Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpflanzen

Lena
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Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpflanzen

Beitragvon Lena » 3. Jul 2013, 16:54

Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) - Heilpflanzen und ihre Anwendungen

:ER! Bei Prostataleiden und Nierenerkrankungen:
Birke und Brennnessel
Die Birke-Inhaltsstoffe können auch kleine Nierensteine lösen oder der Bildung von Nierensteinen vorbeugen ohne dabei die Niere zu reizen. Der Tee ist deshalb auch angebracht bei chronischem Blasenkatarrh.
Blut reinigende Tee-Rezeptur: je 30 g Birkenblätter - Schlüsselblumenblüten mit Kelch – Brennnesselblätter gut mischen. Tee 5 Minuten ziehen lassen und absieben, 3 Mal täglich ungesüßt nach den Mahlzeiten trinken. Bei Nierensteinen diese Teekur über mehrere Monate fortsetzen.

:ER! – die
Echte Goldrute (Solidago virgaurea) Bei Prostataleiden: die Echte Goldrute mit dem Kleinblütigen Weidenröschen (s.u.) im Tee mischen. Teemischung bei Ödeme durch Herz- oder Nierenleiden: 60g Goldrute und je 20g Hauhechel und Birkenblätter 3 x täglich 1 EL auf 1 Tasse Wasser ziemlich heiss getrunken. – Goldruten-Tinktur: dunkles Schraubglas mit frischem zerschnittenem Goldrutenkraut füllen. Mit 70% Alkohol übergießen, verschließen und an einem warmen Ort ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. Gelegentlich schütteln. Abseihen und in Tropfflaschen füllen. 3 x 20 Tropfen täglich in etwas Wasser einnehmen.

:ER!
Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Bei schmerzhaften Blasen- und Prostata-Entzündungen und bei Altersdiabetes:

:ER! Pappelknospentee (Gemmae populi) zur Verbesserung der Harnsäureausscheidung, bei Blasenleiden und Prostataerkrankungen, bei Rheuma und Gicht: 1 TL getrocknete oder frische Knospen pro Tasse Wasser, mit kochendem Wasser überbrühen, 5 Min. ziehen lassen und abseihen. 2 Tassen täglich schluckweise trinken. –

:ER!Homöopathie: Populus tremuloides Michx., die amerikanische Espe, war die ursprüngliche Grundlage (innere frische Rinde junger Zweige und Blätter). Dann setzte man auch die Zitterpappel ein. Julius Mezger berichtet in seiner homöopathischen Arzneimittellehre von der positiven Wirkung bei Blasenentzündung besonders bei alten Leuten oder bei Prostatavergrösserung (wenn nach dem Wasserlassen krampfartige und oft brennende Schmerzen hinter dem Schambein auftreten) und bemerkt, dass beide Arzneimittel in ihrer Wirkung gleichgestellt werden können. Madaus erwähnt einige Fälle von Prostatahypertrophie, die mit der einheimischen Art mit einer Potzenz von D1 und D2 erfolgreich behandelt wurden.

:ER!
Quecken-Wurzeltee (wie beim Ackerschachtelhalm: 2 - 3 TL Wurzeln mit verbleibenden Blatt- und Grasteilen, gewaschen, von den Nebentrieben befreit – oder getrocknet mit 150 ml kaltem Wasser angesetzt und dann langsam erhitzt bis zum Kochen und nach 5-10 Min. abgeseiht. Bis zu 4 x täglich 1 Tasse schluckweise trinken (außer bei Ödemen, die aus einer Herz- oder Niereninsuffizienz resultieren) oder noch besser wirksam als frisch gepresster Jungbrunnen- Pflanzensaft (Kempo), der jeder Frühjahrsmüdigkeit über die Blutreinigung den Garaus macht, ist ein leicht Harn treibendes Behandlungsmittel bei Blasen- und Nierenleiden, Nierengrieß, des Harnwegs, bei Prostatavergrößerung und Prostatadenom.

