60 Prozent der Prostatakrebs-Fälle sind Überdiagnosen

Lena
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60 Prozent der Prostatakrebs-Fälle sind Überdiagnosen

Beitragvon Lena » 28. Okt 2014, 16:20

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebsdiagnose-ia.html
"60 Prozent der Prostatakrebs-Fälle sind Überdiagnosen

Dr. Welch und Dr. Black analysierten die Daten von gross angelegten randomisierten Screening-Versuchen, um abschätzen zu können, in welchem Ausmass Überdiagnosen an der Tagesordnung seien. Sie fanden heraus, dass etwa 25 Prozent aller bei Mammographien entdeckten Brustkrebsfälle und circa 60 Prozent der Prostatafälle, die durch prostata-spezifische Antigen-Tests entdeckt werden, Überdiagnosen darstellen könnten.

Auch Lungenkrebs, der nach Röntgen- oder Sputumuntersuchungen (Sputum = Speichel, Auswurf) diagnostiziert werde, müsse – den Wissenschaftlern zufolge – nicht immer auch therapiebedürftiger Lungenkrebs sein. Welch und Black schätzen, dass es sich bei der Hälfte (!) der auf diese Weise diagnostizierten „Lungenkrebserkrankungen“ tatsächlich um Fälle einer Überdiagnose handle.

Ähnlich könne es sich bei Darmkrebs verhalten, der mittels Computertomographie entdeckt wurde. Nur winzige Abnormalitäten im Darm führten oft zu weiteren Tests und diese zu möglichen Überdiagnosen von Darmkrebs. Genauso vermuten die Forscher häufige Überdiagnosen bei Schilddrüsenkrebs, Hautkrebs und Nierenkrebs, wenn diese mit Hilfe von Computertomographien "entdeckt" würden."


Die Treibjagd auf den für die Krebsindustrie wahrlichen Goldesel des so eingestuften Krebspatienten kann ungehindert beginnen. „Waidmannsheil!“

Lieber Gruß Lena
"Weißt du, dass die Bäume reden? ... Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst." (Taganga Mani, Stoney)

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