchen werde. Besonders beliebt machte ich mich damit nicht gerade. Ich begab mich zu einer Heilpraktikerin nach Bremen und wurde geheilt.

Für mich stand beinahe fest, dass der Krebs rückfällig werden wird, wenn ich nicht absolut mein Leben ändere und auch mal ein wenig an mich denke. Der Krebs kam letzten September zurück. Kein Wunder im Bereich der Pflege, wenigen Stunden Schlaf, Druck mit den Ärzten und Ämtern und vieles mehr. Dann habe ich völlig umgespult und habe Stress- und Selbstmanagement gelernt, was ungeheuer geholfen hat. Man lernt die Ängste abzubauen, wie man mit sich selber umzugehen hat in Stresssituationen und findet zum ICH wieder zurück. Das kann ich nur jedem ans Herz legen, der Krebs hat oder Krebspatienten pflegt und selber in diese Zwiclmühle zwischen Pflege und Krebs gerät.

Wichtig ist wirklich, dass wir uns der Natur anvertrauen, den Glauben an uns selber haben, zu uns selbst zurückfinden und diszipliniert den positiven Weg ins Leben gehen, Jeder Moment ist ein Geschenk, an dem wir uns freuen und uns glücklich fühlen. Was noch sehr wichtig ist: Lasst allen Hass aus Eurem Leben und ersetzt ihn mit Liebe, egal in welcher Situation, es hilft enorm. Angst, Hass, Stress und vieles mehr sind die meisten Krebsverursacher. Das nur nebenbei.

Liebe Gudrun, ich wünsche Dir und Deiner Mama alles Liebe und beste Gesundheit. Es ist das Wichtigste was zählt und was man nicht kaufen kann. Diesen inneren Reichtum zu pflegen sollte uns allen am Herzen liegen.

Liebe Grüße, Marina

Carmen
Beiträge: 1128
Registriert: 5. Mär 2013, 10:59

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von Carmen » 1. Apr 2019, 16:56

Hallo liebe Marina,

ein herzliches Dankeschön für diesen wundervollen und mutmachenden Beitrag, der hoffentlich von vielen Betroffenen gelesen wird. Ich wünsche Dir und Deinem Mann weiterhin nur das Allerbeste.

Ganz liebe Grüße

Carmen

machsmöglich
Beiträge: 49
Registriert: 1. Sep 2018, 23:01
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von machsmöglich » 1. Apr 2019, 17:10

Herzlichen Dank, liebe Carmen, das freut mich sehr. Vielleicht kann ich durch meine Erfahrungen etwas dazu beitragen, die seelische und physische Anspannung zu nehmen und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes mit Mitteln der Natur zu helfen.

Von Herzen gerne, Marina

Carmen
Beiträge: 1128
Registriert: 5. Mär 2013, 10:59

Re: Brustkrebs-man kann nicht allen trauen

Beitrag von Carmen » 1. Apr 2019, 19:48

Liebe Marina,

da bin ich mir ganz sicher. Ich freue mich auf Deine Einträge.

Liebe Grüße

Carmen

Antworten

Zurück zu „Brustkrebs“