:ER! Rotklee (Trifolium pratense) als 4-6 Wochen entgiftende Entschlackungskur und zur Blutreinigung, unterstützt die Leber, regt die Gallenfunktion an und hilft dem Körper bei Krebs: 4-6 TL getrocknete Blüten auf ¼ L kochendes Wasser geben und 15 Min. ziehen lassen, mit gutem Honig süßen. 2-3 Tassen/Tag und mindestens 2 L Mineralwasser täglich! Die wichtigste Medizin der Indianer in Britisch Columbia, die den ‚Red clover’ als Krebsmittel bei Magenkrebs einsetzen als 6 Wochen-Kur der Tee aus: 4-6 Blüten in ¼ L Wasser 15 Min. kochen, 2-3 Tassen/Tag trinken. Zellschützend bei hormonabhängigem Krebs (Brust-, Gebärmutter-, Prostatakrebs). – Äußerlich: Blütentee-Kompressen: lindern arthritische Schmerzen und Unterschenkelgeschwüre.

:ER! – Der
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) wird wie der Sonnenhut (Echinacea) als Kaltwasser-Teeauszug oder Tinktur bei Grippe und Erkältungen (maximal 2 Tassen pro Tag) eingesetzt bei Prostataentzündungen, Leber-, Milz- und Gallestörungen, bei Steinen und Infektionen im Nieren- und Harntrakt. Sie ist eine der wichtigsten Pflanzen, um den Leberstoffwechsel anzuregen und wirkt bei Leberschwellungen und Gelbsucht.

:ER! – das
Kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum Schreb.) das Heilkräftigste unter den zahlreichen Selbstmedikationen nun auch von Dr. Arntzen (Berlin) medizinisch unüberseh- und unübergehbar ist anerkannt, die hervorragend heilende Wirkung bei Prostata-Beschwerden (Harnträufeln oder Harnverhaltung älterer Menschen, vergrößerter Vorsteherdrüsen beim Mann, Blasenentzündung bei Mann und Frau, Prostata-Adenom und Prostata-Krebs. Teilweise erfolgreich bei Blasenkrebs sind die Blütensprosse und Wurzeln des Kleinblütigen (aber auch des schmalblättrigen) Weidenröschen. Es empfiehlt sich die Teemischung mit der Brennnessel, der Goldrute und dem Sonnenhut, nebst dem Kauen von Kürbiskernen. Bei diesen Erfolgen ist der Österreicherin Maria Treben (1907-1991) zu danken, die diese entzündungshemmende und Wasser treibende Pflanze, auch bei Nierenerkrankungen sowie Nierenunterfunktionen, wieder Kund machte. – Weidenröschen-Tee: 1 EL blühendes Kraut oder 1 geh. TL getrocknetes Kraut auf 1 Liter Wasser (nur kurz aufbrühen und kaum ziehen lassen) als länger andauernde Phytotherapie oder als Harnfluss-Regler täglich je 1 Tasse nur schluckweise trinken: morgens nüchtern und abends 30 Min. vor der letzten Mahlzeit. – Akute Dosierung: 1 EL frisches Kraut oder 2 TL getrocknetes auf ¼ L kochendes Wasser 15 Min. ziehen lassen. 3 x täglich 1 Tasse nur schluckweise trinken.

:ER!
Vogelbeere (Sorbus aucuparia) auch Eberesche.
Vogelbeerentee aus getrockneten Blättern oder Früchte zur Heilung bei Grünem Star, Prostataleiden und bei Mandelentzündung. Die gekochten Beeren haben eine Durchfall widrige und Harn treibende Wirkung. Roh verzehrt sind die Beeren sehr unangenehm sauer, bitter und zusammenziehend, so dass es die Natur unmöglich macht, sie lebensbedrohlich kiloweise zu verzehren! In der roh verträglichen Menge wirken sie abführend. (Ein Erwachsener müsste 50-90 kg Vogelbeeren roh essen, um eine tödliche Dosis zu erreichen.) – Die Vogelbeeren-Marmelade bei Durchfall, Gicht, Rheuma und Lungenleiden, die von Fieber begleitet sind. Vogelbeerschnaps bei Magen- und Verdauungsstörungen.

