das negativ geladene Phospholipid Phosphatidylserin (PS)

Lena
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das negativ geladene Phospholipid Phosphatidylserin (PS)

Beitragvon Lena » 7. Jun 2013, 00:00

Genau dasselbe, erklärte mir mein Arzt zur entgegen gesetzten positiv-negativ-Ladung des Natrium- und Kaliummantels der Krebszellen und gesunden Zellen. :GS43

http://derstandard.at/1362108241498/Krebskiller-aus-der-Muttermilch


"Ich und meine Mitarbeiterin Sabrina Riedl konnten nachweisen, dass Krebszellen das negativ geladene Phospholipid Phosphatidylserin (PS) im Gegensatz zu gesunden Zellen an der Außenseite ihrer Membran tragen", erklärt die Projektleiterin Dagmar Zweytick.

Bei verschiedenen Prozessen, etwa bei der Bildung einer Krebszelle, klappt nämlich das negativ geladene Lipid nach außen und gibt auf diese Weise einen zuverlässigen Biomarker ab. Dieser in der Fachwelt bis zur Veröffentlichung der Grazer Erkenntnisse oft angezweifelte Umstand ist von enormer Tragweite, da er den oft schwierigen Weg für eine zielgenaue Krebsbehandlung aufzeigt.

"Tatsächlich fanden wir dieses negativ geladene Lipid nicht nur auf der Zellmembran von Zelllinien verschiedener Krebsarten, sondern auch bei Metastasenzellen und primären Krebszellen", betont Zweytick.
Zudem deutet die Studie an unterschiedlichen Hauttumoren darauf hin, dass der exponierte PS-Gehalt mit der Bösartigkeit des Gewebes zunimmt.


Ein weiterer Beitrag zu den Wissenschaftler der Abteilung für Biophysik am Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz zum Thema "Krebskiller aus der Muttermilch": http://www.digigalleria.net/krebs-nur-eine-krankheit/viewtopic.php?f=31&t=281&p=677#p677

Lieber Gruß Lena
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Lena
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Re: das negativ geladene Phospholipid Phosphatidylserin (PS)

Beitragvon Lena » 14. Jan 2014, 11:18

Zweytick, Dagmar, Ass.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

E-Mail dagmar.zweytick(at)uni-graz.at
Homepage -

Telefon Uni Graz -
Telefon extern ++43 (0) 316 4120 331 - Fax ++43 (0) 316 4120 390

Sprechstunde -

Postadresse: Institut für Molekulare Biowissenschaften
8010 Graz, Humboldtstr.50, Heinrichstr. 31, Univ.Platz 2 (Institut f. Molekulare Biowissenschaften)

Dienstort: 8042 Graz, Schmiedlstraße 6


http://molekularbiologie.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail/article/krebskiller-aus-der-muttermilch/
"Wissenschafter der Abteilung für Biophysik am Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz verfolgen eine neue Strategie, in der sie menschliche Immunabwehrpeptide für eine zielgenaue Bekämpfung von Krebszellen fit machen.

Ladungsunterschiede

Eines dieser kleinen Proteine, das die Grazer Forscher in Vorstudien bereits sehr genau unter die Lupe genommen haben, ist das in der Muttermilch vorkommende Lactoferricin.

Dieses natürliche Immunabwehrpeptid mit seiner antibakteriellen und antiseptischen Wirkung zerstört Krebszellen, ohne das gesunde Gewebe anzugreifen.

:GS33 Die Peptide lösen die den Krebszellen eigene Zelltodhemmung auf und leisten damit praktisch Beihilfe zum Krebszellsuizid.

Die Ursache ihrer Treffsicherheit liegt, wie die Forscher in einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt belegen konnten, in Ladungsunterschieden von Peptiden und der Membranoberfläche von Krebszellen.

Die positiv geladenen Peptide zielen aufgrund der elektrostatischen Wechselwirkung auf die negativ geladene Membranoberfläche der Krebszelle und dringen in sie ein, während sie gesunde Zellen mit ihren neutralen Lipiden in der äußeren Zellmembranschicht ignorieren."


:GS38 Wahrscheinlich so, wie die L-Peptide, die ich zu BK-Diagnosebeginn und noch zur Erhältlichkeit deren eingenommen habe.

Lieber Gruß Lena
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