:ER!
Weizenkeimöl nur kalt gepresst zusammen mit Sabal serrulata (Sägepalmenfrüchte) bei Prostatavergrößerung nach Dr. Alfred Vogel. http://www.homoeopathiewelt.com/einzelmittel/saegepalme-sabal-serrulatum-sabal-serrulata-serenoa-repens/ "Die Palmensamen enthalten ölige Komponenten, die sich bei Prostatavergrößerung (Prostatahypertrophie) positiv auf den Harntrakt auswirken. Dieses Heilmittel ist somit auch angezeigt, um das Prostataadenom, die krankhafte Vergrößerung der Vorsteherdrüse, zu behandeln. Diese Krankheit manifestiert sich in Miktionsbeschwerden mit häufigem nächtlichen Aufwachen, so stark ist der Harndrang. Die Prostata ist heiß und schmerzhaft, nimmt dabei stark an Volumen zu. Sabal serrulata kann auch bei schmerzhaften und häufigen Miktionen verordnet werden. Er verschafft Erleichterung im Zusammenhang mit der Parese des Blasenschließmuskels, Völlegefühl in der Blase und Blasenkatarrh. Gut zu wissen: Bei akuten urologischen Beschwerden jeweils morgens 3 Globuli Sabal serrulata C4 nehmen. In Verbindung mit Clematis erecta C5, vormittags gegen 10 Uhr und nachmittags gegen 16 Uhr genommen, sowie Cannabis C5 vor dem Schlafengehen wirkt Sabal Wunder. In der Behandlung der gutartigen Prostatahypertrophie liegt die gebräuchliche Dosierung bei 5 Globuli Sabal serrulata, 2 Mal pro Tag. Diese Dosis entspricht 2 Tabletten Sabal serrulata, 2 Mal pro Tag. Ein Gramm der flüssigen Lösung enthält 1.000 mg Urtinktur der frischen Pflanzen. Die in dieser Form empfohlene Dosierung beträgt 10 bis 15 Tropfen Trinklösung, dreimal täglich. Die Lösung ist in ein wenig Wasser zu verdünnen und vorzugsweise vor den Mahlzeiten zu nehmen. Der Gebrauch von Sabal serrulata in der Homöopathie beschränkt sich auf die Behandlung der akuten Symptome der Prostataentzündung und Prostatavergrößerung.

All dies hilft dem Körper seine Regulationen wieder durch die zugeführten Wirkstoffe wieder auf natürlichem Wege selbst einzuleiten - gut verträglich in den überlieferten Dosierungen

Lieber Phyto-Gruß
Lena
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Re: Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpfla

Beitragvon ralfdingo » 7. Jul 2013, 22:53

Im Leerbuch der Phytotherapie von R.F.Weiss habe ich auch von Kuerbisskernen oder besser Samnen aber denen aus Vorderasien. In einigen Balkanlaendern hat man festgestellt das die Maenner die dort leben aus gewohnheit Kuerbissamen knabbern sowie hier in Italien Sonnenblumenkerne keknabbert werden. Und dort haben die Maenner so gut wie keine Prostatabeschwerden. Sie enthalten ein fettes Oel sowie auch die Zwerpalme dazu vitamin e und weitere substanzen.(zB GRANU FINK) von der Firma Fink Heidelberg (aus einem Buch von 1982 und den laden gibt es heute noch. Also so ganz ohne Wirkung kann das ja nicht sein)
Dr Weiss empfiehlt taeglich 2 bis 4 gehaeufte Essloeffel granulat entweder im Muesli oder im Quark. Das kann man Jahrelkang als Dauertherapie nehmen nur sollte man nicht unter 2 Essloeffel am Tag gehen. Bei starken Beschwerden kann man eher die Dosis steigern. Oder aber die Kapseln nehmen da schreibt er am anfang 3 Taeglich dann 2 Taeglich wenn die beschwerden bessser geworden sind
Desweiteren empfiehlt er Krabbwurzel und Sabal serrulata
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4gepalme

Auch erwaehnt er Goldrute und Zitterpappel in der einfachen Form von Tabletten
Dr. Gustav Klein Prostamed
danke an Piffi so hol ich meine alten Buecher wieder hoch
ciao RAlf

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Lehrbuch der Phytotherapie von Rudolf Fritz Weiss aus den 70

Beitragvon Lena » 9. Jul 2013, 16:20

Lieber Ralf,
freut mich sehr, dass dich das zum Suchen gebracht hat. Besonders in diesem Lehrbuch!

:erq5 Bei mir steht das Glas mit Kürbiskernen und die verträglich tägliche Dauer-Einnahme von 2 EL dient auch uns hier, mit dem Vitamin-E-haltigen Öl drin. Also riet er bereits, wie Dr. Alfred Vogel ebenfalls zur Kombination mit den Sägepalmenfrüchten Sabal serrulata.

Lieben Dank und Gruß dafür!
Lena
:ER!
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Re: Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpfla

Beitragvon Carmen » 9. Jul 2013, 16:42

Nur am Rande bemerkt: Sabal serrulatum gibt es auch in homöopathischer Aufbereitung als Tropfen oder Globuli:

http://www.homoeopathie-homoeopathisch. ... ulatum.htm

http://www.dr-gumpert.de/html/sabal_ser ... tml#c33625

http://shop.apotal.de/images/ecommerce/ ... 75834p.pdf


Liebe Grüße

Carmen

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Re: Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpfla

Beitragvon ralfdingo » 9. Jul 2013, 18:05

Das Buch habe ich schon seit 1983

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Re: Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpfla

Beitragvon Lena » 9. Jul 2013, 21:53

Liebe Carmen,
:er6 der Link zu den wichtigsten homöopathischen Arzneimitteln und ihrer Einsatzmöglichkeiten von Dr. Gumpert ist mir eine richtig gut erstellt wie zusammen gefasste Alternative einer wirksamen Art der Behandlung, der Homöopathie, die immer wieder beweist, dass es auf die Informationsträger ihrer Botenstoffe ankommt. :erq5 Empfehlenswert, der s.g. homöopathische Katheder!

Auch bei der Prostata-Behandlung erscheint mir die Homöopatie als keineswegs nur am Rande nennenswert und empfehlenswert.

Lieber Ralf,
bitte hüte dein Lehrbuch gut. Denn die s.g. "kritische Bewertung" * des Phytotherapie-Lehrbuch ist für den Verfasser evtl. verständlich, mir jedoch haben sich mit der Anwendung der Phytotherapie andere Wahrheiten gezeigt. http://books.google.fr/books?id=ZZJk-J_YLUAC&pg=PT354&lpg=PT354&dq=Lehrbuch+der+Phytotherapie+von+R.F.Weiss&source=bl&ots=KKRohAIXBg&sig=uB_PHCBjlo1HxbIwHUwnyUAbpDI&hl=de&sa=X&ei=f3LcUd6XLYiJhQfs0oGoBQ&ved=0CD8Q6AEwAw

:GS31 :GS43 *): "Enthaltene Empfehlungen sind demnach historisch zu verstehen; sie entsprechen den heutigen Anforderungen nicht mehr."

Welcher Autor hat das Recht dazu :?: , noch die Kontrolle darüber :?: , wie sein Leser irgend etwas zu verstehen hat! :?: :?: :?:
Wer kennt denn die Anforderungen des Lesers von dem Phytotherapie-Lehrbuchverfasser Rudolf Fritz Weiss :?: oder die heutigen Anwendungsanforderungen des Einzelnen :?:

Wir kennen alle die Behandlungsergebnisse unserer Ärzte und Urologen mit den synthetischen Chemikalien alias Arzneimitteln, die allzu oft nicht unseren Anforderungen entsprechen. :GS24

Lieber Gruß
Lena
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Re: Prostata (Entzündungen, Krebs, Vergrößerungen) -Heilpfla

Beitragvon ralfdingo » 9. Jul 2013, 22:54

Physiotherapie ist nicht so einfach eine Pille schlucken wie soll man sowas ernsthaft pruefen was Muetter und grossmuetter seit Generationen benutzen -- mit Erfolg
Ich sehe es bei mir wie es hilft die Arnika bei Rue kenschmerzen als Salbe vergesse ich oft schon die dritte Verabreichung um sich von Pflanzen heilen zu lassen darf man sich nicht zu sehr von der Natur entfernen ciao habt euch lieb ralf


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